Die besten HISTORIENFILME/-SERIEN

Schon gewusst…?

Die politische Organisation der Wikinger gleicht am ehesten einem demokratischen System.
In Island tagte vor über 1000 Jahren zudem das „Thingvellir“, das als eines der ältesten Parlamente der Welt gilt.




  • :walhallo: Cineasten!


    Popcorn hab ich, Stiegl ist gekühlt...alles was ich jetzt brauche, ist ein guter Historienfilm, um das WE zu genießen :) !


    Mich würde interessieren, welche Historienfilme ihr empfehlen könnt und (!) bitte auch WARUM :thumbup: !!!
    (Links zu Trailern wäre natürlich auch nicht schlecht...
    :rolleyes: )


    Ich mach mal den Anfang:


    1) 1066; Hab ich mir auf Cals Empfehlung hin angesehen und nicht bereut! Historisch sehr authentisch (-von den Kostümen bis zum jeweiligen Verlauf der Kämpfe...TOP)!


    Es ist zwar kein Blockbuster, aber wer Mal Lust auf gut recherchierte Historienfilme hat, sollte sich diesen zu Gemüte führen :topanim: !

    2) 300; Der ist sicher nicht so authentisch wie der oben beschriebene Film, ABER: Er ist episch, bildgewaltig und testosteronstrotzend :evil: !
    DAS IST SPARTAAAA
    AAAAA :vikinghammer: !!!


    3) Braveheart; Es geht um den schottischen Freiheitskämpfer William Wallace. Der Film hat eigentlich alles: Er ist spannend, gefühlvoll, actiongeladen und episch... Einige historische Fakten wurden jedoch ziemlich verzerrt...! Trotzdem kann ich diesen Film jedem empfehlen.. :thumbup: !


    4) Der Mongole; Hier geht´s um den Aufstieg von Dschingis Khan... :) ! Gut inszenierter Historienfilm; Schöne Landschaftsaufnahmen & gut choreographierte Kämpfe!

    More cool movies insert down below... :popcorn: :popcorn: :popcorn: :popcorn: :popcorn: !

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

    Einmal editiert, zuletzt von HANGATYR ()

  • Puuuh da gibt es so viele, 99% werden mir jetzt wahrscheinlich nicht einfallen :D


    Also vorweg, ich empfehle schonmal keinen Historienfilm (nur) wegen seiner historischen Genauigkeit. Das erwarte ich einfach nicht von einem 2- 3 stündigen Film, der darf m. M.n. ruhig vereinfachen, dramatisieren und modernisieren, um Stimmung bei der breiten Masse wecken zu können.
    Für mich ist das entscheidende bei einem Historienfilm eigentlich die Atmosphäre.


    Sind jetzt nicht geordnet:


    Also zunächst Der Patriot ist quasi Braveheart nur in der Neuzeit (Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg, wems beim Trailer noch nicht aufgefallen sein sollte :D ) Außerdem weniger episch sondern eher tragisch auch wenn der Trailer anderes vermittelt.


    Gladiator ist glaube ich das Kind einer Griechischen Tragödie mit einem Hollywood- Actionfilm ^^
    War lange Zeit mein Lieblingsfilm, hab (abgesehen von HdR) soweit noch nichts Epischeres gesehen. (Und diese Musik :love: )


    Der letzte Mohikaner keine besonders ausgeklügelte Story, aber sehr realistisch, (und historisch relativ korrekt, das Fort William Henry-Massaker gab es wirklich) (Und diese Musik :love: :D )


    Master and Commander sehr realistisch, dadurch sehr atmosphärisch, für manche ggf ein bisschen zu langatmig. Aber auf jeden Fall die besten und beeindruckensten Seegefechte die ich bisher gesehen habe.



    Oh fast vergessen: Auf jeden Fall noch 12 Years a Slave sehr realistisch, sehr gefühlvoll, aber halt ein Thema ab von Schlachten oder so, falls man das sucht.


    Mir fallen da noch dutzende mehr ein, aber das sind die, die ich auf jeden Fall jetzt hier spontan empfehle.


    Ps: falls man es wirklch Historisch haben möchte: Gods and Generals stellt aber nur vier Schlachten im Amerikanischern Bürgerkrieg dar und hat dadurch keinen klassischen Spannungsbogen. Aber die Schalchtaufstellungen, Manöver, das Aussehen und die Ansprachen der Generäe sind aus historischen Quellen übernommen.

  • Spontan fällt mir ein:


    "die Päpstin" - einer der wenigen Filme, die ich mir in voller Länge angeschaut habe und
    ich glaube der einzige, der Kirche zum Thema hatte.
    Der Film ist m.E: gut gemacht - er legt "den Finger in die Wunde" und offenbart sehr deutlich die verlogene Doppelzüngigkeit der Kirche - letztendlich bis heute.

  • Mir fällt da spontan ein echt alter Schinken ein, den ich ein paar Mal mit meinem Vater sah als ich klein war:



    "Der Name der Rose" nach dem Roman von Umberto Eco: Ein franziskanischer Mönch im 14. Jahrhundert, der mit seinem Novizen in einer Benediktinerabtei mysteriöse Mordfälle untersucht und einige erstaunliche Dinge entdeckt.


    Es ist zwar schon einige Jahre her, dass ich den das letzte Mal gesehen habe aber ich fand ihn immer gut - und ich glaube nicht, dass das in dem Alter schon an Sean Connery und Christian Slater lag :D


    Allerdings nix mit kämpfenden, gut trainierten Oberkörpern auf wilden Rössern :rolleyes: Eher ein Nachdenkerei-Film mit wenig "action" ;)

    "I live my dream today,
    I lived it yesterday
    an I´ll be living yours tomorrow
    So don´t look at me that way"
    :whistling:

  • JETZT ist mir noch ein absoluter Geheimtipp eingefallen... 8o !:


    Fürst der Finsternis - Die wahre Geschichte von Dracula

    (-nicht zu verwechseln mit "Dracula untold"...
    :S )


    Es handelt sich bei "Fürst der Finsternis - Die wahre Geschichte von Dracula" NICHT um einen Vampirfilm, sondern um einen Streifen, der ENDLICH mal die historische Figur hinter den Mythen, Legenden, Märchen steht, nämlich Vlad ?epe? :Heil_Odin: !


    Spannender Film, der auch andeutet, wie eine derartige Mystifizierung eines Menschen zu Stande kommen konnte...!


    Es ist KEIN Blockbuster (-hollywoodmäßige Massenschlachten darf man also nicht erwarten) ABER:


    Wohl der einzige gut recherchierte Film über dieses Thema... :thumbup: !

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  • Achso, Apocalypto habe ich vergessen. Der Film ist komplett in Mayathan gesprochen, weshalb man die Untertitel mitlesen muss. Eigentlich wird die Sprache aber zweitrangig, weil die Charaktere ihre Emotionen hauptsächlich durch Mimik ausdrücken. Ein atmophärisch und emotional unglaublich dichter Film, aber absolut gnadenlos realistisch und brutal, vielleicht wirklich nichts für schwache Nerven.

  • Nicht zu vergessen "Das Boot" von Wolfgang Petersen.
    Ich find, der Wahnsinn dieser Zeit wurde hier wunderbar beklemmend eingefangen.

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Joa bei mir gibts ne Liste, die ich gerne mit euch Teile, plus meiner bescheidenen Meinung dazu:


    1. Gettysburg:
    Als totaler CSA-Fan ist der Film auf meiner Liste ganz oben. Klasse Musik, klasse Darstellung (Martin Sheen als Robert E. Lee natürlich ausgeschlossen, gibt Bessere), klasse Film.


    2. Gods and Generals:
    CSA-Streifen, der vom Beginn des Sezessionskrieges die Geschichte von "Stonewall"-Jackson behandelt. Einmalig guter Film und endlich eine klasse Rolle des Robert E. Lee.
    Sehr empfehlenswert!!!!!


    3. Vom Winde verweht:
    Jaja, Schnulze. Aber meiner Meinung nach einer der besten Filme zu Zeiten des Sezessionskrieges (Hehe, wiedermal CSA ;) ). Eine wundervolle, hübsche und atemberaubende Vivian Mary Hartley (Vivien Leigh) und ein perfekter Clake Gable.


    4. 1746 - Die Schlacht in den Highlands:
    Ein eher billig gemachter Film über den "Bonny Prince" und seine Truppen. Dazwischen ein Vater, der für die Jakobiter kämpft (Sohn wurde entführt und schließt sich nach der Flucht den königlichen Truppen an) und ein junger Mann der, als Trommler bei den königlichen Truppen, gegen die Jakobiter zieht (besagter Sohn).
    Der Film handelt von anfänglichen Erfolgen der Jackos und dann das unrühmliche Ende 1746 bei der Schlacht vom Colloden-Mohr.
    Zwar billig und dreckig gemacht, aber einer der wenigen Filme die etwas beschönigt, wo es nichts zu beschönigen gibt.


    5. Letters from Iwo Jima/ Flags of our fathers:
    Ich glaube diese beiden Filme sprechen für sich. Meisterwerke.


    6. Der Name der Rose:
    Hat @Hagazussa oben schon beschrieben :D


    7. Steiner - Das eiserne Kreuz 1 und 2:
    Müsste meine und die davorgehende Generation zu gut kennen. Deutscher Oberst namens Steiner kämpft im ersten teil an der Ostfront mit den, sich zurückziehenden, deutschen Truppen.
    Er weis dass der Krieg verloren ist, aber der liebe Soldateneid ;)
    Im zweiten Teil geht es, mit neuem Schauspieler, ab an die Westfront....


    8. Arn der Kreuzritter:
    Film über die Liebe, die Kirche, die Kreuzzüge und die Gründung des Königreiches Schweden.
    Eher mehr GroMi als Historie, aber recht sehenswert.


    Mehr fällt mir spontan nich wirklich ein und ich weis dass manche Filme bei mir nicht erwartet worden wären :D

  • Achso, Apocalypto habe ich vergessen.


    Den kenn ich. Ich fand den auch gut und war total begeistert :love:
    In meiner Begeisterung wollte ich den Film dann mal mit jemanden "teilen", der den dann so scheisse fand und ich mich fragte, ob ich noch alle Latten am Zaun habe, dass wir heute keine Freunde mehr sind. Naja... nicht nur wegen des Films. ^^

  • In meiner Begeisterung wollte ich den Film dann mal mit jemanden "teilen", der den dann so scheisse fand


    Naja ist eben ein ganz anderes Setting, außerdem wird Mel Gibson ja gerne christlich-fundamentale Propaganda vorgeworfen. (Von wegen die Europäer taten recht daran, diesen Barbaren "die Kultur" zu bringen)
    Aber erstens sind Menschenopfer und Raubbau unter den Indianern hinreichend bewiesen und zweitens vergisst man dabei, dass es ja um einen inner-indianischen Konflikt geht, und die Botschaft des Films letztendlich Zivilisationskritik ist. (Siehe die Geschichte des alten Mannes relativ am Anfang des Films.)
    Ich persönlich habe selten derart emotionsgeladene Bilder gesehen, allein schon deshalb halte ich den Film für ein Meisterwerk, wenn auch die Story gegen Ende ziemlich 08/15 wird.

  • Ich persönlich habe selten derart emotionsgeladene Bilder gesehen


    Ich auch nicht. Und ja zum Teil fand ich es echt gruselig. :ugly: Aber nunja... wie das so ist mit mir und "gut finden von irgendwas, was eben nicht der Norm entspricht"... bin ich halt reif für die Anstalt. Also und ganz wichtig und nicht zu vergessen: Böse! Böse böse! :dudu:

  • Ein bissl OT, aber nicht komplett:
    Was wären diese ganzen Schinken ohne ihre Musikuntermalung? - Genau! Drum läuft bei uns daheim sehr gern zum Abendessen oder zum gemütlichen Zusammensitzen Klassik Radio Movie übers Internetradio.
    Hört mal rein... für Filmliebhaber eigentlich ein MUSS

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  • Edit: Serien über historische Themen sind natürlich threadinbegriffen... :thumbup: !


    Ich hab vor kurzem eine Vorschau von "Outlander" gesehen und gehört, dass es extrem beliebt sein soll...! Hat das jemand schon gesehen?


