Magische Arbeit mit "Hugin" und "Munin"

Schon gewusst…?

Im „Wikinger Museum Haithabu“ kann man ein Wikinger-Dorf besuchen, das so authentisch nachgebaut ist, dass man glaubt, man wäre mit einer Zeitmaschine angereist

Zur Seite des Museums geht es hier entlang: Wikinger Museum Haithabu

  • So, dann versuche ich mein Glück zum zweiten mal.


    Ich habe in den letzten Tagen etwas Ínteressantes festgestellt und zwar, dass die beiden Gehirnhälften gar nicht so unwichtig sind, um magisch und/oder spirituell zu arbeiten.


    Dazu ist aber folgendes und etwas für mich sehr Interessantes zu sagen, was nicht mit dem konform geht, was die Darstellung, wie hier:


    Gehirnh.jpg


    anzeigt.


    Ich befinde mich, insofern es meine Zeit zulässt, gern in dem Zustand zwischen Wachen und Schlafen. Hier kann ich, wenn möglich, sogar Stunden zubringen.


    Nun habe ich ja einiges an Rauhnachtsträumen gehabt. Auffallend war, dass ich in diesem Zustand "zwischen Wachen und Schlaf" gleichsam die Erinnerung an meine Träume versuchte hochzuholen. Merkwürdigerweise erinnerte ich mich einmal gar nicht, als ich auf der rechten Seite wach wurde. Hier wurde ich allerdings auch sehr schnell aus meinem Wach/Schlafzustand herausgeholt.
    Heute morgen dann, als ich so vor mich hindöste, stellte ich fest, dass ich in diesem Zustand, auf der rechten Seite liegend, keine Erinnerung hochhohlen konnte. Ich lag eine Weile in diesem Gedanken an Traumerinnerung und nichts hervorbringen können auf der rechten Seite. Dann entschied ich mich, mich auf die linke Seite zu drehen. Plötzlich tauchte ein kompletter Traum der irgendwann in der Nacht stattfand bildhaft vor meinen Augen wieder auf.
    Dies aber widerspricht sich total zu der oben genannten Skizze. Bildhaft.. .Erinnerung.. gehören eigentlich zur rechten Gehirnhälfte, nicht zur Linken.
    Dazu muss ich anmerken, dass ich Gleichgewichtsstörungen habe, die aufgrund einer abtrainierten Schreibhand rühren. Also ich kann gut gerade stehen und auch gucken, aber sobald ich auf irgend etwas balancieren soll, kann das, je nach Tagesverfassung gar nicht klappen.


    Doch wie komme ich auf Hugin und Munin? Zum einen sind sie für mich die Verkörperung von altem Wissen, das sich ins Neue manifestiert. Beide spielen zusammen. Sie sind nicht nur die beiden Gehirnhälften (Tiere) von Odin, sondern damit auch das, was wir von Allvater vererbt bekamen.
    Wir wissen, dass wir nichts wissen. Sprich: Wir nutzen unser Gehirn nur zu gewissen Prozenten. Die meiste Zeit verbringen wir sogar damit, gar nicht das zu tun, was wir selbst wollen. Die meisten Dinge führen wir unbewusst durch.
    Wenn man also nun diese beiden Gehirnhälften bewusster trainiert, was kann man damit auf magischem Weg erreichen?
    Und zum anderen eine persönliche Frage an euch: Ist euch in der Spiritualität oder auf eurem magischem Weg schon einmal ganz genau bewusst gewesen, dass eure Gehirnhälften jeweils einen besonderen "Akt" darstellten? Wie könnte man das ausbauen?


    Zu guter Letzt noch diese Grafik:


    taenzerin.gif


    Menschen, die die Tänzerin im Uhrzeigersinn drehen sehen, sollen eher mit der rechten Gehirnhälfte arbeiten. Gegen den Uhrzeigersinn, sind sie eher linksseitig ausgeprägt.


    Ich hoffe, ich konnte mein Anliegen einigermaßen verständlich zum Ausdruck bringen :/

  • Mmmh...ich arbeite zeitweise auf einer Schlaganfallstation.
    Dort fällt auf,wieviele Regionen durch andere Regionen ersetzbar sind.
    Als theoretisches Modell klappt Dein Ansatz recht gut.
    Praktisch bleibt es einfach am Probieren.
    Da ich auch mit der Erinnerung der Ahnen arbeite fokussiere ich nicht auf die Hirnhälften.
    (wäre nach meinen MRT-Befund eh fragwürdig)
    Training und Visualisierungen können nie schaden!

