Plötzliche Erinnerungen und Visionen(?)

Schon gewusst…?

Die politische Organisation der Wikinger gleicht am ehesten einem demokratischen System.
In Island tagte vor über 1000 Jahren zudem das „Thingvellir“, das als eines der ältesten Parlamente der Welt gilt.




  • Hallo Leuts,


    nicht, dass ihr denkt, dass ich hier rumjammern oder mich interessant machen will. Aber in den letzten Wochen kommen mir oft Erinnerungen an meine Fehlgeburt 2010 hoch, die Erinnerungen, die ich damals nicht so ernst genommen hatte.


    Und zwar geht es darum, dass mein Sohn - nach meinem Gefühl (!) war es ein Junge und die Fehlgeburt war in der 11. Woche, also konnte man das Geschlecht noch nicht feststellen - mir auf einer anderen Ebene, nämlich in Gedanken und Träumen, sagte: " In meinem letzten Leben war ich ein Mörder." Meine - innere, gedankliche, was auch immer-Antwort war: "Ich will keinen Mörder großziehen." Drauf starb er. Ich sehe ihn oft vor mir als Kind mit schwarzen Haaren, wie sein Vater sie hatte...als das Kind, das er aber nie geworden ist. Noch eins dazu: Ich bin schon lange mit seinem Vater auseinander, habe keinen Kontakt mehr und will diesen auch nicht!


    Bin auch schon länger mit einem anderen Mann verheiratet, mit dem ich einen einjährigen Sohn habe, soviel nur dazu.


    Mich würde nur interessieren, woher diese Gedanken kommen. Vielleicht, weil ich irgendwo schon an Wiedergeburt glaube. Ich habe auf irgendeiner Ebene wohl Angst vor diesem Kind gehabt - kann sowas sein?


    Mich würden eure Antworten und Meinungen sehr interessieren. Auch Kritik ist ok, solange sie freundlich und respektvoll geäußert wird - auf "Runtermachen" werde ich sicher zur Zeit pampig reagieren, das kann ich gerade nämlich nicht gebrauchen.


    Liebe Grüße
    Suchende

  • Hej Suchende,
    kann es vielleicht sein, daß Du Dich schon in der Schwangerschaft innerlich von dem Vater des Kindes getrennt hast, ohne es Dir wirklich bewußt zu machen? Daß Dir dann Dein Unterbewußtsein suggeriert hat, daß Du das Kind im Grunde gar nicht haben wolltest und es Dir durch diesen "Ausweg" eine Art Streich gespielt hat? Wenn das so ist, ist es vielleicht tatsächlich nicht das Schlimmste, was Dir passiert ist, denn wer weiß, wie das Leben für Dich weitergegangen wäre mit Kind und einem Mann, den Du jetzt sogar gar nicht mehr sehen willst.
    Genieße Dein Leben in der Gegenwart und mach Dir keine Vorwürfe - im übrigen haben die Nornen ohnehin Deinen Lebensweg gesponnen, und wie ein Wollfaden, der unterschiedlich stark ist, verläuft auch Dein Lebensfaden mit Höhen und Tiefen. Nimm es an und sieh mit Zuversicht in die Zukunft!
    Ganz liebe Grüße
    Urd

  • Ich denke, dass das Unterbewusstsein in der Hinsicht eine große Rolle spielt. Aber es ist schwer darüber zu beurteilen. Wie empfandest du allgemein die Schwangerschaft bzw. was hast du empfunden als du wusstest dass du schwanger bist? Gab es Ängste die dich begleitet haben?

  • Hallo erstmal Urd und Lykaon:


    Danke für eure Antworten.


    Ja, innerlich war ich zur Zeit der Schwangerschaft schon mit dem Kindsvater auseinander - allerdings zögerten wir die Trennung danach noch ein Jahr hinaus! Dämliche Verschwendung von Lebenszeit meinerseits, ich weiß...