    Es geht offenbar um das frühere Schottland...!


    Ein bissl OT,


    Muss auch erlaubt sein... ^^ ! A bissl was geht immer... ;) !

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  • "Outlander"


    :D Frauenserie :D


    Ist die Verfilmung der Romane von Diana Gabaldon ("Feuer und Stein").
    Ich hab mit meinen Mädels gerade die erste Staffel angefangen: wunderschöne Bilder, tolle Hintergrundmusik, bereits in der ersten Folge jede Menge Sex 8o Mein Mann hat sich bereits bei der ersten Folge brummelnd ausgeklinkt :rolleyes:
    Den ersten Roman habe ich fast durch und ich schätze mal, dass die Serie in diesem Stil weiter gehen wird.
    Nix für Actionfreunde, fürchte ich ;)


    Es geht - zumindest im ersten Buch - vor allem um die Geschichte des Mackenzie-Clans und die Frasers, die sich gegen die "Rotröcke" behaupten müssen. Ich glaube später ist dann noch die berühmte Schlacht von "Culloden" Thema - zumindest wird da jetzt schon immer wieder drauf hingedeutet.

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  • Edit: Serien über historische Themen sind natürlich threadinbegriffen... !


    Sag das doch gleich :D


    Aber beim durchsehen ist mir aufgefallen, dass ich garnicht so gute Historien- Serien kenne. Kommt jedenfalls keine an das Niveau von Game of Thrones, Breaking Bad oder House of Cards etc. ran. Schade eigentlich.



    1. Rome: Stellt die Geschichte zwischen Caesars Überquerung des Rubikons, bis zur Machtergreifung Octavians/Augustus im Zeitraffer dar. Recht historisch und authentisch, vor allem endlich mal kein Rom komplett in strahlendem Mamor gegossen, bevölkert von kultivierten Edelmenschen. Allerdings nerven die effekthaschenden Sexszenen echt. Leider nur zwei Staffeln


    2. Deadwood: Sehr atmosphärische und authentische Western Serie, mal kein Über-Revolverheld. Leider unvollendet eingestellt.


    3. Turn: Spionage-Serie im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Sehr authentisch, sehr viel weniger actiongeladen als der Trailer vermuten lässt, eher ruhige Spannung. Erste Staffel, hat auf jeden Fall potential.


    4. Marco Polo: Sehr viel weniger authentisch und realistisch als die oberen, hat aber auf alle Fälle auch Potential, droht aber nach der ersten Staffel ebenso wie Vikings in die Planlosigkeit zu rutschen.


    5. Vikings. Atmosphäre eigentlich gut, Story aber viel zu wirr, zu viele Logiklücken und zu stereotyp und oberflächlich. Leider eher mittelmaß.


    Der Rest an Serien die ich kenne ist eher kitsch. ^^

  • Gangs of New York" :thumbup:


    ... hat mir auch sehr gut gefallen ^^ ! Insbesondere, weil hier ein eher unbekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte behandelt wird...! Es geht um Bandenkriege in den 5 Points in New York. Im Zuge der Kämpfe tötet The Butcher“, der Anführer der Natives – „Priest“ Vallon, den Anführer der irischstämmigen Bevölkerung. Jahre später will sich der Sohn (Leonardo Di Caprio) des getöteten Priest Vallon rächen...


    Sehr blutig & spannend! Und einen genialen Daniel Day-Lewis als bösen „Butcher“ :evil: !


    P.s: Leonardo spielt diesmal eine harte Sau :vikinghammer: !


    In Punkto Serien kann ich noch folgende Empfehlungen abgeben:


    Hatfields & McCoys:


    Es ist eine "Mini-Serie" über eine reale Blutfehde zwischen den beiden amerikanischen Großfamilien Hatfield und McCoy. Diese Namen sind noch heute in den USA ein Synonym für eine lang anhaltende Feindschaft. Coole Serie mit Kevin Costner als ‘Devil’ Anse Hatfield :thumbup: !


    Interessieren würde mich noch "TUT" mit Ben Kingsley! Mini-Serie über den jüngsten Pharao im antiken Ägypten.
    The Bastard Executioner könnte auch interessant sein
    ^^ !



    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Ou, da waren jetzt viele meienr Lieblingsfilme dabei.
    Gladiator, Braveheart, the Patriot... das sind Filme die ich nhur selten gucken kann- eben weil sie mich beim ersten mal so derart beeindruckt haben, das ich das durch anschließendes "zu Tode gucken" nicht zerstören wollte.
    Outlander: wenn das als "Gut" gewertet wird, werde ich mir die Serie auch mal antun, hab mich bisher an die Bücher gehalten. Sharp: die Bücher kenn ich zum Teil, Author ist Bernhard Cromwell, der auch die Uthredsaga geschrieben hat...


    Geliebt habe ich auch "The Last Samurai"... und hätte jetzt hier nicht jemand 300 erwähnt, hätte ich den hier wohl nicht genannt.
    Historisch nicht annähernd korrekt, spielt in Japan etwa 18hundertirgendwas, Japan will den Sprung in die Moderne wagen und heuert westliche Militärs an, um die Armee auf Vordermann zu bringen, unter anderem einen Captain der US-Army, der die Indianerkriege überlebt hat und nun gegen aufständische Samurai vorgehen soll, die die moderne Waffen und Wege ablehnen.
    Wunderschöne Landschaftsbilder, ein bisschen Philosophie, ein genialer Ken Watanabe, sehr beeindruckende und mitreißende Kampfszenen, eher eine drama-lastige story.
    Nicht so "schwer" wie Gladiator, Braveheart usw, aber ich finde: es lohnt sich!
    Auch schöner Soundtrack, gleicher Komponist wie bei "Gladiator" (hört man manchmal auch).


    Ich habe vor ein paar Tagen auch Ausschnitte iener Serie gesehen, lief glaube ich bei ARTE, den Titel weiß ich nicht mehr genau.
    Der Dänisch- preußische Krieg um 1864, ich habe nur Ausschnitte von einer Schlacht sehen können, dann musste ich wegschalten.
    Artlillerie-Bombardement auf einen dänischen Graben, im Hintergund anrückende Infanterie von Preussen und Dänen mit anschließnder Fuß-Schlacht- ich kenn mich mit historischen kriegsfilmen nicht aus, ich gucke eher gerne die glorifizierenden Epen wie Gladiator usw, wo man mit den Helden mitfiebert und selbst mit reinspringen möchte.
    Hierbei das komplette gegenteil.
    Ich vermute, das die Schlacht insofern 100% authentisch war,als das vor allem das nackte Grauen, die Angst, der Terror udn der wahnsinn dieser Kämpfe gezeigt wurden: keine helden, keine Tapferen krieger, sondern Kotzen, Panik, geplatze Trommelfelle, verstümmelungen, Raserei, nervenzusammenbrüche.
    Allein das geräusch der anfliegenden granaten...
    Auf beiden Seiten, es ging zwar Hauptsächlich um die Dänen, aber die Preussen wurden nicht als die "Bösen" dargestellt, sondern genauso menschlich und verwundbar.
    Und zum schluß nur Tote, Verletze, persönlcihe Verluste und eine volle Nervenheilanstalt, wo all diejenigen landeten, die diesen irrsinn nicht bei heilem Verstand überstanden haben- extrem beeindruckend wie bedrückend.

  • Geliebt habe ich auch "The Last Samurai"... und hätte jetzt hier nicht jemand 300 erwähnt, hätte ich den hier wohl nicht genannt.
    Historisch nicht annähernd


    och naja der Rahmen ist es ja schon, das reicht ja :D


    Ich habe vor ein paar Tagen auch Ausschnitte iener Serie gesehen, lief glaube ich bei ARTE, den Titel weiß ich nicht mehr genau.
    Der Dänisch- preußische Krieg um 1864, ich habe nur Ausschnitte von einer Schlacht sehen können, dann musste ich wegschalten.


    Hört sich auf jeden Fall interessant an, kann man sich noch in der Arte- Mediathek anschauen
    Hier ein Artikel dazu: Schlachtbank Düppel: Krieg um Schleswig: Arte zeigt dänische Serie „1864“ | shz.de