Wer ist eigentlich der Christengott? Wie entstand er? Woher kommt er?

Schon gewusst…?

Bis heute weiß man nicht genau wovon sich das Wort Wikinger ableitet.
Die einen glauben, es geht auf „wig“ (Handelsplatz) zurück, andere meinen, dessen Ursprung in „vikingr“ (Seeräuber) zu erkennen.

  • Geschichte ist wohl nicht so dein Ding? Die Filmsatire mit Brian bezieht sich auf die Zeit der römischen Okkupation. Schaue doch bitte mal auf die Zahlen!

  • Die Zitierfunktion ist gestört.


    Die nachfolgende Frage geht an artjulain:


    Natürlich hat das, - wenngleich nur neben anderen Fragen -, auch etwas mit Aschera zu tun. Aber kannst Du denn auch etwas zum Inhalt sagen, oder stört dich einfach nur, daß ich aus dem Posting zitiert habe?


    Bist Du eigentlich noch Heide?

  • Natürlich hat das, - wenngleich nur neben anderen Fragen -, auch etwas mit Aschera zu tun. Aber kannst Du denn auch etwas zum Inhalt sagen, oder stört dich einfach nur, daß ich aus dem Posting zitiert habe?


    Du hast hier ein Zitat von Serapion im Aschera-Thread zitiert, der dieses Zitat wiederum aus einem Zeitungs-Artikel entnommen hat, den Du dort verlinkt hast. Du selbst hast dort eigentlich nicht wirklich Stellung zu den einzelnen Aussagen bezogen. Wenn Du das (dort) tust, werde ich dir gern (dort) dazu antworten. Hier scheint mir die Vertiefung dieses Themas eher OT - daher mein Hinweis.



    Bist Du eigentlich noch Heide?


    Wäre das für die Thematik von Bedeutung ?

  • Danke, soweit schon mal für eure Antworten! :)


    Doch warum entstand schließlich in Israel und Juda eine Bewegung, die nur noch einen einzigen Gott verehren wollte? Wahrscheinlich steckt dahinter ursprünglich ein Kriegsbrauch. Im Buch der Richter wird erzählt, wie die Hebräer sich während einer Bedrohung durch die Ammoniter ihrer sonstigen Götter entledigten: "Sie entfernten die fremden Götter aus ihrer Mitte und dienten Jahwe. Da konnte er das Elend Israels nicht länger ertragen." Doch Bernhard Lang ist sich sicher: Solche Pflicht zur Alleinverehrung galt nur für die Zeit des Krieges – danach durfte man sich wieder an die anderen Götter wenden. Es war gewissermaßen ein Trick, mit dem man vom launischen Jahwe das Kriegsglück erzwingen wollte.


    So wie ich das arjulains Erklärung entnehme, wurde Paulus als der menschliche Träger für die Verbreitung dieser Religion.
    Wenn ich das richtig weiß: Paulus wurde nach seinem Ableben durch den Papst ersetzt, bzw. erhielt deieser Paulus Erbe (weiß es nicht besser zu formulieren); und so immer weiter.
    Der Papst stellt für die Christen den Vermittler zu deren Gott, so wie einst der Paulus.
    Würde/hätte es mehr als einen Gott gegeben, der angebetet werden durfte, so hätte man auch mehr Päpste gebraucht. Das wäre in mehrerer Hinsicht problematisch geworden.
    Vielleicht deswegen nur ein Gott?


    - Warum trägt diese eine Gott keinen Namen und heißt einfach nur Gott?


    - Interessant finde ich, hier gerade zu erfahren, dass die Christen an mehr als nur den einen Gott geglaubt haben. Das bedeutet, man hat den Heiden derzeit gar nicht ausgeredet, dass es die Götterfamilie, durch Asen und Wanen, nicht gäbe. Man sagte ihnen, dass dieser eine christliche Gott über ihren Göttern. So?
    Das wiederum erklärt warum die konvertierten Heiden dann doch beides anbeteten. Den neuen Gott und die alten. Zur Sicherheit! Die Angst, die alten Götter zu entzürnen, die hatten selbst die Landesherrscher, die ihrem Volk das Christsein befahlen.
    Dann wäre es denkbar, dass dieses Gebot, man dürfe keine anderen Götter anbeten, aus dieser Zeit stammt!?


