Römische Religion

Schon gewusst…?

Jarl, verwandt mit dem englischen „Earl“, dem deutschen Grafen entsprechend, war ab der Germanischen Eisenzeit (375 n. Chr.) bis ins Hochmittelalter ein Fürstentitel in den nordischen Ländern. Es ist daher eher unwahrscheinlich das es einen Jarl im Gebiet des heutigen Deutschland gab.

  • Römische Religion



    1. Die Wurzeln und die Frühzeit der röm. Religion



    2. Bis zum 1. Jh. v. Chr.



    3. Die Kaiserzeit

    1. Von einer röm. Religion kann man erst sprechen, seit Rom als selbständiges politisches Gemeinwesen mit eigener Organisation im kultischen Bereich auftritt. Die Erforschung ihrer ältesten Wurzeln geht in zwei Hauptrichtungen: Die eine führt zu dem lebhaften Gedankenaustausch, der für die mediterrane Welt zwischen dem 2. und 1. Jt. charakteristisch ist, die andere zu dem ältesten kulturellen Erbe, von dem die Völker indogermanischer Sprache (ð Indogermanen) weithin Elemente und Formen bewahrt haben. Die unmittelbarsten Grundlagen lassen sich immer deutlicher mit Hilfe der italischen Frühgeschichte aufhellen. Zu Beginn war Rom nur eine von etwa 30 in kultureller und religiöser Hinsicht verwandten latinischen Gemeinden, die einen religiösen Verband bildeten, in dessen Mittelpunkt der Kult des Iuppiter Latiaris des Mons Albanus stand. Eine auf verschiedene Indizien gegründete Hypothese besagt, daß Rom selbst aus dem Zusammenschluß verschiedener kleinerer, mehr oder weniger unabhängiger Siedlungen auf seinen Hügeln hervorgegangen ist. Dann muß sich aber auch seine öffentliche Religion aus der gewollten Vereinigung verwandter, aber doch unterschiedlicher Traditionen gebildet haben, und zwar etwa z. Z. der Aufgabe des späteren Forums als Begräbnisplatz (es wurden dort Gräber aus dem 10.-8. Jh. gefunden). – Die Hauptschwierigkeit in der Erforschung der ältesten Zeit der röm. Religion liegt darin, daß das gesamte zur Verfügung stehende literarische Material jüngeren Datums ist und von der hellenisierenden Tendenz bestimmt wird. Es fehlt jedoch für die archaische Periode nicht an wertvollen archäologischen, topographischen usw. Daten. An der frühen Vergangenheit interessierte Schriftsteller bringen viele Nachrichten und ganze rituelle Texte (z. B. carmen Saliare) und Formeln. Ferner gelten bei dem einem Ritual innewohnenden konservativen Charakter auch später beschriebene Tatbestände für frühere Zeiten. Eines der wichtigsten Zeugnisse für die frühe röm. Religion ist jener Teil des Festkalenders, den die späteren epigraphischen Kalendarien unverändert und von den übrigen Teilen deutlich abgesetzt überliefern. Er stammt aus dem 6. Jh. v. Chr. und stellt für die Religion des zusammengeschlossenen Roms eine Art Magna Charta dar (ð Chronologie: II, 2a). Er enthält neben den monatlichen »idus« (ursprünglich Vollmondtage) 45 staatliche ð Feste.


    Die Namen der Feste sind z. T. aus den Namen von Gottheiten gebildet (Vestalia, Volcanalia, Quirinalia usw.), z. T. aus den Bezeichnungen für rituelle Handlungen (Armilustrium, Regifugium, Equirria usw.). Die späteren Beschreibungen der Rituale ermöglichen es uns, die nur in den Festnamen und -daten bestehenden Zeugnisse des Kalenders zu vervollständigen. Andererseits setzen die Rituale bereits die priesterliche Organisation in der Form voraus, wie sie uns aus besser belegten Zeiten bekannt ist. Aus der Festordnung und der priesterlichen Organisation lassen sich die Hauptumrisse der Religion gewinnen. Es handelt sich um eine polytheistische Religion mit einem organisch zusammenhängenden ð Pantheon, das trotz der offensichtlichen griechischen und etruskischen Einflüsse eine besondere Originalität besitzt. Die oberste Gottheit ist Iuppiter, dem man an den »idus« opfert, während die »kalendae« (der 1. Tag jedes Monats, ursprünglich Neumondtag) die der Iuno heiligen Tage sind. Andere große Gottheiten wie Mars haben ebenfalls mehrere Feste im Jahr. Zu den wichtigsten männlichen Gottheiten zählen Ianus, Quirinus, Consus, Volcanus, Liber usw., zu den weiblichen Vesta, Ceres, Pales, Ops usw. Den Gottheiten sind komplizierte, aber deutlich voneinander abgegrenzte Funktionen zugeordnet. Mit der Aufteilung der Feste setzt der Kalender Beziehungen zwischen den einzelnen Gottheiten fest. Gleiche Daten in verschiedenen Monaten (z. B. 9. Januar Ianus, 9. Juni Vesta) oder Daten, die dicht aufeinander (9. Juni Vesta, 11. Juni Mater Matuta) oder in einem regelmäßigen Abstand folgen (Feste von Consus und Ops im August und Dezember), dienen diesem Zweck. Eine ähnliche Tendenz läßt sich auch in den priesterlichen Funktionen feststellen (z. B. die Rolle des flamen Portunalis beim Quirinuskult, des flamen Quirinalis beim Consuskult usw.). Die staatlichen Priester gliedern sich in vier collegia (pontifices, augures, duumviri – später quindecimviri – sacris faciundis und triumviri – später septemviri – epulones) und in einige sodalitates (Fetiales, Luperci, Salii usw.). Zu den pontifices gehören auch der rex sacrorum, der in der Republik einige rituelle Aufgaben des Königs (vgl. ð Königtum, sakrales) übernahm, die flamines (3 maiores – für Iuppiter, Mars und Quirinus – und 12 minores) und die Vestales. Während die eigentlichen pontifices für das Ritual im allgemeinen zuständig sind, haben die anderen priesterlichen Ämter ganz spezifische Funktionen: jeder flamen ist für eine einzige Gottheit da, die Auguren erforschen bei wichtigen öffentlichen Vorhaben die göttliche Billigung, die duumviri s. f. schlagen in den sibyllinischen Büchern (ð Sibyllinen) nach usw. Neben den großen Gottheiten, die für alle wichtigen Bereiche des archaischen Römertums zuständig waren, gab es bereits in der archaischen Zeit jene kleineren Gottheiten, die die Römer in peinlich genauer Weise anriefen (indigitare), um in sakraler Form noch unmittelbarer und genauer die glückliche Durchführung einzelner gefährlicher Unternehmungen oder die Überwindung kritischer Augenblicke im menschlichen Dasein zu sichern.


    Diese ð Sondergötter nahmen sowohl im privaten (z. B. Educa und Potina für die erste Speise und den ersten Trank des Kindes) als auch im öffentlichen Kult (z. B. die 12 Gottheiten, die vom flamen Cerealis für 12 verschiedene Verrichtungen im bäuerlichen Jahresablauf angerufen wurden) eine Randstellung ein. Ein besonderer Zug der röm. Religion ist zum Unterschied von allen anderen polytheistischen Religionen das Fehlen der Mythologie. Da aber nicht nur der Vergleich mit den anderen Religionen der mediterranen Welt und auch der indogermanischen Völker, sondern auch das Auftreten mythischer Elemente in den italischen Überlieferungen den sicheren Beweis erbringen, daß der ð Mythos auch einen Bestandteil des röm. religiösen Erbteils ausmachte, kann dessen Fehlen nur als Ergebnis einer bewußten Entmythologisierung interpretiert werden. – Neben den staatlichen Kulten (durch die Behörden und Priester im Interesse des Staates, pro populo Romano, ausgeführt) gibt es die privaten Kulte (der gentes, Familien und anderer Formen des Zusammenschlusses und einzelner Personen), die sich meistens um dieselben Gottheiten konzentrieren. Von den Gottheiten der privaten Interessensphäre seien die Penaten, die Laren, die Haus und Feld beschützen, die Di Parentes (Ahnen) und die Di Manes (die Gottheiten der Abgeschiedenen) sowie der Genius der Einzelpersönlichkeit angeführt. Während einerseits auch der Staat z. B. seine Penaten hat und die ð Totenverehrung insgesamt pflegt, haben andererseits auch die öffentlichen Feste ihren privaten Bereich, da sich die Interessen der Gemeinschaft als solcher und der Einzelpersonen häufig überschneiden. Die vergleichende Religionswissenschaft zeigt, daß die privaten Kulte sehr alt sind, älter als die Organisation des staatlichen religiösen Lebens und älter als der Staat selbst.

