Schon gewusst…?

Fro Ing/Frey (an. Freyr)


Der germanische Fruchtbarkeitsgotte. Er gehört ursprünglich zu den Wanen.

  • Wir verlieren nichts indem wir anerkennen, dass Halloween oder auch Weihnachten oder Ostern durch und durch christliche Feste sind an denen sich nichts, aber auch gar nichts "Ur-Heidnisches" erhalten hat.

    Nun ja, das Datum des Weihnachtsfests fällt jedenfalls zusammen mit dem Tag, den der olle Römer Julius Caesar im ersten vorchristlichen Jahrhundert für die Wintersonnenwende berechnet hat. War allerdings kein altrömischer Festtag, erlangte erst zum Ende des dritten nachchristlichen Jahrhundert heidnisch-religiöse Bedeutung, wobei dies tatsächlich nicht zu 100 % gesichert ist.


    Es gibt noch Feste die nachweislich heidnischen Ursprung, und auch bis heute einen heidnischen Charakter haben.

    Das Neujahrsfest beispielsweise.

    „Freudig verleihe meinem Leben Zufriedenheit”

    aus dem Homerischen Sonnenhymnos

  • Heil euch!

    Die These, das Weihnachten absolut kein christliches Fest ist, lässt sich dadurch untermauern, das bei der Geburt von Jesus Christus, laut Bibel, die Schäfer mit ihren Herden zugegen waren, aber auch damals schon und auch in Israel, kehrten die Schäfer mit ihren Schafen, Ende des Sommers, wieder von den Sommerweiden, in ihre Dörfer zurück!

    Jesus kann also garnicht im WINTER, im Beisein von Schafen und Schäfern, zur Welt gekommen sein!!!

    Das wird übrigens auch mit keinem Wort, in der Bibel behauptet!

    Ausgerechnet dieses Datum (25.12.) dafür zu benennen, muss also andere Gründe haben.

    Und das bei Halloween, immer auf das christliche Allerheiligenfest verwiesen wird- wie christlich, ist dieses Fest denn, oder der Katholizismus im Allgemeinen?

    Nicht besonders! Im Früh- Christentum (Juden- Christentum), gab's das alles noch garnicht.

    Nicht umsonst, wendeten sich damals, so viele Menschen, den Lehren Martin Luthers zu- die katholischen Lehren und Rituale, waren ihnen viel zu "heidnisch"!

    In der Neuzeit, machten viele Forscher und "völkische Esoteriker" sich unglaubwürdig, in dem sie in fast ALLEM, heidnische Ursprünge vermuteten.

    Jetzt haben wir den gleichen Mist- nur eben andersherum:

    Wer sich von solchen Leuten distanzieren und auf diese Art seriös erscheinen möchte, behauptet ganz einfach, das fast NICHTS, aus dem Heidentum stamme.

    Immer so, wie der Wind gerade weht!

    Mal schauen, welche Meinung, nächstes Jahr populär ist!

  • Die polnischen Kollegen haben darüber etwas interessantes geschrieben.

    Tschuldigung,das ich wieder mit Translete komme.

    Ich hoffe,die Mißverständlichkeiten konnte ich rauslöschen:

    Und ich denke, genau darum geht es.

    Trinkspruch für die Ahnen (geklaut aus dem Film The Might nightclub)

    Auf die davor

    und die danach.

    Auf uns

    und die im Jenseits

    gesehen oder ungesehen,

    hier oder nicht hier...

    :prostanim:

  • Ausgerechnet dieses Datum (25.12.) dafür zu benennen, muss also andere Gründe haben.

    Ich finde jetzt nicht direkt eine deutsche Übersetzung und bin zu faul, das Original zu übersetzen... vielleicht später Mal... Ist ja ohnehin OT ... Aber in seiner Predigt nr. 190 sagt der Kirchenvater Augustin, dass Gott den 25. Dezember wählte, weil an diesem Tag das Licht länger wird und Christus ja nach einer Zeit der geistigen Finsternis das Licht in die Welt brachte. Die Christen feiern diesen Tag nicht wegen der physischen Sonne, wie das die „Verirrten” (= die Heiden) tun, sondern wegen dessen, der die Sonne erschaffen hat.


    Das ist natürlich noch kein Beweis, dass die Heiden am 25. Dezember ein religiöses Sonnenfest feierten, nur, dass sie die Sonne eben als Gottheit verehrten. Wohl sagt es aus, dass der 25. Dezember den Heiden als Tag der Wintersonnenwende galt bzw. als Tag, an dem das Sonnenlicht zunahm.


    Wie gesagt: OT.

    „Freudig verleihe meinem Leben Zufriedenheit”

    aus dem Homerischen Sonnenhymnos

  • Rein astronomisch gesehen, wäre das aber wohl eher, so um den 21./ 22. Dezember rum.

    Da die Sommersonnenwende gefeiert wurde, können wir wohl auch von Festlichkeiten, zur Wintersonnenwende ausgehen!

    Und darauf, das die Sommersonnenwende bereits in vorchristlicher Zeit gefeiert wurde,

    weist für mich hin, das die (christlichen) Angelsachsen, es per Gesetz verbieten liessen, an besagtem Tag, Hirschmasken- Tänze aufzuführen, was -für mich zumindest- extrem nach heidnischer Art und Sitte klingt.

  • Rein astronomisch müsste es tatsächlich der 21./22. Dezember sein.

    Julius Caesar errechnete, als er Pontifex Maximus war, den 25. Dezember als Tag der Wintersonnenwende. An diesem Fehler hielt man dann fest, obgleich uns ein Kalender aus dem 2. Jh. erhalten ist, in dem der 22. Dezember als Tag der Wintersonnenwende und der 25. Dezember als Geburtstag der Sonne gelistet war. Sehr verwirrend.


    Ich hätte präsizer sein sollen. Der Kirchenvater Augustin stammte aus Nordafrika und lebte zeitweilig in Rom, Italien. Mir ist nicht bekannt, inwieweit die Heiden aus seiner Umgebung die Sommersonnenwende feierten. Der heidnisch-römische Festkalender hat kein direktes Sommersonnenwendfest. Da die Sonne (und auch der Mond) im hellenistisch geprägten Mittelmeerraum vor der Spätantike nur eine untergeordnete religiöse Rolle gespielt hat, kann es sein, das ein solches dort gänzlich gefehlt hat. Ich meinte jedenfalls die Heiden aus dem Römischen Reich, besonders aus dem Mittelmeerraum. Die Heiden der nord- und westeuropäischen römischen Provinzen sowie aus dem Hohen Norden selbst werden dem Sonnenlauf gewiss eine größere Bedeutung zugemessen haben, fühlten sie die An- und Abwesenheit der Sonne doch direkter als die Menschen des Mittelmeerraums.

    „Freudig verleihe meinem Leben Zufriedenheit”

    aus dem Homerischen Sonnenhymnos