    - Dieser eine Gott, war ursprünglich Jahwe, der Gott der Juden. Die sind gottlos geworden, weil sie den Pakt nicht eingingen.
    Aus dem Judentum ging das Christentum und der Isalm hervor.
    Eine Muslime erzählte mir mal, dass (Namen kann ich nicht mehr nennen) eine Haushälterin ein Kind gebar. Das war damals üblich, wenn die Ehefrau keine Kinder bekommen konnte. Die Christen entschieden sich dafür, dass die Ehefrau und ihr Ehemann die rechtmäßigen Eltern dieses Kindes seien. Die Muslimen entschieden sich jedoch für die gebärene Mutter, als rechtmäßige Mutter. Irgendwie so.


    Worauf ich hinaus will, ist, dass Christen, Muslimen und Juden an ein und den selben Gott glauben und trotzdem viele Kriege untereinander geführt haben.
    Warum die sich nicht eins waren, dass ist artjulain Text gut zu entnehmen.
    Viele Kriege mit seinen Grausamkeiten, Brutalitäten, vielen Toten wurden geführt, teilweise bis heute, im Streit darum welche Religion die Richtige sei.?


    Kriege, Gewalt, Zwang! Nur weil die Menschen sich um Glauben und Götter streiten und nicht einjeden in seinem Glauben lassen.
    Würde die Menschheit sich darüber einig sein, dass jeder glauben soll, was er glaubt und seine Wahrheit ist, dann hätten wir die Chance auf einen Weltfrieden. Der aber wird nicht zustande kommen, weil Aspekte wie Macht und Geld eine viel zu große Rolle spielen!
    Dabei könnte Frieden ohne Kriege so einfach sein und dabei ist es doch so schwer! Ver-rückte Menschheit!

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -

  • Woher kam die Vorstellung von Gott als alten bärtigen weißen Mann???
    Ist das nicht wieder von Odin geklaut worden???


    Das wäre naheliegend, auch wenn es genügend andere Vorbilder gibt. In Asien findet man übrigens auch oft Jesusfiguren die auch asiatisch aussehen und damit eigentlich recht weit von der westlichen Darstellung abweichen.

  • Wäre das für die Thematik von Bedeutung ?


    Eigentlich nicht, aber es würde uns brennend interessieren 8)

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Würde/hätte es mehr als einen Gott gegeben, der angebetet werden durfte, so hätte man auch mehr Päpste gebraucht. Das wäre in mehrerer Hinsicht problematisch geworden.
    Vielleicht deswegen nur ein Gott?

    Die Sache mit dem Einen Gott wurde ja schon in den zehn Geboten verankert (ca. 6-7-8 Jahrhunderte vorher). Diese Gebote gelten für Juden wie Christen. Ich denke, der Monotheismus war ein dermaßen steifes Dogma, dass da zu Zeiten der Frühchristen garnicht mal auf die Idee kam, das ändern zu wollen.


    Warum trägt diese eine Gott keinen Namen und heißt einfach nur Gott?

    Er hat doch einen Namen. Bei den Juden: Jahwe, bei den Christen kommt Christus hinzu.


    Interessant finde ich, hier gerade zu erfahren, dass die Christen an mehr als nur den einen Gott geglaubt haben. Das bedeutet, man hat den Heiden derzeit gar nicht ausgeredet, dass es die Götterfamilie, durch Asen und Wanen, nicht gäbe. Man sagte ihnen, dass dieser eine christliche Gott über ihren Göttern. So?


    Das wiederum erklärt warum die konvertierten Heiden dann doch beides anbeteten. Den neuen Gott und die alten. Zur Sicherheit! Die Angst, die alten Götter zu entzürnen, die hatten selbst die Landesherrscher, die ihrem Volk das Christsein befahlen.


    Dann wäre es denkbar, dass dieses Gebot, man dürfe keine anderen Götter anbeten, aus dieser Zeit stammt!?

    Ich glaube du hast die Sache mit Aschera jetzt falsch aufgenommen?! Die Christen glaubten nie an mehr als einen Gott. Die Diskussion über Aschera usw. bezieht sich auf das frühe Judentum, ca. 7-8 Jahrhunderte vor Christus. Dem Rest kann ich zustimmen, auch wenn ich den Sicherheitsaspekt nicht verallgemeinern will.



    - Dieser eine Gott, war ursprünglich Jahwe, der Gott der Juden. Die sind gottlos geworden, weil sie den Pakt nicht eingingen.

    Sag das mal einem Juden ;Pfaffe; .


  • Eigentlich nicht, aber es würde uns brennend interessieren 8)


    Wer ist UNS - Firni ? - Für Wen sprichst Du da? - Und WER definiert "HEIDE" ? - so lange sich die Menschen in diesem Forum nicht mal einig sind was das eigentlich sein soll - ein "Heide", so lange hast Du da per Definition ganz andere Probleme denk ich. :rolleyes:


    Was mich betrifft - Für die Einen dürfte es wahrscheinlich außer Frage stehen - und den Rest interessiert es wahrscheinlich nicht - und so nimmt das OT in diesem Thread seinen Lauf, Herr Moderator.


