Was ist Einmischung, wieviel Einmischung ist erlaubt?

Schon gewusst…?

Wikinger haben keine gehörnten Helme getragen. Es gibt keine Beweise, die darauf schließen lassen, dass sie es jemals getan haben, außer in einigen rituellen Zeremonien. Das Tragen von gehörnten Helmen würde die Fähigkeit zu kämpfen in einem Nahkampf ernsthaft beinträchtigen. Tatsächlich waren die Wikingerhelme kegelförmig, aus hartem Leder mit Holz- und Metallverstärkungen oder sie waren aus Eisen mit einer Maske und Kettenpanzer.

  • Das kommt jetzt aus dem Thema über Femen auf Islamkonferenz. Ich hab mir selbst auch schon überlegt, inwieweit die Aktion an sich (bitte die Brüste im anderen Thema weiterdiskutieren) eigentlich sinnvoll / korrekt / wirksam sein kann. Und Hangatyrs Wortes gehen so ein bißchen in meine Richtung.

    Solange nicht von Muslimen selbst ein aufgeklärtes Denken bezüglich Frauenrechten auf den Weg gebracht wird, sind alle Denkanstöße von außen für den A****...! Ich denke aber, dass es da sowieso nicht viel Grund für Optimismus gibt...!


    Wenn Allah sagt, dass Frauen unter Männern zu stehen haben - wie will man dann mit sachlichen Argumenten punkten...?!


    Meine eine Hälfte sagt, wir werden von denen immer noch als Fremde und Beherrscher, Bedrohung wahrgenommen, insofern kann das eh nur nach hinten losgehen, solange man dort nicht selbst eine mutige, relativ große Gruppe von Menschen hat, die selbst was ändern wollen. [Nach meinem statistisch nicht überprüften Überblick neigen nicht konservative Muslime insgesamt dazu, entweder alles zwar lockerer zu sehen, aber jeden Streit mit den eigenen Leuten zu meiden, oder sie werden gleich Atheisten oder Christen.]


    Meine andere Hälfte sagt, die sind lange genug hier, egal, ob sie sich abkapseln, sie haben es zu akzeptieren, wie hier gelebt, protestiert und Politik gemacht wird. Die haben ja selbst auch keine Probleme damit, immer mehr Forderungen zu stellen. Und wenn mal ein Extremer aus ihren Reihen irgendwo Bilder einer Ausstellung zerstört, kommt ja auch nicht mal eine halbherzige Distanzierung.


    Tja, Gedanken in den Ring geworfen, wie seht ihr das?

  • Durchaus interessantes Thema. Ich sehe hier allerdings die Gefahr, sobald sich jemand "Dagegen" äussert, dass hier wieder Begriffe fallen werden wie: rechtsbraunorientiert und Nazi.

  • Der größte Unterschied besteht darin, dass wir in einer säkularen Gesellschaft leben & diese Weltsicht von vielen Muslimen nicht geteilt wird...! Viele definieren sich primär über ihren Glauben, der in fast alle Lebensbereiche einfließt...!


    Dort wo Frauenrechte, Schwulenrechte etc. mit dem Koran kollidieren, hört dann die Integrationsbereitschaft auf...! Die Parallelgesellschaft existiert & sie wächst... Da wir in einer Demokratie leben, müssen wir das halt akzeptieren...!

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Dort wo Frauenrechte, Schwulenrechte etc. mit dem Koran kollidieren, hört dann die Integrationsbereitschaft auf...! Die Parallelgesellschaft existiert & sie wächst... Da wir in einer Demokratie leben, müssen wir das halt akzeptieren...!


    Genau das ist der Punkt, ist das Demokratie? Einerseits soll man schon zurückhaltend mit Religionen umgehen, weil dort eben nicht immer alles rational ist und normalerweise auch eher schleppend bis gar nicht dem Zeitgeist folgt. Es ist doch klar, wäre die Religion brandneu und gäbe es nur wenige Anhänger, könnten die sich warm anziehen. Der Radikalenerlass früher mal gegen Kommunisten wäre da nur eine Fingerübung. Aber für eine klare Stellungnahme des Staates sind es zu viele, sinnvollerweise.


