"Geteiltes Leid ist halbes Leid" - Heilwesen-Leidübernahme

Schon gewusst…?

Frigg / Frick


Gattin des Odin, Schutzherrin von Ehe und Mutterschaft. Webt in ihrem prächtigen Saal in Asgard Wolken. Schafft es nicht, den Tod Balders zu verhindern.

  • Zum Beispiel,warum man Kinder nicht mit ganz alten Leuten im gleichen Raum schlafen läßt......


    Die positive Nutzung (für den Alten) der Kraftübertragung, je näher die Verwandtschaft, desto schlimmer kann es werden (für den Jungen).


    Die vielleicht älteste Erwähnung dieser Methode findet sich im AT, dem alten König David wurde nicht mehr für Sex ein junges Mädchen ins Bett gelegt, sondern nur damit er noch bei Kräften bleibt. Früher hatte man halt Sklaven, da konnte man das so machen.


    Die Methode taucht aber auch in der Neuzeit wieder auf, als Ärzte experimenteweise Tiere zu Kranken gelegt haben. Die moderne Medizin hat dann diese Experimente überholt.


    Und bis heute kennen Geistheiler das Phänomen der Krankheitsübertragung, der Kraftraubung unter Menschen. Auch Haustiere können davon betroffen sein, kommt alles immer noch vor.

  • Und bis heute kennen Geistheiler das Phänomen der Krankheitsübertragung, der Kraftraubung unter Menschen. Auch Haustiere können davon betroffen sein, kommt alles immer noch vor.


    Gerade die "Krankheitsübertragung" zwischen Mensch und Tier gab es in allen alten Kulturen.
    Bei den Ägyptern z.B. waren es die Heilkatzen.


    Ich habe übrigens etwas Spannendes diesbezüglich mit meinem Pferd erlebt, als es diese ganz schweren Krankheitsphasen vor einigen Jahren hatte. Wenn es ihm so schlecht ging, dass es aussah, als könne er es nicht mehr schaffen (er hatte damals unter anderem heftige Hufrehe als Folge einer infektiösen Nervenerkrankung), hatte ich plötzlich von einem Tag auf den anderen so starke Probleme mit den Füßen (wo ich sonst überhaupt keine Schwachstellen hatte), daß ich kaum laufen konnte, während meinem Pferd es sichtlich anfing besser zu gehen.
    Mein TA hat dann mich im Prinzip behandelt und damit auch mein Pferd erreicht.
    Am Ende hatten wir beide keine Probleme mehr.


    Umgekehrt hatte ich mal ein Zahnproblem, das sich dermaßen ausweitete, dass ich nachts vor Schmerz senkrecht im Bett stand - am nächsten Morgen war es zurück gegangen in einigermaßen erträgliche Bahnen....und mein Pferd stand mit einer eitrigen Zahnentzündung da.


    Mein TA sagte immer: "ihr zwei habt eine Verbindung - wenn einer sein Päckchen nicht mehr allein tragen kann, nimmt der andere ihm was ab"


    Ich erinnere mich noch gut, dass ich einen interessierten Humantherapeuten, der von Pferden Null Ahnung hatte und ein begnadeter TCM ler im Humanbereich war, mit in den Stall nahm, damit mein (ebenfalls TCM) TA und er sich kennenlernen konnten.


    Der HumanTCM ler war skeptisch, dass Pulssdiagnostik auch beim Pferd funktioniert.


    Der TA hat ihm dann gezeigt, wo man das beim Pferd fühlt.


    Als der Human TCM ler dann seinen Befund beim Pferd hatte, meinte mein TA "wissend" grinsend:
    und jetzt fühlen Sie mal den Puls der Besitzerin......


    Der Human TCM ler traute seinen eigenen Befunden kaum: mein Pferd und ich hatten denselben Befund.


    Mein TA wusste das schon im voraus.


    Das war übrigens nur in der ganz schweren Phase damals der Fall und ging über ein paar Jahre.


    Mittlerweile scheinen wir uns zumindest diesbezüglich nicht mehr zu brauchen. ....sehr schwer zu erklären.....

  • [offtopic]Das ist eigentlich ein sehr interessantes Thema. Ich würde gern ein neues dazu erstellen und die Beiträge dazu dort übertragen.
    Hat jemand einen Vorschlag für einen Titel?[/offtopic]

  • Hat jemand einen Vorschlag für einen Titel?