    Zitat

    Bist Du eigentlich noch Heide


    Mich würde dagegen interessieren, an welcher meiner Aussagen hier sich eine solche Frage entzünden konnte ;)

  • Ich habe hier noch interessante Aspekte zu dem eigentlichen Thema, die mir ein Forummitglied schrieb und ich euch nicht vorenthalten möchte:



    Das Konzept eines allmächtigen, allumfassenden Gottes ist kein originär jüdisches, sondern findet sich in verschiedenen Kulturen. Der Monotheismus als Konzept dazu ist erstmal bei Pharao Echnaton belegt.


    Der Gott der Bibel ist der ursprüngliche kanaanitische Wettergott Jahwe, dem Alleinverehrungsanspruch zugesprochen wurde, weil er dem Mythos nach das Volk aus der ägyptischen Knechtschaft geführt hat und sich die Kulte der beiden hebräischen Reiche nicht unter einen Hut bringen ließen.
    Durch Gleichsetzung mit dem Schöpfergott El und wahrscheinlich unter ägyptischem und griechischem Einfluss wurde er als Allumfassender interpretiert.


    Das christliche Gottesbild, das sich mit dem neuen Testament begründet, ist ebenfalls, in dem Fall sogar direkt, aus der ägyptischen und griechischen Philosophie abgeleitet. Urchristentum ist im Prinzip Judentum mit gnostischer und neuplatonischer Philosophie sowie antiken Mysterienkulten, die mit sonnenhafter Erlösung zu tun haben (Mithras, Horus usw) - ein paar Links:


    Die Mormonen - Jesus und Horus - Parallelen
    http://www.pagan-spirit.de/board3-religi…n/2004-aschera/?


    (Die anderen find ich grad nicht)

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -

  • Er hat doch einen Namen. Bei den Juden: Jahwe, bei den Christen kommt Christus hinzu.

    Chrsitus ist doch Jesus! Es ist doch oft von Jesus Christus zu hören.?


    Ich glaube du hast die Sache mit Aschera jetzt falsch aufgenommen?! Die Christen glaubten nie an mehr als einen Gott. Die Diskussion über Aschera usw. bezieht sich auf das frühe Judentum, ca. 7-8 Jahrhunderte vor Christus.

    Den hier geschriebenen Beiträgen habe ich das so entnommen, dass es das Gebot gibt "keine anderen Götter neben dem einen zu haben" und beinhaltet, dass vonseiten der Christen nicht angestritten wurde, das es mehr Götter gibt, diese aber nicht (mehr) angebetet werden sollten, das dieser eine christliche Gott die höchte Stellung einnimmt.

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -


  • Den hier geschriebenen Beiträgen habe ich das so entnommen, dass es das Gebot gibt "keine anderen Götter neben dem einen zu haben" und beinhaltet, dass vonseiten der Christen nicht angestritten wurde, das es mehr Götter gibt, diese aber nicht (mehr) angebetet werden sollten, das dieser eine christliche Gott die höchte Stellung einnimmt.


    Die antike Rethorik (Verlautbarung) der frühen christlichen Würdenträger zweifelte in der Tat nicht die Existenz anderer Götter an, bezweifelte (offiziell) daher auch nicht die Göttlichkeit eines Kaisers. Sie verweigerte jedoch deren Verehrung, in der Folg natürlich auch die Verehrung eins "vergöttlichten" Kaisers" oder lehnten den wachsenden sakralen Charakter des Kaiserkultes ab. (Ebenso wie die Juden). So entzündete sich der jüdische Aufstand an der Forderung Roms, das Kaiserstandbild im jüdischen Tempel aufzustellen (was zur Zerstörung dieses Tempels und zur Vernichtung der alten jüdischen Kultur führte), und auch die Christenverfolgungen wurden mit der christlichen Verweigerung des staatstragenden Kaiserkultes begründet.


    Für das multikulturelle Römische Reich lagen die heidnischen Dinge ganz einfach - Du kannst glauben an wen oder was du willst, auf jeden Fall opferst du auch dem Standbild unseres Kaisers (zu einigen Zeiten ersatzweise anderen zu Staatsgöttern erhobenen Gottheiten). Dabei ging es ausschließlich um dieses Opfer als kultischer Vorgang, nicht darum an eine tatsächlich "Göttlichkeit" zu glauben - die Verehrung im reinen Vorgang als staatstragende Refrenz bildete den geforderten Staatsakt, und eben diesen verweigerten Christen und Juden weil bei ihnen das Opfer an den Glauben gebunden war.

