Ein Portrait meiner Gedanken

Schon gewusst…?

Mjölnir (isländisch; aus altnordisch Mjǫllnir, Bedeutung umstritten, womöglich „Malmer“, „Blitz“ oder „glänzende Blitzwaffe“) heißt in der germanischen Mythologie ein Kriegshammer, die magische Waffe des Gottes Thor, mit der dieser die Feinde der Götter, vor allem die Thursen (Riesen) und die Midgardschlange, bekämpfte.

  • Gruß euch


    Ich habe mir gedacht, lieber einen Sammelthread für meine Texte zu machen, dann müll ich nicht das ganze Forum zu. :) Natürlich ist auch hier Feedback erwünscht und ich freu mich sehr darüber, ich werd immer wieder einzelne Texte hier reinstellen - von denen gibt es genug. Viel Spaß! :prost:


    ------------------------------------------


    Wenn Zeit durch die Finger rinnt


    Alleine sitze ich in meiner Zelle
    Der Boden ist staubig
    von der Decke tropft etwas hinab
    Mit angezogenen Beinen kauer ich in der Ecke


    In den dunklen Nächten greift man nach mir
    dunkle Hände erscheinen im Schatten
    Fest umschließen sie Herz und Lunge
    Zu schwach für Schrei und Atem


    Wenn die Sonne meine Wangen küsst
    erklingt die Liebe der Violine
    Eine Violine aus Staub in meinen Armen
    Diese Melodie ist einzig mein


    Des Tages Gräuel,
    Des Tages Schlag lass ich mich ertragen
    Das Rauschen in meinen Ohren ertönt lauter
    Es verdrängt den zarten Hauch der Geige


    Nun ist der Klang in meinem Leben fort
    Der Trost ist dem Krach gewichen, Taub ist mein Ohr
    Einzig Ausweg ist die Erwartung einer besseren Zeit
    Jener Tag wird kommen, an dem ich die Gitterstäbe durchbreche


    Die Zelle verlasse
    auf ewig.

  • Gruß euch


    Ich habe mir gedacht, lieber einen Sammelthread für meine Texte zu machen, dann müll ich nicht das ganze Forum zu. :) Natürlich ist auch hier Feedback erwünscht und ich freu mich sehr darüber, ich werd immer wieder einzelne Texte hier reinstellen - von denen gibt es genug. Viel Spaß! :prost:


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    Wenn Zeit durch die Finger rinnt


    Alleine sitze ich in meiner Zelle
    Der Boden ist staubig
    von der Decke tropft etwas hinab
    Mit angezogenen Beinen kauer ich in der Ecke


    In den dunklen Nächten greift man nach mir
    dunkle Hände erscheinen im Schatten
    Fest umschließen sie Herz und Lunge
    Zu schwach für Schrei und Atem


    Wenn die Sonne meine Wangen küsst
    erklingt die Liebe der Violine
    Eine Violine aus Staub in meinen Armen
    Diese Melodie ist einzig mein


    Des Tages Gräuel,
    Des Tages Schlag lass ich mich ertragen
    Das Rauschen in meinen Ohren ertönt lauter
    Es verdrängt den zarten Hauch der Geige


    Nun ist der Klang in meinem Leben fort
    Der Trost ist dem Krach gewichen, Taub ist mein Ohr
    Einzig Ausweg ist die Erwartung einer besseren Zeit
    Jener Tag wird kommen, an dem ich die Gitterstäbe durchbreche


    Die Zelle verlasse
    auf ewig.

  • Ich danke dir! Und hier sind 2 neue, recht frische Texte. Soeben entstanden. Viel Spaß!


    --------------------------------------------------------------------------------------


    In längst erlosch'nen Hallen...


    Wenn wir beide uns treffen
    in längst erlosch'nen Hallen
    So führe ich dich hinab
    in meinen Geist, hinab, hinab


    Wir beide tanzen
    im fernen Mondeslicht
    Wenn der Mond uns seine Güte schenkt
    Dann, oh du, spreche nicht


    Dreh dich, oh dreh!
    Der Schatten, er tanzt
    Im fernen Mondeslicht
    Heute Nacht, kein Glanz


    So gehen wir ein
    in die Ewigkeit
    voller Innigkeit
    und Unvergesslichkeit


    Nacht für Nacht uns getroffen
    in längst erlosch'nen Herzen,
    dunkel und lang
    Flüster, oh du, Flüster
    und steck die erste Kerze an


    --------------------------------------------------------------------------------------


    Leben zum rechten Ziele


    Wenn du hast gelebt
    in Treue und Mut
    hast den Kampf gewonnen
    ohne Angst und ohne Wut


    Wenn du hast getrotzt
    jeder Gefahr, jedem Sinne
    hast beschützt deine Frau, dein Kind
    So wirst du auffahren in goldene Himmel


    Wenn du bist gefallen
    in edler Sonnenpracht
    Bist du bereit zu gehen,
    so dir das Schicksal lacht


    Erst dann wirst du das Licht sehen
    in goldener Runde stehen
    Dann wirst du deine Frau lächeln sehen
    und nie mehr ohne deine Liebsten gehen


    Erst dann führst du
    das Schwert zum rechten Ziele
    Qualen erleiden, nein, nicht viele
    Er erhebt sich, dort, siehe!


    Lebe voller Pracht
    und gedenke dir, dem du nichts erbracht
    Erhebe die Kraft, sei eins!
    und der Götter Segen sei dein

  • Ich danke dir! Und hier sind 2 neue, recht frische Texte. Soeben entstanden. Viel Spaß!


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    In längst erlosch'nen Hallen...


    Wenn wir beide uns treffen
    in längst erlosch'nen Hallen
    So führe ich dich hinab
    in meinen Geist, hinab, hinab


    Wir beide tanzen
    im fernen Mondeslicht
    Wenn der Mond uns seine Güte schenkt
    Dann, oh du, spreche nicht


    Dreh dich, oh dreh!
    Der Schatten, er tanzt
    Im fernen Mondeslicht
    Heute Nacht, kein Glanz


    So gehen wir ein
    in die Ewigkeit
    voller Innigkeit
    und Unvergesslichkeit


    Nacht für Nacht uns getroffen
    in längst erlosch'nen Herzen,
    dunkel und lang
    Flüster, oh du, Flüster
    und steck die erste Kerze an


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    Leben zum rechten Ziele


    Wenn du hast gelebt
    in Treue und Mut
    hast den Kampf gewonnen
    ohne Angst und ohne Wut


    Wenn du hast getrotzt
    jeder Gefahr, jedem Sinne
    hast beschützt deine Frau, dein Kind
    So wirst du auffahren in goldene Himmel


    Wenn du bist gefallen
    in edler Sonnenpracht
    Bist du bereit zu gehen,
    so dir das Schicksal lacht


    Erst dann wirst du das Licht sehen
    in goldener Runde stehen
    Dann wirst du deine Frau lächeln sehen
    und nie mehr ohne deine Liebsten gehen


    Erst dann führst du
    das Schwert zum rechten Ziele
    Qualen erleiden, nein, nicht viele
    Er erhebt sich, dort, siehe!


    Lebe voller Pracht
    und gedenke dir, dem du nichts erbracht
    Erhebe die Kraft, sei eins!
    und der Götter Segen sei dein

  • so ne krasse probe???

    ne!xD Aber ich bräuchte mal wieder eine gute Note um meine Eltern zu besänftigen
    und was soll man für eine Textzusammenfassung schon groß lernen = ich brauch viel Glück und
    den Segen der Götter! :D Aber ich denk das wird schon was, in Deutsch war ich nie schlecht!:)


    So, jetzt aber genug Off-Topic!xD Ich weiß was du meinst, Landogar. Ich hab auch schon versucht
    einfach mal drauf los zu schreiben aber da kam auch nur Schrott raus... amüsanter Schrott, ja, aber
    es war einfach nichts... :wacko: Ich bewundere Menschen, die so etwas können! :)

  • so ne krasse probe???

    ne!xD Aber ich bräuchte mal wieder eine gute Note um meine Eltern zu besänftigen
    und was soll man für eine Textzusammenfassung schon groß lernen = ich brauch viel Glück und
    den Segen der Götter! :D Aber ich denk das wird schon was, in Deutsch war ich nie schlecht!:)


    So, jetzt aber genug Off-Topic!xD Ich weiß was du meinst, Landogar. Ich hab auch schon versucht
    einfach mal drauf los zu schreiben aber da kam auch nur Schrott raus... amüsanter Schrott, ja, aber
    es war einfach nichts... :wacko: Ich bewundere Menschen, die so etwas können! :)

  • Katharsis in der Dusche


    Das heiße Wasser überströmt deine kältere Haut. Voller Wohlwollen zieht sie sich zusammen, wie ein Aluminiumblock dehnt sie sich aus. Das süße Wasser mischt sich mit dem Salzwasser, den Unterschied kann schon keiner mehr erkennen, so oft stehst du im Wasser. Nun berührt das Weiße deine kalte Stirn, die Faust leistet ihr Gesellschaft und am Ende ist das Dunkel, dass sich vor deine Augen schiebt. Nur ein kleiner Vorhang trennt dich von dem, vor dem du fliehst. Eine tolle Flucht ist das, wirklich, du bist ihnen Meilen voraus. Weiter stehst du dort, bis dein Körper in Wachs getaucht und zur Bewegungslosigkeit verdammt ist.
    Schlag um Schlag, sie wollen dich nicht, schlag um schlag, bis die Fliese zerbricht. Willst du weiterschlagen? Dann zerstör eine zweite Fliese und erkenne, dass du scheiterst. Willst du weiter deine Augen schließen? Dann schließ sie beide und stelle dann fest, dass du erblindet bist.
    Frag dich mal: Scheiterst du? Bist du erblindet? Wenn du merkst, dass du das nicht bist oder tust, dann versuchs auch garnicht. Sollte das nicht Grund genug sein, es garnicht erst zu tun? Schlag nicht weiter, schließ nicht die Augen, sondern steig aus der Dusche und unterdrücke deinen Unterdrücker. Unterdrücke ihn, verurteile deinen Richter und verdammt nochmal: Belehre deinen Lehrer!

  • Katharsis in der Dusche


    Das heiße Wasser überströmt deine kältere Haut. Voller Wohlwollen zieht sie sich zusammen, wie ein Aluminiumblock dehnt sie sich aus. Das süße Wasser mischt sich mit dem Salzwasser, den Unterschied kann schon keiner mehr erkennen, so oft stehst du im Wasser. Nun berührt das Weiße deine kalte Stirn, die Faust leistet ihr Gesellschaft und am Ende ist das Dunkel, dass sich vor deine Augen schiebt. Nur ein kleiner Vorhang trennt dich von dem, vor dem du fliehst. Eine tolle Flucht ist das, wirklich, du bist ihnen Meilen voraus. Weiter stehst du dort, bis dein Körper in Wachs getaucht und zur Bewegungslosigkeit verdammt ist.
    Schlag um Schlag, sie wollen dich nicht, schlag um schlag, bis die Fliese zerbricht. Willst du weiterschlagen? Dann zerstör eine zweite Fliese und erkenne, dass du scheiterst. Willst du weiter deine Augen schließen? Dann schließ sie beide und stelle dann fest, dass du erblindet bist.
    Frag dich mal: Scheiterst du? Bist du erblindet? Wenn du merkst, dass du das nicht bist oder tust, dann versuchs auch garnicht. Sollte das nicht Grund genug sein, es garnicht erst zu tun? Schlag nicht weiter, schließ nicht die Augen, sondern steig aus der Dusche und unterdrücke deinen Unterdrücker. Unterdrücke ihn, verurteile deinen Richter und verdammt nochmal: Belehre deinen Lehrer!