    Das Kind an sich wollte ich schon, aber es gab großen Druck seitens meiner Familie, diese wollten das Kind nicht. O-Ton von meiner Mutter: "Du hast Blutungen? Bitte beweg dich viel, dass es abgeht." Dazu kamen finanzielle Sorgen.
    Davon abgesehen, sehe ich Fehlgeburten - vor allem in den 1. drei Monaten - als etwas Natürliches, häuifig Vorkommendes und auch nicht als etwas Ungewöhnliches an. Deshalb war die Fehlgeburt an sich für mich kein Trauma oder so etwas, zumal ich zu dem Kind auch noch keine so starke gefühlsmäßige Bindung aufgebaut hatte.


    Nur diese Gedanken finde ich so seltsam....

  • Dann hatte ich bedingt doch wohl das Richtige getroffen - aber das mit der Familie, das ist stark - ich will es nicht weiter werten.
    Nur eine Frage noch: Wie alt warst Du damals?

  • Zitat

    Dann hatte ich bedingt doch wohl das Richtige getroffen - aber das mit der Familie, das ist stark - ich will es nicht weiter werten.
    Nur eine Frage noch: Wie alt warst Du damals?


    Kannst du ruhig werten, hab kein Problem damit ;) Ich war 28.

  • Dann warst Du also schon eine richtig erwachsene Frau (wäre anders, wenn Du 16 oder 18 gewesen wärst). Da kannst Du natürlich absolut selbst entscheiden und solltest Dich von der Familie nicht beeinflussen lassen.
    Wenn es aber so war, daß Dich äußere Einflüsse - Eltern, emotionale oder finanzielle Probleme - belastet haben, ahne ich, daß noch mehr dahintersteckt.
    Wenn Du noch weiter darüber reden möchtest, schreib mir mal eine PN.
    Nochmals ganz liebe Grüße
    Urd

  • Hallo, auch wenn ich dir, Urd, eine PN geschickt habe - ich bin auch hier für Antworten offen. Auch für spirituelle, das möchte ich hier ganz ausdrücklich sagen. Ist sonst vielleicht nicht so sehr meine Art....aber wieso sagt mir ein Kind in meinen Gedanken, dass es im letzten Leben ein Mörder war und stirbt dann?


    PS.: Ich war heute eh ziemlich schlecht drauf und habe deshalb auch was getrunken....kann es also verstehen, wenn ihr mir den Kopf wascht. ;)


    Zitat

    Dann warst Du also schon eine richtig erwachsene Frau (wäre anders, wenn Du 16 oder 18 gewesen wärst). Da kannst Du natürlich absolut selbst entscheiden und solltest Dich von der Familie nicht beeinflussen lassen.


    Nee....genau das war ich leider nicht...ich war nicht erwachsen so wie ich sein sollte, sonst hätte ich mir schon vorher das genommen, was mir zusteht....könnte heute noch kotzen über diese Sache.

  • Hast Du Dich je von dem Kind verabschiedet? Du könntest für es opfern, für sein weiteres Schicksal und sein Wohlergehen auf seiner Reise, wohin immer die es führen mag.


    Wenn so etwas unüberprüfbares im Kopf ist, dann suche ich nach einer sinnvollen Tat, die nicht schadet. Vielleicht kam das nur aus Dir selbst als Illustration für Deine eigene Situation, vielleicht verhält es sich wirklich so mit diesem Kind. Auf jeden Fall wäre ein Opfer für sein Wohlergehen nicht schädlich.


    Ich wünsche Dir alles Gute und Frieden für Deine Erinnerung!

  • Zitat

    Hast Du Dich je von dem Kind verabschiedet? Du könntest für es opfern, für sein weiteres Schicksal und sein Wohlergehen auf seiner Reise, wohin immer die es führen mag.


    Das wäre eine Idee. Nein, wirklich verabschiedet hatte ich mich damals nicht. Ja, vielleicht werde ich ein Ritual machen.

  • Das wäre eine Idee. Nein, wirklich verabschiedet hatte ich mich damals nicht. Ja, vielleicht werde ich ein Ritual machen.

    Ich denke, dass das was mit deinen Gefühlen, hinsichtlich der vergangenen Beziehung, zu tun hat. Das Kind könntest du, zumindest reintheoretisch, mit dem Vater des Kindes verbunden haben und weil du ihn nicht liebst ( weswegen auch immer die Beziehung kaputt gegangen ist), dass mit deinem ungeborenen Kind assoziert haben. In soweit gibt es auch spirituell einen Widerspruch, wenn nämlich ein Mensch als Mensch wiedergeboren wird, dann ist das per se eigentlich nichts schlechtes. Man wurde zumindest nicht in einem Tier wieder geboren. D.H, im Umkehrschluss, dass das Kind in seinem früheren Leben kein unmoralischer Mensch war.

  • Zitat

    ch denke, dass das was mit deinen Gefühlen, hinsichtlich der vergangenen Beziehung, zu tun hat. Das Kind könntest du, zumindest reintheoretisch, mit dem Vater des Kindes verbunden haben und weil du ihn nicht liebst ( weswegen auch immer die Beziehung kaputt gegangen ist), dass mit deinem ungeborenen Kind assoziert haben.


    Das kann gut sein, es war bereits mehr Gewohnheit als Liebe und wir hatten viele Probleme in der Beziehung. Alle rieten mir, mich zu trennen, was ich aber hinausgezögert habe.


    Zitat

    In soweit gibt es auch spirituell einen Widerspruch, wenn nämlich ein Mensch als Mensch wiedergeboren wird, dann ist das per se eigentlich nichts schlechtes. Man wurde zumindest nicht in einem Tier wieder geboren. D.H, im Umkehrschluss, dass das Kind in seinem früheren Leben kein unmoralischer Mensch war.


    Das ist die buddhistische oder hinduistische Denkweise. Glaubst du denn selbst, dass ein Tier schlechter ist als ein Mensch, dass also die Wiedergeburt als Tier die Folge unmoralischen Verhaltens ist? Wieso sollte ein unmoralischer Mensch nicht als Mensch wiedergeboren werden?

  • Zitat

    Nun,ich habe das auch hinter mich gebracht.
    Allerdings habe ich mich noch zu Lebzeiten verabschiedet.
    Ein Abschied ist notwendig,denn wie sollte man sonst weiter fühlen?


    Ja, zu Lebzeiten ging das bei mir nicht, denn der Tod wurde davor festgestellt. Es war eine missed abortion.
    Hat dir der Abschied im Sinne von "Weiterfühlen" etwas geholfen?

  • Mir fällt noch ein möglicher Aspekt ein: es könnte auch sein, dass die aktive Aussage "ich bin ............." eine Art von "Hörfehler" war. Die Information in Bruchstücken hätte evtl. nur sein können: ich bin tot bzw. ich werde in Kürze tot sein. So etwas kommt aber eigentlich nicht in Worten zu uns, sondern in "Bildern", auch nicht Bilder, mir fällt gerade kein passendes Wort ein.


    Also im Mythos ist es z. B. so, dass man nicht immer letztendlich sagen kann, wer macht was, es gibt -bei reicher Überlieferung- oft auch genau entgegensetzte Varianten einer Geschichte, dieselbe Handlung, aber Opfer und Täter vertauscht. So kann es auch sein, dass wir bei der "Übersetzung" die einzelnen Bruchstücke ungenau zusammensetzen. Vielleicht war es nur die Nachricht des Todes, der kommen wird. Und weil Du unter allgemeinem Stress standest, wurde daraus dann vielleicht eine negative Selbstaussage.

  • Zitat

    Mir fällt noch ein möglicher Aspekt ein: es könnte auch sein, dass die aktive Aussage "ich bin ............." eine Art von "Hörfehler" war. Die Information in Bruchstücken hätte evtl. nur sein können: ich bin tot bzw. ich werde in Kürze tot sein. So etwas kommt aber eigentlich nicht in Worten zu uns, sondern in "Bildern", auch nicht Bilder, mir fällt gerade kein passendes Wort ein.