  • Zitat


    Das christliche Gottesbild, das sich mit dem neuen Testament begründet, ist ebenfalls, in dem Fall sogar direkt, aus der ägyptischen und griechischen Philosophie abgeleitet. Urchristentum ist im Prinzip Judentum mit gnostischer und neuplatonischer Philosophie sowie antiken Mysterienkulten, die mit sonnenhafter Erlösung zu tun haben (Mithras, Horus usw) -


    Dem muss ich zumindest für jenes Ur-Christentum (im Spannungsfeld zwischen Paulinischer und judenchristlicher Theologie - 1. und 2. Jahrh. n. Chr.) widersprechen.


    Das Gottesbild des Ur-Christentums, wie es sich in den Evangelien niederschlug, erzeugt sich einerseits direkt aus seinen jüdischen Wurzeln, und andererseits aus der jüdisch-hellenistischen Theologie des Apostel Paulus.
    Paulinismus – Wikipedia (hier nur mal auch auf die Titel des Literturverzeichnis blicken, das zu lesen wir diese Kiste bis Heute nachwirkt ist schon interessant)


    Was die eigentliche Gnosis betrifft, so wurd diese Lehre gerade zur Zeit des Paulus durch Simon Magus eigentlich erst begründet – und dessen Lehre stand Paulus in direkter Konkurrenz geradezu feindselig gegenüber. Nichts desto trotz wiesen die theologischen Ansätze der beiden Zeitgenossen immerhin einige Ähnlichkeiten auf, daß Paulus und Simon Magus von den Judenchristen polemisch in einen Topf geworfen wurden. Das paulinische Christentum (offenes Christentum hellenistischer Prägung) und das judenchristliche Verständnis (das an die jüdischen Traditionen gebundene Christentum) bekämpften sich also zum Teil erbittert. – „Pseudoklementinen“.
    Pseudo-Klementinen – Wikipedia

    Was dagegen neuplatonische Elemente betrifft, so entstanden die neutestamentlichen Evangelien zwischen 30 / 33 n. Chr. (dem wahrscheinlichen Zeitpunkt der Kreuzigung Jesu) und ungefähr 100 n. Chr. – der Neuplatonismus wurd jedoch erst durch dn Philosophen Plotin Mitte des 3. Jahrhunderts begründet also 250 Jahre später. Dabei stellt sich sogar die Frage, ob / inwieweit dieser Neuplatonismus eine der heidnisch-antiken Antworten auf ein zunehmend philosophisch begründetes Christentum war.


    Die orientalischen „Dualen“ Religionsmysterien, wurden von Paulus dagegen offensiv bekämpft ( Satan konnte nicht als „selbsterzeugtes Negativum“ auf gleicher Augenhöhe mit Gott stehen , er konnte sich nur aus Gottes Welt begründen). – In der Auseinandersetzung mit den orientalischen Kulten in Syrien und Mesopotamien, gewann das Christentum lokal schnell an Boden - Antiochia, wurde zur stärksten frühchristlichen Gemeinde in Konkurrenz zu Jerusalem. Das römische Klientel-Reich Osroëhne (Edsssa) stellte mit der Taufe König Abgars VIII. (167-179 n. Chr.) das erst christliche Königreich überhaupt.


    Anders ist es mit der Ausgestaltung der Marienverehrung ausgehend von Ägypten /Alexandria.
    Antiochia und Alexandria verfolgten über gut 100 Jahre zwei konkkurrierende Thologien vom Wesen Jesu (Im Grunde also zwei unterschiedliche Gottesbilder). Darin verstrickte sich auch das sakrale Bild seiner Mutter, das ganz unterschiedlich betrachtet wurde. Der von Alexandria durchgesetzte Titel einer „Gottesgebärerin“ (Antiochia sah Maria lediglich als rein menschliche „Christusgebärerin“ also des „Menschen Jesu“), verneinte zwar NOCH den Status einer Gottesmutter, aber letztendlich flossen hier sehr wohl ägyptisch Isis-Motive in die Marienverehrung ein, die sich im Lauf der Zeit noch verstärkten.
    Konzil von Ephesos – Wikipedia

  • Für das multikulturelle Römische Reich lagen die heidnischen Dinge ganz einfach - Du kannst glauben an wen oder was du willst, auf jeden Fall opferst du auch dem Standbild unseres Kaisers (zu einigen Zeiten ersatzweise anderen zu Staatsgöttern erhobenen Gottheiten).


    Das ist so nicht ganz richtig, auch im Römischen Reich gab es verbotene Kulte und Praktiken deren Ausübung durchaus schwere Strafen nach sich zogen...