    Aber genau das, dass sie nicht als Neubürger seit fünf Jahren, sondern nunmehr Alteingesessene so handeln, das kann man nicht tolerieren. Ganz grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man was machen muss. Nur wer ist man? Muslime ohne diese negative Grundeinstellung sind doch zu keinem Engagement bereit, es sind so wenige und die tun nichts. Jedes Engagement der Nichtmuslime bestärkt die doch nur in ihrer Wagenburgmentalität.

    Durchaus interessantes Thema. Ich sehe hier allerdings die Gefahr, sobald sich jemand "Dagegen" äussert, dass hier wieder Begriffe fallen werden wie: rechtsbraunorientiert und Nazi.


    Ach bitte, sag doch was. Ich halte meinen Buckel hin: ich bin total dagegen, dass man denen alles durchgehen lässt. Der Staat und die Gesellschaft muss endlich wach werden. Und ich bin sauer auf die feigen modernen Muslime, die immer nur den Kopf in den Sand stecken. Die drei, die öffentlich was sagen, sind zu wenig.

  • <p>Wer in ein anderes Land auswandert hat sich auch an die dort geltenden Normen und Regeln zu halten fertig und aus. &Uuml;ber Sinn oder &Uuml;nsinn solcher Aktionen kann man sicherlich streiten aber zumindest wird dadurch wieder in Erinnerung gerufen, dass es Paralelgesllschaften gibt die sich einen Sch.... um die Kultur un die gesellschaftlichen Normen ihres Gastlandes scheren. Ob das die Mehrheit der Muslime betrifft kann ich nicht beurteilen, ich kenne durchaus einnige die diese Thematik nicht so eng sehen und ein vern&uuml;nftiges Verh&auml;ltnis zu Frauen haben . Es w&auml;re sicherlich gut wenn diese auf ihre Glaubensbr&uuml;der einwirken k&ouml;nnten aber wer kann schon mit Fundamentalisten diskutieren ?</p>


    <p>Also kann diese Aufgabe nur der Staat &uuml;bernehmen</p>


    <p>&nbsp;</p>

  • Da wir in einer Demokratie leben, müssen wir das halt akzeptieren...!


    Genau das ist der Punkt, ist das Demokratie?


    Ich denke, dass wir schon lange in einer Scheindemokratie leben. Es hat sich eine Entwicklung abgezeichnet, die schön einfach ist, für die die ganz oben sind. Egal in welchen Belangen. Man hat das Volk im Griff.
    Sagst Du was, bist Du im schlimmsten Fall mit einem Totschlagargument, wie "Nazi", "Sozialschmarotzer", "Staatsfeind" und im nettesten Fall noch "Freiheitskämpfer ohne Lobby" mundtot gemacht.
    Diese Argumente werden immer und immer wieder vorgebetet. Dem Argumentierenden werden somit alle Rechte entzogen.
    Der obere Satz beisst sich selbst. Demokratie, die wir akezeptieren "müssen".
    Zum Thema selbst komme ich später evtl. noch drauf zurück.

  • Das Problem hier ist doch nicht die Frauenfeindlichkeit im Islam. Frauen sind laut Allah Menschen zweiter Klasse, das wird sich nicht ändern, solange Allah nicht selbst etwas anderes sagt. Was bringt es, wenn wir hier gegen die Ansichten eines Gottes kämpfen? Wichtiger ist doch, dass wir in Europa diesen Frauen die Möglichkeit bieten, sich von ihrem Gott abzuwenden, und den Islam zu verlassen. Schon jetzt gibt es viele Organisationen, die Frauen dabei helfen, auszusteigen. Und daran sollten wir weiter arbeiten, um es einfacher, und vor allem sicherer zu machen. Wenn die Frauen aber freiwillig bei ihren Familien bleiben, und weiter zu Allah beten, dann ist es deren eigener Wille. Und dann sollten wir uns auch nicht einmischen, die Konsequenzen müssen diese Frauen dann selbst tragen.

  • Das Problem hier ist doch nicht die Frauenfeindlichkeit im Islam.


    Das ist natürlich ein Problem, da diese Religion expansiv angelegt ist. Sie negieren nicht im Keller irgendwelche Gesetze, sie wollen diesen Staat verändern.


    Auch wenn man im Rahmen der Religionsfreiheit davon absteht, in Religionen hineinzuregieren, muss man spätestens dann reagieren, wenn diese Religionen verfassungsfeindliche Ziele verfolgen.


    Das Ziel, alle Frauen unters Kopftuch zu bringen (und vieles andere weitere) ist verfassungsfeindlich. Das geht alle an.


    Plattes Beispiel: ich hab was gegen SadoMaso. Muss ich aber nichts gegen tun, denn diese Leute legen Wert auf freiwilliges Mittun und missionieren nicht. Die leben so, ich leb anders, kein Problem.


    Muslime leben auch anders und sie wollen ihr Gesetz über alles stellen, nur ihre relativ kleine Zahl ist vorläufig noch ein Hindernis. Also ist das ein Riesenproblem, eine Hypothek auf die Zukunft.

  • Die hiesigen Parallelgesellschaften in Deutschland existieren nur durch Toleranz.
    Ehrenmorde passieren,und wir mischen uns rechtlich in ihre (private) Rechtssprechung ein.
    Krasses Beispiel,zeigt aber das Problem.
    Genaugenommen müßte man sich bereits vorher einmischen.
    Die Trennung von Religion und Staat ist bei uns vollzogen.
    Das müßte man irgendwie begreiflich machen.
    Wie nur,wenn die andere Seite nicht zuhört!

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Vorausgesetzt sie überleben das...


    Deshalb habe ich ja geschrieben, dass man daran arbeiten sollte, diesen Ausstieg sicherer zu machen.


    Das Ziel, alle Frauen unters Kopftuch zu bringen (und vieles andere weitere) ist verfassungsfeindlich. Das geht alle an.


    Dieses Ziel gibt es doch aber nur bei einigen Extremisten. Ich frage mich manchmal, ob ich andere Dinge sehe, wenn ich durch die Straßen laufe, als andere. Aber ich sehe immer mehr muslimische Frauen vollkommen ohne Kopftuch oder andere Verhüllungen, mit modischer Kleidung, wie jede andere Frau auch. Viele tragen auch durchsichtige Kopftücher, die weniger dem verdecken des Gesichts, und mehr dem Glaubensbekenntnis dienen. Ich kenne Muslime, die Beziehungen mit deutschen Männern haben, und deren Väter und Brüder das akzeptieren. Der Prozess, durch den der Islam ebenso "harmlos" wird, wie das Christentum harmlos geworden ist, hat schon längst begonnen. In Ländern wie im Irak und Iran bekämpfen sich Moslems nur untereinander (ungefähr so, wie die Christen in Irland), und in Ländern wie Jordanien werden so gut wie alle terroristischen Vereinigungen tatsächlich verfolgt. Eine aggressive Expansion des Islams ist dort kein Thema. Natürlich gibt es noch Außnahmen, wie zum Beispiel Saudi Arabien, dem Land, in dem Frauen übrigens von allen muslimischen Ländern die wenigsten Rechte haben. Aber das sind Außnahmen, und die werden immer weniger. Der Islam ist nicht stark genug, um in Europa seine extremste Form zu entfalten, er ist nicht mal stark genug, eine konservative Form beizubehalten. Früher oder später passiert mit dem Islam das, was mit dem Christentum passiert ist: die Gläubigen werden sich anpassen, eine gemilderte Form ihrer Religion ausüben, und lediglich friedlich missionieren. Außnahmen gibt es immer, aber das werden Einzelfälle sein, so wie auch christliche Terroristen kaum noch eine Rolle spielen.


    Vielleicht bin ich da auch zu optimistisch, aber ich glaube, die Sache wird sich früher oder später von selbst klären.


    Zum Thema Verfassungsfeindlichkeit:
    Wer gegen unsere Gesetze verstößt, muss selbstverständlich bestraft werden. Ich bin absolut für strengere Gesetze und höhere Strafen, und für die Ausweisung von Ausländern bei schlimmeren Straftaten. Aber ich will hier doch lieber nicht den israelischen Weg gehen, und alles töten, was vielleicht, irgendwann mal eine Bedrohung sein könnte.

  • Dieses Ziel gibt es doch aber nur bei einigen Extremisten.


    Deshalb hatte ich doch in meinem ersten Post auf diesen Gegensatz hingewiesen, dass eben die gemässigten Muslime sich nicht engagieren und einfach weggucken. Es sind allerdings nicht nur einige Extremisten, es ist eine große schweigende Mehrheit von um die 50% Muslimen, die bei Umfragen bekunden, dass der Islam im Zweifel vorgeht. Sie verhalten sich nur nicht so extrem, aber das wären die ersten, die kein Problem mit einer Änderung der Verhältnisse hätten. Seit der Einwanderung der Muslime nimmt nicht nur ihre gesamte Zahl ständig zu, auch der Grad der Radikalisierung am Rande wird immer größer. Aus so einem Schnupfen kann eine Lungenentzündung werden.

    Wer gegen unsere Gesetze verstößt, muss selbstverständlich bestraft werden. Ich bin absolut für strengere Gesetze und höhere Strafen, und für die Ausweisung von Ausländern bei schlimmeren Straftaten.


    Das sind doch gar nicht alles Ausländer. Viele haben schon einen einheimischen Pass, ganz zu schweigen von den deutschen Konvertitenhanseln.

    Aber das sind Außnahmen, und die werden immer weniger.


    Seit dem sogenannten arabischen Frühling ist es fast überall schlechter geworden. Mindestens kriechen überall immer mehr illegale herum. Nur in Ägypten hat man noch mal die Kurve gekriegt, indem man die demokratisch gewählten Muslimbrüder undemokratisch entmachtet hat, was wiederum die Gefahr erhöht, dass dort der IS mehr Sympathisanten und Mittäter findet.

    Früher oder später passiert mit dem Islam das, was mit dem Christentum passiert ist: die Gläubigen werden sich anpassen, eine gemilderte Form ihrer Religion ausüben, und lediglich friedlich missionieren.


    Das ist der dumme Teil des Marxismus, dass es eine Gesetzmäßigkeit der Geschichte gäbe, die man nur abwarten müssen. Weder gibt es eine Garantie, dass wir so bleiben noch gibt es die Garantie, dass andere sich entwickeln. Der Islam hatte übrigens bereits eine goldene Zeit im Mittelalter, die ist längst vorbei. Es gibt keine Garantie auf Wiederholung.

    Außnahmen gibt es immer, aber das werden Einzelfälle sein, so wie auch christliche Terroristen kaum noch eine Rolle spielen.


    Georg Bush war eine unbedeutende Ausnahme? Er hat doch ganz wesentlich verschuldet, dass es heute so schlimm ist. Der 2. Irakkrieg, der mit Lügen herbeigeführt wurde, hat das Land doch erst in das Chaos gestürzt, das dem IS ein Feld bietet.


    Der islamistische Terror nimmt derzeit zu, es werden immer mehr Menschen, die flüchten müssen und ihre Heimat verlieren. Sicher, es sind auch unreligiöse Machthaber wie in Syrien mitbeteiligt. Aber das ändert nichts daran, dass der Schwelbrand immer von Islamisten am Laufen gehalten wird.


    Du ignorierst einfach die ganze Entwicklung und augenblickliche Situation und stellst irgendwie eine Theorie auf, wie es ganz bestimmt bald kommt. Das ist auch nicht besser als eine Verschwörungstheorie, einfach weggucken und so tun, als ob nix passiert wäre.