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Das mit der Tänzerin ist ja richtig episch 8o
    Ich kann "steuern" in welche Richtung sie sich bewegt. Ohne Gedankenkraft bewegt sie sich im Uhrzeigersinn, aber wenn ich mich ein wenig anstrenge, bewegt sie sich dagegen ^^

  • Zitat

    Dort fällt auf,wieviele Regionen durch andere Regionen ersetzbar sind.


    Zitat

    Heute morgen dann, als ich so vor mich hindöste, stellte ich fest, dass ich in diesem Zustand, auf der rechten Seite liegend, keine Erinnerung hochhohlen konnte. Ich lag eine Weile in diesem Gedanken an Traumerinnerung und nichts hervorbringen können auf der rechten Seite. Dann entschied ich mich, mich auf die linke Seite zu drehen. Plötzlich tauchte ein kompletter Traum der irgendwann in der Nacht stattfand bildhaft vor meinen Augen wieder auf.
    Dies aber widerspricht sich total zu der oben genannten Skizze. Bildhaft.. .Erinnerung.. gehören eigentlich zur rechten Gehirnhälfte, nicht zur Linken.


    Genau deshalb kann man meiner Meinung nach letztlich nie festlegen, welche Gehirnhälfte bei dem jeweiligen Menschen "mehr" arbeitet als die andere. Zumal das menschliche Gehirn noch immer nicht völlig erforscht ist. Immer wieder tauchen neue Erkenntnisse darüber auf, die dann wieder verworfen werden. Ich denke, du musst einfach für dich herausfinden, was DICH am meisten überzeugt.

  • Aset, das war eigentlich nicht meine Frage, wie man beide Gehirnhälften aktiv miteinander in Einklang bringt, weiß ich. Aber danke Dir für den Hinweis.


    Vielmehr stellte sich mir die Frage, wie die anderen magisch arbeiten, mehr rechts, oder mehr links ausgerichtet. Da, wie Kendra und Suchende ja beschrieben, es nicht wirklich sicher sein kann, was sich nun wirklich beim Individuum in den beiden Gehirnhälften verbirgt, bzw. stärker ausgeprägt ist, kann man das wohl auch kaum bestimmen.


    Ich finde es aber interessant, dass meist eine Seite überwiegt. Wenn ich mir heute früh die Tänzerin oben anschaue, dann switched sie von links nach rechts, von rechts nach links, bevor sie überhaupt eine einzige Drehung unternommen hat.


    Wenn ich das so für mich resümiere, dann ist auch "Intelligenz" kaum messbar und durchaus Erfahrungs und Tagesformabhängig.

  • Ich weiss, Ravena, dass das nicht deine Frage war: ich habe heute morgen nur deinen Beitrag auf die schnelle gelesen.... Ich habe mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Aber ich denke der ideale Zustand wäre die beiden Hälften gleichwertig zu verbinden, deswegen mein Hinweis mit Dagaz. Das habe ich hin und wieder gemacht mit Augenbewegungen über die Stirn. Ich für mich finde es schwierig mich damit zu befassen welche Hälfte aktuell arbeitet.

    Zitat

    Ravena: Doch wie komme ich auf Hugin und Munin? Zum einen sind sie für mich die Verkörperung von altem Wissen, das sich ins Neue manifestiert. Beide spielen zusammen. Sie sind nicht nur die beiden Gehirnhälften (Tiere) von Odin, sondern damit auch das, was wir von Allvater vererbt bekamen.


    Könnte das nicht bedeuten dass die Gedanken frei sind, unabhängig vom Körper sind. Wenn Odin die beiden Raben losschick um Erfahrungen zu sammeln und die wieder zu ihm zurückkehren, aber nicht in ihn sondern zu ihm zurückkehren? Er bedient sich beider. Er entscheidet daraus was für ihn wichtig ist.So in etwa ist es bei uns Menschen zwischen der linken und der rechten Gehirnhälfte ähnlich.


