Wie man lebt so stirbt man....

Schon gewusst…?

Forn Siðr


Eine Bezeichnung für die alte heidnische Religion, die oftmals synonym für Ásatrú benutzt wird, ist Forn Siðr, ein altnordischer Begriff, der so viel wie „alte Sitte“ bedeutet (dt. auch Firne Sitte). Er setzt sich zusammen aus altnordisch forn „alt“ und siðr „Sitte“. Der Terminus Forn Siðr und Varianten wie forn landsiður „alte Landsitte“ oder fornri siðvenju „alter Sittenbrauch“ finden sich in einer Reihe von Sagas, so in der Färingersaga, der Saga Magnús konungs Erlingssonar, der Saga Ólafs hins helga oder der Skjöldunga saga.

  • Vorige Woche ist der Ehemann meiner Freundin über die Regenbogenbrücke gegangen.
    Plötzlich und zumindest für sie überraschend.Er wurde 56 Jahre,hat gelebt gerraucht(nicht nur Tabak) gesoffen(nicht nur gekauftes) und was bei drei nicht auf dem Baum war und weiblich.......
    Er mochte Zuckerwerk und das in Massen,Autos die amerikanisch und für ihn nicht zu bezahlen waren...
    Ihr versteht mich.
    Er war der geborene Anarchist,Zyniker vor allem,nichts und niemand war ihm heilig.
    Er verstand es,die frisch angepflanzten Nutzsträucher seiner Frau mit der Sense zu kürzen,Gemüseppflanzen in Blindheit querzulatschen
    und mit viel Mühe gerichtete Selbsterzeugerprodukte nit einem Handwisch zunichte zu machen.
    Aber sie mochte ihn,und so sah sie über die kleinen Fehler hinweg.
    Nun verstarb er plötzlich,an der Seite seiner Hütehunde.....
    Als man ihn abholen wollte,stellte sich herraus,das er zu schwer für einen einfachen Sarg sei.
    Also mußte ein Model der Luxusklasse her,das auch angemessenden dicken Boden hatte.
    Er war über 2 m groß,also bekamen sie ihn nicht gerade in den Sarg,sie mußten schief stopfen(er paßte also in keinen Rahmen)
    und bei über 150 kg mußte die Frau mit anpacken,um ihn wenigstens seitlich kantig durch die Tür zu kriegen.....Dabei wäre er fast rausgefallen...
    Selbst sie mußte lachen,obwohl der Anlaß nicht zum Lachen war.
    Ist also was dran,an dem Sprichwort?
    ein paar Beispiele hätte ich noch......

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • hei!,
    Vorgestern hat sich mein Nachbar im alter von 89 Jahren auf Helfahrt begeben...er ist friedlich im Schlaft "entschlafen"...zwar keine Regenbogenbrücke für ihn (da war definitiv keine Kampfhandlung im Spiel) aber bei der Holden Hel wird es ihm nichts mangeln...
    Hier trifft das Sprichwort nicht ganz zu (oder doch :/ ?), er hatte zu Lebzeiten seine kinder und enkel sehr sehr verschieden behandelt (evtl. geliebt) und das hat sich auch in den letzten tagen gezeigt, weil ein Enkel gar in den letzten Stunden kein gutes haar am Grossvater lassen hat können. Diese aussagen (z.B. den muss man noch in den sarg treten, dass er endlich stirbt) sind sogar mir sehr nahe gegangen, obwohl ich einige seiner damaligen Verhaltensweisen bezeugen kann. Die Familie kommt nun zusammen, danach werden die kontakte denk ich sprärlicher bis ganz abreissen. Das zeigt die zeit...

  • Selbst sie mußte lachen,obwohl der Anlaß nicht zum Lachen war.
    Ist also was dran,an dem Sprichwort?

    Ich würde sagen, eine schöne Geschichte, der Mann, der das Chaos, das er versucht, andere weglächeln lässt. Diesen Riesentollpatsch kann ich mir gut vorstellen, einfach das Herz am rechten Fleck.



    Und @TaJu7, dein Nachbar hat doch so gelebt, Unfriede mit ihm und Verletzung und das folgt ihm bis zur Beerdigung. Nach ihm keine Familienharmonie.

  • Schon etwas her...
    Ein reicher Mann,alt dement und sich und seiner Herkunft bewußt.
    Seine Frau schutzbedürftig ,auch dement-einstmals Ärztin.
    Er war ein lauter herrischer Mensch,kannte keine Uhrzeit mehr,war für alle anstrengend...
    Seine Frau im Krankenhaus,er kam um Mitternacht um sie zu besuchen...
    Tobte,weil um diese Tageszeit kein Arzt zum Gespräch bereit war.
    Daheim tranken beide....und nicht wenig.
    Das sie dabei stürzte hatte die Aufenthalte bei uns zur Folge....
    Wir hatten den Verdacht,das er sie zeitweise schlägt...oder doch nicht?
    Sie war die einzige,die ihn beruhigen konnte.
    Geduldig ließ sie alles geschehen.
    Das er sie liebte war keine Frage.
    Als sie entlassen werden sollte,war er trotz Terminangabe mit dem Rettungsdienst nicht vor Ort.
    Es war alles abgeschlossen.....
    Für jeden Arzt,für jeden Handwerker war er eine Strafe.....
    Der Pflegedienst weigerte sich beide zu betreuen....
    Dann schlief sie plötzlich ein.Morgens stand sie nicht mehr auf...
    Er legte sich zu seiner toten Frau.
    Die Bedienstenten hatten den Tod bemerkt,doch sie wehrten ihn nicht......
    Nach 7 Stunden folgte er ihr nach.....
    In der Stadt redet man,das sie sich gemeinsam das Leben genommen hätten.
    Doch das stimmt nicht.Ich kenne jemanden,der im Haushalt arbeitete.
    Sie wären zum Suicid nicht mehr in der Lage gewesen .....

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Leider erfahren so viele unschuldige Menschen oft nicht den Tod, wie man es ihnen wünschen würde.
    Leider erfahren sogar ausgerechnet diese Menschen einen viel zu frühen Tod mit unfassbaren Leidenswegen.
    Darum kann ich mich dem Titel so rein gar nicht anschließen. ||

  • Kommt jetzt drauf an,woran man glaubt und wie man das interpretiert.
    Und was ist unschuldig?
    Bei manchen denke ich,das sie so dringend irgendwo gebraucht werden,
    das sie hier nur einen Zwischenstopp auf der Erde einlegen um dann weiter zu reisen.
    Unfalltod...manche Leute haben sich das so gewünscht.Wenn dann plötzlich.
    Meine Mutter war so ein Fall.....

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Mein Vater: Der liebste Mann, den die Menschheit zu denken vermag. Er lag in meinen Armen. Dicht an mich gekuschelt.

    Die Stärke des Wolfes ist das Rudel
    Die Stärke des Rudels ist der Wolf
    :wwiggle:
    --- Wer im Wolfshain jemals ging hinein, wird niemals mehr ein Sklave sein ---

  • Ich habe in den Jahren beim Rettungsdienst so manche Entgleisung Angehöriger erlebt.
    Aber den einen Fall vergesse ich nie wieder.


    Wir wurden zu einer Patientin geschickt, die der Pflegedienst leblos auf dem Sofa vorfand.
    Mit eintreffen begannen wir mit den üblichen Maßnahmen.


    Nach und nach trafen die vom Pflegedienst verständigten Angehörigen ein. Zumeist die Kinder mit Partner.
    Waren nachher um die 20 Personen.
    Ich habe dann zusammen mit dem Notarzt die Angehörigen die Nachricht vom Ableben überbringen wollen.


    Beim betreten der Küche war der Champagner bereits ausgeschenkt.


    Als erstes kam die Frage von einem dicklichen Mann: Ist das Aas kaputt ?


    Wir dann mitgeteilt das die Frau verstorben ist. Da brach jubel aus, und es wurde sich zugeprostet.


    Wir zogen von dannen. Nicht ohne eine Unklare Todesursache daraus zu machen, und die Kripo anzufordern.


    Zwei tage später wurden wir zu einem Notfall gerufen. Person mit Atemnot und Herzschmerzen.


    Wir dahin. Wir glaubten unseren Augen nicht zu trauen.
    Da lag eben dieser dickliche Mann auf dem Boden. Reanimationspflichtig.


    Erfolglos.


    Die Frau sagte nur leise zu uns: Jetzt hat das Aas wohl rache geübt und Ihn zu sich geholt.


    Dem war nichts hinzuzufügen.

    Ostfriese kann man nicht werden. Als Ostfriese wird man geboren.


    Eala frya fresena ... Lever dood as Slaav.

  • Dem war nichts hinzuzufügen.

    Ja. Der Rest ist Schweigen.
    Ja, im Rettungsdienst erlebt man Seltsames. Aber SOWAS habe ich in 13 Jahren nie erlebt.


