Realsozialismus

Schon gewusst…?

Bis heute weiß man nicht genau wovon sich das Wort Wikinger ableitet.
Die einen glauben, es geht auf „wig“ (Handelsplatz) zurück, andere meinen, dessen Ursprung in „vikingr“ (Seeräuber) zu erkennen.

  • Das, was ich zumindest positiv am Sozialismus fand, war, dass die Religionen aus dem öffentlichen Leben verdrängt und damit ausschließlich zur Privatsache wurden...


    Dein dummes Gesicht hätte ich dann sehen wollen, wenn sie deinen Kultplatz im Wald als ersten zubetoniert hätten für einen Grillplatz, eben weil sie gewusst hätten, dass da rückständige Heiden gern hinpilgern.


    Oder als Sowjetbürger, weißt Du, dass sie die letzten Heiden genauso verfolgt haben, wie die christlichen Priester? Sibirische Schamanen wurden deportiert, wenn sie erwischt wurden und so weiter.

  • (Da das nicht unbedingt mein historisches Spezialgebiet ist, steht es euch hiermit frei, mich für diese Aussage zu bashen... ;) )


    Na bitte, hat keine 20 Minuten gedauert... :thumbup: :


    Dein dummes Gesicht hätte ich dann sehen wollen

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Ich will zum Beispiel gar nicht wissen, wie viel die Industrie an allerlei
    Schwulenprodukten verdient.


    Hangatyr möchte ja das diese Diskussion hier weiter geht...


    Vielleicht bin ich zu sehr kapitalistisch verblendet um die Wahrheit zu sehen aber, was sind Schwulenprodukte?
    Und in wie fern gab es die im Sozialismus nicht?

  • Vielleicht bin ich zu sehr kapitalistisch verblendet um die Wahrheit zu sehen aber, was sind Schwulenprodukte?


    Shampoo in rosa Flasche mit Männerduft. Und Blumenduft in schwarzer Flasche für verzagte auf dem Weg zur Tunte.


    Und in wie fern gab es die im Sozialismus nicht?


    Im real existierenden Sozialismus gibt es entweder gerade gar kein Shampoo oder man nimmt, was da ist, falls man nicht ganz hinten in der Schlange steht und eh nichts mehr abkriegt.

  • Hast Recht. 1975 kam eine Rumäniendeutsche in unsere Klasse und die hat erzählt, dass sie zu Hause die Haare nur mit Seife gewaschen haben.


    Allerdings, da wir gerade bei Kapitalismuskritik sind, Kernseife für Haare ist derzeit wieder der letzte Schrei. Es gibt jede Menge kleine Betriebe, die welche kochen und speziell auch für Haare bewerben. Auf Foren wird davon geschwärmt, wie toll das für Haare ist.


    Im Sozialismus wären private Initiativen dieser Art undenkbar. Weder in Richtung neue Produkte noch in Richtung zurück zum Alten, das doch besser war.


    Die Absurditäten, die halt auch produziert und verkauft werden, stehen da dieser Freiheit und Innovationskraft gegenüber, die im Sozialismus einfach platt gemacht wurde.

  • Sollte auch nur ein flappsiges Beispiel sein. Die DDR war immer on Top im Sozialismus, aber auch dort haben die sozialistischen Prinzipien nach und nach Infrastruktur und Wirtschaftskraft zerstört, der Berg, von dem man runterrollte, fing nur weiter oben an.


    Das ist wie mit dem Kapitalismus pur, das tut einer Bevölkerung mit guter Ausbildung nicht weh. Die richtig dicke Ausbeutung passiert anderswo.

  • Leute, die den Realsozialismus NICHT mitbekommen haben, sehnen ihn sich herbei.


    Ist halt ein Treppenwitz der Geschichte, das unsere westlichen Rotwein saufenden, delikatessen fressenden Hobbysozialisten, im trunkenen Zustand, mit einer Sonnenbrille auf der Nase, nebst Rotwein auch noch einen Cognakschwenker festhaltend über die Mauer grüßten und sich nicht einen Deut drum scherten, das man ihnen diese freiheitlichen, menschenrechtlichen Flausen im Zuchthaus austreiben würde.


    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Beitrag in der Völkerwanderung oder hier besser aufgehoben ist aber er passt in das Muster von beidem. In Hamburg haben es Menschen tatsächlich gewagt, sich für eigene Kultur auszusprechen. Das geht in dieser Gesellschaft natürlich nicht und die Hetzkampagne folgt sofort:


    Schämt euch! So instrumentalisieren Blankeneser Eltern ihre Kinder | STERN.de


    Ob man nun eine gezielte Überführung in den Kommunismus, Sozialismus oder eine Ausrottung unserer Kultur und eine Vergabe unserer Heimat an andere Menschen zum Ziel des Feindes erklärt, spielt letzten Endes keine Rolle. Alle diese Strömungen greifen derzeit ineinander und daher dieses unglaubliche Momentum.