    Zitat

    Ravena: Und zum anderen eine persönliche Frage an euch: Ist euch in der Spiritualität oder auf eurem magischem Weg schon einmal ganz genau bewusst gewesen, dass eure Gehirnhälften jeweils einen besonderen "Akt" darstellten? Wie könnte man das ausbauen?


    Bewusst noch nicht. Es ist aber eine Art die mich sehr ermüdet. Habe das vor Jahren versucht mit Träume aufschreiben, mit dem Ergebnis dass diese Arbeiten mich zu sehr erschöpfen und auslaugen. Der Mittelweg für mich ist beide Hälften zu verbinden, das fühlt sich gut an.

  • Hmmm... ich hab das noch nie so auf das Hirn beschränkt gesehen...


    ...bei mir sind es die Hände, die ich bewusst benutze: die linke für Gefühlsfragen, "magische" Tätigkeiten und die recht für rationelles wenn man das jetzt mal so ganz grob einteilen kann. Aber ich glaube, dass das auch was mit den Hirnhälften zu tun hat.


    So rein auf "magische Praktiken" bezogen teile ich eher in Herz,bzw. Bauch und Hirn, bzw. Kopf ein. Wobei aber auch meine linke Hand das "Herz" und die rechte der "Kopf" sind.


    Ich hab das mit der Traumerinnerung mal probiert, wie Du es beschrieben hast. Aber egal auf welcher Seite ich liege, die Erinnerung hängt bei mir irgendwie nicht davon ab. Sie hängt aber sehr wohl davon ab, ob ich den Inhalt des Traumes in meinem Bauch spüren kann 8o


    So würde ich Hugin und Munin auch eher als "Kopf" (Gedanke) und "Herz" (Erinnerung) sehen - vielleicht sehe ich das auch bisher nur zu allumfassend, bzw. grob. Das Hirn in zwei Hälften einzuteilen ist natürlich detaillierter... Hmm. jetzt bin ich verwirrt :D Mach mir nochmal Gedanken... ;)


    Was die Grundfrage betrifft ist für mich "Magie" definitiv die linke Hand/Hirnhälfte, bzw. das Herz als Hauptakteur aber nicht fähig ohne eine stabile rechte als Fundament. Das Herz würde nicht schlagen, wenn das Hirn nicht den Impuls dafür geben würde :rolleyes:

    "I live my dream today,
    I lived it yesterday
    an I´ll be living yours tomorrow
    So don´t look at me that way"
    :whistling:

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  • Soweit ich mich erinnere, liegt die Ausprägung der Gehirnhälfte die stärker ausgeprägt ist, damit zusammen, ob man Links -oder Rechtshänder ist und das überkreuz. Also der Linkshänder hat demnach eine stärker ausgeprägte rechte Gehirnhälfte und der Rechtshänder dann die linke.
    Links für das Künstlerische, Kreative..... Rechts für die Logik, Räumliches Denken ..... usw.
    Zu deiner Frage des Magischen, denke ich nicht, dass die Rechtshänder den Linkshändern gegenüber im Vorteil wären oder im Kehrtsinn. Über das Arbeiten meiner Gehirnhälften denke ich im Grunde nie nach. Das einzige worauf ich geachtet habe, das war, als meine Kinder noch sehr klein waren, ob sie bevorzugt ihre linke oder rechte Hand nutzen; denn wenn eigentliche LInkshänder umgepuhlt werden, wie es vor einiger Zeit praktiziert wurde, so führt das in der Regel zu Sprachstörungen wie Stottern, zumindest vorübergehend und daraus resultierend eine Störung in der Motorik, weil Motorik und Sprache sich gegenseitig bedingen.


    Für die Traumerinnerung ist es für mich am allerwichtigsten, dass ich in Ruhe aufwachen und wachwerden kann. Werde ich dabei gestört, dann ist der Traum meistens weg und mit etwas Glück finde ich über Tag noch ein paar Fäden von dem Geträumten, aber nicht mehr den ganzen Traum.


    Hugin und Munin sind für mein Gefühl, neben Gedanke und Erinnerung, auch das Reflektieren (Erinnerung) und das sich daraus ergebende Verändern-Wollen, Fühlen .... (Gedanke). Wobei deine Darstellung der Gehirnhälften in Verbindung zu Hugin und Munin doch auch plausibel sind. ^^

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -