Den Wolf abschießen!

Schon gewusst…?

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  • Die Menschheit verdummt minütlich mehr. Stellt euch vor, der böse, böse Wolf treibt sich vielleicht in unseren schönen Bergen rum. Ein... ein... ein... WOOOOOOLF!!!!! :wbiteme:


    Bericht Münchner Merkur, 28.03.2014


    :vomit1:



    P.S. Es gibt da auch eine Kommentarfunktion... :evil:

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • :cursing:


    Wie schrecklich. Den Wolf gibts in Europa bestimmt fast noch länger als uns. Warum also so ein Gewese drum machen. Wir sollten uns freuen, ist immerhin ein Zeichen für eine gesunde Fauna, wenn er bleibt.


    Ich erinnere mich noch an das Debakel mit Bruno. Könnt ich immer noch heulen. Anstatt dass die Leute sich freuen, dass es bei uns wieder so ein tolles, heiliges Tier gibt, geifern sie darum wer ihn abschießen darf.


    Ich befürchte fast, diese Almbauern sind teilweise ziemlich sture Leute (was ja an sich okay ist) und wenns die Erlaubnis nicht gibt, gibts andere Mittel und Wege. Da kann man mal sehen, die Tiere muss man vor UNS schützen, nicht umgekehrt X(

    "Are you challenging me? If you're challenging me, you have to have a
    sword in your hand. While my heart beats, I rule and you hold your
    tongue... or I'll cut it out."
    Cerdic, King Arthur

  • Zitat

    Almbauern fordern: "Den Wolf abschießen"


    Firnwulf fordert: Den Almbauer abschießen!!!

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Ich befürchte fast, diese Almbauern sind teilweise ziemlich sture Leute


    Das kommt daher, dass bei diesen Almbauern die Eltern seit Generationen Geschwister sind.... frisches Blut ist da nicht gern gesehen... :evil:



    edit: ich seh grad, dass mein Kommentar, in dem ich den Abschuß der Touristen, die die Biodiversität der Almen stören fordere, gelöscht wurde. Sowas aber auch....
    :wolfi:

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Selten was dämlicheres gelesen: " Der Wolf dedroht die Bioderversität der Alm."
    Dann noch der vergleich zum Rotwild. Scheint als würde der Wolf, wenn es einer ist, seinen Job gut machen. Wäre mir auch neu, das er auf auf Borke und Setzlinge umgestiegen ist.

  • Das Problem ist einfach, dass Wölfe den Bauern wirtschaftlichen Schaden zufügen, indem sie Vieh auf den Weiden reißen.
    Allein darum geht es und deswegen wurden sie auch über Jahrhunderte mühevoll ausgerottet, zu Zeiten als die "Wolfsangel" noch mehr war als ein kritisch diskutiertes Symbol.
    Mitteleuropa ist leider so hoffungslos übervölkert inzwischen, dass selbst ein einziges Tier da ins Gewicht fällt und zum Aufreger wird.
    Für Wölfe - geschweige denn ganze Rudel - ist leider kaum noch Platz übrig.


    Eine gute Lösung, die mir spontan einfällt wäre den Wolf leben zu lassen und die Schäden die er anrichtet (nach neutraler Prüfung) aus einem Spendenfond von "Wolfspaten" auszugleichen.
    So kommen alle zu ihrem Recht.
    :wyawn:

  • Eine gute Lösung, die mir spontan einfällt wäre den Wolf leben zu lassen und die Schäden die er anrichtet (nach neutraler Prüfung) aus einem Spendenfond von "Wolfspaten" auszugleichen.
    So kommen alle zu ihrem Recht.


    Soweit ich das verstanden habe, wird das heute schon auf ähnliche Weise geregelt, aber das Geld kommt nicht aus einer freiwilligen Geschichte, sondern aus einer anderen Quelle, wobei ich gerade nicht weiß, woher. Ich befürchte fast, dass der jeweilige Jagdpächter dafür zuständig ist, aber das muss nicht richtig sein. Auf jeden Fall werden die Schäden durch den Wolf bezahlt, bzw. gibt es Zuschüsse für den Herdenschutz. Diese Zuschüsse sind aber leider zu geringt, weshalb sie der Akzeptanz nicht wirklich zutragen.


    Das Problem mit dem Wolf liegt eigentlich viel mehr in den Systemen, mit denen er in Berührung kommt. Ein großes Problem sind wohl die Jagdpächter, weil ihre Jagden durch den Wolf unattraktiver werden, immerhin nimmt der Wildbestand naturgemäß ab. Das ist aber auch wieder ein recht komplexes System, weshalb da den Jägern auch nicht so einfach der schwarze Peter zuzuschieben ist.
    Der gesellschaftliche Druck ist halt auch nicht gerade gering, denn abgesehen von wenigen Schafhaltern, denen es eh schon recht schlecht geht, haben auch viele normale Menschen einfach Angst vor dem Tier. Daher ist es auch zu kurz gedacht, die Almbauern zu kritisieren. Die versuchen da auch nur ihr Brot auf den Tisch zu bekommen.


    An sich geht es dem Wolf hier in Deutschland aber auch wirklich nicht schlecht! Er breitet sich in den letzten Jahren immer weiter aus, es bilden sich immer neue Rudel und die Schäden sind proportional zur Wolfsdichte auch nicht höher, wenn man von dem ein oder anderen verärgerten Menschen einmal absieht. Zudem ist der Wolf in Deutschland noch geschützt.
    Bei uns zu Haus gibs auch seit ein paar Wochen einen Wolf, aber die Sache wird hier auch noch nicht hochgekocht. Es ist also auch hier alles nur eine Sache der medialen Aufmachung.

  • In Rumänien (?) hat die Sache mit dem Wolf sogar den Vorteil, dass alte Hütehundrassen wiederbelebt werden. Die Welpen werden an die Schäfer weitergegeben. Finde ich schön - zwei Fliegen mit einer Klappe :)

    "Are you challenging me? If you're challenging me, you have to have a
    sword in your hand. While my heart beats, I rule and you hold your
    tongue... or I'll cut it out."
    Cerdic, King Arthur

  • Soweit ich das verstanden habe, wird das heute schon auf ähnliche Weise geregelt, aber das Geld kommt nicht aus einer freiwilligen Geschichte, sondern aus einer anderen Quelle, wobei ich gerade nicht weiß, woher. Ich befürchte fast, dass der jeweilige Jagdpächter dafür zuständig ist, aber das muss nicht richtig sein. Auf jeden Fall werden die Schäden durch den Wolf bezahlt, bzw. gibt es Zuschüsse für den Herdenschutz. Diese Zuschüsse sind aber leider zu geringt, weshalb sie der Akzeptanz nicht wirklich zutragen.


    Das Problem mit dem Wolf liegt eigentlich viel mehr in den Systemen, mit denen er in Berührung kommt. Ein großes Problem sind wohl die Jagdpächter, weil ihre Jagden durch den Wolf unattraktiver werden, immerhin nimmt der Wildbestand naturgemäß ab. Das ist aber auch wieder ein recht komplexes System, weshalb da den Jägern auch nicht so einfach der schwarze Peter zuzuschieben ist.
    Der gesellschaftliche Druck ist halt auch nicht gerade gering, denn abgesehen von wenigen Schafhaltern, denen es eh schon recht schlecht geht, haben auch viele normale Menschen einfach Angst vor dem Tier. Daher ist es auch zu kurz gedacht, die Almbauern zu kritisieren. Die versuchen da auch nur ihr Brot auf den Tisch zu bekommen.


    An sich geht es dem Wolf hier in Deutschland aber auch wirklich nicht schlecht! Er breitet sich in den letzten Jahren immer weiter aus, es bilden sich immer neue Rudel und die Schäden sind proportional zur Wolfsdichte auch nicht höher, wenn man von dem ein oder anderen verärgerten Menschen einmal absieht. Zudem ist der Wolf in Deutschland noch geschützt.
    Bei uns zu Haus gibs auch seit ein paar Wochen einen Wolf, aber die Sache wird hier auch noch nicht hochgekocht. Es ist also auch hier alles nur eine Sache der medialen Aufmachung.

    Das als normalen Wildschaden am Jagdpächter festzumachen wäre eine Katastrophe.
    Vor allem auch weil diese Rechnungsstellung im Normalfall als Aufruf: "Komm halt deine Bestände unter Kontrolle oder zahl für die Schäden" zu verstehen ist, was der Jagdpächter hier gar nicht darf.
    Er würde also zum gebeutelten Opfer der Bürokratie.
    Ich plane selbst so bald es finanziell möglich ist einen Jagdschein zu machen, bin aber noch zu sehr Laie um solche Feinheiten genau zu wissen.


    Ansonsten verstehe ich auch die Almbauern sehr gut, wie ich in meinem letzten Beitrag ja schon geschrieben hatte.
    Auch da gibts einen wirklich großen Unterschied zwischen "echtem" natur- und traditionsverbundenem Denken und reiner Lass-Bambis-Mutter-leben-Wildnisromantik.


    Ich bin wie gesagt kein Experte, aber ich denke für solche Sachen sollten gesonderte Wege der Finanzierung gefunden werden, die den Wölfen echte Fürsprecher einbringen.
    Und zwar durch das Engagement von Bürgern und nicht durch irgendwelche anonymen Töpfe von Vater Staat, der lieber sehen soll, dass er seine Steuersätze auf halbwegs erträgliches Niveau senkt, damit sich Leute eben um sowas kümmern können.
    Vielleicht gibt es sowas ja auch schon.
    Aktive Paten wollen nämlich wissen wo ihr Geld hinfließt und wie es ihrer Investition geht, wie sich ihre Lebensbedingungen optimieren lassen etc.
    Außerdem machen sie gegenüber der Presse den Mund auf und nehmen Einfluss auf die öffentliche Meinung.
    Diese Effizienz erreicht der staatliche Sektor unter aktuellen Bedingungen nie im Leben.

  • Ich habe jetzt schon die Befürchtung, dass es wie bei dem Braunbären Bruno endet ;(

    "I found no solution in the truth, that my madness can be cured"
    "What if this madness seems to be nothing else but my real me"

    ~ Nargaroth, Ash

  • Ich kenne mich ja jetz mit der Thematik nicht so aus, aber wenn man das Wild nicht erschießen und wegschaffen würde, sondern der Natur ihren Lauf ließe, dann könnte man doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Lässt man dem Wolf seine Beute, wird der doch nicht allzuschnell auf die Idee kommen, sich mit Schäferhunden oder Bullen anzulegen.
    Selbst wenn, ein einzelner Wolf, oder ein kleines Rudel, reißt dich nicht täglich 10 Schafe :wand:
    Aber die Spinner, die am lautesten nach nem Abschuss schreien sind sowieso die Alpenrambos, die sich sagen "Patronen sind billiger als Hirtenhunde" :wwolfskullmask:


    Nene, das ist ja das Problematische. Sowas passiert, auch wenn die Wildpopulation eigentlich ausreichend groß ist. Wenn das Rudel da an einer Herde vorbei kommt, wird da eben genommen, was da ist. Und teilweise dann auch drüber hinaus. Gerade wenn in sich Panik ausbricht, werden auch Tiere getötet, die nicht gefressen werden. Im Osten der Republik ist das so schon ein paar Mal passiert.


    Dazu kommt dann noch, dass es Jagdpächter braucht, da diese auch für Wildschäden in den Jagden zuständig sind. Pächter findet man aber nur dann, wenn die Jagd auch attraktiv genug ist und eine Jagd mit Wolf wird da momentan ganz schlecht angesehen. Ist halt ein Problem des Systems.

  • +++Update+++Update+++Update+++


    Oh wie geil - jetzt hab ich die schröckliche Bestie direkt vor der Haustür: KLICK MICH
    Da werd ich mich die Tage doch glatt mal in die umliegenden Wälder aufmachen müssen. :wLove:
    Die Volksseele kocht: im Lokalradio melden sich schon die ersten besorgten Mütter, die ihre Lütten nicht mehr zu Fuß in die Schule gehen lassen. Wegen der Bestie. Jeder weiß doch, dass Wölfe und Zigeuner Kinder stehlen... :wirr:

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Ehrlich gesagt ist es mir bis zu nem gewissen Punkt völlig Wumpe ob der nu Schafe reisst. Sicherlich muss ein Weg gefunden zu werden um die Herden zu schützen und Schäden auszugleichen, aber solange wir noch so verdammt wenige Wölfe in Deutschland haben ist es in meinen Augen unverantwortlich auch nur einen zu erschiessen. Des weiteren sollte mittlerweile bekannt sein das Wölfe Menschen nicht angreifen, da ist mir Weltweit nicht ein Beispiels bekannt. Ganz im Gegensatz zu Wildschweinen bei denen ich es auch schon eilig hatte den Baum hoch zu kommen :D. Die sind zwar auch klasse, aber im Gegensatz zum Wolf reicht ein "buh" nicht um sie zu vertreiben, allerdings hat bei denen seltsamerweise keine Mutter ein Problem mit ihre Kinder in die Schule gehen zu lassen oder sogar durch die Wälder streifen zu lassen.


    Wenn es also noch immer ungebildete Menschen gibt denen das nicht bekannt ist, sollte Gevatter Staat sich mal Gedanken um eine Aufklärungskampagne machen, evtl. ist das ja effizienter als den meisten bewusst ist.

    Wir sind der singende und tanzende Abschaum dieser Welt.

  • Und wiedermal gings einem "Problemwolf" an den Pelz:
    Problemwolf "Kurti" wurde vorsichtshalber im Heidekreis getötet


    Und wiedermal überleg ich, wie es wär, mal vorsichtshalber ein paar Problemmenschen zum Abschuss freizugeben....

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Und zuallererst hätt ich gern den Drecksack vor der Puste, der den Abschuss von diesem Tier angeordnet hat. :evil:


    Holuntar

  • Zitat

    Umweltministerium: "Die dauerhafte Rückkehr des Wolfs nach Deutschland ist nur mit der breiten Akzeptanz der Bevölkerung möglich. Es muss daher vermieden werden, dass einzelne auffällige Wölfe die Akzeptanz der ganzen Art gefährden. Auch muss verhindert werden, dass ein auffälliger Wolf sein Verhalten an den Nachwuchs weitergibt und somit möglicherweise ein ganzes Rudel auffälliges Verhalten zeigt, so die Verbände.


    Einige Bedenken sind zwar für mich nachvollziehbar, aber...ich bezweifle trotzdem, dass sich dieses Vorgehen "breiter Akzeptanz" erfreut... :thumbdown: !

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Bei uns brauch man den Wolf nicht mehr abzuschießen ;(


    https://www.hessenschau.de/pan…o,wolf-frankfurt-100.html


    Wenn das wirklich ein echter Wolf war, dann wird bei uns kollektive Panik ausbrechen

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Bei uns brauch man den Wolf nicht mehr abzuschießen ;(


    https://www.hessenschau.de/pan…o,wolf-frankfurt-100.html


    Wenn das wirklich ein echter Wolf war, dann wird bei uns kollektive Panik ausbrechen

    Zumindest äußerlich ist es ein echter Wolf. Die, die hier rumlaufen, sehen genauso aus.

  • Zumindest äußerlich ist es ein echter Wolf. Die, die hier rumlaufen, sehen genauso aus.

    Seit gestern ist bekannt, es war ein echter Wolf...


    Mädchen mit roten Mützen auf dem Weg zu Großmutters Haus fordern schon, mehr Jäger im Stadtwald

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

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