Uisge beatha

Schon gewusst…?

Midgard ist eine germanische Bezeichnung für die Welt oder die Erde. Das Wort ist in dieser oder ähnlicher Bedeutung als gotisch midjungards, altnordisch miðgarðr, altenglisch middangeard, altsächsisch middilgard und althochdeutsch mittil(a)gart überliefert und wurde sowohl in sakraler als auch profaner Sprache verwendet. Midgard, wörtlich „Mittelhof“ oder „Mittelgarten“, meint dabei genau genommen den Wohnort der Menschen in der Mitte der Welt.

  • Wasser des Lebens: Whisky!


    So, @Ragnar Stefansson da sind wir! :)


    Also wie gesagt, ich mag eigentlich den Single Malt (mit und ohne Rauch) auch am liebsten. Es gibt allerdings auch echt gute Bourbons und Tennessee Whiskeys wie den 1776 (7 Jahre, was für einen Bourbon ne Menge Volumen bedeutet) oder den Michter's Sour Mash.
    Talisker hattest du ja erwähnt und der ist natürlich echt toll. Selbst der einfache 10er ist super und wirklich eigen. Ansonsten mag ich Arran, Balvenies, Ben Riach, Tomintoul, Laphi, Ardberg, Glenrothes, Ardmore und und und. Am liebsten mit Port-Finish. Richtig geil: Der Ardmore 10 Jahre mit Port-Finish und Rauchnote.


    Und aus Deutschland natürlich: Glen Els aus dem Harz. Ich war im Sommer da, herrlich. Da hatten sie auch gerade die aktuelle Edition mit Tawny-Port und Ruby-Port-Finish. Gleich eingetütet und leider schon alle. :(


    Sláinte mhath!



    Sorry Admin, falscher Bereich! Gerade gesehen. Kann das bitte jemand in den Gemeinschaftsbereich verschieben? Danke! (Wobei Heilkunde ja auch paasen würde... ;) )

  • Gibt auch n Whiskey hier um die Ecke, aus Lindau. Allerdings sehe ich so gar nicht ein für einen drei Jahre Whiskey 50€ zu zahlen. Taugt der Glen Els denn was?


    Mein Whiskey für alle Fälle ist wie bereits erwähnt der Jameson. Grundsolide, verhältnismäßig günstig und immer passend. Der Dalwhinnie neulich hatte sich so angeboten, das ich ihn hab mitnehmen müssen. Bin ich auch absolut froh drum, denn der ist jeden Euro Wert. Würde ihn auch nach einer guten Mahlzeit empfehlen.


    Laphroaig und Talisker sind für mich Whisky's die ich trinke wenn ich das Bedürfnis zu was anderem habe. Wobei ich da das Gleichnis der kettenrauchenden Meerjungfrau ganz nett fand. umschreibt den Geschmack irgendwie :D


    Wenn es um Bourbon geht, dann kann ich den Four Roses empfehlen. Herrlich zum Grillen und bei Bourbon ust auch ein Eiswürfel akzeptabel. Beim zweiten wird's moralisch kritisch :D


    Wusstest du eigentlich das der Johnny Walker blue label gar nicht mal so gut ist? Hatte den vor einer Weile kosten können und muss feststellen, ich hätte dafür keinen dreistelligen Betrag für hingelegt.

  • Die nationalen/regionalen Whisky-Brennereien werden ja immer beliebter, denn die Maltheads kaufen ja fast alles. Leider hat das dann nicht immer mit leckerem Whisky zu tun, aber das ist natürlich immer Geschmackssache. Ich habe den Rothaus Black Forest (logischerweise aus dem Schwarzwald), den McRaven Single Malt "Thousand Mountains" aus dem Sauerland, den Slyrs aus Bayern und Glen Els aus dem Harz als deutsche Whiskys probiert. Für mich klarer Sieger: Der Glen Els aus dem Harz gefolgt vom Slyrs. Die anderen beiden waren für mich kaum genießbar. Ein dreijähriger Glen Els durchaus schon mit Charakter (auch als Woodsmoke!) oder eben mit Finish, dann aber teurer. Unter dem Strich fehlt sicher noch was zum Schotten aber es wird echt immer besser.


    Bourbon: Der Four Roses ist ein super Bourbon für echt wenig Geld. Wenn es aber mal keiner aus dem Supermarkt sein soll, empfehle ich obige Tropfen. Über den Versandhandel durchaus bezahlbar. Bourbons sind ja grundsätzlich eher günstiger als Malts.