    Ich würde es nicht auf Tier/Mensch beschränken, da es die gegenseitige "Lastabnahme" von jedem Lebewesen zu jedem Lebewesen gibt.


    Vielleicht so in etwa: "geteiltes Leid ist halbes Leid" - Heilwesen-Leidübernahme

  • Was ich in diesem Zusammenhang übrigens äußerst spannend fand
    (es war mir bisher nicht bewusst, erscheint mir aber sehr plausibel),
    waren die Aussagen von Wohlleben in seinem Buch "das geheime Leben der Bäume",
    wo er schildert, wie bei besonders miteinander befreundeten Bäumen (also nicht bei jedem Baum)
    der eine Baum das Leid des anderen mitbekommt und dem anderen hilft - teilweise über Jahrzehnte.


    Am Beeindruckensten fand ich, wie ein Baum den Stumpf eines abgesägten Baumes über Jahrzehnte am Leben erhielt, bis dieser irgendwann wieder neu ausschlagen konnte
    und wie er beschrieb, wie einge Bäume ihre Kronenbildung zugunsten ihres Nachbarn so verlagern,
    so dass auch der Nachbar überleben kann.


    In USA habe ich erlebt, wie einzelne Mitglieder eines Stamms noch die alte Tradition pflegen und ihren "Heilbaum" haben.


    Sie hegen und pflegen und verehren diesen bestimmten Baum und wenn sie ein Leid haben, was ihnen über den Kopf wächst, lassen sie sich von ihrem Baum einen Teil abnehmen - sie geben ein Stück des Päckchens an den Baum ab.


    Damals habe ich das noch als "Aberglaube" abgetan, weil ich mich zu jener Zeit weder mit diesen Phänomenen beschäftigt habe, noch ernsthaft glauben konnte, dass das funktionieren soll.


    Damals habe ich sowieso nur geglaubt, was ich sehen, anfassen und erklären kann.
    Alles andere war für mich "Spökenkiekerei"/Blödsinn/Einbildung/Placebo etc.


    Heute stehe ich diesen Beobachtungen anders gegenüber und im Nachhinein bedaure ich, nicht beobachtet/erlebt zu haben, ob und wie ein Baum, der "Leid übernommen hat" damit umgeht und wie er sich verändert.


    Es würde mich nicht wundern, wenn er vorübergehend Schwächen zeigen würde, wie z.B. dass er im folgenden Sommer nicht blüht oder trägt oder so, weil er seine Kräfte eben verstärkt zur Bewältigung des übernommenen "Leids" braucht.

  • Da stellt sich mir gleich eine Frage.
    Ist es ein Phänomen von "Mental übertragene Viren und Bakterien/Schmerzen, etc.?"
    oder würde man es eher in den Bereich: "Angepasste Genetik"? werfen.


    Warum sich mir diese Frage stellt?

    • Zwillinge können den Schmerz des anderen fühlen, auch wenn sie voneinander getrennt sind. Oftmals haben sie auch dieselben Krankheiten und im positiven Sinne: Vorlieben Hobbies usw.
    • Zwillinge aber haben dieselbe Genetik.
    • Freundinnen können, wenn sie über einen längeren Zeitraum zusammen sind, ihren Zyklus aneinander anpassen, ohne es willentlich zu beeinflussen

    Andere Seite (virelle, bakterielle, gewollte Übetragung):

    • Es gibt Frauen, die ihren Zyklus gewollt anderen Personen gegenüber anpassen, um von deren Kräften zu zehren
    • Menschen mit denen man zu tun hat, aber nicht mag, übertragen einem Krankheiten, die sie selbst dann ausheilen oder abschwächen können
  • Und bis heute kennen Geistheiler das Phänomen der Krankheitsübertragung, der Kraftraubung unter Menschen. Auch Haustiere können davon betroffen sein, kommt alles immer noch vor.


    Jetzt weiß ich warum ich nicht ausgeschlafen bin und mir immer alles weh tun tut tut tut tut


    Weil ich meines Bettes beraubt , und laufend kleine Kinderfüße und Fäuste im Rücken habe beim Schlafen.

  • Ist es ein Phänomen von "Mental übertragene Viren und Bakterien/Schmerzen, etc.?"
    oder würde man es eher in den Bereich: "Angepasste Genetik"? werfen.


    Ich glaube, die Genetik ist eher der Versuch der Wissenschaft, ein Phänomen, dass sie anders nicht erklären kann, damit zu erklären.


    Die Wissenschaft hat ja nun mal das Problem, dass sie nicht "glauben" kann.
    Was sich nicht erklären/anfassen/sehen/riechen etc. lässt, kann nicht sein.


    Bei Deinem Zwillingsbeispiel würde ich eher annehmen, dass es dort gehäuft zu beobachten ist, weil Zwillinge eben schon bedingt dadurch, dass sie ja von der Keimzelle an quasi zusammen waren, sich entwickelt haben (zumindest solange, bis sie geboren wurden) und voneinander abhänging waren (sie sind mit Sicherheit nur beide lebend auf die Welt gekommen, wenn sie von Anfang an miteinander und nicht gegeneinander agiert haben - also wenn die Wellenlänge stimmte)
    hier besonders häufig sehr enge Bindungen bestehen.


    Die erste Entstehungs- und Entwicklungsphase eines neuen Lebens ist (ja sogar wissenschaftlich belegbar) die Prägephase.


    Zwillinge sind genau in dieser Phase so eng aneinander "geschmiedet", dass nur eine gleiche oder sehr ähnliche Prägung stattfinden kann.


    Menschen mit denen man zu tun hat, aber nicht mag, übertragen einem Krankheiten, die sie selbst dann ausheilen oder abschwächen können


    Das widerum funktioniert nach meiner persönlichen Erfahrung nur und ausschließlich, wenn da beide Seiten mitziehen.
    Es braucht immer nicht nur jemanden, der "abgibt", sondern auch jemanden, der "annimmt".


    es gibt ein schönes Sprichwort, an dem m.E. sehr viel Wahres dran ist:


    "Man zieht sich nur den Schuh an, der einem passt"


    Wenn Dir jemand etwas übertragen will, Du das aber nicht annimmst, dann geht das nicht.


    Das kann man wunderschön beobachten in Diskussionen und Streitgesprächen:


    Ganz häufig streiten oder diskutieren Menschen, idem sie polemisch werden, ihr Gegenüber
    zum Teil auch sehr geschickt und hinterpfozig versuchen vorzuführen, unter der Gürtellinie zu beleidigen - also quasi persönlich werden.


    Im Prinzip haben diese Leute ja selbst ein Problem mit sich selbst
    (sonst würden sie ja nicht andere beleidigen/verletzen müssen)
    und indem sie anderen "den Ball zuwerfen" versuchen sie ihre eigene Last zu mindern.


    Springt der andere darauf an, haben sie ihr Ziel erreicht und es gibt den schönsten verbalen Krieg.
    Der, der beleidigt hat, fühlt sich in dem Moment irgendwie erleichtert (als hätte er seinen Frust an einem
    Sandsack ausgelassen) und der, der das Ding gefangen (also drauf eingestiegen ist, weil er es persönlich genommen) hat,
    fühlt sich mies und ist stinksauer - Stress pur.


    Hätte derjenige, der da persönlich angegriffen wurde das völlig ignoriert, weil er sich (auch aus tiefstem Inneren) gar nicht angesprochen fühlte, es also nicht persönlich nahm (weil er sich sagt: derjenige meint das gar nicht gegen mich, sondern gegen sich selbst - er versucht nur seinen Frust bei mir loszuwerden), wäre
    "der Ball" ins Leere gegangen - abgeprallt und zum Sender zurück geflogen.....und der hätte seinen Frust damit verdoppelt und in die Tischkante gebissen.


    Das Faszinierende ist, dass wir alle einen siebten Sinn dafür haben, wer für solche "Bälle" empfänglich ist und wer nicht.
    Also wo wir "abladen" können.


    Wenn Du Frust loswerden willst suchst Du Dir niemanden aus, an dem das abprallt und wo das Päckchen zurück kommt.
    Du suchst Dir jemanden aus, der Deinen "Schuh" fängt.


    Wir wissen instinktiv wo und bei wem es funktioniert.


    Auch da habe ich eine Geschichte, die mir damals sehr zu denken gab.


    Ich habe vor rund 20 Jahren mit meinem oben schon erwähnten TCM TA bei uns "Therapietage" organisiert.
    (Er kam von weiter her und hat hier oben eigentlich nicht praktiziert).


    Um ihn für meine Tiere hier her zu bekommen, habe ich damals angefangen, weitere Patienten zu finden, damit
    sich die Fahrt für ihn lohnt.


    Daraus entstand ein über fast 2 Jahrzehnte andauerndes, regelmäßiges Therapietag-Treffen.


    Ich machte die Termine und dann fuhren wir damals am Anfang noch von Stall zu Stall zu den Patienten.


    Das war echte Knochenarbeit.
    Morgens um 11 Uhr ging es los und irgendwann nach Mitternacht waren wir rum.


    ich ging meist schon am Nachmittag auf dem Zahnfleisch.


    Auf einer solcher Therapietour mittem im Winter, strenge Minusgrade, eisiger WInd - wir zwei schon den
    ganzen Tag unterwegs.
    In einem der letzten Ställe trafen wir gegen 19 Uhr ein. Für 21 Uhr hatten wir die Termine im letzten Sammelstall (mehrere Patienten).


    Als wir im vorletzten Stall gerade fertig waren, kam eine aufgeregte Pferdebesitzerin um die Ecke: Sie sind doch Tierarzt - schnell, mein Pferd hat Kolik.


    Mein TA hat sich natürlich gekümmert - dauerte ca eine Stunde.


    Im letzten Stall erschienen wir so erst gegen 22 Uhr.


    Als wir dort ankamen, schlug uns eine Welle des Frustes entgegen und zwei Pferdebesitzer regten sich lautstark darüber auf, dass sie die Stunde warten mussten und sich den Hintern abgefroren haben (wohl gemerkt wir haben uns den Hintern seit morgens um 11 Uhr abgefroren).


    Ich bin richtig, richtig sauer geworden, habe meine Meinung dazu kund getan, erklärt, und war echt wütend, weil ich mich zu Unrecht angegriffen fühlte (die Pferdebesitzerinnen haben mir den Ball zugespielt und ich habe ihn brac gefangen).


    Mein TA stand entspannt lächelnd und ohne ein Wort zu sagen, daneben. Er wirkte, als ginge ihn das alles gar nichts an und schien auch in keinster Weise verägert - zuckte nur mit den Achseln und meinte nur: wen haben wir denn jetzt?


    Damit war das Thema für ihn beendet und er behandelte völlig entspannt seine Patienten, als wäre er eben erst aufgestanden und würde gerade mit dem Tag beginnen.


    Ich dagegen war immer noch gefrustet.


    Als wir dann fertig waren und zurück fuhren, fragte ich ihn, ob er denn gar nicht sauer auf die Reaktion der Pferdeleute gewesen sei.
    Er: wieso? Nö, War doch nicht mein Problem. Das war doch ihr Problem.
    Sie hätten ja nach Hause fahren können, wenn es ihnen zu kalt war. Ich muss ihre Pferde nicht unbedingt behandeln.
    Der verbale Angriff war nicht gegen uns gerichtet.......


    Ich habe viele Jahre daran gearbeitet, "Schuhe, die mir nicht passen, nicht mehr zu fangen" - es funktioniert
    immer, immer besser.....und was soll ich sagen:
    ich bekomme immer seltener unpassende Schuhe überhaupt zugeworfen und ich habe seither viel weniger Stress und viel mehr Ruhe, Zeit und Energie.......

  • Eine meine Arbeitskolleginnen klagt zur Zeit über starke Schmerzen.
    Es wechselt,wird stärker und schwächer.
    Und wir können die Ursache nicht finden.Wir haben alle denkbaren Keime versucht nachzuweisen-Lumbalpunktion, Borreolose,Rheuma...nichts!
    Jetzt hat ihr Mann eine Flechte im Gesicht.
    Es sieht aus wie ein Blutschwamm ,aber so ganz trifft es wohl nicht.
    Das halbe Gesicht ist befallen.Ganz plötzlich überfallen ihn Schmerzen,die so stark sind,das sie nur mit starken Opiaten zu bekämpfen sind.
    Meine Kollegin ist krankgeschrieben-und bumms fängt dieser rote Fleck zu wuchern!
    Er wird warzig,wuchert auf....
    Zwischen beiden hängt eine Verbindung.
    Ich seh sie,begreif sie....und kann nichts ändern.
    Die Wissenschaft ist in der Forschung noch nicht so weit-gerade soweit,das nachgewiesen wurde,das Ehepaare schnell den gleichen Krebstyp haben können.
    Bin gerade mittelprächtig frustriert.

    So sah es vor dem Ausbruch ungefähr aus(Beispielbild),jetzt denkt Euch noch Feigwarzen au das Gebiet...

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

    Einmal editiert, zuletzt von Kendra ()

  • Wenn Dir jemand etwas übertragen will, Du das aber nicht annimmst, dann geht das nicht.


    Ganz klares Nein. Starke Personen mögen bewusst oder unbewusst an sich abperlen lassen. Das ist aber nur eine Möglichkeit.


    Diese Krankheitsübertragung findet ohne Wollen oder Verabredung häufig in einem Gefälle von stark zu schwach statt. Und dann ist es im Zweifel so, dass weder der Schwache von sich aus rauskommt, noch dass der Starke es von sich aus abstellen kann, falls beide es bemerken.


    Mindestens formen von geistiger Übung sind dann nötig oder die Intervention einer erfahrenen Person.


    Dass es daneben auch völlig freiwillige Übernahmen oder sogar Symbiosen gibt, würde ich nie bestreiten. Aber der Rückschluss, dass also jeder irgendwo gewollt haben müsste, wenn es ihn trifft, stimmt nicht.


    Das ist wie mit Geldgeschäften. Reich kann Arm was schenken oder leihen. Reich kann bestohlen oder betrogen werden. Und Arm kann freiwillig was geben, aber auch Arm kann bestohlen und betrogen werden. Niemand würde behaupten, dass ein Bestohlener damit einverstanden war. Ich bin nur damit einverstanden, wenn ich freiwillig was in den Hut stecke.

  • Seh ich ähnlich.
    Ich hab Kopfschmerzen von mir auch schon bewußt auf andere übertragen.
    Warum fragen?


    Boah, bist Du gemein. Warum nicht einfach ableiten, erden? Wenn ich es kann, helf ich mir ohne so einen Umweg.


    Tatsächlich habe ich aber auch schon wenige Male beobachtet, wie jemand etwas von mir übernommen hat, sogar auf die Distanz. Ohne dass ich es veranlasst habe, ohne dass ich es hätte steuern können. War immer nur kurzfristig, ich wäre nicht glücklich, wenn sich da wirklich was aufbauen würde. Wenn, dann suche ich Heilwege, die mindestens für andere Menschen (und auch Haustiere) unschädlich sind.

  • Ich meine schon, die Wissenschaft mit einbeziehen zu wollen. Vielleicht nicht den standartmäßigen Thesen, sondern für mich zu versuchen, zu erklären, wie Ullers Schneeschuh so schön formulierte, warum jemand, der bestohlen wird, da so einfach, trotz "willentlicher Nichtannahme" nicht mehr herauskommt.
    Wenn Genetik sich durch *äussere* Umwelteinflüsse verändern kann, warum dann nicht auch durch etwas, was wir eben als dem beschreiben, was wir nicht benennen können?!
    Sind alle Gene erforscht? Ich glaube nicht. Wenn es für so etwas nur ein Gen gibt, das sogenannte Zwillingsgen, was jeder in sich trägt, aber u.U. eben nicht "gebraucht" wird und dann einen "Anreiz" von Aussen findet!? Es sind nur Theorien, welche in meinen Kopf spuken und keine Beweise. Ich suche nur nach einer Erklärung dessen, wenn die Methode: "Ich wills aber nicht, nehms nicht an und bekomm es trotzdem" nicht mehr als Theorie tragbar ist.

  • @ Kendra


    chin. gesehen würde ich mal auf "stagnierendes Blut" tippen, was widerum auf eine Stagnation im Qi Fluss hindeutet. also mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Störung im Funktions/Energiekreislauf von Leber/Milz vorliegt.


    Äußere pathogene Faktoren sind übrigens besonders
    bei Leber (chin. Organ, nicht westliches) Wind
    bei Mil Feuchtigkeit


    Innere patogene Faktoren können sein:
    bei Leber Zorn
    bei Milz Sorge


    Vielleicht lag (auch in weiterer Vergangeheit) soetwas tiefgreifend bei Deiner Kollegin und/oder ihrem Partner in sehr starkem Mass vor und ist vermutlich bis heute nicht wirklich (innerlich) behoben/aufgearbeitet?


    Aus chin Sicht klingt das, was Du da beschreibst für mich nach einem uralten Prozess, der in weit zurück liegender Vergangenheit seinen Ursprung nahm und sich über lange Jahre immer weiter schleichend "aufgestaut" hat.


    Ich würde, würde es mich betreffen, definitiv damit zu einem wirklich richtig guten, vor allem traditionell ausgebildeten und arbeitenden TCM Arzt gehen. Also niemandem, der die TCM mal so nebenbei zur Schulmedizin gelernt hat / praktiziert, sondern der die TCM Diagnostik von der Schulmedizin unabhängig aus dem FF beherrscht.


    In der TCM greift eine Therapie nur so gut, wie der Therapeut die TCM Diagnostik beherrscht und seine gefühlten/gesehenen etc. Befunde korrekt in Verbindung zueinander setzen / interpretieren kann - nach TCM Sichtweise der Dinge.

  • [quote='Kendra','http://www.asatru-
    Boah, bist Du gemein. Warum nicht einfach ableiten, erden? Wenn ich es kann, helf ich mir ohne so einen Umweg.
    [/quote]
    Reiner Spieltrieb.
    Wie will man- gerade wenn man es erlernt- zwischen glauben und wirken unterscheiden?

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  • Diese Krankheitsübertragung findet ohne Wollen oder Verabredung häufig in einem Gefälle von stark zu schwach statt. Und dann ist es im Zweifel so, dass weder der Schwache von sich aus rauskommt,


    Das widerspricht meinen Aussagen oben aber nicht.
    Vielleicht habe ich mich lückenhaft ausgedrückt - ich bin nicht der Ansicht, dass man bewusst etwas annehmen will.


    Man tut es einfach - es geschieht oft (sogar m.E. sehr viel öfter, als anders herum) im Unterbewusstsein völlig ungesteuert durch den Willen und zwar sowohl von der gebenden als auch von der nehmenden Seite.


    Oft merken wir es ja nicht einmal, wenn es geschieht. Das siehst Du in Diskussionen immer wieder.


    Und oft können wir uns in dem Moment, wenn es geschieht, selbst wenn es uns bewusst wird, nicht mehr rechtzeitig davor schützen - wir "fangen den Ball reflexhaft" auf.


    Deswegen schrieb ich auch am Ende meines Beitrags: seit ich mir das bewusst gemacht habe, arbeite ich (aktiv/bewusst) seit Jahren daran, weniger "Bälle zu fangen" und es wird immer weniger.


    Es erfordert nach meiner Erfahrung, sehr langes, konsequentes Training an sich selbst, die seit Geburt ankonditionierten Reflexe (den Ball zu fangen, wenn er angeflogen kommt), nicht nur zu erkennen, sondern auch dem Impuls zu widerstehen, den Ball zu fangen.
    Bis das Ganze sich dann vom bewussten zum reflexhaften Reagieren umkonditioniert hat, dauert es noch mal wieder.


    Aber der Rückschluss, dass also jeder irgendwo gewollt haben müsste, wenn es ihn trifft, stimmt nicht.


    Dann hast Du mich oben auch falsch verstanden.
    Den Rückschluss, dass man es gewollt hat, hast Du selbst in meinen Text rein interpretiert.


    Ich habe lediglich gesagt, "ich will nicht annehmen, was mir nicht passt"
    Ich habe nirgends zum Ausdruck gebracht, dass man im Umkehrschluss alles annehmen will, was man annimmt.


    Ich glaube auch nicht, dass irgend jemand sich ganz bewusst in einer Diskussion persönlich beleidigen lassen will und daraus resultierend sich selbst stresst.


    Das ist etwas, was geschieht, weil man es nicht (bewusst) merkt.....und nicht gelernt hat, das überhaupt wahr zu nehmen.

  • Deswegen schrieb ich auch am Ende meines Beitrags: seit ich mir das bewusst gemacht habe, arbeite ich (aktiv/bewusst) seit Jahren daran, weniger "Bälle zu fangen" und es wird immer weniger.


    Bewusst machen ist doch, dass man darum weiss. Was wenn es trotzdem nicht funktioniert?! Kendra hat das an ihrem Beispiel, - dem fiesen - ja schön formuliert. Der Unbeteiligte muss davon nichtmal in Kenntnis gesetzt werden, er muss nicht einmal in irgendeine Interaktion hineingezogen werden.

  • Bewusst machen ist doch, dass man darum weiss. Was wenn es trotzdem nicht funktioniert?!


