Hypatia

Schon gewusst…?

Dem norwegischem König Ólaf Tryggvason gelang, den isländischen Widerstand gegen das Christentum zu brechen, indem er Söhne aus wichtigen Familien als Geiseln nahm.

  • Ich bin auf eine interessante Geschichte gefunden die meiner Meinung nach sehr gut zeigt wie die katholische Kirche wirklich ist. Es geht um eine Gelehrte die von Mönchen grausam ermordet wird.

    Zitat

    „Auf dem Wege zur Akademie, an der sie lehrte, lauerte ihr eine Bande Mönche auf. Sie zerrten sie aus ihrem Wagen in eine Kirche und rissen ihr die Kleider vom Leib. Dann kratzten sie ihr mit Austermuscheln das Fleisch von den Knochen und verbrannten, was übrig blieb. All dies geschah auf Befehl des heiligen Kyrillos, des Patriarchen von Alexandria. Mit Hilfe wohlplatzierter Geschenke an die zivilen Behörden erreichten Kyrillos und seine Mönche, daß die offizielle Untersuchung zur Ermittlung der Mörder Hypatias eingestellt wurde.“


    Aber es geht mir hier weniger um den Mord an sich (das es soetwas gab ist mir ja schon länger bekannt) sondern darum das die katholische Kirche den Mann als Heiligen verehrt.


    Wie kann das sein? Wie kann denn eine Institution Nächstenliebe predigen, wenn ihre Anhänger trotzdem grausam morden, und diese im Nachhinein auch noch dafür verehrt werden?


    Wieso erzählen sie nicht mal so etwas den Leuten anstatt immer nur vom ewigen Reich Gottes, Jesus' Leben usw. zu reden? Das könnte man doch den katholischen Schülern im Religionsunterricht beibringen. Ich finde, dass jeder Katholik über solche Begebenheiten informiert sein müsste, so wie z.B. jeder deutsche Schüler etwas über den zweiten Weltkrieg informiert wird.


    Man kann die eigene Geschichte (die des eigenen Landes, der eigenen Religion usw.) nicht einfach ignorieren! Oder wie in diesem Fall nur die (vermeintlich) guten Seiten einer Person zeigen, die grausamen Verbrechen verschweigen und ihr dann auch noch eine Vorbildfunktion geben (Er ist nicht nur "Heiliger" sondern auch "Kirchenvater", was auch immer das heißen soll)! Das ist Propaganda und nichts anderes!



    Sorry falls ich ein bisschen unsachlich geworden bin aber sowas macht mich wütend!





    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia_von_AlexandriaAlso für die dies interessiert hier der ganze Wikipedia Artikel : Hypatia – Wikipedia


    Und auch noch der "Heilige": Kyrill von Alexandria – Wikipedia

  • Ich bin auf eine interessante Geschichte gefunden die meiner Meinung nach sehr gut zeigt wie die katholische Kirche wirklich ist. Es geht um eine Gelehrte die von Mönchen grausam ermordet wird.

    Zitat

    „Auf dem Wege zur Akademie, an der sie lehrte, lauerte ihr eine Bande Mönche auf. Sie zerrten sie aus ihrem Wagen in eine Kirche und rissen ihr die Kleider vom Leib. Dann kratzten sie ihr mit Austermuscheln das Fleisch von den Knochen und verbrannten, was übrig blieb. All dies geschah auf Befehl des heiligen Kyrillos, des Patriarchen von Alexandria. Mit Hilfe wohlplatzierter Geschenke an die zivilen Behörden erreichten Kyrillos und seine Mönche, daß die offizielle Untersuchung zur Ermittlung der Mörder Hypatias eingestellt wurde.“


    Aber es geht mir hier weniger um den Mord an sich (das es soetwas gab ist mir ja schon länger bekannt) sondern darum das die katholische Kirche den Mann als Heiligen verehrt.


    Wie kann das sein? Wie kann denn eine Institution Nächstenliebe predigen, wenn ihre Anhänger trotzdem grausam morden, und diese im Nachhinein auch noch dafür verehrt werden?


    Wieso erzählen sie nicht mal so etwas den Leuten anstatt immer nur vom ewigen Reich Gottes, Jesus' Leben usw. zu reden? Das könnte man doch den katholischen Schülern im Religionsunterricht beibringen. Ich finde, dass jeder Katholik über solche Begebenheiten informiert sein müsste, so wie z.B. jeder deutsche Schüler etwas über den zweiten Weltkrieg informiert wird.


    Man kann die eigene Geschichte (die des eigenen Landes, der eigenen Religion usw.) nicht einfach ignorieren! Oder wie in diesem Fall nur die (vermeintlich) guten Seiten einer Person zeigen, die grausamen Verbrechen verschweigen und ihr dann auch noch eine Vorbildfunktion geben (Er ist nicht nur "Heiliger" sondern auch "Kirchenvater", was auch immer das heißen soll)! Das ist Propaganda und nichts anderes!



    Sorry falls ich ein bisschen unsachlich geworden bin aber sowas macht mich wütend!





    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia_von_AlexandriaAlso für die dies interessiert hier der ganze Wikipedia Artikel : Hypatia – Wikipedia


    Und auch noch der "Heilige": Kyrill von Alexandria – Wikipedia

  • Das Konzept der Kirche beruht nun mal auf Nächstenliebe und Barmherzigkeit, da ist für die Schandtaten kein Platz. Es gibt in der Geschichte der Kirche und der Bibel einige Heilige die man eigentlich als Verbrecher einstufen müßte. Wenn die Kirche weiterhin bestehen will dann muss sie auch anfangen zu diesen Dingen zu stehen und sich damit auseinander zu setzen da in unserem Informationszeitalter diese Fragen immer wieder auftauchen werden. Augrund dieser und anderer Geschichten sagen sich immer mehr Menschen von der Kirche los und leben ihr Christ-sein für sich alleine ohne Kirche, Popen und den ganzen Zinnober.

  • Das Konzept der Kirche beruht nun mal auf Nächstenliebe und Barmherzigkeit, da ist für die Schandtaten kein Platz. Es gibt in der Geschichte der Kirche und der Bibel einige Heilige die man eigentlich als Verbrecher einstufen müßte. Wenn die Kirche weiterhin bestehen will dann muss sie auch anfangen zu diesen Dingen zu stehen und sich damit auseinander zu setzen da in unserem Informationszeitalter diese Fragen immer wieder auftauchen werden. Augrund dieser und anderer Geschichten sagen sich immer mehr Menschen von der Kirche los und leben ihr Christ-sein für sich alleine ohne Kirche, Popen und den ganzen Zinnober.

  • Ich empfehle den Film "Agora" von 2009. Er behandelt die Heidenverfolgung und die Machtergreifung Kyrills in Alexandria und auch den Tod von Hypatia. Ein sehr guter Film:


    Hallo Skald,


    ich habe den Film "Agora -Die Säulen des Himmels" mit Raquel Weisz als Hypathia im April zweimal gesehen. Außerdem habe ich einige Kritiken gelesen, sowohl von Fachleuten als auch von Laien. Die Kritiken der Fachleute waren natürlich klar von ihrem jeweiligen religiösen Standpunkt geprägt. Die Christen wollten nicht als schwarzgekleidete Fundamentalisten (Mönchorden der Parabolani) dargestellt werden, die eine Philosophin brutal ermordeten. Das ist aber die historische Wahrheit. Wie ich erfuhr, soll sich sogar der Vatikan posthum dafür entschuldigt haben. Das grauenhafte Ende Hypathias konnte ich nicht ertragen. Ich bin beide Male vorher rausgegangen.
    Bei den Laien-Kritikern gab es viele "normale" Konsumenten, denen etliche Szenen zu lang waren. Der chilenische Regisseur Alejandro Amenabar hatte nämlich - bis auf die Schlußzene - die Gewaltdarstellungen (die es bei den Religionskämpfen sehr wohl gegeben hatte) auf ein historisch notwendiges Mindestmaß reduziert und das wissenschaftliche Wirken und die Humanität Hypathias in den Vordergrund gestellt.
    Im Kern ging es dabei um den Beweis des heliozentrischen Weltbildes. Davor hatte lediglich Aristarchos von Samos in Ägypten Schattenabstandsmessungen vorgenommen (sowohl beim nördlichen Wendekreis als auch bei Alexandria) und anhand der unterschiedlichen Länge der Winkel nachgewiesen, daß die Erde eine Kugel ist. Das wollte ihm nur niemand glauben. Immerhin aber wurde er von den Heiden dafür nicht verfolgt. Man sagte einfach nur, an seiner Theorie sei nichts dran. Ganz vorherrschend war nämlich das ptolemäische Weltbild mit der Erde als Scheibe.
    Hypathia griff nun die damals schon alte Theorie des Aristarchos von Samos auf und führte verschiedene Experimente durch, die Almenabar in den Film-Szenen ausführlicher darstellt, als es den "action"-süchtigen Konsumidioten recht sein konnte. Deshalb wurde der Film von den lebenden Toten auch als "langweilig" bewertet. Es gab aber auch unter den Laien-Kritikern und -Bewertern Leute, welche die Bedeutung der Experimente Hypathias und ihr Ethos historisch einzuordnen wußten. Und so konnte man völlig gegensätzliche Beurteilungen lesen.


    Für die radikalen Christen um den alexandrinischen Bischof Kyrill war Hypathia untragbar. Erstens war sie eine Frau, und zwar die erste historisch nachweisbare Wissenschaftlerin der Geschichte. Sie hatte eine Bilderbuchkarriere gemacht. Ihr Vater Theon, Leiter der Akademie von Alexandria, brach mit der Tradition und schickte seine Tochter zu Studium nach Athen an der Akademie Platons. Hier errang sie für ihre wissenschaftlichen Leistungen den Lorbeer, die damals höchste Auszeichnung. Nach Alexandria zurückgehrt, war sie bereits mit 31 Jahren Leiterin der Akademie.
    Kyrill untragbar war sie aber auch wegen ihres politischen Einflußes. Obwohl sie der Stadtreglierung von Alexandria formell nicht angehörte, holten sich Leute von Rang und Namen bei ihr Rat, vor allem einflußreiche ehemalige Schüler, selbst wenn sie Christen waren oder konvertiert waren. Die Vorstellung, daß eine Frau politisch, wissenschaftlich und kulturell das gesellschftliche Leben mitbestimmte, war für Kyrill und seine schwarzgekleideten Parabolani-Mönche ein Grund für ständige Hetz-Attacken. Hypathia, eine Frau die nur die exakte Wissenschaft gelten ließ, wurde der Hexerei bezichtigt.


    Kurz vor ihrem gewaltsamen Tod wies sie dann anhand geometischer Figuren, insbesondere anhand der elliptischen Berechnung der Umlaufbahn, nach, daß die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, wie es damals der nahezu allgemeinen Ansicht entsprach. Lange Zeit hatte ich nicht verstanden, warum diese Entdeckung für die Christen nicht tragbar war. Dann erfuhr ich, daß Osiris mit Helios-Apollon, Mithras und Sol Invictus gleichgesetzt wurde. Jetzt war mir alles klar, der Planet des Osiris ist die Sonne. Unser Planet durfte sich also nicht um den Planeten des Osiris, - den die Christen mit der Verwüstung des Serapeums gestürzt hatten -, drehen. Selbst Galilei widerrief erst auf dem Sterbebett: "Und sie dreht sich doch!"
    Historisch wird die sogenannte Neuzeit teils mit der Reformation Luthers, teils mit der Hinwendung zum heliozentrischen Weltbild in Verbindung gebracht. Eine Minderheit setzt bei der französischen Revolution an. Hypathias wissenschaftliche und ethische Ansichten werden überwiegend als der Zeit weit voraus angesehen. Es gibt Frauenrechtsorganisationen, die sich ausdrücklich auf die Philosophin berufen.



    Haganrix

  • Ich empfehle den Film "Agora" von 2009. Er behandelt die Heidenverfolgung und die Machtergreifung Kyrills in Alexandria und auch den Tod von Hypatia. Ein sehr guter Film:


    Hallo Skald,


    ich habe den Film "Agora -Die Säulen des Himmels" mit Raquel Weisz als Hypathia im April zweimal gesehen. Außerdem habe ich einige Kritiken gelesen, sowohl von Fachleuten als auch von Laien. Die Kritiken der Fachleute waren natürlich klar von ihrem jeweiligen religiösen Standpunkt geprägt. Die Christen wollten nicht als schwarzgekleidete Fundamentalisten (Mönchorden der Parabolani) dargestellt werden, die eine Philosophin brutal ermordeten. Das ist aber die historische Wahrheit. Wie ich erfuhr, soll sich sogar der Vatikan posthum dafür entschuldigt haben. Das grauenhafte Ende Hypathias konnte ich nicht ertragen. Ich bin beide Male vorher rausgegangen.
    Bei den Laien-Kritikern gab es viele "normale" Konsumenten, denen etliche Szenen zu lang waren. Der chilenische Regisseur Alejandro Amenabar hatte nämlich - bis auf die Schlußzene - die Gewaltdarstellungen (die es bei den Religionskämpfen sehr wohl gegeben hatte) auf ein historisch notwendiges Mindestmaß reduziert und das wissenschaftliche Wirken und die Humanität Hypathias in den Vordergrund gestellt.
    Im Kern ging es dabei um den Beweis des heliozentrischen Weltbildes. Davor hatte lediglich Aristarchos von Samos in Ägypten Schattenabstandsmessungen vorgenommen (sowohl beim nördlichen Wendekreis als auch bei Alexandria) und anhand der unterschiedlichen Länge der Winkel nachgewiesen, daß die Erde eine Kugel ist. Das wollte ihm nur niemand glauben. Immerhin aber wurde er von den Heiden dafür nicht verfolgt. Man sagte einfach nur, an seiner Theorie sei nichts dran. Ganz vorherrschend war nämlich das ptolemäische Weltbild mit der Erde als Scheibe.
    Hypathia griff nun die damals schon alte Theorie des Aristarchos von Samos auf und führte verschiedene Experimente durch, die Almenabar in den Film-Szenen ausführlicher darstellt, als es den "action"-süchtigen Konsumidioten recht sein konnte. Deshalb wurde der Film von den lebenden Toten auch als "langweilig" bewertet. Es gab aber auch unter den Laien-Kritikern und -Bewertern Leute, welche die Bedeutung der Experimente Hypathias und ihr Ethos historisch einzuordnen wußten. Und so konnte man völlig gegensätzliche Beurteilungen lesen.


    Für die radikalen Christen um den alexandrinischen Bischof Kyrill war Hypathia untragbar. Erstens war sie eine Frau, und zwar die erste historisch nachweisbare Wissenschaftlerin der Geschichte. Sie hatte eine Bilderbuchkarriere gemacht. Ihr Vater Theon, Leiter der Akademie von Alexandria, brach mit der Tradition und schickte seine Tochter zu Studium nach Athen an der Akademie Platons. Hier errang sie für ihre wissenschaftlichen Leistungen den Lorbeer, die damals höchste Auszeichnung. Nach Alexandria zurückgehrt, war sie bereits mit 31 Jahren Leiterin der Akademie.
    Kyrill untragbar war sie aber auch wegen ihres politischen Einflußes. Obwohl sie der Stadtreglierung von Alexandria formell nicht angehörte, holten sich Leute von Rang und Namen bei ihr Rat, vor allem einflußreiche ehemalige Schüler, selbst wenn sie Christen waren oder konvertiert waren. Die Vorstellung, daß eine Frau politisch, wissenschaftlich und kulturell das gesellschftliche Leben mitbestimmte, war für Kyrill und seine schwarzgekleideten Parabolani-Mönche ein Grund für ständige Hetz-Attacken. Hypathia, eine Frau die nur die exakte Wissenschaft gelten ließ, wurde der Hexerei bezichtigt.


    Kurz vor ihrem gewaltsamen Tod wies sie dann anhand geometischer Figuren, insbesondere anhand der elliptischen Berechnung der Umlaufbahn, nach, daß die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, wie es damals der nahezu allgemeinen Ansicht entsprach. Lange Zeit hatte ich nicht verstanden, warum diese Entdeckung für die Christen nicht tragbar war. Dann erfuhr ich, daß Osiris mit Helios-Apollon, Mithras und Sol Invictus gleichgesetzt wurde. Jetzt war mir alles klar, der Planet des Osiris ist die Sonne. Unser Planet durfte sich also nicht um den Planeten des Osiris, - den die Christen mit der Verwüstung des Serapeums gestürzt hatten -, drehen. Selbst Galilei widerrief erst auf dem Sterbebett: "Und sie dreht sich doch!"
    Historisch wird die sogenannte Neuzeit teils mit der Reformation Luthers, teils mit der Hinwendung zum heliozentrischen Weltbild in Verbindung gebracht. Eine Minderheit setzt bei der französischen Revolution an. Hypathias wissenschaftliche und ethische Ansichten werden überwiegend als der Zeit weit voraus angesehen. Es gibt Frauenrechtsorganisationen, die sich ausdrücklich auf die Philosophin berufen.



    Haganrix

  • g

    Hallo Skald,


    ich habe den Film "Agora -Die Säulen des Himmels" mit Raquel Weisz als Hypathia im April zweimal gesehen.


    Haganrix



    Leider kann ich Euch nicht sagen, ab wann dieser Film in den Videotheken zu haben ist, Verkaufsangebote im Internet gibt es aber sehr wohl!


    Ein weiterer heidnischer Film, "Die Nebel von Avalon", stellt wesentliche Fragen der Religionskritik aus keltischer Sicht dar. Ich habe mir schon ordentlich Kritik eingehandelt, weil Roman und Film nicht authentisch seien und auf Fiktionen beruhten. Immerhin geht aber die überwiegende Ansicht durchaus davon aus, daß Glastonbury in Südwestengland mit seinem nahe gelegenen See der Ort des historischen Avalon ist. Der Film über Hypathia ist dem gegenüber authentisch.
    "Die Nebel von Avalon" müßte es längst in jeder halbwegs gut ausgestatteten Videothek geben. Das Heidentum hat also auch schon Einzug in die Filmkultur gehalten.


    Haganrix

  • g

    Hallo Skald,


    ich habe den Film "Agora -Die Säulen des Himmels" mit Raquel Weisz als Hypathia im April zweimal gesehen.


    Haganrix



    Leider kann ich Euch nicht sagen, ab wann dieser Film in den Videotheken zu haben ist, Verkaufsangebote im Internet gibt es aber sehr wohl!


    Ein weiterer heidnischer Film, "Die Nebel von Avalon", stellt wesentliche Fragen der Religionskritik aus keltischer Sicht dar. Ich habe mir schon ordentlich Kritik eingehandelt, weil Roman und Film nicht authentisch seien und auf Fiktionen beruhten. Immerhin geht aber die überwiegende Ansicht durchaus davon aus, daß Glastonbury in Südwestengland mit seinem nahe gelegenen See der Ort des historischen Avalon ist. Der Film über Hypathia ist dem gegenüber authentisch.
    "Die Nebel von Avalon" müßte es längst in jeder halbwegs gut ausgestatteten Videothek geben. Das Heidentum hat also auch schon Einzug in die Filmkultur gehalten.


    Haganrix