    Johnny Walker/Blends: Trinke ich nicht. ;)

  • Was übrigens abseits der Standard-Flaschen riiiiiichtig lecker ist, sind die Fassabfüllungen. Habe zuhause eine 21jährige Direkabfüllung von Glenfarclas und noch was von Ardbeg, Glenrothes, Mortlach und Co.


    Das war auch mein bisheriges Highlight: Auf einer Whisky-Messe habe ich einen 19jährigen Mortlach direkt vom Fass probiert. Was für eine Ansage in Sachen Nase und Geschmack. Sensationell. :)

  • Der scheint für seine 50€ auch noch recht jung zu sein. Passen denn Preis und Geschmack zusammen oder zahle ich da den "kauf Regional"-Obolus? Per se schaut der ja ganz vielversprechend aus :)


    Ich mag den tatsächlich ganz gerne.Deiner Empfehlung werde ich da bei Gelegenheit auch mal testen. habe aber das Gefühl die Supermärkte werden langsam etwas hochwertiger. Hab da schon wirklich gute gesehen :)


    Besser ist das :D. Der war sein Geld in meinen Augen nicht wert. Hatte mit Blends etwas experimentiert (aufgrund der Nachfrage geht der Trend ja zum Blend), aber so richtig warm werd' ich da noch nicht mit.

  • Bei den Supermärkten gibt es gewaltige Unterschiede. Das Standard-Sortiment von Rewe, Real und Co. kann man eigentlich vergessen, es sei denn, der Niederlassungsleiter hat Interesse. Bei uns in der Nähe gibt es einen Rewe, dessen Chef echter Whisky-Fan ist. Da bekommst du echte Schätzchen. Kommt halt echt immer drauf an...

  • Ich hab noch keinen deutschen Whisky getroffen, der mir geschmeckt hat.
    Whiskey reflektiert die Landschaft, in der er gelagert wurde. Der hochgelobte Slyrs z.B. ist extrem langweilig. Am Schliersee schmeckts nunmal nicht nach Torfmoor und Meer, sondern nach Enzianwurzel, Haselnuss und Williamsbirnen. Es weht nicht der Wind der Highlands, sondern der Föhn - und der kommt aus Italien. Niemals kann man unter diesen Bedingungen Whisky herstellen. Schnaps ja (sehr guten noch dazu), aber keinen Whisky.


    Bei den Iren kann ich den Redbreast sehr empfehlen, ebenso die Palette der Teeling-Destillerie. Teeling hat nen sehr interessanten Grain Whiskey, der nicht nach Whiskey, sondern nach Rum schmeckt. Ich mag den.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Dann ist der auch eine potentielle Anschaffung. Habe neben meiner Leidenschaft für Whisky auch eine Begeisterung für Rum. Da könnte der gefallen. Auch wenn mich ein Freund wohl dafür lynchen würde auch nur in Erwägung zu ziehen einen Grain zu trinken :D


    Ich könnte mir vorstellen das die Nordsee interessanten Alkohol gibt. Bei uns am Bodensee hat es wohl Gründe aus denen es schweren Rotwein gibt. Den ich mir als Freund der Fassgelagerten Genüsse noch gar nicht gegönnt habe. :D


    Aber mir ist's hier, so sehr ich See und Berge liebe, auch zu mild.

  • Stimme schon irgendwie zu, sehe es aber doch noch etwas anders. In Deutschland gibt es halt keinen Scotch aber durchaus trinkbaren Whisky, wobei ich wirklich nur ein paar mag. Als man den Slyrs anfangs noch auf Obstbrennblasen destilliert hat, war das mehr Gerstler als Whisky. Inzwischen geht es mit den Pot Stills schon besser und gerade die Finishs finde ich durchaus angenehm. Allerdings versucht man bei Slyrs so massiv eine Marke zu platzieren, bzw. hat das ja schon geschafft, dass mir das nicht "schmeckt". 200 Euro für einen zehnjährigen Whisky aus Bayern (bei ebay dann 750 Euro)? Nee, für das Geld gehe ich zum unabhängigen Abfüller vor der Haustür und hole mir ein echtes Schätzchen aus Schottland. Habe auch keinen deutschen Whisky zuhause. Beim Glen Els bin ich allerdings stur. Den mag ich. :)


    Den Redbreast 12 Jahre hatten wir mal in unserer Tasting-Rune, hat aber bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das heißt allerdings nichts, einige Tropfen sind erst beim 2. oder 3. Mal wirklich angekommen.