    Dann vermutlich - so ist jedenfalls meine eigene Erfahrung - deswegen, weil ich nicht schnell genug darauf reagiere, wenn mir etwas bewusst wird. Passiert mir heute noch manchmal, zugegeben mittlerweile nur noch vergleichsweise selten ;)


    Beispiel:
    In einer Diskussion greift mich jemand mangels sachlicher Gegenargumente persönlich an, um das ganze auf eine unsachliche Ebene zu bringen und sich so aus dem Engpass zu bugsieren, ohne selbst nachgeben zu müssen.


    In dem Moment, wo derjenige das sagt, sehe ich den Ball kommen, weil der persönliche Aspekt nicht zu übersehen ist, aber bevor ich überhaupt Zeit habe, mir diese Beleidigung und ihren wahren Grund bewusst zu machen, habe ich schon reagiert und "verteidigend/ärgerlich etc. " geantwortet.


    Ich habe mich auf genau das Spiel eingelassen, was der andere wollte, obwohl ich das Spiel gar nicht wollte und es eigentlich besser weiss - mein Reflex war schneller, als mein Bewusstsein.


    Je mehr der Reflex umkonditioniert ist, desto seltener passiert das.


    Der Unbeteiligte muss davon nichtmal in Kenntnis gesetzt werden, er muss nicht einmal in irgendeine Interaktion hineingezogen werden.


    Das ist etwas was ich nicht beantworten kann, da ich damit noch keine persönlichen Erfahrungen gemacht habe.


    Es heisst ja "nichts ist unmöglich - sag niemals nie"


    Ich persönlich habe es bisher noch nicht erlebt, dass mir etwas aufgeladen wurde, ohne, dass ich es bewusst oder unbewusst angenommen hätte.


    Insofern würde ich es vermutlich erst glauben, dass das tatsächlich funktioniert, wenn ich es am eigenen Leib bzw. mit eigenen Augen und reproduzierbar erfahren hätte.


    Ich habe ja auch bei dem obigen Beispiel mit meinem Pferd nicht da gesessen und gesagt: Ihm geht es jetzt so schlecht, ich will morgen aufwachen und das ganze Leid in meinen Füssen haben, damit es ihm wieder besser geht"


    ....oder umgekehrt bei dem Zahnbeispiel habe ich nicht gesagt:
    "ich will jetzt, dass Blacky morgen früh mit Zahnproblemen da steht und mein Schmerz weniger wird"


    Ich glaube eher, dass das jeweils andersherum gelaufen ist: wir haben eine sehr, sehr enge Beziehung.
    Und wenn einer von uns sein Päckchen nicht mehr tragen konnte, dann hat der andere es bemerkt und ohne vorher zu fragen einfach einen Teil davon (unterbewusst) abgenommen.


    Das war kein gegenseitiger Deal oder Pakt oder gesteuert durch den Willen von einem von uns beiden.
    Wir haben uns nicht gesagt: so soll das jetzt geschehen - es ist einfach so geschehen.


    Und hätte mein TA mit Hilfe seiner diagnostischen Möglichkeiten nicht festgestellt und mir gesagt:


    "Du hast da Blacky gerade was abgenommen" - dann wäre es mir auch nicht bewusst geworden, dass
    da ein Zusammenhang bestand.


    Dann wären für mich die Fußschmerzen einfach aus heiterem Himmel da gewesen....
    und auch aus heiterem Himmel wieder gegangen.


    Und dass es Blacky wieder besser ging, wäre Zufall gewesen.


    Mein schulmedizinischer Arzt hätte mir dann vermutlich gesagt: unerklärliche Spontanheilung.


    Wie gesagt, das sind einfach nur persönlich gemachte Erfahrungen, die ich auch nicht wissenschaftlich erklären kann.


    Das alles ist für mich schlicht "Glaube" an die Dinge, so wie ich sie für mich erlebt und interpretiert habe.

  • Da habe ich nur eine Theorie:
    Alles ist ansteckend.
    Sogar das Gähnen.Das will man auch nicht.
    Es ist,wie wenn Du einen Stein ins Wasser wirfst.
    Hast Du einen Resonanzkörper reagierst Du drauf-es sei denn Du isolierst Dich bewußt.
    Man kann es ausnutzen-mußt es aber nicht.
    Eine Kollegin,die in sich unsicher ist ,schafft auch Komplikationen bei den Menschen ohne es zu wollen.
    Es gibt Herzinfakte,Thrombosen usw....
    Und obwohl wir uns mögen-in der Arbeit fürchtet sie mich.
    Ich beruhige und gleiche aus.
    Sie wollte sich bei mir einschalten und ich wirkte ihr entgegen.
    Sie flüchtete aus dem OP! :wolfi:
    Ich glaube nicht.
    Wenn ich das nicht wiederholen kann ist das für mich schlicht Wunschdenken.
    Glaube ist Hoffnung.
    Aber nicht Beherrschung.

