Träume

Schon gewusst…?

Loki / Loptr ist geborener Thurse, aber durch Blutsbruderschaft mit Wodan / Odin zudem ein Ase. Er ist Gott des Feuers und der List und beschwört das Ende der Asen durch den Tod Balders herauf.

  • Akira, ich kann den beiden Damen hier nur zustimmen (ich glaube, Ravenas Tipp mit dem darüber nachdenken habe ich auch schonmal gesagt)!


    Solche träume hat jeder, auch ich :rolleyes: ;) versuche darüber nachzudenken, was sie bedeuten/was dein unterbewusstsein sir sagen will (träuem kommen - wenn nicht göttlicher natur - ja von diesem)

    "Große Männer, streben keine Macht an. Nein, die Macht wird ihnen aufgedrängt."
    Kahless


  • Akira, ich kann den beiden Damen hier nur zustimmen (ich glaube, Ravenas Tipp mit dem darüber nachdenken habe ich auch schonmal gesagt)!


    Solche träume hat jeder, auch ich :rolleyes: ;) versuche darüber nachzudenken, was sie bedeuten/was dein unterbewusstsein sir sagen will (träuem kommen - wenn nicht göttlicher natur - ja von diesem)

    "Große Männer, streben keine Macht an. Nein, die Macht wird ihnen aufgedrängt."
    Kahless


  • Hm...


    Ich würde gern hier diesen Thread aufmachen, um den ein oder anderen Traum zu veröffentlichen. Ich glaube an die Träume und tue sie nicht einfach so als Flashback eines vorangegangenen Tages ab. Sicher gibt es solch "verarbeitende" Träume, doch jeder Traum hat für mich erstmal irgendeine bestimmte Bedeutung. Sei es auf die eigene Psyche/Gesundheit oder auf eine drohende Gefahr von außen bezogen. Wobei das letztere nicht unbedingt etwas mit Hellsehen zutun haben muss. Es gibt Umstände im Alltag, die uns so nicht bewusst sind und die uns dann das Unterbewusstsein im Traum aufzeigt. So können Träume aber auch auf eine günstige Gelegenheit hinweisen.
    Gern dürfen auch andere User ihre Träume hier posten. Ich selber habe nicht oft Träume, die mich so beschäftigen, dass ich Hilfe brauche. Aber wenn ich sie dann habe, ist so eine Anlaufstelle doch praktisch.
    Bevor es virtuelle Schellen seitens der Moderation regnet...ich habe nach Threads zu diesem Anliegen gesucht. Ein Thema gibt es, welches sich aber unter einem unpassendem Ordner befindet.



    Meine Träume sind in zwei aufeinanderfolgenden Nächten geträumt worden.


    Traum 1


    Ich stehe Nachts mit Arbeitskollegen auf der Straße. Mein Chef kommt, sieht aufgebracht aus und holt mich zu sich. Dann packt der mich am Kragen und pampt mich an, was mir einfällt, auf der Arbeit mit nem riesigen Rufhorn vorm Spiegel rumzuposaunen. Ich bin erschüttert und frage zurück, warum ich mit sooo einem Horn vor einem Spiegel herumhampeln soll. Dann bin ich in der Betriebsstätte und bin aufgebracht. Ich suche etwas. Sehe den besagten Spiegel. Laufe weiter und treffe auf den Chef. Er hat gerade eine Besprechung, kommt aber telefonierend aus dem Büro. Dann legt er auf, kommt zu mir und schüttelt mir versöhnlich die Hand. Er sagt: Das machst du keine zweimal, höchstens jedoch zehnmal. Und lächelt dabei.


    (Hier könnte man meinen, ich sollte auf Arbeit nicht soviel "rumposaunen". Um gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, ich halte mich eigentlich ziemlich bedeckt. Allerdings habe ich manchmal Ärger mit Kollegen, weil ich Dinge tue, die denen nicht in den Kragen passen. Doch ist das Krümelkackerei und absolut vertretbar. Nullwertig. Und obendrein handel ich nach Anweisung vom Chef. Was mir in dem Traum Sorgen bereitet, ist die Nacht und das freundliche Getue vom Chef. Das sind eigentlich negative Aspekte. Vielleicht kann mir jemand sagen, worauf ich achten soll? Wäre super, weil ich den Job jetzt noch nicht verlieren möchte ^^ )



    Traum 2


    Ich wandere des Tages mit einem alten Mann mit langen grauen dünnen Haaren über ein brach liegendens Feld. Es geht bergauf. Wir bleiben stehen, drehen uns um und sehen eine Gruppe von Männern. Ich kriege Angst und der alte Mann gibt mir zu verstehen, das die nichts Gutes und mich fangen wollen. Ich soll fliehen. So renne ich los auf eine (Feld)Weggabelung. Nach links geht es weiter das Feld entlang, aber leicht bergab. Ich nehme aber den Weg geradeaus, der weiter bergauf führt. Bei der Gabelung steht eine Ansiedlung von Büschen und Bäumen. Ich laufe also den Weg weiter und von der Gruppe löst sich ein großer schwarzhaariger Typ, der mich allein weiter verfolgt. Ich weiß, die anderen können mich nicht fangen, nur er. Es kommt eine Kurve. Ich treffe einen Mann mit einem Dackel, der gibt mir irgendeinen Tipp. Dort beginnt ein neues Feld, welches aber mit Schnee bedeckt ist. Ich renne weiter auf das Feld. Merke, dass ich schlapp mache. Ich weiß, das ich diesem Mann so nicht entkommen kann. Also lege ich mich flach aufs Feld und bedecke mich mit Schnee. Dann sehe ich den Typen um die Kurve kommen. Sehe, wie er den Alten nach mir fragt.
    (Sprung)
    Ich erreiche in einer kleinen Stadt eine Art Lager. Es herrscht Endzeitstimmung und es ist Nacht. Das Lager ist von einer Wand/Mauer aus Wellblechen und Reifen umgeben. Ich gehe hinein.
    (Sprung)
    Ich verlasse das Lager mit zwei weiteren. Wir gehen bergab in die Stadt. Es ist immer noch Nacht. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht erwischt werden. Dann sehen wir zwei Autos. Die selbe Gruppe, wie am Anfang des Traumes. Ich weiß, die haben uns gesehen und das die uns fangen wollen. Wir trennen uns. Sie sind jetzt auch zu Fuss. Ich laufe in Gassen und durch leerstehende Häuser. Über Hinterhofwiesen und klettere über 2-3m hohe Maschendrahtzäune, werde sie aber, trotz anfänglichen Vorsprung nicht los. Die trennen sich, kreisen mich ein. Dann klettere ich nochmal über einen Zaun, schaue in das Gesicht des einen Verfolgers, der mich eindringlich, aber emotionslos anschaut, und wache auf.


    (Auch hier ist mir "bewusst", zumindest denke ich das, dass der Traum voller negativer Aspekte steckt: brach liegendes Feld, Verfolgung, bergauf, Winter, Nacht, leere Stadt usw. Ich kann aber keinen Zusammenhang finden. Gibt es hier jemanden, der ihn deuten kann/will?)

  • Ich denke einfach in fast allen Fällen ist man selbst sein bester Traumdeuter.


    Man muss einen Menschen und sein Leben schon gut kennen, wenn man sich auf tieferer Ebene in der Symbolwelt seines Verstandes zurecht finden will.
    Wenn man den Menschen und sein Leben aber überhaupt nicht kennt, kann man aus meiner Sicht nur sehr allgemeine Vermutungen äußern.


    Man sagt ja durch eine Verfolgungsjagd würden oft entsprechende Situationen im Leben visualisiert in denen man sich von etwas Negativem bedrängt sieht.
    Dann gibt es diese Optionen wie weglaufen, verstecken, Hilfe suchen, sich stellen, die auch alle in dem Traum auftauchen.


    Das ist aber auch nur ein ganz allgemeines Bild.
    So ein Traum könnte genau so gut Furcht for mangelhafter körperlicher Kampfkraft ausdrücken und viele andere Dinge.


    Was man tun könnte wäre dich durch Fragen beim Nachdenken zu unterstützen oder einfach ins Blaue zu spekulieren.

  • Traum 1: versuch es mal so zu sehen: Du bist Du, Du bist die Kollegen, Du bist der Chef, alles bist Du.


    Du meckerst Dich selbst an, anschließend machst Du einen Rückzieher; und erlegst Dir erneut eine Beschränkung auf, die Du dann wieder ironisch erweiterst.


    An was willst Du Dich hindern? Wobei stehst Du Dir selbst im Weg?

  • Hallo Donnerseele,


    ich sehe in Deinen Träumen eher die Verbindung zwischen Dir und Deiner Umwelt. Direkter gesagt, was alle Formen von Beziehungen betrifft. Andere nehmen etwas an Dir wahr, was Dir selbst noch unbekannt ist, aber nach und nach bewusster gemacht wird (Hinweis auf: du siehst schonmal den Spiegel). Die Umwelt spiegelt Dich. Die Worte
    Du machst es nicht zweimal - Du solltest nicht im "Schwarz-weiß-Denken" von Deinen Mitmenschen verhaaren.
    Du machst es höchstens zehnmal - Du solltest höchstens zum Anfang (eins) und zum Chaos (0) zurückkehren. (wenn man dies auf Emotionale Beziehungen bezieht, wie war es denn, als Du noch keine "schlechten" zwischenmenschlichen Erfahrungen machtest)
    Der Händedruck - Handele, Weitergabe mit Nachdruck der gesagten Worte. Lächeln: Aufmunterung.
    Zum zweiten Traum: du hast auf jeden Fall einen Schutzgeist(evtl. Gott) um Dich herum, der Dich ein Stück Deines Weges begleitet. Hier erreichst Du mehrere Orte, bzw. auch Bewusste Ebenen, die der erledigten (vielleicht auch unerledigten Arbeit, etwas will noch bearbeitet werden, bzw. beackert). Das Feld als entweder DEN Arbeitsbereich oder EINEN Arbeitsbereich. Hier stimmt irgendwas nicht, denn Dein Schutzpatron spricht eine Warnung aus. Die Flucht nach vorne ist sehr aufwendig (es geht bergauf, bergab läuft es sich einfacher), entweder ist das Herausziehen aus einer totgelaufenen Sache nicht ganz einfach, oder sie ist tatsächlich beschwerlich. Grundsätzlich suchst Du Dir wohl eher Aufgaben, die mehr Schwierigkeiten bieten. Helfer und Ratgeber hast Du an Deiner Seite und betrittst ein neues Aufgabengebiet. Dieses ist aber noch nicht fruchtbar, sondern ist mit "Kälte" bedeckt. Du selbst deckst Dich mit diesem Zustand zu. Eine Frage auf die Beziehungsebene, ob es vielleicht daran liegt, dass Du anderen gegenüber vielleicht wie unnahbar wirkst?
    Dann erreichst Du ein Lager. Was wird in Dir gelagert?: Das Unbewusste (Nacht) und die Endzeitstimmung. Unbewusst fühlst Du, dass etwas nicht in Ordnung ist, dass es vielleicht auch an der Zeit ist, daran etwas zu ändern. Interessant ist auch, dass das Lager mit einer Mauer umgeben ist. Mauerst Du Dich vielleicht ein? Möchtest Du nicht ausbrechen?! Irgendwas in Dir will es schon. Und wenn ich den Rest Deines Traumes so lese.. die engen Gassen durch die Du gehst, stehen für enger werdende Beziehungen, doch mit wem? - denn die Häuser sind leer und die, die mit Dir gingen, trennen sich von Dir.
    Was zur Hölle verfolgt Dich so? Ist es Einsamkeit, (selbstgewählte) Isolation, oder ist es Deine eigene emotionale Leere, die sich danach sehnt mit einem Gesicht gefüllt zu werden?

    Dann klettere ich nochmal über einen Zaun, schaue in das Gesicht des einen Verfolgers, der mich eindringlich, aber emotionslos anschaut, und wache auf.

    Hast Du Angst, wenn Du Deinen geschützten (emotionalen) Bereich verlässt, dass die Emotionen von anderen.. leer und ausdruckslos bleiben?

  • Danke für die Antworten!


    Zu Traum 1: Aber was soll ich denn machen? Wird in dem Traum mein Auftreten in Frage gestellt? Ich weiß, dass ich für die breite Masse ziemlich mürrisch und vergriesgramt daherkomme. Das liegt aber auch daran, dass ich maßlos enttäuscht bin von dieser Welt. Ich hab sie einfach satt! (Für meine Nächsten -Kumpels; Familie- bin ich allerdings offen. Bei denen bin ich der Gute-Laune-Bär.)

    Zitat

    Du solltest höchstens zum Anfang (eins) und zum Chaos (0) zurückkehren.


    Soll ich einen Strich ziehen und nochmal von vorn anfangen?


    Die Antwort auf den zweiten Traum muss ich noch sacken lassen. Allerdings wird er wohl ein Nachsetzer zum ersten Traum gewesen sein.


    Allerdings weiß ich nicht, was es mir bringt, wenn ich mich wieder dieser verkackten Gesellschaft öffne? Die meisten sind sich doch eh nur selbst die Nächsten.
    Ich, ich , ich, ich. Geiz hier, Gier da. Nach mir die Sintflut. Und weil es so schön ist, hau ich dir jetzt aufs Maul. Keine Moral. Kein Gewissen...
    Das brauche ich nicht. Was ich brauche, ist Harmonie. Ich will meine Ruhe. Ich will in Frieden leben und meine Freiheit haben. Wenn ich ganz tief in mich hinein höre, dann ist es genau das, wonach ich mich sehne.

  • Soll ich einen Strich ziehen und nochmal von vorn anfangen?


    Warum nicht? Die Frage: Wohnst Du noch, oder lebst Du schon? - ist zwar spassig gemeint, macht aber Sinn. Wir selbst können den Sinn unseres Lebens täglich neu definieren. Und mal ehrlich... die Chance von vorne anzufangen, erledigt sich spätestens dann, wenn Du tot bist. Du lebst aber jetzt. Im Hier und Jetzt.


    Es gibt durchaus Menschen, zwar wenige, aber immerhin, es gibt sie, die einen Neuanfang wert wären. Oder zumindest das Zulassen einer anderen Sichtweise, um mögliche "wertvolle" Menschen in Dein Leben zu ziehen. Der alte Mann fungiert doch sowieso wie ein Warnschild für Dich, d.h. er ist imstande, Dich zu warnen. Doch dabei musst Du aufpassen. Nicht immer, wenn die "Alarmglocken" schrillen, heißt es auch gleich, dass dies, was Du in einem Menschen vermutest von ihm kommt. Die erste Zeit ohne Mauern ist nicht die Einfachste, das... kenne ich selbst.
    Ich würde einen Versuch wagen, bei jedem Menschen, der mir sympathisch ist. Du bist doch nicht dumm und /oder kannst Deinen Verstand nicht einschalten, ich denke auch, dass Du durch den alten (weisen) Mann eine gute Intuition hast. Ein wenig Verstand mit Intuition abgleichen. Sei nicht gleich zu vertrauensselig, baue Bekanntschaften langsam auf und richte Dich nach Deinem Gefühl. Wenn es Spaß gemacht hat (kann ja auch erstmal ein lockeres Zusammentreffen sein, bei dem man über Allgemeines redet), setz Du doch mal die Initiative und wiederhole es. Vertrauen kann nur entstehen, wenn man den Kontakt sucht.
    Ich fahre damit im Moment bestens. So habe ich auch durchaus einen Menschen, den ich erst sympathisch gefunden habe eingeladen. Als es um "vertrautere Dinge" ging, hielt ich plötzlich inne... (obgleich das Gespräch gut war!!!) und habe es NICHT erzählt. Nur wenige Tage später habe ich für mich festgestellt, dass dies genau richtig war.
    Andersherum aber erlebe ich es derzeit auch.
    Das Problem, welches glaube ich mit dem Schwarz-Weiß-Denken gemeint ist, sind eher gemachte (bittere) Erfahrungen. Und dies teilt Dir Dein Unterbewusstsein immer wieder mit und Du handelst danach (Achtung Hand-eln, denk an den Händedruck) Vor diesen (bitteren) Erfahrungen, warst Du viel FREIER (von Griesgram und Zorn und Abneigung), es war FRIEDLICHER (nicht mürrisch und enttäuscht) (Rückkehr zum Anfang und ins Chaos). Ja, durchaus, es birgt auch die Gefahr, voll auf die Schnauze zu fallen. Die Gefahr hast Du, habe ich, hat jeder.
    Und weiter heißt es nicht, dass Du "der Gesellschaft" oder "allen Menschen", eine Chance geben sollst, aber mit Sicherheit wärst Du auch ein interessanter Mensch für andere Menschen. Doch letztlich entscheidest Du.

  • Da ich heute Nacht bzw. Morgen einen seltsamen aber interessanten Traum hatte, fage ich einfach einmal, was ihr dazu sagt:


    Ich war irgendwo unterwegs, ich ging spazieren. Es sah aus, als wäre es Herbst und ich kam an einem ziemlich alten Häuschen vorbei, das aussah wie im "alten Galizien" aus alten Steinen und mit einem alten und kaputten Holzzaun herum. Darin lebte meine Freundin als Schafhüterin. Sie hatte nur lumpen an und hatte einen Zauberstab. Die Zeit ging sehr schnell vorüber, ich war wohl schon lange bei ihr und wollte morgen wieder gehen. Ich sah aus dem Fenster, wo ein alter, großer kahler Baum stand, auf dem einige Krähen oder Raben saßen. Ich glaube mich zu erinnern, es wären 16 gewesen. Sie schickte 15 mit ihrem Zauberstab weg und ich fragte sie, warum vergisst Du diesen einen? Und sie antwortete mir: Der ist für Dich! Sie schwang den Stab auf mich und der Vogel kam auf mich zu und verschwand in mir, wie ein Geist. Dann sagte ich zu ihr, daß ich gerne mit ihr schlafen würde, bevor ich ginge, ich würde auch sicherlich wieder kommen. Sie gestattete meine Annäherung, allerdings berührte sie mit ihrem Stab meine Lippen und sagte: Das haben schon viele gesagt. Dann lagen wir auf dem Bett und kurz bevor wir uns geliebt hätten, wurde durch ein nicht zum Traum gehörendes Geräusch geweckt.

  • Hi Armin,


    ein Initiationsprozess der "eigentlich" ganz klassischen Art. Hier vermischt sich Traumzustand mit Geistreise, wobei Traum auch immer gleich Geistreise ist. Die Grenzen bestehen lediglich in unseren Köpfen.
    Dass das Tier in Dich fährt ist ein eindeutiges Zeichen darauf, dass es sich hierbei um die Aktivierung des Kraft/Totemtieres handelt. Das Tier in Dir ist erwacht, Du verschmilzt mit dem Tier. Das "Zusammen schlafen" deutet auf den Initiationsprozess hin, der A) mit Deinem Fulltrui zusammenhängt und B) ein Verstärker des Totemtieres sein kann. Es ist also beides möglich. Wenn man träumt, man schläft mit einer Person, oder sagen wir in diesem Fall mal "Person", dann ist man: sich einig. Oder auch eins. Es verschmilzt, was zusammengehört, findet im sexuellen Akt Ausdruck, wird bestärkt. Ob es sich hier in dem Fall um zwei Dinge gehandelt hat, musst Du selbst erspüren, evtl. würde ich Dir raten, Dir Runen als Ratgeber hinzuzuziehen. Deine Freundin ist hier stellvertretend als Vermittlerin zu sehen.
    Sehen wir uns mal die Anzahl der Raben/Krähen an. Einmal haben wir die 15, aufgeteilt in ihre einzelnen Ziffern steht die eins immer für das Unteilbare, die fünf für den Menschen an sich (Kopf, Arme, Beine) und die sechs (im Sinne der 16) für die Einheit von Körper, Geist und Seele.
    In diesem Sinne "spricht" der Traum für Heilung und Ganzwerdung, mit und/oder durch Dein Krafttier, bzw. dem Fulltrui.
    Das Symbol der Schafhüterin - nun, wir haben Ostara(zeit) und auch hier wird das Schlafende erwachen und fruchtbar gemacht. Auch wenn es eher der Hase ist, der uns zu Ostara häufiger begegnet, so dürfen wir doch nicht vergessen, dass in der Frühlingszeit die kleinen Lämmer geboren werden.
    Die Zeit des Herbstes würde eigentlich dagegen sprechen, aber da es sich hier um eine "innere Zeit" handelt, deutet diese eher auf die nötige innere Reife hin, etwas Neues zu "gebären", und bevor man etwas gebärt, muss man es natürlich zeugen.

  • Da ich heute Nacht bzw. Morgen einen seltsamen aber interessanten Traum hatte, fage ich einfach einmal, was ihr dazu sagt:


    Ich war irgendwo unterwegs, ich ging spazieren. Es sah aus, als wäre es Herbst und ich kam an einem ziemlich alten Häuschen vorbei, das aussah wie im "alten Galizien" aus alten Steinen und mit einem alten und kaputten Holzzaun herum. Darin lebte meine Freundin als Schafhüterin. Sie hatte nur lumpen an und hatte einen Zauberstab. Die Zeit ging sehr schnell vorüber, ich war wohl schon lange bei ihr und wollte morgen wieder gehen. Ich sah aus dem Fenster, wo ein alter, großer kahler Baum stand, auf dem einige Krähen oder Raben saßen. Ich glaube mich zu erinnern, es wären 16 gewesen. Sie schickte 15 mit ihrem Zauberstab weg und ich fragte sie, warum vergisst Du diesen einen? Und sie antwortete mir: Der ist für Dich! Sie schwang den Stab auf mich und der Vogel kam auf mich zu und verschwand in mir, wie ein Geist. Dann sagte ich zu ihr, daß ich gerne mit ihr schlafen würde, bevor ich ginge, ich würde auch sicherlich wieder kommen. Sie gestattete meine Annäherung, allerdings berührte sie mit ihrem Stab meine Lippen und sagte: Das haben schon viele gesagt. Dann lagen wir auf dem Bett und kurz bevor wir uns geliebt hätten, wurde durch ein nicht zum Traum gehörendes Geräusch geweckt.


    Hi Armin,


    interessanter Traum. Ich bin zwar kein Traumdeuter, habe aber mal recherchiert:


    Traumdeutung Haus = der fleischliche Krper, das Ego und die Persnlichkeit


    Traumdeutung Krhen = Unglcksboten meist Unfrieden, Mierfolg oder Todesflle


    Es geht hier sicherlich zentral um eure Beziehung bzw. ihre Bedeutung für dich. Der Zustand des Hauses spiegelt unsere innere Befindlichkeit. Für mich geht's um Überprüfung und Korrektur an uns selbst (altes Haus!) und Warnung, da Krähen in Träumen nicht unbedingt positiv zu deuten sind. Vielleicht kannst du ja was mit der Symbolik anfangen.

  • Vielen, vielen Dank euch!


    Ravenna, Deine Deutung hat mir heute Nachmittag beinahe den Atem geraubt. Ich hatte den Traum schon als etwas besonderes wahrgenommen, daß es allerdings etwas so bedeutendes sein könnte, hätte ich nicht gedacht. Nun habe ich leider noch nie praktisch mit Runen gearbeitet, nur ein bisschen Lektüre darüber habe ich mir besorgt und durchgelesen. Wie könnte ich denn die ersten Schritte hin tun, auch gerade im Hinblick auf meinen Initiationstraum. Vor allem würde es mich interessieren ob mein Fulltrui Freja ist, zu der ich mich seit meinem Wegbeginn in puncto Asatru besnoders hingezogen fühle. Der sinnliche Charakter dieses Traumes könnte doch ein Hinweis darauf sein, oder? Und könnte der Baum denn auch etwas bedeuten? Ich weiß nicht, ob ich im Nachhinein etwas viel hineininterpretiere, aber ich fühle mich Bäumen generell sehr verbunden und habe in letzter Zeit sehr viel über Yggdrasil und seine Bedeutung nachgedacht und der Baum sah auch aus wie eine winterliche Esche:


    http://us.123rf.com/400wm/400/…ndbeleuchtung-wirkung.jpg


    Es ist wirklich ein sehr schöner Moment, und ich freue mich, daß ihr euch daran Teil habt.

  • Vor allem würde es mich interessieren ob mein Fulltrui Freja ist, zu der ich mich seit meinem Wegbeginn in puncto Asatru besnoders hingezogen fühle.


    Wenn Du mich fragst: JA! Das war auch mein Gefühl dazu. Ich wollte es nur nicht "vorwegnehmen", da ich denke, dass jeder seinen Fulltrui selbst erkennen muss. Hast Du ja. Aber mein Gefühl hat dazu auch sofort nach Freyja geschrien, also meine "Bestätigung" hast Du ;)

  • Vor allem würde es mich interessieren ob mein Fulltrui Freja ist, zu der ich mich seit meinem Wegbeginn in puncto Asatru besnoders hingezogen fühle.


    Hi Armin,


    du hast eine gute Intuition! Wenn dein tropisches Sonnenzeichen (Sternzeichen) Löwe ist, ist Freyja auf jeden Fall die passende Göttin für dich. Das ist auch nicht meine Erfindung, sondern schon der isländische Vikingcircle ordnete die Sternzeichen jeweils einzelnen Göttern zu.


    The Vikingcircle | e. Leo 23 July. - 22 Aug. (Ljón)


    Das war natürlich schon ein sinnlicher Traum - er enthält allerdings auch dezente Warnungen, wie z. B. deine Freundin als Zauberin/Hexe. Lies mal nach, was das bedeutet...! ;) Könnte es sein, dass sie der dominantere/aktivere Part in eurer Beziehung ist?


    Wie dem auch sei: Viel Glück euch beiden!

  • Was könnte es bedeuten, wenn im Traum einem im Wald zwei Bären verfolgen? Es war ein Schwarzbär und ein Braunbär. Obwohl ich Bären mag, hatte ich entweder Schiss und wollte fliehen oder ich wollte mit ihnen nichts zu tun haben und einfach nur weg. So genau weiß ich das nicht mehr. Sie sahen auch nicht grimmig aus. Ich glaube, sie wollten nichts böses. Los bekommen habe ich sie nicht. Waren immer ganz dicht hinter mir. Und bevor ich aufwachte, kratze mich einer am Arm, was aber so aussah, als wollte er mich am Arm festhalten. Das Kratzen fühlte sich auch ziemlich echt an.

  • Was könnte es bedeuten, wenn im Traum einem im Wald zwei Bären verfolgen? Es war ein Schwarzbär und ein Braunbär. Obwohl ich Bären mag, hatte ich entweder Schiss und wollte fliehen oder ich wollte mit ihnen nichts zu tun haben und einfach nur weg. So genau weiß ich das nicht mehr. Sie sahen auch nicht grimmig aus. Ich glaube, sie wollten nichts böses. Los bekommen habe ich sie nicht. Waren immer ganz dicht hinter mir. Und bevor ich aufwachte, kratze mich einer am Arm, was aber so aussah, als wollte er mich am Arm festhalten. Das Kratzen fühlte sich auch ziemlich echt an.


    Hmmh, in meinen Ohren klingt das fast so, als hättest du Bedenken, dass dich etwas aus deiner Vergangneheit einholen und dir schaden könnte. Oder du hast Angst vor etwas, dass sich nicht aufhalten lässt und dir unvermeidbar immer näher kommt. :huh:

    "Wandel und Wechsel liebt, wer lebt - das Spiel drum kann ich nicht sparen.“
    - Das Rheingold, Wotan

  • Hahaha, da hab ich auch noch einen ^^


    Heute nacht besuchte ich mit meinem Exmann meine Exschwiegermutter und meine Exschwägerin. Bzw. begann der Traum dort, als wir gerade nach dem Besuch bei ihnen den Heimweg antreten wollten.


    Als ich mich umdrehte und mit meinem Exmann in das Auto steigen wollte (wieso fahr ich eigentlich mit dem quer durch die Weltgeschichte??? :ugly: ) rief mich meine Exschwiema zurück und drückte mir einen kurzen, roten Faltenrockmini in die Hand. Ich bedankte mich und wollte wieder zum Auto, als ich wieder zurück gerufen wurde und meine Exschwägerin mir hohe rote Schuhe in die Hand drückte. Ich bedankte mich und ging auf das Auto zu. Dann trat ich aus meinem Körper heraus und sah mich selbst (mir den Rücken zugewandt) vor dem Auto in dem Minifaltenrock und den hohen Schuhen stehen und musste feststellen, dass mir beides sehr gut stand.


    Na... was sagen die Herren Traumdeuter? :D


    PS: Ich muss hinzufügen, dass ich die Nacht davor davon träumte, mein Auto in eine Waschstraße zu fahren. Dort habe ich das Auto wie eine Wilde entmüllt und alles Zeug, was drin rumlag, weggeschmissen. Das war wie ein richtiger Energieschub.

  • Was könnte es bedeuten, wenn im Traum einem im Wald zwei Bären verfolgen? Es war ein Schwarzbär und ein Braunbär. Obwohl ich Bären mag, hatte ich entweder Schiss und wollte fliehen oder ich wollte mit ihnen nichts zu tun haben und einfach nur weg. So genau weiß ich das nicht mehr. Sie sahen auch nicht grimmig aus. Ich glaube, sie wollten nichts böses. Los bekommen habe ich sie nicht. Waren immer ganz dicht hinter mir. Und bevor ich aufwachte, kratze mich einer am Arm, was aber so aussah, als wollte er mich am Arm festhalten. Das Kratzen fühlte sich auch ziemlich echt an.

    Der Bär wird in unserer Mythologie immer wieder mit den Berserkern in Verbindung gebracht. Ihre Kraft und Freiheitsstreben, damit haben sich die Berserker/Bärenhäuter verbunden.
    Weiter spielt der Bär in Sagen und Märchen oft eine bedeutende Rolle; für das Unbewusste und darüber hinaus, gibt es sehr alte ärchäologische Funde, die sich auf die Bären beziehen, wie in Höhlen, eine Mutter Göttin aus den Knochen eines Bären geschnitzt. Sie hatten einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft (bis sie zum Abschuss freigegeben wurden ;( )


    Vielleicht läufst du (unbewusst) vor etwas davon, statt stehenzubleiben, die Konfrontation einzugehen und um etwas zu kämpfen.
    Das ist immer schwierig zu sagen, von außen. Verlass die auf deine eigenen Assoziationen, dein Bauchgefühl und ob es stimmig für dich ist.

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -

  • PS: Ich muss hinzufügen, dass ich die Nacht davor davon träumte, mein Auto in eine Waschstraße zu fahren. Dort habe ich das Auto wie eine Wilde entmüllt und alles Zeug, was drin rumlag, weggeschmissen. Das war wie ein richtiger Energieschub.

    Du räumst deine Seele auf, sortierst und müllst aus?

    (wieso fahr ich eigentlich mit dem quer durch die Weltgeschichte??? )

    Schon wieder! Er hat dich doch neulich erst befreit, bei diesem schmierigem Mann, dem du nur duch eine Loki-List entkommen konntest.
    Fährst du das Auto oder dein Exmann? Autofahren im Traum bedeutet auch mobil sein, sich fortbewegen, vorwärts kommen. Fährst du oder wirst du gefahren, durch ihn?

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -