Wieviel darfs denn sein?!

Schon gewusst…?

Dem norwegischem König Ólaf Tryggvason gelang, den isländischen Widerstand gegen das Christentum zu brechen, indem er Söhne aus wichtigen Familien als Geiseln nahm.

  • Wie erschafft man Geister.
    Es gibt in der japanischen Tradition sogar die Idee,das sich nicht erfüllte Wünsche abspalten und ein eigenes Bewußtsein entwickeln können.
    Aber das ist Abspaltung,nicht erschaffen.
    Man schaffe eine Gestalt aus geeigneten Material.Dafür gibt es verschiedene Materialmischungen ,die kulturell verschieden sind.
    Wichtig ist,das eine den kuturellen Vorstellungen entsprechend menschenähnliche zerbrechliche Gestalt entsteht.
    Auch zerbrechlich ist wichtig!Man will ja später auch,das das Wesen sterben kann.
    So,jetzt muß man es füttern.
    Gebete,Nahrung,Kleidung....müssen in geeigneter Form gegeben werden.
    Jemand hat diese Idee mal in einem fantastischen Roman verarbeitet-wenn er gewußt hätte,wie nahe er der Wahrheit kam.
    Deshalb zitiere ich mal seine Worte(aus dem Roman),weil besser kann ich nicht:

    Zitat

    Wenn die Leute nichts haben,kann nichts zu allem werden.
    Und dann mästet man die göttliche Enität wie eine Gans-
    und wenn die Zeit reif ist öffnet man den Pfad.
    Es muß nicht immer ein Gott über die Menschen gebieten,auch die Umkehr ist denkbar.


    Im Vatan des Nordens wurde das auch mal erklärt:
    Man schafft eine Batterie. Alle Gefühle,alle Wünsche projeziert man in das Ding.
    Und da es ein Teil des Aussübenen ist,wird es normal nach dem Auftrag vernichtet.
    Wenn man das versäumt,entwickelt das Erschaffene ein eigenes Bewußtsein.
    Und dann hat man einen erschaffenen Geist.
    Ich hoffe,ich bin allgemein genug und verständlich....
    Hinweis: der Erschaffer muß dran glauben und Wissen!
    Unbeteiligte auch Nichtgläubige spüren und erleben es!
    Vatan - der Pfad des Nordens: Die uralte Wissenschaft der Runenmeister, Seherinnen und weisen Frauen: Amazon.de: Edmund von Hollander, Michaela von Hollander: Bücher

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

    Einmal editiert, zuletzt von Kendra ()

  • Vielen Dank für Deine Ausführungen, Kendra!
    Für mich liest es sich sehr nach einem Elemental.


    Man schaffe eine Gestalt aus geeigneten Material.Dafür gibt es verschiedene Materialmischungen ,die kulturell verschieden sind.


    Es wird also eine Behausung oder ein materieller Träger geschaffen und wohnen soll dort ein Elemental.


    Und da es ein Teil des Aussübenen ist,wird es normal nach dem Auftrag vernichtet.


    Ein Elemental, das man steuern kann.


    Wenn man das versäumt,entwickelt das Erschaffene ein eigenes Bewußtsein.
    Und dann hat man einen erschaffenen Geist.


    Elementale neigen ja generell dazu, sich zu verselbstständigen. Aber ein solches Elemental ist kein helfender Geist. Der speist sich weiterhin aus der Energie seines Schöpfers und versucht, die Macht über ihn zu gewinnen, um sich die Energiequelle zu sichern. Denn sobald der Mensch aufhört das Elemental zu füttern, muss es sich einen neuen Wirt suchen.


    Ich kenne die Erschaffung (was m.E. keine ist) eines dienstbaren Geistes in Form eines Amulettes. Das Zeichen auf dem Amulett wird auf die gewünschten Eigenschaften und Ziele des Geistes programmiert. Ein solcher Geist hat sofort eigenes Bewusstsein, speist sich aber v.A. am Anfang von der Energie des Menschen. Man kann mit ihm kommunizieren und klären, ob er mit den Bedingungen einverstanden ist. Wenn ja, dann bleibt er, wenn nicht, dann wird der Träger wie auch in Deiner Beschreibung zerstört. Es wird vom Erschaffen gesprochen, aber ich habe da meine Zweifel. Die Wesen der feinstofflichen Welten nehmen unsere Intentionen wahr. Wenn man z.B. einen Verstorbenen ruft, gibt es nicht selten Versuche sich für ihn auszugeben. Sie wollen in der materiellen Welt agieren. Deshalb denke ich, dass sich da einfach Wesen melden, die den Job und die Bedingungen interessant finden. Auch ist der Aufwand des Erschaffens eigentlich zu gering für ein relativ mächtiges Wesen, das so vieles können muss.

  • Denkbar,ja.
    Es gibt genug Gauner auf jeder Ebene.
    Das Erschaffen einer Batterie hab ich schon probiert. Ist ein geile Gefühl,das wieder zu integrieren.
    Es ging da um besagten Runengarten.....
    Ich hab auch schon Wesenheiten mit Fadenkreuz oder mit einer Maske gefangen.
    Kristall geht natürlich auch.
    Mit Erschaffung habe ich es nicht so.
    Ich brauche meine Kräfte anderwertig.
    So wie Du das Elemental beschreibst denke ich fast an Reiser(oder Aufsitzer).Reiser sind niedrige Formen von Krankheitsgeistern.Obschon von niedriger Struktur können sie zum ausgewachsenen Krankheitsdämon heran wachsen.
    Aber wir sprengen hier das Thema.
    Zerstört wird nur die Form,das Zuhause des Wesens.
    Was denkst Du vernichtet der Phurba?
    Meines Wissens die seelische Komponente des Wesens.
    Das selbe,wenn man das besetzte Fadenkreuz unter Gebeten verbrennt....

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  • Was denkst Du vernichtet der Phurba?
    Meines Wissens die seelische Komponente des Wesens.
    Das selbe,wenn man das besetzte Fadenkreuz unter Gebeten verbrennt....


    Auch hier würde ich sagen, dass es ums Verbannen nicht ums Vernichten geht. Wenn man den Träger vernichtet, verunmöglicht man dem Wesen auf physischer Ebene zu agieren. Das Wesen bleibt aber auf anderen Ebenen bestehen. Man kann sogar genau dieses Wesen wieder "erschaffen", indem man erneut den Träger herstellt.


    Elementale können aus allen Energiebewegungen entstehen. Aus Wünschen, Ängsten Gedanken, Gefühlen. Süchte sind z.B. solche Elementale oder auch die Gier nach etwas.


    Die Batterie klingt interessant. Es ist eine gute Möglichkeit, seine Elemantale zu kontrollieren und seine Energieen zu kanalisieren. Es ist eine Form der magischen Grundtechnik.

  • Die wenigen alten Rituale, die mir bekannt sind, stammen aus der russischen Dorfmagie und sind vermutlich ca. 200-300 Jahre alt.


    Ähnliches hätte ich auch gesagt.


    Die Weihnachtstage war ich zu Besuch bei meiner Mutter und da war es doch noch relativ mild. Da hatte ich sie nochmal "ermahnt", sie dürfe sich trotz des milden Wetters nicht dazu verführen lassen, die Wäsche in ihrem Garten aufzuhängen. Da hat sie ein ganz schuldbewusstes Gesicht gemacht und zögernd erwidert, sie habe es bereits getan... gemeinsam haben wir die Wäsche wieder abgenommen - nicht ganz ohne Gewissensbisse meinerseits übrigens.


    Ob man mit den Göttern und Geistern wirklich nur dann kommunizieren kann, wenn man die überlieferten Rituale richtig ausführt, oder ob dieser strickte Ritualismus von PriesterInnen ersonnen wurde, um die eigenen Einnahmequellen zu sichern, kann ich nicht beantworten. Ich versuche mich mehr oder weniger an die paar Rituale, die ich gelernt habe, zu halten, weil ich sonst überhaupt nicht wüsste, wie ich meinen Glauben leben sollte/könnte. Aber ich halte mich auch nicht immer so genau an die Vorschriften. Draußen Wäsche aufhängen während der Rauhnächte lässt sich relativ leicht umgehen, das Drehen von Rädern nicht. Deshalb.

  • Das mit der Wäsche hab ich getestet!
    Aberglaube!
    Bzw.hat nicht geklappt.
    Ich hab einiges in Verwandschaft,das mich beerben könnte.....


    Das mit der Wäsche ist ja auch bloß neu und nachgemacht und die Strafandrohung deshalb massiv überhöht. Früher, als noch im Fluß gewaschen wurde, gab es im Winter keine Waschtage.


    Die Strafen für Arbeiten, besonders fürs Spinnen, waren subtiler. Es war dann eher der Verlust eines Segens, der sonst das Leben bereichert hätte. Oder sie konnten durch Einsicht und Änderung wieder gut gemacht werden, falls wirklich etwas beschädigt wurde.


    Solcher Volksglaube ist eben nicht auf die große Magie gerichtet "und dann fällt einer tot um", sondern auf das kleine Lied der Harmonie zwischen Mensch und Anderswelt.

  • Naja,wer ist schon hardcore und testet Aberglauben aus um das nachzuprüfen.....
    Bei mir gab es Zeiten,da habe ich das alles durchgezogen.
    Erzählen kann man viel,und die Leute waren früher nicht dümmer als heute.
    Es muß also einen tieferen Grund dafür geben,warum sich manche Sachen gehalten haben.
    Zum Beispiel,warum man Kinder nicht mit ganz alten Leuten im gleichen Raum schlafen läßt......
    Äh....was war noch mal die Eingangsfrage?
    :D

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  • [offtopic]

    Das mit der Wäsche hab ich getestet!
    Aberglaube!
    Bzw.hat nicht geklappt.
    Ich hab einiges in Verwandschaft,das mich beerben könnte.....


    LoL ich muss das jedes Jahr testen. Da hab ich gar keine Wahl. [/offtopic]

  • Das mit der Wäsche hab ich getestet!
    Aberglaube!
    Bzw.hat nicht geklappt.
    Ich hab einiges in Verwandschaft,das mich beerben könnte.....


    O, tut mir leid, da bin ich wohl voll ins Fettnäpfchen getreten. Mein Beileid.


    Persönlich geht es mir nicht darum, diese Dinge zu beweisen (stellt euch vor: Nach zehn Jahren sämtlichen Aberglauben getestet zu haben einen ausführlichen Bericht an den Vatikan schicken mit dem Fazit: Unseres stimmt! ^^), sondern weil ich sonst nicht genau wüsste, wie ich Heidentum leben könnte und Heide nur dem Namen nach wäre. Wegen dieser einen oder halben Stunde, während welcher meine Mutti die Wäsche rausgehangen hat, werden mir jetzt aber nicht bis zu den nächsten Rauhnächten die Knie vor Angst schlottern. Ich ziehe diese Dinge durch, weil sie mir ganz offen gesagt gefallen, sie sind für mich eben ein Stück der eigenen Kultur. Nicht unbedingt logisch oder immer sinnvoll und schon gar nicht so mystisch oder spektakulär wie so mancher Ritus bei den Völkern der Antike/des Frühmittelalters oder derzeitigen Naturvölkern, aber für mich persönlich doch das einheimische Gegenstück zu diesen.


    Ist aber auch Wurscht, ich hab' mich ja auch hier angemeldet, um über regionalen Aber-/Volksglauben hinaus mehr über den gelebten heidnischen Glauben hierzulande zu erfahren. =^)

  • Elementale neigen ja generell dazu, sich zu verselbstständigen. Aber ein solches Elemental ist kein helfender Geist. Der speist sich weiterhin aus der Energie seines Schöpfers und versucht, die Macht über ihn zu gewinnen, um sich die Energiequelle zu sichern. Denn sobald der Mensch aufhört das Elemental zu füttern, muss es sich einen neuen Wirt suchen.

    Erinnert mich gerade an Lord Voldemort und das so viele Bücher und Filme auf diesem Mystischem aufbauen. Was auch bedeutet, dass sich doch weitaus mehr Menschen damit befassen als allgemein angenommen wird.

    Auch hier würde ich sagen, dass es ums Verbannen nicht ums Vernichten geht. Wenn man den Träger vernichtet, verunmöglicht man dem Wesen auf physischer Ebene zu agieren. Das Wesen bleibt aber auf anderen Ebenen bestehen.

    Auf der Ebene des Astralen?
    Ätherisch verbindet sich ja, genau wie das Physische, zur Erde.

    Es muß also einen tieferen Grund dafür geben,warum sich manche Sachen gehalten haben.

    Vieles wurde in Bildern oder bildhafter Sprache widergegeben und ich vermute, dass es uns manchmal nicht gelingt diese Bilder richtig zu entschlüsseln. So entstehen ja auch oft verzerrte Bilder, wie die der Märchen, wo der Wolf seitdem als böses Tier geahndet wird zum Beispiel.


