Heidentum & Christentum

Schon gewusst…?

Fro Ing/Frey (an. Freyr)


Der germanische Fruchtbarkeitsgotte. Er gehört ursprünglich zu den Wanen.

  • Ich wollte nur sagen, beide Links funktionieren, alles okay. :)


    P. S. da steht was von Ursula Haverbeck, äh, ist das eine Richtungsvorgabe? Also ich weiß nicht, da bin ich dann aber erst mal raus, von der Seite betrachte ich die Welt nicht.


    Falls Du jetzt denkst, dass da ganz tolle Sachen zu sehen sind, dann gib bitte eine Zusammenfassung und vielleicht ein Hinweis bei welcher Minute man es aber mal gesehen haben sollte.


  • Oh evtl. sollte ich mich vorher mehr informieren ich distanziere mich davon wer der Ersteller dieses Videos ist, ich finde es nur interessant, was er erzählte hat zum Thema Germanen.



    Ich werde denn beitrag enfernen wenn es gewünscht ist.

  • Das hier ist z.b ein kommentar aus dem Video, Was denkt ihr darüber?


    Also, hinsichtlich des Christentums kann man sicher nicht leugnen, dass es heidnische Elemente aufgenommen hat, und es Überschneidungen zwischen Heidentum und Christentum gibt, z.B. Weihnachten und Ostern. Doch das ändert nicht die biblische Tatsache, dass Jesus von Nazareth ein Jude von Juden ist. Dies wird mehrmals im neuen Testament erwähnt. Man braucht nur Matthäus und Lukas zu lesen und es wird einem auffallen, dass zwei Genealogien über die Abstammung von Jesus aufgeführt werden, zurück bis David, bis Judah, bis Abraham und auch bis Sem. Somit ist er Semit, Hebräer, Israelit und Jude. Paulus, der ebenso Jude war, betätigt dies mehrmals. Die Aposteln und die ersten Jünger waren Juden. Und es kommt noch schlimmer für diejenigen, die ihn für einen Arier halten: Jesus nennt den Gott Israels seinen Vater, das ist unbestreitbar. Auch zitierte er oft aus dem Gesetz und die Propheten, und hielt sich an das mosaische Gesetz und lebte es. Er rügte andere aufgrund ihrer Gesetzlosigkeit, weil sie sich nicht an die Thora hielten. Er räumte nicht mit dem Judentum auf, er verkörpert das wahre Judentum.


    Das Gerede von jüdischer Unterwanderung etc. kann nicht belegt werden und ist somit nicht haltbar. Dies sind einfach nur schlimme Anschuldigungen gegenüber Menschen, die zum Sündenbock für alles gemacht werden. Wir sollten langsam mal aus dem antisemitischen und mittelalterlichem Denken rauskommen. Zudem wird hier gewaltsam versucht, Verbindungen zwischen Odin und Jesus oder die Runen und das Christusmonogramm herzustellen, was alles zwar Ähnlichkeit miteinander hat, aber grundlegend nichts miteinander zu tun hat. Dafür gibt es keinerlei Belege oder Schriften, die aufzeigen, dass Jesus was mit den alten Germanen zu tun hatte. Schaut man sich mal den Globus an, dann wird man ganz schnell feststellen, dass das ehemalige Germania und das Land Israel schon ein Stückchen auseinander liegen.

  • Doch das ändert nicht die biblische Tatsache, dass Jesus von Nazareth ein Jude von Juden ist.

    Ja, sicherlich. Wenn er mir jetzt noch erklärt, was daran schlimm ist? Er steht halt auf Rasse, ich steh mehr auf Charakter und Anstand. Ich würde nicht mal sagen, dass Ahnen unwichtig sind, ganz im Gegenteil. Aber das ist wertungsfrei. Mensch ist Mensch.

    Und es kommt noch schlimmer für diejenigen, die ihn für einen Arier halten: Jesus nennt den Gott Israels seinen Vater, das ist unbestreitbar.

    Naja, die Sache mit den Ariern. Wie gesagt, ja Ahnen sind wichtig für jeden. Aber ich bevorzuge bei jedem Gegenüber die Persönlichkeit und nicht die Abstammung, es soll auch blonde Dumpfbacken geben.


    Und was Jahwe angeht, ich folge der Interpretatio Romana, die Götter sind immer wieder dieselben, die Völker geben ihnen nur verschiedene Namen und jedes Volk hat halt seine eigene (immer nur eingeschränkte) Sicht auf eine Gottheit. Von daher ist mir Jahwe genauso lieb wie jeder andere Gott.


    Für mich ist es normal, dass man erst mal bei seiner Heimat bleibt oder bei dem, was man von seinen Eltern übernommen hat. Aber es ist ebenso erlaubt und normal, bei Sympathie auch andere Götter zu verehren.


    Wenn mir schon nicht eingeht, was an Juden so schlimm sein soll, dass ich einen Gott der Bibel verwerfen soll, kommt für mich nicht in Frage. Was die Menschen in ihrer Beschränktheit draus gemacht, gut, da können wir gerne drüber reden. Aber die Gottheit ist einfach da und eben eine Gottheit.

    Auch zitierte er oft aus dem Gesetz und die Propheten, und hielt sich an das mosaische Gesetz und lebte es.

    Genau hingucken, Jesus hat sich ziemlich viele Freiheiten erlaubt und klar die Buchstabenfrömmigkeit kritisiert (das wird aber eine Bibelstunde).

    Er rügte andere aufgrund ihrer Gesetzlosigkeit, weil sie sich nicht an die Thora hielten. Er räumte nicht mit dem Judentum auf, er verkörpert das wahre Judentum.

    Das soll er mal einem Juden sagen, der kann ihm seitenlang erklären, warum Jesus nur ein Spinner im Rahmen des Judentums war.


    Gerade im Christentum ist dann letztlich durch den Export (Apostel Paulus usw.) in die römische Welt eine Mischung der Kulturen entstanden. Da steckt sehr viel mehr drin als die Herkunft, es ist ein Kulturcrossover. Irgendein Bedürfnis muss es befriedigt haben, sonst wäre nicht binnen 300 Jahren die Hälfte des römischen Reiches völlig freiwillig Christ geworden.


    Die sich anschließende Geschichte der Staatsreligion, Zwangschristianisierungen usw., alles nicht so toll. Aber es waren andere Zeiten, damals waren auch Polytheisten keine Humanisten, wenn sie Macht hatten und auf Eroberung gingen.


    Das ist alles Schnee von gestern. Und gerade wenn man seine Ahnen für wichtig hält, dann ist eben die christliche Zeit auch wichtig, das kann ich nicht ausblenden, das gehört dazu. Ich bin immer Erbe beider Seiten. Und in mir dürfen sie Frieden finden. Der Krieg ist lange vorbei, ich nehm mir von beiden Seiten das Beste.

  • Hehehehe,


    ich dachte immer ich kenne alle Aluhüte - wieder zwei neue kennen gelernt...


    P.s.


    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.