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • 2. Obwohl die Ordnung des Festkalenders eine Kodifikationsabsicht offenbart, läßt diese die röm. Religion keineswegs erstarren. Sie steht ständigen Erweiterungen und Neuaufnahmen offen. So werden z. B. die Kulte des Apollo, Mercurius, Castor usw. nach der Redaktion des Kalenders zu Beginn des 5. Jh.s gegründet. Und es ist beinahe ganz sicher, daß ebenfalls erst nach der Ordnung des Kalenders die Gründung eines Kultes erfolgte, der innerhalb der röm. Religion bis zur Kaiserzeit eine zentrale Stellung einnehmen sollte: der kapitolinische Kult, und zwar des Iuppiter Optimus Maximus mit der Iuno Regina und Minerva. Das bezeichnende doppelte Epitheton des obersten Gottes, die Legenden, die sich um seine Gründung gerankt haben, die Überlieferung, die die Gründung des Kultes mit der Vertreibung der Könige zusammenfallen läßt, die Aufnahme des Ritus des »triumphus« in den Kult und die Festsetzung einer Ära, die vom Jahre der Gründung an rechnet mit dem dazu gehörigen Ritus, jährlich einen Nagel in die Tempelmauer einzuschlagen – das alles zeigt, daß der kapitolinische Kult für die Römer der Beginn einer neuen Epoche war. Wahrscheinlich bildete sich die Anschauung von einer neuen Epoche in den Jahren heraus, in denen Rom allmählich in Gegensatz zu seinen Nachbarn geriet und damit jenes Expansionsstreben einleitete, das es Jh.e später zur Herrin der antiken Oikoumene machen sollte. Von diesem Zeitpunkt an ist die Geschichte der röm. Religion von der Auseinandersetzung zweier einander entgegengesetzter Tendenzen beherrscht: der Notwendigkeit, durch ständige Neuerungen den neuen Erfordernissen gerecht zu werden, und dem Wunsch, die eigene Überlieferung rein zu halten und die Neuerungen an sie anzupassen. Die Ereignisse, die Rom zur Herrschaft in seiner engeren Umgebung führen, finden ihren Niederschlag auf religiösem Gebiet: Rom macht sich die Kulte der besiegten Städte zu eigen, indem es z. B. durch die »evocatio« die Schutzgottheit des Feindes (Veii) übernimmt, oder indem es den Kult an seinem ursprünglichen Ort beläßt, aber unter pontifikaler Kontrolle, und ihn gleichzeitig auch in Rom einführt, nachdem man ihn vorher von allen streng lokalen Eigentümlichkeiten gereinigt hatte (Lanuvium). Dieser Haltung bleibt Rom auch später treu: so übernimmt es i. J. 205 auf Anraten der sibyllinischen Bücher den Kult der phrygischen Göttin Kybele aus Pessinus (vgl. ð Muttergottheiten, 1).


    Der Kult, der in seiner ursprünglichen Form von eigens hierfür nach Rom geholten phrygischen Priestern durchgeführt wird, bleibt innerhalb des hl. Bezirks, während die Göttin unter dem lat. Namen Magna Mater Deum Idaea ihre öffentlichen Spiele in den herkömmlichen Formen des röm. Kultes bekommt. Die Religion nahm bei gleichzeitiger Stärkung der traditionellen Kulte (neue Tempel für Consus, Palus, Ianus, Iuturna usw. im 3. und 2. Jh.) die fremden Kulte in sich auf und bekämpfte nur die religiösen Richtungen, die von der traditionellen Richtung abwichen, dies aber mit größter Energie. Die blutige Unterdrückung der Bacchanalien (186 v. Chr.) zeigt, daß Rom einen religiösen Individualismus, der die Interessen des Staates außer acht läßt, nicht duldet. Die Identifizierung fremder Götter mit den röm., die sog. »interpretatio Romana«, ist eine komplexe spontane Erscheinung, die ihre Wurzel im Polytheismus selbst hat. Beide Teile glauben an die Identität ihrer Götter, unter denen eine tatsächliche örtliche Vermischung erfolgt mit einem natürlichen Übergewicht der röm. Kultformen entsprechend dem Ansehen des kulturell überlegeneren Volkes.

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • 3. Bei der ständigen Auseinandersetzung zwischen Altem und Neuem tritt im 1. Jh. v. Chr. eine Wendung zugunsten des Neuen ein. Gegenüber den weit verbreiteten hellenistischen Formen (ð Hellenismus) erscheinen die überlieferten Institutionen veraltet. Über 60 Jahre hindurch bleibt Rom ohne flamen Dialis. Der Kalender wird willkürlich von politisch interessierten pontifices gehandhabt, und die Persönlichkeiten, die die politische Bühne beherrschen (z. B. Sulla, ð Caesar, Antonius), neigen immer mehr dem hellenistischen Gottkönigtum zu. Aber noch einmal gelingt es, das Gleichgewicht herzustellen. Augustus tritt als Verfechter der überlieferten Religion auf, läßt 82 Tempel wiederherstellen, verhilft den Priestern zu neuem Ansehen und lehnt (in Rom, aber nicht in den Provinzen) die Vergöttlichung seiner eigenen Person ab, obwohl er gleichzeitig die wichtigsten politischen und priesterlichen Ämter für dauernd übernimmt und dadurch die Gleichsetzung von Staat und Herrscher entscheidend fördert (ð Imperium Romanum). Der ð Herrscherkult findet seine Rechtfertigung in der Tatsache, daß der Kaiser den Staat verkörpert, und erhebt so denselben Anspruch auf Redlichkeit gegenüber dem Staat wie früher der kapitolinische Kult.


    In der Kaiserzeit gelang es den ursprünglich bekämpften ð Mysterien, in Rom Fuß zu fassen. In dem äußerst buntfarbigen Rahmen der verschiedenen Kulte gab es keinen vernünftigen Grund mehr für religiöse Schranken. Die Einzelpersönlichkeit konnte ihr religiöses Verhalten nach eigenem Gutdünken einrichten, sofern nur die Ergebenheit gegenüber dem Staat und seiner Religion durch den Kaiserkult gesichert war. Außerdem begann das Reich selbst, in kritischen Zeiten seine Hoffnung auf die soteriologischen Kulte zu setzen. So wurden bereits unter Claudius die ð Attis- Mysterien von der Staats-Religion anerkannt. Zu den wichtigsten Mysterien gehören die des ð Mithras, die bes. beliebt waren wegen ihrer ablehnenden Haltung gegenüber ekstatischen Formen, ihrer hierarchischen Organisation, eines gewissen kämpferischen Geistes und jenes solar ausgerichteten ð Synkretismus, der durch das Zurückweichen der genau unterschiedenen Formen des Polytheismus an Raum gewinnt. Nur das Christentum mit seinem ausschließlichen Monotheismus zeigt sich jeder Anpassung abhold. Es konnte daher nicht einfach ein Kult neben anderen vom Staate zugelassenen Kulten bleiben, auch nicht nach der rechtlichen Gleichstellung durch ð Konstantin (313 n. Chr.). Nach der vorübergehenden heidnischen Restauration unter ð Julian (361-363) verbietet ð Theodosius i. J. 391 die heidnischen Opfer; 399 wird die Zerstörung der nichtchristlichen Kultorte befohlen. Seitdem gibt es keine röm. Religion mehr, obwohl viele ihrer Elemente in den christlichen liturgischen Formen wiederkehren, während andere zu geduldeten Volksbräuchen herabsinken und in dieser Form weiterleben.




    A. Brelich


    Römische Religion. Die Religion in Geschichte und Gegenwart (vgl. RGG Bd. 5, S. 1145 ff.) (c) J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Hier einmal ein paar Bilder von römischen Tempeln in Deutschland.



    Die Kapelle der Diana (und wohl auch des Silvanus) bei Friesenheim in Baden-Würtemberg:






  • Herkulestempel in Dellach (Österreich):








    Neben dem Heiligtum von Jupiters Sohn steht anscheinend ein Schrein von Jehovas Sohn.





    Herkules und Österreich, das passt ja :-)


  • Ein paar gallorömische Tempel aus Frankreich und den Niederlanden:


    Aubechies (FR)


    Beaune (FR), Epona-Tempel


    Colijnsplaat (NL), Nehlennia-Tempel



  • Eine - meiner Meinung nach - äusserst gelungene moderne Darstellung des römischen Pantheons befindet sich im Römermuseum Osterburken/BaWü. Sehr sehenswert übrigens! :thumbup:


    IMG_4295.JPG
    .
    IMG_4296.JPG

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

    Einmal editiert, zuletzt von Cal () aus folgendem Grund: Link zum Museum eingefügt

  • Vielen Dank für den Beitrag und den beigefügten Link, Cal. Sollte ich einmal in der Nähe sein, werde ich das Museum sicher besuchen.


    Selbst wer sich nur oberflächlich mit der griechischen und römischen Mythologie auskennt, kann auf den von dir geposteten Bildern die zwölf griechischen/römischen Götter des Pantheons erkennen. Zu den Göttern des Pantheons kommen auf dieser Darstellung noch entweder Dionysos/Bacchus oder Hestia/Vesta hinzu, ganz wie man die Sicht der Dinge bevorzugt. (Wobei es kritisch zu sehen ist, Vesta als römische Entsprechung der griechischen Hestia anzunehmen.)



    Außerdem finden sich noch Herakles/Herkules und Nike/Victoria.

    Aber der Tempel, der sich in Wolken verliert, heilig der Artemis, ließ alles andere verblassen.

  • Ähm, Jungchen, lese Dir vielleicht mal durch, was ich geschrieben habe, ehe Du mich hier volllaberst mit Deiner Klischee-Apologie der Germanen.


    Dass die Swastika schon vor dem 3. Reich im Umlauf war, das bestreite ich doch gar nicht. Aber sie wurde nun einmal missbraucht von den Nazis. Was isn jetzt daran so schwer zu verstehen, wenn dann Zeitgenossen dieses Gekrakel nicht mehr verwenden wollen? Als Sonnensymbol gibt es etliche schönere Dinge, will ich mal meinen?? Ihr benutzt ja auch kein Kruzifix, um euren Baldur darzustellen, oder?

  • Ach du Kacke lese ich eben erst.


    Jungchen??? Swastika Gekrakel??? Aber du hast dich Ja entschuldigt. Wenn ich ein Kruzifix sehe bekomme ich jedenfalls keinen Scheidenkrampf.


    Aber hier mach ich mal nicht mit dem Thema weiter.

    "Niemand in der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue"

    Publius Cornelius Tacitus
    :wyawn:

  • Kinder, wenn sich der Ton hier nicht schnell ändert, werd ich jemanden zur Abschreckung hakenkreuzigen


    :jesus:

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.