    Beiträge wie dieser im Stern sind gefährlich denn sie sollen die Menschen einschüchtern und zurück drängen. Es sind Hasskampagnen mit unglaublicher Kraft, die derzeit umgesetzt werden.

    "A sane and normal society is one in which people habitually disagree, because general agreement is relatively rare outside the sphere of instinctive human qualities." C.G. Jung

    "Ich verlasse mich darauf, dass die Götter auch wollen, dass wir überleben. Sie werden uns nicht im Stich lassen, wenn wir sie nicht vergessen" Fortabt Sjael

  • Ich werde es zwar bereuen...


    Was möchtest Du uns mit diesem Artikel sagen?


    Dass Ostern, weil Teil der eigenen Kultur, dort zugunsten des Multikultis oder des Kommunismus abgeschafft werden sollte?


    Die Osterfeuer wurden aufgrund des starken Winds abgeschafft und nicht weil sie christlich, deutsch, germanisch, kapitalistisch, leistungsorientiert oder whatever waren.


    Und ja: Dann eine Demo zu starten, die eben das impliziert, nämlich dass das Osterfeuer abgeschafft wurde, weil es zu sehr mit einer deutschen Identität verbunden ist, das ist allerdings etwas, wofür sich die Demonstranten schämen sollten. Denn da wird einfach etwas hineininterpretiert, das im Endeffekt überhaupt nicht so ist. Das ist einfach nur krank, dumm und hetzerisch.

  • Ob man nun eine gezielte Überführung in den Kommunismus, Sozialismus oder eine Ausrottung unserer Kultur und eine Vergabe unserer Heimat an andere Menschen zum Ziel des Feindes erklärt, spielt letzten Endes keine Rolle. Alle diese Strömungen greifen derzeit ineinander und daher dieses unglaubliche Momentum.


    Hast du schonmal nen Hafen brennen sehen?
    Das wurde damit verhindert. In dem Artikel steht dass es wegen diesjähriger starker Winde zu Absagen kommen musste, ist bei uns im Gau dieses Jahr auch der Fall, aber da heult Keiner.


    Ich hab zwar meine Meinung über den Kommunismus und seine glühenden Verfechter, aber man sollte doch bei der Wahrheit bleiben.
    Danke.

  • Redet ihr hier eigentlich von der DDR?
    So weit ich mich erinnere hat das System doch nur durch eine permanente Gegegenfinanzierung aus Bonn funktioniert und wäre ansosten schon Jahrzehnte vorher am Ende gewesen.


    Im übrigen haben z.b. die billigen Grundnahrungsmittel (ein Brötchen wäre heute bei 2,5cent) dazu geführt das die Lebensmittel an Schweine verfüttert wurden.
    Meiner Meinung nach braucht der Mensch "ein wenig Kampf ums Überleben" denn wenn man alles an ihn verschenkt wird er undankbar.


    Perma

  • So weit ich mich erinnere hat das System doch nur durch eine permanente Gegegenfinanzierung aus Bonn funktioniert und wäre ansosten schon Jahrzehnte vorher am Ende gewesen.


    Das war aber insgesamt komplizierter. Die DDR ist auch gnadenlos von der SU ausgebeutet worden. Die Westdevisen wären erst mal da gegenzurechnen. (Allein die Kosten für die Drushbatrassen Mitarbeit, dafür hätten sie zu Hause auch gern was anderes finanzieren können.)


    Weiter wäre gegenzurechnen, dass der Westen fast keine Reparationen nach dem Krieg zahlen musste und der Marshallplan sehr schnell die Wirtschaft angestoßen hat. In der DDR wurde aber erst mal die ganze Industrie abmontiert (und verrottete dann später größtenteils in der SU).


    Also mach mal die Deutschen drüben nicht schlechter als sie waren. Mit gleichen Startbedingungen und ohne den großen Bruder im Osten hätten sie bestimmt noch Jahrzehnte durchgehalten.


    Zum Ende hin stimmt es dann aber, die von Strauß in den 80ern vermittelten Kredite haben die DDR noch mal kurz hochgerissen aber letztlich hätten sie es nicht mehr geschafft, die zurückzuzahlen. [Es wird ja die Legende gepflegt, dass das Absicht war und man die DDR wie ein Drittweltland kaputtfinanzieren wollte um sie dann einsacken zu können. Aber ich glaube, die waren auch im Westen damals nicht klüger und haben das wirklich für eine sinnvolle Hilfe gehalten.]

  • Hast du schonmal nen Hafen brennen sehen?


    Da ist kein Hafen. Es geht um den anderen Hafen, Reetdachhäuser genannt.


    aber man sollte doch bei der Wahrheit bleiben.


    Jetzt bin ich mal wieder sehr überrascht. Aber gut, gehen wir im Detail drauf ein...


    Die Wahrheit ist, dass plötzlich Reetdachhäuser in Gefahr sein sollen, die schon länger diese Osterfeuer sehen, als wir alle leben. Die Wahrheit ist, dass es zum Schutz eben dieser Reetdachhäuser schon lange bewährte Beschränkungen für die Größe der Osterfeuer gibt. Die Wahrheit ist, dass man sich nach den Protesten dann doch noch umentschieden hat, der Wind ging wegen der schrecklichen Demonstranten anscheinend freiwillig.
    Aber... um die Fragestellung der fehlenden Grundlage für das Verbot ging es mir gar nicht. Das Bezirksamt steht tatsächlich seit Jahren mit den Osterfeuern auf Kriegsfuß und versucht jedes Jahr neue Abschnitte zu sperren und manche Bereich sind bereits permanent gesperrt. Aber das war wie gesagt nicht mein Fokus, es ging um dem Umgang des Schreiberlings mit so einem Protest.


    Was möchtest Du uns mit diesem Artikel sagen?


    Lies den Artikel noch mal in Ruhe und schau auf die Formulierungen.


    Zitat

    Obwohl es an diesem Ostersamstag vermutlich Wichtigeres gegeben hätte, für das es sich zu demonstrieren lohnt. Wie wär's zum Beispiel mit Weltfrieden gewesen, liebe Blankeneser?...
    ?Ungeheuerlich, dass die Eltern ihre Kinder instrumentalisieren – für einen ziemlich egoistischen Zweck. Es ist ja nicht so, dass vom Osterfeuer das Wohl und Wehe des Stadtteils abhinge...
    Liebe Blankeneser, habt ihr nichts Wichtigeres zu tun? Der Protest um die Osterfeuer ist so, als würden wütende Helene-Fischer-Fans auf die Straße gehen, weil ein Konzert abgesagt wird. Es geht euch wohl nur ums Rechthaben, vermutlich aus Langeweile. Dass ihr eure Kinder vorgeschickt habt, macht die Angelegenheit zu einer peinlichen Posse. Schämt euch!



    Die Bürger sind der Meinung, dass es sich für die Osterfeuer zu protestieren lohnt, weil sie eine Tradition sind. Und irgendein Schreiberling regt sich darüber auf, dass sich hier tatsächlich jemand um Osterfeuer bemüht und haut so richtig einen raus und zieht die Rechte der Bürger ins Lächerliche. Dafür habe ich null Verständnis.

    "A sane and normal society is one in which people habitually disagree, because general agreement is relatively rare outside the sphere of instinctive human qualities." C.G. Jung

    "Ich verlasse mich darauf, dass die Götter auch wollen, dass wir überleben. Sie werden uns nicht im Stich lassen, wenn wir sie nicht vergessen" Fortabt Sjael

  • Die Wahrheit ist, dass plötzlich Reetdachhäuser in Gefahr sein sollen, die schon länger diese Osterfeuer sehen, als wir alle leben. Die Wahrheit ist, dass es zum Schutz eben dieser Reetdachhäuser schon lange bewährte Beschränkungen für die Größe der Osterfeuer gibt. Die Wahrheit ist, dass man sich nach den Protesten dann doch noch umentschieden hat, der Wind ging wegen der schrecklichen Demonstranten anscheinend freiwillig.
    Aber... um die Fragestellung der fehlenden Grundlage für das Verbot ging es mir gar nicht. Das Bezirksamt steht tatsächlich seit Jahren mit den Osterfeuern auf Kriegsfuß und versucht jedes Jahr neue Abschnitte zu sperren und manche Bereich sind bereits permanent gesperrt. Aber das war wie gesagt nicht mein Fokus, es ging um dem Umgang des Schreiberlings mit so einem Protest.


    Ich kann dir aus Erfahrungen sagen, was Wind und Feuer mit Dächern anstellen können. Das kann 20 Jahre gut gehen und irgendwann nicht mehr.
    Grüße von der freiwilligen Feuerwehr (im Übrigen: Wir suchen noch Nachwuchs, kannst gerne beitreten ;) )

  • Die DDR ist auch gnadenlos von der SU ausgebeutet worden. Die Westdevisen wären erst mal da gegenzurechnen.


    Dann erklärt sich mir aber nicht wieso die SU der einzige Abnehmer von Landwirtschaftsmaschinen der BBG Leipzig war. Da haben immerhin 6000 Leute gearbeitet.


    Meiner Meinung nach waren die ganzen Vorzüge die heute immer so gerühmt werden einfach nicht finazierbar und damit verliert der Sozialismus für mich letztendlich jeden Reiz.


    Perma