  • Ich könnte mir vorstellen das die Nordsee interessanten Alkohol gibt.


    Ich habe letztes Jahr auf Sylt ein Tasting mitgemacht. Da kannste ja eh alles zu Geld machen. Die legen die Fässer auf die Muschelbänke und lassen die die Tide mitmachen, um das Ganze dann aber bei läppischen 40%Vol. abzufüllen. Grässlich, aber der Whisky kommt eh von der Blauen Maus von daher...


    In abgeschwächter Form gibt es auch in Rantum in der Nähe des Hafens ein Lagerhaus, wo der Malt "nur" die Salzluft mitbekommt. Der Spirit kommt dann aber auch von MoS und ist natürlich echt was Feines. Der war super lecker.



    Bei uns am Bodensee hat es wohl Gründe aus denen es schweren Rotwein gibt. Den ich mir als Freund der Fassgelagerten Genüsse noch gar nicht gegönnt habe. :D


    So sehr ich ja Whisky mag, so sehr kann ich mit Barrique-gelagertem Rotwein nichts anfangen. Mag ich überhaupt nicht. Trocken, schwer, dunkel ja, aber keine Eiche bitte.

  • Was für ein herrlicher Thread!


    Ich liebe Whisky und trinke mich regelmäßig von Highland Park, Jura, Ardbeg, Lagavulin bis Bruichladdich, Balvenie oder Glendronach quer durch Schottland. Gerne auch mal ein Bourbon (Woodford Reserve!) oder was aus Japan (Nikka, Fujiaki). Einfach nur herrlich!


    Allerdings kann ich die Begeisterung über Glen Els nicht teilen, ich habe mehrere Sorten probiert und fand alle vom geschmacklichen Körper her ziemlich lausig, allein die Lagerung hatte dort etwas "Taste" reingepimpt. Dazu kommt dann ein ziemlich ruppiges Preis-Leistungs-Verhältnis.


    Ganz schlimm fand ich den Mackmyra und hatte seither beschlossen, Whisky nur noch aus den klassischen Ländern zu trinken. (Slyrs ist ja offiziell kein Whisky, soweit ich weiß). * Und die Japaner sind eine Sondergattung.


    Ich bin ja nun noch neu hier und kenne das Forum nicht so gut wie andere - aber gibt es hier so eine Art "Was-trinkt-ihr-gerade"-Thread? Da könnte man auch noch andere leckere Dinge (Craft-Biere, Met, Weine, Brände etc.) erörtern...


    A/W

  • Ich bin ja nun noch neu hier und kenne das Forum nicht so gut wie andere - aber gibt es hier so eine Art "Was-trinkt-ihr-gerade"-Thread?


    Voilá: Was Trinkt ihr gerade? <<<KLICK MICH


    Ich muss sagen, dass bei mir für die Japaner das selbe gilt wie für die deutschen Whiskys - ich hab noch keinen getroffen, der mich anspricht.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Ah, vielen Dank!


    An den Japanern schätze ich, dass sie immer etwas ältern schmecken, als sie eigentlich sind.


    Aber das ist sicher eine Geschmackssache.

  • ALLES ist Geschmackssache. Die Japaner konnten bei mir aber auch noch nicht landen, wobei die ja nicht erst seit gestern Whisky machen. Im Endeffekt handhabe ich das wie mit allen Dingen: Was mir schmeckt, schmeckt. Was Jim Murray sagt, interessiert mich nicht. Ich lese auch auch keine Musikrezensionen und Filmkritiken. Macht für mich keinen Sinn.


    Glendronach ist natürlich Bombe. Habe da immer noch den 18 jährigen Tawny Port Finish auf der derzeit geschlossenen To-Buy-Liste. *sabber*

  • Ich habe irgendwann beschlossen, keine Whiskys mehr über 50 € zu kaufen, da man darüber doch etwas zögerlich beim Trinken wird. Ich hatte mal den "Loki" von Highland Park und den "King Alexander III." von Dalmore - die mussten dann schnell weg, da die Zeit auslief, die man einen geöffneten Whisky herumstehen lassen sollte...


    Edit: Trotzdem bleibt der hier immer noch ein Traum von mir:


    http://www.allthingswhisky.com…2/03/Bottle-Shots-004.jpg

  • Dann isses jetzt Zeit für die Werbepause:


    Das hier ist mein bevorzugter Dealer - Ladengeschäft in München und Online-Shop:
    http://shop.whiskyversand.de/topangebote.php

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.