    Berühmtestes Beispiel:


    Bacchanalienskandal – Wikipedia

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Das ist so nicht ganz richtig, auch im Römischen Reich gab es verbotene Kulte und Praktiken deren Ausübung durchaus schwere Strafen nach sich zogen...


    Berühmtestes Beispiel:


    Bacchanalienskandal – Wikipedia


    Das ist so auch nicht ganz richtig. Die Kulte als solches waren, wenn überhaupt, immer nur sehr kurzzeitig verboten. Die Gründe waren dabei nie eine Glaubenssache, wie der christlich Indoktrinierte schnell glauben mag. Da ging es immer um Politik und Geld (was ja im Prinzip dasselbe ist). Beim Bacchantenskandal kann man vielleicht noch eine enorme Spießigkeit der Machthaber diagnostizieren.
    Das macht diese miesen Aktionen in der Praxis natürlich nicht besser, die Motivation war allerdings eine ganz andere als bei späteren Kultverbote.

  • Davon wusste ich, dass Echnaton beschloss `Schluss mit der Vielgötterei´.
    Das enstammt doch aber aus der ägyptischen Mythologie. Hältst du es für denkbar, dass die damaligen Heiden das so geschluckt haben/hätten?
    Demnach wäre das Christentum ein Gemisch aus mehr als einer Mythologie!?


    Echnaton regierte so um das Jahr 1350 vor Christus. Echnaton war ein, vielmehr ist ein gelöschter Pharao. Die frühen Christen dürften von ihm und seiner Eingottverehrung absolut keine Ahnung gehabt haben. Es geht hier dabei mehr um die Idee des einen Gottes, die ungeachtet dieser 1300 Jahre bis zur Kreuzigung, ungeachtet des Löschens des Echnatons und der Entstehung des Christentums im 1. Jahrhundert after Death :rolleyes: am Leben blieb. Die Idee blieb also am Leben.
    Und richtig, das Christentum setzt sich ganz eindeutig aus mehreren Teilpunkten verschiedener Religionen zusammen.


    Firnwulf
    das Kaiserreich war ca. 150 Jahre später. Genauer ab dem Tode von Gaius Octavius Augustus. Später trieb auch der Isiskult seine Blüten.


    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Naja ich kann jetzt noch alles aufzählen was die Zensoren in Rom verboten hatten, dann schauen wir uns an was alles nicht erlaubt war, dann schauen wir wann es aber mal erlaubt war, dann gucken wir uns an welche Wahrsagepraxis erlaubt war und welche nicht und welche Art von Zauberei mit welcher Strafe belegt wurde und welche nicht und was wohl passiert wäre, wenn man einen Tempel des Moloch in Rom eröffnet hätte...


    Fakt ist, das die Römer weit weniger tolerant waren, als es die meisten Leute heute glauben.


    Das sympathische an den Römern war, sie haben nicht missioniert, bis sie Christen wurden, jedenfalls habe ich davon noch nie gehört. :)

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Haste vollkommen recht. die Römer waren weitaus weniger tolerant als die Meisten es wahr haben wollen. Es mußte geopfert werden. Wer erwischt wurde es nicht zu tun, das Opfern versteht sich, kam als eine Attraktion in die Arena.


    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Fakt ist, das die Römer weit weniger tolerant waren, als es die meisten Leute heute glauben.


    Naja, Fakt ist, daß die Römer weit weniger tolerant waren, als man es heute für eine freiheitliche Gesellschaftsform erwartet. Ebenso ist Fakt, daß die Römer dabei in religiösen Fragen immer noch weitaus toleranter waren als der Mist, der danach kam. Es ging von einem niedrigen Niveau nicht aufwärts sondern abwärts und erst 1000 Jahre später langsam wieder aufwärts.

  • Den hier geschriebenen Beiträgen habe ich das so entnommen, dass es das Gebot gibt "keine anderen Götter neben dem einen zu haben" und beinhaltet, dass vonseiten der Christen nicht angestritten wurde, das es mehr Götter gibt, diese aber nicht (mehr) angebetet werden sollten, das dieser eine christliche Gott die höchte Stellung einnimmt.

    Dann hab ich dich falsch verstanden. Nichts für ungut.

  • Ich glaube das Loki der Christliche Gott ist und das das ganze ein risen streich von ihm ist um den anderen mal wieder eins auzuwischen

    Gehe deinen Weg,
    auch über Umwege,
    denn jeder Schritt ist es wert gegangen zu werden,
    den er bereichert deinen Schatz,
    der sich Erfahrung nennt.
    u.h. :thor: