Gendern wir uns jetzt zu Tode?

Schon gewusst…?

Die Christianisierung Skandinaviens und Nordeuropas im 10. und 11. Jahrhundert erfolgte von oben und zumeist durch Zwang ("Schwertmission"). Sie diente vor allem der Festigung des Königtums. Die dänischen, norwegischen und schwedischen Könige versuchten – nicht immer erfolgreich – sich der Kirche zur Festigung der königlichen Zentralgewalt zu bedienen.

  • Wenn ich vom Genderfasching...ähm, -faschismus absehe, den ich aufs Schärfste verurteile, dann sehe ich den Rest ganz locker. Es gab schon eine Menge Versuche künstliche Sprachen einzuführen und alle sind grandios gescheitert. So wird das auch mit der gegenderten Sprache passieren. Und wollt Ihr wissen wieso? Ist ganz einfach. Weil nämlich WIR, die wir die Sprache tatsächlich benutzen, uns weiterhin wie bisher verständigen werden da wir den Genderquatsch von DENEN, die solche -er-Endungen abschaffen wollen, einfach nicht mit machen. Sollen die das doch mal im Radio ausprobieren. Das wird Beschwerdeanrufe ohne Ende hageln weil man die Nachrichten und Berichte einfach nicht mehr versteht:
    [irony]"Niemand wollte die Ausführungen der politisch Verantwortlichen oder die Ansprache des politischen Landesoberhauptes über die Einführung eines sprachlich korrekten Ausdruckes mitanhören." Oder kurz [/irony]

    Wir sind nicht nur verantwortlich, für das was wir tun,
    sondern auch für das, was wir nicht tun.
    - Molière -

  • Wie verhunzt unsere Sprache dadurch wird, wurde mir nochmal bewusst als ich vorhin über den Befriff "Hausherr" in Genderisch nachdachte. Was es beinhaltet Hausherr zu sein, ist uns allen bekannt und genauso der Ausspruch "Sie ist der Hausherr!". - Hausherrin ist eine gegenderte frauenfeindliche Diskriminierung *Ironie* und so muüsste sie dann die Hausfrau heißen. Wer aber denkt bei der Hausfrau an die Funktion des Hausherren und eben doch mehr daran, dass sie nicht berufstätig ist, weil sie sich um den Haushalt kümmert :D
    Wie blöd ist das Gegendere nur? Aber auch hier wird sich vermutlich eine der unpersönlichen Personifizierungen finden lassen°

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -

  • Hausherrin? Wieso nicht? Wäre doch gendergerecht

    Ne, eben nicht. Da steckt doch das Wort "Herr" drinnen. Das geht nicht, siehe den Leitfaden, da wirds erklärt :facepalm:

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -

  • Es wäre wohl nicht die Hausfrau, das Pendant wäre wohl eher Hausdame. Allerdings ist diese Bezeichnung schon von der Hotellerie besetzt.

  • Die Verblödung der Republik kennt nicht nur keine Grenzen, sondern schreitet mit riesigen Riesenschritten voran.


    DIE SPINNEN DIE RÖMER, würde Obelix jetzt sagen.


    Zitat

    Suchende
    Ja, stimmt, aber "Hausfrau" klingt nunmal nicht nach "Macht". Naja, kein
    Wunder, dass ich bei diesem Thema wahnsinnig werde. Kotz


    Vielleicht Domina ? :D
    domina – Wiktionary nicht zu verwechseln mit der anderen Domina http://de.wikipedia.org/wiki/Domina_(BDSM)


    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Und damit es schon gerecht bleibt, ist "er" dann Domino! Lecker!!! Ach nee, die Steinchen zur Weihnachtszeit müssten dann ja umgenannt werden 8o
    Sie hießen dann vielleicht Schokoladeglasierte Würfelstückchen im Pack mit Füllung :ugly:

  • 8o Aus dem Hausdrachen wird dann jetzt die Hausdrachin oder wie gendere ich das jetzt :eek:

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Also es geht auch mir auf den Wecker und ich wende es meist nicht an. Ich glaube auch nicht, daß der Mensch über die Intelligenz verfügt, nur anhand einer anders und zudem noch ziemlich abstrakt anders abkonstruierten Sprache die ungerechtfertigten Machtgefälle zwischen Frau und Mann, die es in unserer Gesellschaft rein strukturell und auch ganz konkret leider immer noch gibt, abzubauen. Dazu wäre etwas mehr Empathie und etwas wengier Karriereorientierung bzw. Egoismus vonnöten.
    Ich schließe mich der hier schon geäußerten Meinung an, daß es auch drängendere Probleme gibt als die vereinheitlichung der Sprache in den Genderaspekten. Was mich nur jetzt etwas irritiert: wenn es euch so unbedeutend erscheint, weshalb füllen mittlerweile zwei Seiten voll der schlimmsten Befürchtungen diesen Thread? Ignoriert es doch einfach auf ähnliche weise wie ich und zeigt den wissenschaftlichen Gender-Missionar_Innen anhand eures Verhaltens, daß es tausendmal mehr darauf ankommt, sich einfach gegenseitig den Respekt von Mensch zu Mensch zu erweisen als das nur mit einer Sprache zu tun, die noch dazu oft genau das Gegenteil bewirkt (z.B. zu sagen "man soll nicht" - "mensch soll nicht" -> mensch ist etymologisch viel näher am Manne dran als man :D).

  • Gender Mainstream: Zum Totlachen!Ein Beitrag aus dem Dossier “Sexuelle Umerziehung” in COMPACT 11/2013


    Gender Mainstream und weitere Fragen der sexuellen Umerziehung werden auf der großen COMPACT-Konferenz “Für die Zukunft der Familie!” am 23.11. in Leipzig (mit Scholl-Latour, Sarrazin, Eva Herman, Frauke Petry) vertieft. Jetzt anmelden.


    Gender Mainstream – Zum Totlachen!


    Ein norwegischer Komiker entlarvte die Pseudowissenschaftlichkeit der Geschlechter-Gleichmacherei. Seine Fernsehserie führte zu einem spektakulären Stopp der staatlichen Förderung für die entsprechende Lobby-Forschung.


    _vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft


    Norwegens populärster Komiker, der Soziologe Harald Eia, hatte 2010 eine siebenteilige TV-Dokumentation über die biologischen Grundlagen von Verhaltensunterschieden zwischen Mann und Frau gedreht, die im norwegischen Fernsehen (NRK) unter dem Titel Hjernevask (Gehirnwäsche) gezeigt wurde. Ergebnis: Im Lande entbrannte eine heftige öffentliche Debatte über den Realitätsgehalt der Gender-Theorien.Eias Ziel war, Norwegens „Gender Paradox“ zu hinterfragen – den Widerspruch zwischen jahrzehntelanger geschlechtsneutraler Erziehung und der Tatsache, dass auch weiterhin in bestimmten Berufen (wie bei den Ingenieuren) fast nur Männer vertreten sind, in pflegerischen dagegen mehrheitlich Frauen, und dort der Prozentsatz von Männern sogar wieder gesunken ist.


    (…)Der norwegische Wissenschaftsjournalist Bjørn Vassnes erläutert die Hintergründe dieses „Gender Paradoxes“: „In Norwegen sind die Sozialwissenschaften mehr von Ideologie und der Angst vor der Biologie dominiert als in anderen Ländern. Dies hat eine lange Tradition und reicht bis in die 1960er Jahre zurück. Die Sozialwissenschaften wurden sehr von der Ideologie der Sozialdemokraten beeinflusst, die darauf stolz waren, dass Norwegen das egalitärste Land der Welt war. (…) Es gab Diskussionen darüber, weshalb es im egalitärsten Land der Welt hinsichtlich Berufsausbildung und Berufswahl größere Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab als in anderen Industrieländern. Dies nannte man das ‚Geschlechter-Gleichheits-Paradox’, für das niemand eine Erklärung fand. Man reagierte darauf mit noch größeren Anstrengungen, um endlich die Geschlechtergleichheit zu erreichen. Dieses ‚Paradox’ kann man natürlich leicht erklären, wenn man die Evolutionspsychologie berücksichtigt: Da die Frauen in Norwegen aufgrund des hohen Lebensstandards auch mit ‚weiblichen’ Berufen (…) ein gutes Auskommen haben, entscheiden sie sich jetzt für Karrieren, die ihren psychologischen Bedürfnissen entsprechen. Aber wenn man so etwas laut sagt, erlebt man wahre Spießrutenläufe.“(…)Über dieses Paradox öffentlich nachzudenken, war in Norwegen ein Tabu geworden. Als Eia das Buch des Psychologen Steven Pinker Das unbeschriebene Blatt – Die moderne Leugnung der menschlichen Natur las, beschloss er, dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Von einem Kamerateam begleitet, interviewte Eia norwegische Gender-Theoretiker zu Themen wie sexuelle Orientierung, Geschlechterrollen, Gewalt, Erziehung. Er wollte wissen, ob die empirisch auch weiterhin nachweisbaren Verhaltensunterschiede zwischen Mann und Frau angeboren oder erworben sind. Eia übersetzte die Interviews ins Englische und zeigte sie britischen und amerikanischen Experten aus der Gen-, Gehirn-, Verhaltens-, Psychologie- und Sozialforschung. Diese reagierten überrascht bis fassungslos auf die Aussagen der norwegischen Gender-Protagonisten. Eia konfrontierte letztere dann erneut mit Fakten, die zeigen, dass die Lebenswirklichkeit der Menschen den Hypothesen der Gender-Theoretiker völlig widerspricht. Die reagierten mit Hilflosigkeit, aber auch Faktenresistenz. Vor laufender Kamera mussten sie immerhin zugeben, dass ihre Theorien – etwa, dass unterschiedliche Geschlechterrollen nicht angeboren seien – keine empirisch-wissenschaftliche Grundlage haben. Jeder Fernsehzuschauer konnte erkennen, wie ideologiegeleitet und pseudowissenschaftlich die norwegische Gender-Forschung ist.600.000 (von 4,8 Millionen) Norwegern sahen Eias Sendungen – ein Zuschauerrekord mit tiefgreifenden Folgen. Die Universität Tromsø griff das Thema auf: „Ist die Welt wie sie sein sollte? Die Beziehung zwischen Sein und Sollen in der Gender-Forschung.“ Bereits wenige Wochen danach beklagte Professorin Jorunn Økland, Direktorin des Center for Gender Research in Oslo, dass ihre jahrelange Arbeit „von dem Sturm hinweggefegt, aber nicht völlig vernichtet“ worden sei. „Das bedeutet, dass ein Großteil dieser äußerst vielversprechenden und qualitativ hochwertigen Forschung noch lange Zeit brauchen wird, bis er sich wieder erholt hat.”


    (…)


    Die weitere Enwicklung war ebenso erstaunlich: Der Ministerrat der sandinavischen Länder beschloss die Schließung des Nordic Gender Institute (NIKK) – Sitz an der Universität Oslo – zum 31. Dezember 2011. Der Norwegische Forschungsrat hatte die Finanzierung der Genderforschung gestoppt, für die im Vorjahr noch umgerechnet etwa 7,6 Millionen Euro zur Verfügung gestanden hatten.Ab September 2012 wurde das NIKK zu einem „Organ für Zusammenarbeit“ („cooperation body“) der skandinavischen Länder heruntergestuft. Die norwegische Zeitung Aftenposten kommentierte den beispiellosen Vorgang: „Eineinhalb Jahre nach der Brainwashing-Debatte wird das norwegische Gender-Forschungsprogramm fallengelassen. (…) Die Debatte hat den Ruf der Forschung beschädigt.“ Mit den Worten “NIKK ist tot – lang lebe NIKK!“ verabschiedete sich Direktorin Solveig Bergman und versuchte es mit Entdramatisierung: „Die Schließung von NIKK als unabhängiges Institut erfolgt vor allem deshalb, um Einsparungen zu erzielen, Verwaltungsressourcen zu reduzieren und um Synergieeffekte zu nutzen.” Die Erklärung von Päivi Naskali, Professorin an der Universität Lappland und Vorsitzende des finnischen Hilma Network for Gender Studies, lässt allerdings erahnen, dass auch den Gender-Protagonisten klar war, dass es um eine politische, nicht finanzielle Entscheidung gegangen war: „Zuletzt bringen wir unsere Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass die Entscheidungsfindung in der Frage so schnell war und dass die Sache nicht transparent gehandhabt wurde.“


    Stephen L. Black, emeritierter Psychologieprofessor der kanadischen Bishop’s University Sherbrooke in Quebec, zollte Eias TV-Doku höchstes Lob: „Dies ist eine ausgezeichnete Dokumentation. Sie ist provokativ und informativ, und sie setzt einen Exzellenzstandard für die Präsentation wissenschaftlicher Informationen für die Öffentlichkeit.“ Die norwegische Organisation Fritt Ord (Freies Wort), die sich für Redefreiheit einsetzt, verlieh Eia 2010 den Ehrenpreis für die „Auslösung einer der heftigsten Debatten über die Forschung in der letzten Zeit.“ Anlässlich der Preisverleihung sagte die Soziologieprofessorin Grete Brochmann, er habe mit seiner ungewöhnlichen Dokumentation „die Aufmerksamkeit auf das Verhältnis zwischen Ideologie und Forschung gerichtet und eine Diskussion über ‚gefährliche Ergebnisse’ und das Verhältnis zwischen Wissen, Werten und Politik eröffnet.“


    (Den Artikel vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 11/2013 – hier bestellen)


    * Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft beschäftigt sich mit den zukunftsfähigen und zukunftshaltigen Lebensgrundlagen für die nächste Generation und forscht unter anderem zu den Themen Ehe und Familie, Identität und Sexualität, männliche und weibliche Identität und Kultur. Ein ausführlicherer Text zu obigem Artikel findet sich auf der Website dijg.de.

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Aus dem Hausdrachen wird dann jetzt die Hausdrachin oder wie gendere ich das jetzt

    Das wiederum wäre nun männerdiskriminierend und frauen auch, da vom männlichem Drachen hergeleitet.
    Mehr Sorge bereitet mir der Haus, wird er sie Häusin oder ist das Haus doch geschlechtsneutral? 8| <X

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -

  • Also, das Institut für Jugend und Gesellschaft...


    Wikipedia sagt dazu:


    Die Offensive Junger Christen (OJC) e. V. (engl.: Reichenberg Fellowship) ist eine ökumenische evangelikale Kommunität, die als Teil der volksmissionarischen und seelsorgerlichen Fachverbände Mitglied im Diakonischen Werk der EKD ist. Sie wurde unter dem Namen Christen in der Offensive e. V. gegründet; ihr Sitz ist in Reichelsheim im Odenwald. Zu ihr gehören das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft, das Bündnis für Ehe und Familie sowie die OJCOS-Stiftung.



    Die halten u.a. Homosexualität für "heilbar" und vertreten viele Thesen der Ex-Gay-Bewegung, einer Gruppe, die vorgeben, daß sie durch Gott von ihrer Homosexualität geheilt worden sind. -> %/

  • Hehehe.. der größte Spass wird dann noch beim Kreuzworträtseln :D
    Das können lange, lange Wörter werden.
    Und... ob es dann auch eine Grammatikreform gibt? So wie die Rechtschreibreform? 8|