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

    Einmal editiert, zuletzt von Kendra ()

  • [quote='Kendra','http://www.asatru-
    Boah, bist Du gemein. Warum nicht einfach ableiten, erden? Wenn ich es kann, helf ich mir ohne so einen Umweg.
    [/quote]
    Reiner Spieltrieb.
    Wie will man- gerade wenn man es erlernt- zwischen glauben und wirken unterscheiden?


    Na gut, ich leg das mal unter Magieunfall ab. Ich glaub ja auch nicht, dass Du das richtig böse meinst und machst. [Erinnert mich an etwas anderes, ich hab auch mal "unsichtbar" hinter Jalousien das Anstarrspiel gespielt und es war klasse, wie die Leute das genau merken und sich dann umsehen und irritiert sind und sich unwohl fühlen. So kleine niederschwellige Übungen macht wohl jeder mal.]


    Das widerspricht meinen Aussagen oben aber nicht.
    Vielleicht habe ich mich lückenhaft ausgedrückt - ich bin nicht der Ansicht, dass man bewusst etwas annehmen will.


    Man tut es einfach - es geschieht oft (sogar m.E. sehr viel öfter, als anders herum) im Unterbewusstsein völlig ungesteuert durch den Willen und zwar sowohl von der gebenden als auch von der nehmenden Seite.


    Ich meine nicht, dass es bewusst oder willentlich geschieht, und ich meine nicht, dass es unbewusst geschieht. Es sind für mich Seinszustände. Es gibt "aussendende" Personen, wie es Leute mit Mundgeruch gibt.


    Der Effekt ist geknüpft an das Maß der Verletzlichkeit oder Schwäche des Opfers, so wie mein Unbehagen bei Mundgeruch an die Schärfe meines Geruchssinns geknüpft ist. Nur dass bei dieser Übertragung Fäden entstehen können, die dann auch bei späterer Entfernung nicht mehr weggehen, bzw. z. B. Verwandtschaft ein natürlicher Faden ist, der völlig überlagert werden kann von so etwas.


    [quote='Sunny','http://www.asatru-forum.de/index.php/Thread/21124-Geteiltes-Leid-ist-halbes-Leid-Heilwesen-Leidübernahme/?postID=314207#post314207']Dann hast Du mich oben auch falsch verstanden.
    Den Rückschluss, dass man es gewollt hat, hast Du selbst in meinen Text rein interpretiert.


    Ich habe lediglich gesagt, "ich will nicht annehmen, was mir nicht passt"
    Ich habe nirgends zum Ausdruck gebracht, dass man im Umkehrschluss alles annehmen will, was man annimmt.[/quote]
    Du verschleierst hier also unabsichtlich, dass Du einfach zu den Starken gehörst, die entweder auch sogar ohne solch eine bewusste Abkehr geschützt sind, oder aber zumindest zuu denen, die eben schon ein spirituelles Ritual gefunden haben. Eben diese innere Bewusstheit der Abkehr kann durchaus das sein, was reicht, wenn man es einmal gefunden hat, bei manchen, bei anderen nicht.


    Das sagte ich auch deutlich: es wird mitunter zur Lösung eine Form von Ritual (kein bestimmtes, nur etwas zur Kraftlenkung geeignetes) gebraucht. Oder in schwierigeren Fällen auch eine Intervention von außen.


    Die Schwierigkeit des Falles kann einfach in der Hilflosigkeit des Opfers begründet sein, manche Menschen können sich da nicht durchwurschteln. Es kann aber auch jemand mit ausreichender Stärke, der bisher keine Probleme hatte, durch einen Übermachtigen (Täter) [= Person in einem Seinszustand] erwischt werden.


    Vielleicht meinen wir unter dem Strich dasselbe. Du argumentierst mehr aus deiner Erfahrung am eigenen Leib. Ich aus der Sicht auf Situationen.


    Es gibt sehr unterschiedliche Verwicklungen dieser Art und sie sind nicht alle auf die gleiche Weise zu lösen. Ich kann mehr sehen, als ich lösen kann. Es ist wirklich kein heiteres und leichtes Thema.