    Ich denke, ich verstehe, wie du das mit den Bildern meinst. Als passendes Wort würde ich wohl "Gedanken" wählen - vielleicht Telepathie über den Geist ;)


    Zitat

    Also im Mythos ist es z. B. so, dass man nicht immer letztendlich sagen kann, wer macht was, es gibt -bei reicher Überlieferung- oft auch genau entgegensetzte Varianten einer Geschichte, dieselbe Handlung, aber Opfer und Täter vertauscht. So kann es auch sein, dass wir bei der "Übersetzung" die einzelnen Bruchstücke ungenau zusammensetzen. Vielleicht war es nur die Nachricht des Todes, der kommen wird. Und weil Du unter allgemeinem Stress standest, wurde daraus dann vielleicht eine negative Selbstaussage.


    Das kann natürlich auch sein und klingt plausibel. Aber ich hatte diese Eingebungen und Gedanken mit dem "Mörder" auch noch einige Zeit nach der FG. Verbunden mit einem Gefühl des Schreckens, der Bedrohung und dann der Erleichterung. Klar, beweisen kann man so etwas nicht und es kann ja auch sein, dass ich mir das alles nur einbilde und es ein stressbedingter "Hörfehler" war - aber wozu einige Wochen danach? Das ist es eben auch, was mich wundert.

  • Was genau bewirkt bei dir die Überzeugung, dass es sich hierbei um eine Vision und nicht einfach um einen gewöhnlichen oder absurden Traum gehandelt hat?


    Natürlich könnte ich spirituelle Deutungen abgeben - aber ich habe das Gefühl das passt nicht so richtig.


    Ich würde an deiner Stelle in diesem Fall erstmal nicht nach spirituellen Erklärungen suchen, sondern das Ganze unter dem Aspekt der Traumdeutung diskutieren. Darin bin ich nicht besonders gut - aber frag mal Ravena.


    Wenn ich aber dennoch einen spirituellen Impuls geben darf: Offenbar hattest du eine Fehlgeburt und das "Schicksal" des Kindes, das du innerlich abgewiesen hast und das dann auch gegangen ist geht dir nahe. Ob deine Abweisung ursächlich für die Fehlgeburt war - ich glaube es nicht. Aber selbst wenn: Ich denke, dass es in Ordnung ist, wenn zwischen werdender Mutter und ungeborenem Kind "ausgehandelt" wird ob beide wirklich miteinander leben wollen. Eine Schuld solltest du dir da wirklich nicht zuschreiben.


    Dennoch würde auch ich empfehlen ein Abschlußritual durchzuführen, bei dem du dieser Seele alles Gute für ihren Weg wünschst und die innere Bindung (denn auch Ablehnung ist eine Form von Bindung) beendest. "Sei gesegnet und geh deinen Weg" wäre so die Richtung für so ein Ritual.

  • Das kann gut sein, es war bereits mehr Gewohnheit als Liebe und wir hatten viele Probleme in der Beziehung. Alle rieten mir, mich zu trennen, was ich aber hinausgezögert habe.


    Was natürlich eine Menge Stress bedeutet Mental.

    che oder hinduistische Denkweise. Glaubst du denn selbst, dass ein Tier schlechter ist als ein Mensch, dass also die Wiedergeburt als Tier die Folge unmoralischen Verhaltens ist? Wieso sollte ein unmoralischer Mensch nicht als Mensch wiedergeboren werden


    Hey, ich habe nie behauptet an Wiedergeburt zu glauben. Aber ich glaube an sie, ähnlich wie du. Das Ding ist trotzdem ein Kind, ist ein Kind. Und ich sehe das nächste Leben als neue Chance, nicht als Erbsünde für ein vorheriges Leben. Oder muss ich auf jemanden sauer sein, weil derjenige mich in einem früheren Leben in seinem früheren ich getötet hat? Dass würde das nämlich suggerieren

  • Zitat

    Das kann natürlich auch sein und klingt plausibel. Aber ich hatte diese Eingebungen und Gedanken mit dem "Mörder" auch noch einige Zeit nach der FG. Verbunden mit einem Gefühl des Schreckens, der Bedrohung und dann der Erleichterung. Klar, beweisen kann man so etwas nicht und es kann ja auch sein, dass ich mir das alles nur einbilde und es ein stressbedingter "Hörfehler" war - aber wozu einige Wochen danach? Das ist es eben auch, was mich wundert.


    Also wenn es auch noch eine Zeit hinterher so war, würde ich auf jeden Fall nach der Möglichkeit handeln, dass es eine Information der neuen Seele war und dass sie noch Schutz suchte. Auch sie selbst kann sich übrigens "ungenau" ausgedrückt haben, Opfer und Täter tragen oft sehr ähnliche Verletzungen in sich davon; am Ende, wenn es lange genug her ist, ist nur noch die Verletzung da. Du kannst es wirklich vollkommen offen lassen, ob das eine korrekte Selbstauskunft oder eine verdrehte war oder nur ein Traum über Deine Situation.


    Aber erlaube Dir selbst, an das Kind und seine Stimme zu glauben und verabschiede es mit einem Segen.

  • Zitat

    Was genau bewirkt bei dir die Überzeugung, dass es sich hierbei um eine Vision und nicht einfach um einen gewöhnlichen oder absurden Traum gehandelt hat?


    Hallo Alvara, nein, ob es eine Vision war, weiß ich auch nicht. Aber gegen einen Traum spricht für mich, dass es immer wieder, auch noch einige Wochen nach der FG, so zu meinen Gedanken gesprochen hat, dass es ein Mörder gewesen sei. Traumdeutung - ja, ich habe auch davon geträumt, allerdings seltener, als ich diese Gedanken hatte. Trotzdem werde ich Ravena mal fragen :)


    Zitat

    Ob deine Abweisung ursächlich für die Fehlgeburt war - ich glaube es nicht. Aber selbst wenn: Ich denke, dass es in Ordnung ist, wenn zwischen werdender Mutter und ungeborenem Kind "ausgehandelt" wird ob beide wirklich miteinander leben wollen. Eine Schuld solltest du dir da wirklich nicht zuschreiben.


    Seh ich auch so, ich denke allerdings, dass es in vielen Fällen Mutter und Kind nicht miteinander ausgehandelt haben. Nein, von Schuld spreche ich da auch nicht.


    Zitat

    Hey, ich habe nie behauptet an Wiedergeburt zu glauben. Aber ich glaube an sie, ähnlich wie du. Das Ding ist trotzdem ein Kind, ist ein Kind. Und ich sehe das nächste Leben als neue Chance, nicht als Erbsünde für ein vorheriges Leben. Oder muss ich auf jemanden sauer sein, weil derjenige mich in einem früheren Leben in seinem früheren ich getötet hat? Dass würde das nämlich suggerieren


    Ja, ich habe dich auch so verstanden, weil du in deinem vorherigen Posting von einem spirituellen Widerspruch geschrieben hast. Das würde ja bedeuten, ein unmoralischer Mensch wird als Tier und nicht als Mensch wiedergeboren. Und für diese Einstellung (die Hindus und Buddhisten teilen) sehe ich keine Anhaltspunkte und keine logische Erklärung.


    Zitat

    Auch sie selbst kann sich übrigens "ungenau" ausgedrückt haben, Opfer und Täter tragen oft sehr ähnliche Verletzungen in sich davon; am Ende, wenn es lange genug her ist, ist nur noch die Verletzung da.


    Das ist allerdings wahr, und wieviele Menschen werden Täter, weil sie einst Opfer waren (wobei das einstige Opferdasein natürlich keine Rechtfertigung dafür ist, bitte nicht falsch verstehen ;) ? Vielleicht habe ich Schwierigkeiten mit der Vorstellung, dass sich eine Seele dann nach ihrem Tod ungenau ausdrückt, da ich denke, dass sich ja nach dem Tod einiges klärt. Aber das ist wohl nihct immer der Fall.


    Ja, eine Art Abschiedsritual sollte ich wirklich machen.


    Liebe Grüße
    Suchende