Behinderung von Ermittlungen

Schon gewusst…?

Die Christianisierung Skandinaviens und Nordeuropas im 10. und 11. Jahrhundert erfolgte von oben und zumeist durch Zwang ("Schwertmission"). Sie diente vor allem der Festigung des Königtums. Die dänischen, norwegischen und schwedischen Könige versuchten – nicht immer erfolgreich – sich der Kirche zur Festigung der königlichen Zentralgewalt zu bedienen.

  • Behinderung von Ermittlungen


    Zitat

    Die vorhandene DNA des Täters durfte nicht genutzt werden um Angaben über seine Herkunft, Haut- und Augenfarbe zu machen, wie es bereits in Frankreich und Holland möglich ist.


    Kannte sie ihren Mörder? Freiburger Studentin war Flüchtlingshelferin – Viele offene Fragen


    Mir fällt dazu gerade gar nichts ein. Wenn es möglich ist, durch DNA Augenzeugenberichte zu ergänzen oder in dem Fall sogar zu ersetzen, wieso darf das dann nicht sein? Es geht nur um ein möglichst enges Suchraster, und das ist nicht erlaubt, nicht mal in einem Mordfall. Wo leben wir hier, was ist das hier für ein Land?

  • Denkst du wirklich, dass wählen würde da viel ändern?



    Wenn es entsprechende Parteien gibt, dann schon. Gibt es keine solchen Parteien, sollte man selbst aktiv werden und eine gründen. Hält man beides (also Wahl und/oder Parteigründung) für Sinnlos oder denkt, es ändert eh nichts, dann meint man es in meinen Augen nicht wirklich ernst, sondern will nur mal nölen, laut werden oder meckern.

  • Tja, das war und ist Deutschland.


    Wir können da noch froh sein, wenn man sich die Gesetze in den USA ansieht, was da an Beweisen für unzulässig erklärt werden kann, ist teilweise unglaublich.


    Denkst du wirklich, dass wählen würde da viel ändern?


    Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten.

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Wir können da noch froh sein, wenn man sich die Gesetze in den USA ansieht, was da an Beweisen für unzulässig erklärt werden kann, ist teilweise unglaublich.


    Als Beweis ist die DNA ja zugelassen. Aber sie darf nicht zu Ermittlungszwecken herangezogen werden. (Ich gehe nach dem Artikel.)


    Wenn es möglich ist, mittels DNA festzustellen, dass der Täter rot-blonde-schwarze Haare hat ist das nicht mehr als das, was eine Überwachungskamera zeigen würde, wenn die zufällig mitgeschnitten hätte. Und das Bild einer solchen Kamera wird zu Suchzwecken dann auch herausgegeben.


    Normalerweise dürfen Fahndungsfotos von bekannten Tätern öffentlich gezeigt werden. Erst wenn er gefasst ist, gilt wieder Personenschutz und weitere Fotos gibt es dann nicht mehr so ohne weiteres.


    Wie kann man die Suche derart massiv behindern? Jeder, der irgendwie denkt, er hätte einen Hinweis, wird aufgefordert, sich zu melden. Aber wenn die Polizei einen Superhinweis hat, darf sie den nicht verwenden.


    Das ist doch Affentheater. Das nennt man Täterschutz, im Zweifel verhindert das so, dass einer gefunden wird. Seit wann haben Täter einen Persönlichkeitsschutz dieser Art?

  • Die über alles geliebte und zu jedem Preis zu schützende Privatsphäre des IndividuumsKonsumenten?


    Oder einfach nur Volksverhetzung. Ich finde es schon ganz schön unglaublich. Ich kenne so etwas nur aus Filmen. Da werden Leichen und dergleichen doch immer nach Spuren abgesucht und anhand der gefundenen DNA wird doch ermittelt? Na gut, das sind natürlich Filme.


    Keine Ahnung, was man noch dazu sagen soll. In Frankreich und der Benelux sieht es aber auch nicht besser aus. Ich denke, in Europa sieht es nur in Polen, Tschechien und Co. anders aus.


  • Freiburger Studentin war Flüchtlinghelferin


    Sieh an... Dann werden die Linken es als Beziehungstat hinstellen und die Feministinnen werden sagen das Männer eben so sind und es nichts mit dem Islam zu tun habe und alle sind wieder glücklich...



    Wir können da noch froh sein, wenn man sich die Gesetze in den USA ansieht, was da an Beweisen für unzulässig erklärt werden kann, ist teilweise unglaublich.


    Naja, wenn du sagst "woanders läuft es noch fälscher" wenn hier etwas falsch läuft machst du die Sache nicht besser.

    Zitat


    Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten.


    Das sagte jemand der abgehauen ist weil klar wurde das die Wahlen nicht ganz so ausgehen würden wie er sich das erhoffte...


    Tatsache ist, wenn diverse Problematiken nicht bald politisch gelöst werden dann wird es knallen und je später der Knall kommt desto gewaltiger. Das wird passieren egal wie dissoziiert die Oberschicht und gewisse Bevölkerungsteile von der Realität sind.

  • Aber nicht wählen zu gehen, ist auch keine Lösung.


    Eben. :) Außerdem würde eine Nichtwahl oder Ungültige Stimmwahl im Verhältnis zur Gesamtstimmenzahl wirken, als wenn die jeweils stärkste Parteien eine Stimme bekämen, weil die nicht abgegebene Stimme keiner anderen Partei Zugute kommt. Besser ist es, bei Auswahlmangel an geeigneten eine Partei zu wählen, die keine reale Chance hat. Das schmälert den Abstand und macht die Kleinen oder unbekannten Parteien stärker.

  • @Artie, im Artikel geht es ausschließlich darum, dass die DNA genutzt werden kann, um nähere Auskünfte über das Aussehen eines Täters zu erhalten, Haarfarbe, Hautfarbe usw. Was soviel wert ist wie eine Beobachtung, dass da jemand gesehen wurde, der mindestens 180 groß ist. Und es wird erwähnt, dass es in zwei europäischen Staaten schon erlaubt ist. Sofern die beiden Fakten korrekt wiedergegeben sind, ist es eine Behinderung der Justiz, deren Verwendung nicht zuzulassen. Ungefähr so, als ob man Fotos einer Überwachungskamera wegen des sonst geltenden Persönlichkeitsschutzes nicht veröffentlichen dürfte.


    Mehr gibt der Artikel nicht her. Phantastische Angaben sehe ich da keine, sofern nicht gelogen wurde.

  • Behinderung von Ermittlungen



    Kannte sie ihren Mörder? Freiburger Studentin war Flüchtlingshelferin – Viele offene Fragen


    Mir fällt dazu gerade gar nichts ein. Wenn es möglich ist, durch DNA Augenzeugenberichte zu ergänzen oder in dem Fall sogar zu ersetzen, wieso darf das dann nicht sein? Es geht nur um ein möglichst enges Suchraster, und das ist nicht erlaubt, nicht mal in einem Mordfall. Wo leben wir hier, was ist das hier für ein Land?


    Ich habe dazu einen meiner Meinung nach interessanten Artikel gefunden:


    DNA-Analyse kann auch äußere Merkmale bestimmen


    Das klingt zwar alles wirklich toll, aber am Ende wird nochmal angesprochen, wie hoch die Genauigkeit dieser Aussagen über das Aussehen einer Person anhand von DNA-Analysen sind. Es gibt keine 100%ige Sicherheit.
    Da steht zum Beispiel, dass man blonde und braune Haare nur mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 80% bestimmen kann. 80% bedeutet immerhin, dass die Aussage in jedem fünften Fall nicht zustimmt. Die Zurückhaltung, diese Methode zu verwenden, ist also durchaus verständlich, und muss nicht zwangsläufig etwas mit dem Schutz von Persönlichkeitsrechten zu tun haben.

  • Wahlen sind natürlich geeignet, etwas zu ändern. Sehr gut sogar.
    Wenn aber ein großer Teil der Menschen zu Hause bleibt und ein weiterer großer Teil der Menschen aus einer falsch verstandenen Tradition heraus wählt ("weil ich wähle halt schon seit 20 Jahren Partei ABC..."), dann ändert sich natürlich nichts. Das liegt aber nicht am Wahlsystem, sondern an der Trägheit des Wahlvolkes.

  • Da steht zum Beispiel, dass man blonde und braune Haare nur mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 80% bestimmen kann. 80% bedeutet immerhin, dass die Aussage in jedem fünften Fall nicht zustimmt. Die Zurückhaltung, diese Methode zu verwenden, ist also durchaus verständlich, und muss nicht zwangsläufig etwas mit dem Schutz von Persönlichkeitsrechten zu tun haben.


    Da es aber in zwei Staaten bisher erlaubt ist, kann es wohl kaum völlig sinnlos sein. Es wäre dann die Frage, wie weit man so etwas sinnvoll eingrenzen kann. Das ist dann wie bei Zeugenaussagen, die ja auch extrem widersprüchlich sein können und letztlich muss dann die Polizei entscheiden, welche sie für eine offizielle Fahndung heranzieht und welche nur in den Akten bleiben, für den Fall, dass sich das Blatt noch mal wendet.


    Hier in diesem Fall war ein wesentlicher Teil das auffällige Haar des Täters, das man halt am Tatort fand und das hat auch dazu geführt, dass er gefasst wurde. Ja nun, hätte ja auch ihr Freund gewesen sein können, von dem sie die Haare hatte, vielleicht sogar im Spaß mal ein paar ausgerissen. Und dann gingen jeder seiner Wege, weil sie anderswo wohnen. Wäre dann Pech für den Freund und der könnte ja aus Panik sich nicht gemeldet haben, weil er denkt, er als Ausländer hat eh keine Chance.


    Verstehst Du, was ich meine? Bei der Suche nach Verbrechern trifft der Verdacht auch manchmal die Falschen, weil sie im ersten Moment zu passen scheinen. Das nimmt man aber in Kauf, weil es anders nicht geht.


    Von daher ist für mich diese genetische Methode von vorneherein nicht auszuschließen, auch dann nicht, wenn sie nicht 100% eindeutig ist. Am Anfang der Suche, muss man das in Kauf nehmen. Und es bleibt dann immer noch der Polizei überlassen, je nach dem, diese Dinge zu veröffentlichen als Fahndungsraster oder es in der Akte aufmerksam zu verwahren.


    Wenn es aber nicht erlaubt ist, heißt das ja wohl, dass nicht mal für den internen Gebrauch solche Ergebnisse gezogen werden dürfen. Und das ist blanker Hohn. Polizeiliche Tätersuche ist doch kein Versteckspiel, das ist eine hochernste Sache.

  • Da es aber in zwei Staaten bisher erlaubt ist, kann es wohl kaum völlig sinnlos sein.


    Das ist kein besonders gutes Argument. Der Test mit einem Lügendetektor ist auch sehr fehleranfällig, trotzdem ist er in den USA als Beweismittel zugelassen. Sollten wir den jetzt auch benutzen, weil er ja nicht völlig sinnlos sein kann, wenn er in den USA benutzt wird?


    Verstehst Du, was ich meine? Bei der Suche nach Verbrechern trifft der Verdacht auch manchmal die Falschen, weil sie im ersten Moment zu passen scheinen. Das nimmt man aber in Kauf, weil es anders nicht geht.


    Von daher ist für mich diese genetische Methode von vorneherein nicht auszuschließen, auch dann nicht, wenn sie nicht 100% eindeutig ist.


    Ich weiß, was du meinst. Ich sage ja auch nicht, dass ich es gut finde, wenn dieser Test nicht gemacht wird.
    Es sollte auf jeden Fall ein Thema in der Politik werden, und dann sollten Experten darüber entscheiden, ob diese Art der DNA Untersuchung zugelassen werden sollte, oder nicht. Aber darum ging es mir gar nicht.


    In deinem Artikel steht, dass Haut- und Haarfarbe des Täters nicht durch DNA-Analysen bestimmt werden durften, und schon setzen sich tausende Leser den Aluhut auf. Sofort heißt es, man würde hier irgendwelche Persönlichkeitsrechte des Täters schützen wollen, und niemand interessiert sich für das Opfer.
    Ich wollte hier nur aufzeigen, dass dieses Verhalten unangebracht sein könnte, weil es auch sehr gute, objektive Gründe dafür gibt, diese Art der Untersuchung abzulehnen.
    Es stört mich, dass Politik und Polizei heute nichts mehr machen können, ohne dass irgendjemand dahinter eine Verschwörung vermutet.