    Aberglauben getestet zu haben einen ausführlichen Bericht an den Vatikan schicken mit dem Fazit: Unseres stimmt! ^^), sondern weil ich sonst nicht genau wüsste, wie ich Heidentum leben könnte und Heide nur dem Namen nach wäre.

    Es gibt den Aberglauben, aber der Aberglaube ist nicht der Heidnische. Er mischt sich gerne mal darunter und je nach Region hier mehr als da. Die einzelnen Komponenten des Aberglaubens, die alleine machen nicht das Heidentum und auch nicht den Heiden aus. Ginge es nur danach, dann wären 99 % aller Schleswig-Holsteiner schon deswegen Heiden. Der Aberglaube lebt hier bei uns seit eh und je.

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    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen


    - Goethe -

  • Was auch bedeutet, dass sich doch weitaus mehr Menschen damit befassen als allgemein angenommen wird.


    Ich wundere mich manchmal schon darüber, was alles plötzlich in den Filmen verwurstet wird an okkultem Wissen. Andererseits sind es immer Fragmente, die dann mit Effekten interessant gemacht werden.


    Auf der Ebene des Astralen?


    Manchmal, manchmal aber noch weiter. Ich weiß nur, dass wenn ein verbannter Hilfsgeist sich nicht finden lassen will, kann er sich so verstecken, dass auch jemand, der sich auf astralen Ebene bewegen kann, ihn nicht wahrnimmt. Mir ist es hier nicht möglich eine allgemeine Antwort zu geben, weil mein Wissen nur auf praktischen Beispielen beruht, die mir bekannt sind.

  • Es gibt den Aberglauben, aber der Aberglaube ist nicht der Heidnische. Er mischt sich gerne mal darunter und je nach Region hier mehr als da. Die einzelnen Komponenten des Aberglaubens, die alleine machen nicht das Heidentum und auch nicht den Heiden aus. Ginge es nur danach, dann wären 99 % aller Schleswig-Holsteiner schon deswegen Heiden. Der Aberglaube lebt hier bei uns seit eh und je.


    Ich habe da nie einen Unterschied sehen können, da mir die Begriffe "Heidentum" und "Aberglauben" beide als Denunzierungen der nichtchristlichen religiösen und/oder magischen Bräuche durch die Kirche erschienen. Ich dachte, christliche Priester zu Zeiten Karl des Großen würden das Opfern an Wodan und Donar als "Aberglauben" verurteilen genauso wie ein Pastor aus dem 19. Jh. das Tragen eines Lochsteins als "Heidentum", und vice versa.


    Aber dass unser heutiger Aberglaube nicht 1:1 mit dem ehemaligen Vielgötterkult aus derselben Region übereinstimmt, dachte ich mir schon und möchte ich auch gar nicht behaupten. Sagen wir so: ich empfand Aberglauben immer als ziemlich heidnisch :^). Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Dan wäre ich nicht mehr heidnisch, sondern bloß noch abergläubisch. So'n Mist.

  • Aber dass unser heutiger Aberglaube nicht 1:1 mit dem ehemaligen Vielgötterkult aus derselben Region übereinstimmt, dachte ich mir schon und möchte ich auch gar nicht behaupten. Sagen wir so: ich empfand Aberglauben immer als ziemlich heidnisch :^). Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Dan wäre ich nicht mehr heidnisch, sondern bloß noch abergläubisch. So'n Mist.

    Der Aberglaube steckt ja auch in den Gliedern der Heiden. Es gibt aber auch Menschen anderer Religionen, die auch den Aberglauben in sich hegen. Aberglaube ist nicht rein heidnisch und keine eigenständige Religion.
    Heiden, führt übrigens auch auf eine ursprüngliche Beschimpfung durch die Kirche zurück, weil aus deren Sicht alle die nicht christlich sind, dann Ungläubige sind.
    Trotzdem musst du deswegen nicht resignieren. Es gibt keine Zufälle und so ist es auch kein Zufall, dass du hier in diesem Forum angekommen bist und möglicher Weise dieses eine Wegweisung für dich ist, dich mit dem Heidentum weiterhin auseinanderzusetzen :)

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    - Goethe -

  • @Ravena :3 ich hantiere jetzt schon seit einigen Jahren mit ritualen rum und kann dir zumindest von meiner eigenen Erfahrung aus gesehen sagen, das man nicht immer ein riesen Firlefanz machen muss.


    Zitat

    achtet ihr bei bestimmten Ritualen auf die Zeit (abgesehen jetzt von den Festen)


    Antwort: Ja, es kommt bei mir eher auf den Kernpunkt des Rituals an.. Wenn ich mal wieder alles "loswerden" und einen Neuanfang starten will wähle ich den Neumond/Dark Moon einfach weils genau der Punkt zwischen Tod und Wiedergeburt ist.. was alles andere betrifft aka (abnehmender Mond wenn etwas weniger werden soll zunehmender wenn etwas mehr werden soll) Da is mir der Mond ehrlich gesagt recht wurscht, ich kann die Aufrufung ja auf die Mondphase anpassen die gerade ist da muss ich nid auf den Mond warten. mal nen ganz blödes ironisches Beispiel bei "mehr glück" wenn grad abnehmender Mond ist einfach "weniger Pech" wählen



    Zitat

    habt ihr für jedes Ritualthema eigene Materialien?


    Ich habe mittlerweile eine recht ansehnliche Sammlung an Werkzeugen (die meißten selbst hergestellt und nid gekauft, was soll ich überhaupt mit Fremdenergien auf meinen Sachen o.ó) aber nein ich benutze sie nicht immer.. Auf reisen geht das zb schon mal überhaupt nicht. ich reise viel und gerne da kann ich nicht ständig meinen halben Altar mitschleppen. Und wenn man mal gar nix dabei hat dann bastel ich mir eben schnell ein geeignetes Medium zb durch einen mit Runen beritzten Holzstab, oder was auch gerade da ist. Selbst aus einem Brotmesser kann man einen Ritualdolch machen! Zumal ich wenn ich Rituale mache, dann aus der Intuition heraus.. auch wähle ich das Räucherwerk oder anderes Material nach der Intuition. man kann es so sehen: wenn man zb eine Wesenheit aufrufen will.. klar man hat die Informationen, die man so kennt, dinge die diesen Wesenheiten geweiht sind etc.. aber wer sagt bitte das jene Wesenheiten ständig mit den selben dingen beschenkt werden wollen? stellt euch mal vor man gäbe euch jeden Tag spaghetti.. is vll euer Lieblingsessen aber nach der 3ten Woche werdet ihr´s Satt haben! daher kann ich mir schon vorstellen das uns, unsere Innere Intuition eine Art Hinweis darauf gibt was jene Wesenheit nun am friedlichsten stimmt, ist aber auch blos eine Theorie wie gesagt ich spreche nur aus eigener Erfahrung und darauf bin ich nach meinen ritualen gekommen :rulez:



    legt ihr extra Räuchermischungen für bestimmte Rituale an?
    Ja/Nein zu den großen Festen ja, aber nicht zu jedem ritual, es gibt manche Mischungen, wo ich größere erfolge erzielt habe als mit anderen, jene benutze ich dann meißtens auch bis ich merke, das es sich intuitiv nicht "richtig" anfühlen, was auch mal passieren kann, dann nehme ich dem Spontanen Anlass nach von dem, was ich gerade da habe.


    Zitat

    Wieviel "Beiwerk" muss sein, damit ein Ritual "funktioniert"?


    Was spricht dagegen ein Ritual nur mit einem Mittel zu machen? Wenn man nichts anderes braucht? o.ó


    Zitat

    Sind wahre "Magier" nicht fähig, ohne Beiwerk auszukommen? (Okay, die Frage ist ketzerisch, aber lustig )


    Eine meiner größten Erfahrungen, mit denen ich auch am häufigsten auf die fresse geknallt bin ist: Man kann mit noch so viel Werkzeug und Räucherwerk und pim, pa po arbeiten. wenn der Wille, die Kernenergie, das eigentliche Vorhaben nicht stimmt, nicht stark genug ist oder noch schlimmer ausersehen falsch ist bringt auch der best ausgestattete Altar nichts.


    Andersherum ebenso: Je mehr man sich seines Vorhabens sicher ist, je mehr Energie man hineinsteckt desto weniger Materialien sind nötig, wenn man zb andere Fähigkeiten gut kann (visualisieren, Energien durch stimme und Körper leiten etc).


    Mal als Beispiel: Ich hatte mal ein ritual gemacht, hatte eigentlich relativ wenig an Materialien zur Verfügung, aber alle waren auf ein bestimmte person angepasst, ich war währenddessen nur kurz Abelengt bzw habe versehentlich beim ritual an wen anderes gedacht und BÄM einen tag später hat´s dieser anderen Person getroffen wie Mjolnir uffm Kopp :vikinghammer:
    Fazid: Materialien sind meines erachtens nach nur werkzeug und vermittlungshilfe, aber das worauf es ankommt, die kernpunkte eines Rituals hat man in sich selbst.


    Das währe dann meine Meinung aus den Erfahrungen die ich bisher gesammelt habe, ich hoffe ich konnte inspirierende Anregungen geben :)


    lg
    Nalu

  • Liebe Nalu,


    danke für Deine ausführliche Antwort. Die Sache mit der Arbeit mit dem Mond hast Du gut erklärt :)


    Ja, die Frage, bzw. das Thema war zum damaligen Zeitpunkt eigentlich fast schon ironisch gemeint. Wenn ich hin und wieder mal in so anderen Foren lese, wieviel Schnickschnack und Bohai die da für ein einfaches "Danke" brauchen, das ist schon faszinierend. Oder ganze Themenstränge, die sich nur mit den Räucherzutaten zu einem bestimmten Fest, Gott, Hausgeist, Wunsch (und hier bitte jeder Wunsch eine eigene Räuchermischung...)....


    Finde ich ganz furchtbar. Das animiert Unwissende nur zur ersten allgemeinen Verunsicherung und damit zum Kauf.
    Aus heutiger Sicht würde ich sagen: Bauernfängerei.

  • Seh ich auch so... wenn du mich fragst auch nur Werbung für den nächsten Esotherik shop.. aber wenn ich mal so dreißt sein darf eine Behauptung von meiner Sicht aus zu Schildern: wohl möglich auch ein versuch seinen eigenen Status "wichtig" zu machen und Neulinge zu beeindrucken. :bad idea:


    Da ich mittlerweile meinen eigenen Kräutergarten habe (Und an der Stelle Frey und den anderen Göttern sei dank für die herrliche Ernte vom letzten Jahr) der sich durch den Wachstums, ernte und zerfallvorgang praktisch beinahe von selbst regeneriert bzw die nötigen Pflanzensamen/Früchte selbst liefert oder einfach jährliche Pflanzen sind wie meine Pfefferminz höhö X'3 kann ich froh sein nicht ständig um die nächste ecke rennen zu müssen um an meine Kräuter zu kommen die ich für sämtliches Räucherwerk, tinkturen, salben etc brauche) so bin ich damals dem ständigen kaufen von dingen entkommen, aber den "unwissenden" gegenüber ist sowas schon echt unfair..

  • Hab was Gefunden.

    https://www.kirchen-weihrauch.…raeucherharz-bernstein-2/

    Räucherharz Bernstein – Räucherwerk

    Ja die Kristen Haben alles zum Räuchern sogar unsere nötigen Hölzer und Bernstein.

    Das heißt sie Kopieren alles von uns. Man haben die Angst das sie ihre Jünger an uns Verlieren.

  • Hab was Gefunden.

    https://www.kirchen-weihrauch.…raeucherharz-bernstein-2/

    Räucherharz Bernstein – Räucherwerk

    Ja die Kristen Haben alles zum Räuchern sogar unsere nötigen Hölzer und Bernstein.

    Das heißt sie Kopieren alles von uns. Man haben die Angst das sie ihre Jünger an uns Verlieren.

    Also wenn der Laden Weihrauch an Kirchen verkauft, dann heiß ich Papst Priapos der 69ste. Mein esoterisches Bullshitometer zeigt irgendwas zwischen Indigo und Kristall. Hier haben wir christliche Esoterik - der Markt muss ja auch bedient werden. Schon allein das die auch sowas anbieten, klingt sehr seriös:


    https://www.kirchen-weihrauch.…fundiert-und-doch-anders/


    Und zu teuer mit dem Weihrauch sind sie auch - Weihrauch und was man sonst so für eine Schwarze Messe braucht, bekommt man günstig im Kirchenbedarfsfachhandel:


    https://www.c-ludwig.de/weihrauch-kerzen/weihrauch/

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.