Hinrichtungsarten.....Arbeitsgespräche

Schon gewusst…?

Echtes Labkraut

auch Gelbes Waldstroh, Liebfrauenbettstroh, Liebkraut, Gliedkraut, Gelb-Labkraut genannt.


In den nordländischen Legenden wird dieses Kraut mit Odins Ehefrau, der weisen Göttin Frigg, in Zusammenhang gebracht.

Frigg war in der nordischen Mythologie die Göttin der verheirateten Frauen. Sie half Frauen bei der Geburt von Kindern, außerdem verwendeten die das Labkraut (Galium verum) als Beruhigungsmittel.

  • Und wo wurden da jetzt Leute verbrannt, weil sie Menschen geheilt haben? ?(


    Zitat

    Neben den Philologen erleben aber auch die Pharmakologen des Forscherteams immer wieder Überraschungen - wie im Falle einer Rezeptur aus dem "Lorscher Arzneibuch“. „Schafdung, Käseschimmel und Honig“, heißt es da, „gut verrührt und für 20 Tage auf der Wunde belassen“. Und mag das für moderne Ohren auch eher nach einem Rezept für ein Brechmittel klingen, war es vor 1200 Jahren offenbar eine Art medizinische Geheimwaffe – auch wenn es den Wissenschaftlern anfangs schon recht suspekt schien. „Wir dachten zuerst, die spinnen“, erzählt Mayer. Dann jedoch entdeckten die Forscher, dass der Käse, eine Art Roquefort, durch den Schafsdung angeregt wird, antibakterielle Stoffe zu erzeugen. Das war wohl auch der Grund, weshalb die Salbe volle 20 Tage auf der Wunde bleiben sollte – ähnlich einem modernen Antibiotikum entfaltete sich die volle Wirkkraft erst über einen längeren Zeitraum.


    Bis jetzt haben die Forscher 102 ausführliche Pflanzenporträts veröffentlicht sowie Verweise auf rund 500 Heilpflanzen aus der mittelalterlichen Literatur zusammengetragen und in einer Datenbank gespeichert. Mit Hilfe dieser Datenbank wird es möglich, auch bislang unklare Namen und Bezeichnungen zu identifizieren. Mit 600 zumeist auf Mikrofilm archivierten Handschriften verfügen die Würzburger zudem über eine der größten Sammlungen von Arzneibüchern des Mittelalters.

    Klostermedizin: Altes Heilwissen neu erforscht - PhytoDoc



    Btw ist das OT.

  • Man sollte meinen, dass mittlerweile jeder Beitrag abseits von Essen und Wetter ein Fortschritt ist. Die politischen Diskussionen waren wenigstens lebendig. :whistling:


    Abgesehen davon hat die Threaderstellerin selbst zu seltsamen Behandlungsmethoden übergeleitet. :eek: :schmoll:

  • Meh und ich dachte es geht um Hinrichtungsarten, also meine Lieblingshinrichtungsarten sind:


    Scaphismus – Wikipedia


    Lingchi – Wikipedia

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Lingchi – Wikipedia


    Zitat

    Einen besonderen intellektuellen, religions- und kulturphilosophischen Stellenwert erhielt diese Form der Todesstrafe durch ihre Erwähnung bei Georges Bataille. In seinen Texten L’expérience intérieure von 1943 (Die innere Erfahrung) und Le coupable von 1944 berichtet er von seinen nachhaltigen erotischen Reaktionen auf Lingchi-Fotografien.


    Franzosen sind irgendwie echt eklig :/

  • Ich habe immer daran gezweifelt das es sowas gibt, erotisches denken bei Amputationen.

    Gell? Da denkst du, du hast schon alles gesehn, erlebt und ausprobiert - und dann kommen die Herrschaften mit sowas daher.... :ugly:

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Man geht zwar davon aus, dass der Blutaar praktiziert wurde...

    War vielleicht ein wenig falsch formuliert, aber ist ja auch schon 12 Jahre her.

    Dazu will ich aber Nachweise außerhalb der Rangnar-Saga, denn weder historisch, noch archaeologisch ist mir nichts bekannt. (:

    Sagen wir lieber, wenn es praktiziert wurde, dann eher wie es im Video geschildert wird.^^

    Nachweisen wird sich soetwas wohl kaum lassen. Genauso wenig, wie beispielsweise die in die Bäume gehängten Opfer in Uppsala oder nach der Varusschlacht.

  • Ach kommt, lest ihr nur Comics? :P

    Kommt drauf an. So aufmerksam, wie du deine Quellen?:P

    Das letzte was ich dazu gelesen habe war, dass ein paar Forscher davon ausgehen das Blutadern wirklich gemacht wurde und der Geblutaderte nicht sofort starb, sondern schon eine zeitlang was davon hatte.

    Zitat von Archäologie in Deutschland

    Ihre Analyse ergab, dass der Blutadler sehr wohl so durchgeführt worden sein könnte,...

    ...

    ...doch ihre Analyse zeigt, dass es anatomisch möglich ist, wenngleich es wahrscheinlich zum frühen Tod des Opfers geführt hätte.

    Und wie Grout schon sagte, fehlt jeglicher archäologische Beweis für die schriftlich geschilderte Praxis.

  • Nun nach der langer Zeit ist es schwer zu beweisen aber nach meiner Meinung muss die Blutaar Praktiziert worden sein sonnst wäre darüber nicht geschrieben worden.

  • Nun, meine Vortsellung davon ist die, dass statt der Rippen die Schulterblätter gelöst und zur Seite geklappt wurden, das hinterlässt riesige Wunden, ist äußerst schmerzhaft und man stirbt recht langsam daran, da die Atmung ja durchaus noch funktioniert. Öffnet man dagegen den Brustkorb, fällt die Lunge zusammen und der Tod tritt deutlich schneller ein. Möglicherweise schon nach dem Lösen der ersten Rippen.


    Beweisen kann ich diese Annahme allerdings nicht, daher bleibt es auch eine solche.....;)