    Dieses: Eine Mann, Leblos unter einem Obstbaum. 100m Hang aufwärts von dem nähesten Anfahrtspunkt. Wir reanimieren. Ich will Sauerstoff nachholen. Eine Frau, mitte Dreißig, kommt dazu. Spricht nur Englisch. Ich bitte sie, den Sauerstoff zu holen, weil wir alle am Arbeiten sind. Sie: "What do You do? Five to one ratio? I can push, you go and get oxigen!.
    Sie zählt vor, wir übergeben. Ich hole die Flasche.
    Wir kämpfen noch eine Weile, Notarzt kommt... Die Frau: "He's gone... let him go!". Irgendwann sagt es der Notarzt: Er ist gegangen, lasst es gut sein."
    Die Frage kommt auf, wer der Mann denn sei. Ich frage diese seltsame Amerikanerin, die immernoch bei uns steht. Sie: "He's my husband." Kein Weinen, keine Klage. Unendliche Treue und Liebe in ihren Worten. Kampf bis zum Unausweichlichen. Beide U.S. Army.

    Die Stärke des Wolfes ist das Rudel
    Die Stärke des Rudels ist der Wolf
    :wwiggle:
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  • Schwierig...
    ich habe eine geschichte, die mir extrem naheging, zwar nicht selbst erlebt, ddas ehepaar aber noch bei guten kräften kennen lernen dürfen, bevor bei ihm der Krebs an Werk ging.
    beides aufrechte, energische, großartige, liebenswerte und großzügige Menschen, habe seltenst zwei so von Anfang an herzliche und gleichzeitig respektgebietende Leute kennengelernt., beide schon Rentner, aber sehr rüstig.
    Bis bei ihm eben der krebs anfing.
    Sie hat ihn zu hause gepflegt, und uns später die Geschichte erzählt.
    Beide sind von Anfang an sehr offen und selbstbestimmt mit der Diagnose umgegangen, und es war wohl von Angang an klar, das es keine heilung geben würde.
    Sie haben zusammen alles geregelt, was es zu regeln gab,e r hat sich noch selbst seinen Baum im Ruheforst ausgesucht.
    Er war die ganze Zeit zu hause, als das Ende absehbar war, ist nochmal die ganze Familie gekommen, zum grünkohlessen, jeder hat sich nochmal in Ruhe verabschiedet, die order war, nicht jetzt schon zu trauern, sonderns sich des Augenblicks zu erfreuen.
    als der krebs dann so weit fortschritt, das der Mann komplett hilflos wurde, entschied er sich bewusst dafür, das nun Schluss sein sollte, entsprechende palliative Massnahmen wurden eingeleitet.
    Er starb ganz friedlich zu hause, bis zur letzten Sekunde bei klarem Verstand, ohne Furcht und hat sich mit seinen letzten Atemzug noch von seiner Frau verabschiedet.
    Ich kann gar nicht sagen, wieviel bewunderung und respekt ich für dieses Paar empfinde...
    Energisch, offenherzig, den Stier bei den Hörnern packend und niemals den Kopf in den Sand stecken, aber immer dankbar für das, was man hat- ich glaube, die beiden sind den letzten Weg zusammen so gegangen wie beide gelebt haben, und wie sie noch immer lebt.
    die beiden sind ein großes vorbild für mich, der ich oft mit Ängstlichkeit und zaghaftigkeit kämpfe.


    ein bekannter von mir, Hobbymusiker, erlitt auf der Bühne einen herzstillstand. er wusste erst, was geschehen war, als er im Krankenhasu aufwachte und seine Frau völlig aufgelöst neben ihm saß. er war nur durch das schnelle eingreifen eines Roadies (im wahren Leben Rettungssanitäter) mit dem leben und ohne Hirnschaden davon gekommen... aber leider hat die geschichte kein glückliches ende.
    Seine schon vorher negative Lebenseinstellung holte ihn nun volltsändig ein, und anstatt Freude am Leben kam Depression, Trennung, Zynismus, Bitterkeit.
    ich kann nicht anders, als diese beiden Begenbenheiten oft miteinander zu vergleichen.


    vielleicht ist es nicht der Tod selbst, den wir beeinflussen können, krankheit oder Unfall, was auch immer, bis auf Suizid liegt der letzte Augenblick nicht in unserem Einflussbereich.
    aber die Art, wie wir dem Tod und vorher dem Leben begegnen, das liegt seht wohl in unserer hand.


    Ich unterhalte mich oft mit einer Freundin darüber, die im Hospiz arbeitet. sie ist immer froh, das sie jemanden hat, mit dem sie sich darüber ausstauschen kann.

  • Hallo, vor ca. Drei Jahren ist ein guter Freund von mir gestorben. Er war für mich eigentlich eher ein Seelenverwanter. Vier mal kam der Krebs und sein Tod war irgendetwas zwischen Erlösung und Kapitulation.
    Als die Stunde des Abschieds kam, war zunächst alles so wie ich es mir vorgestellt hatte. Krankenhaus, er lag an Geräten, der Atem war schwer, die Worte fielen langsam aus seinem Mund.
    Dann nahm alles eine unerwartete Wendung.
    In dieser schweren Stunde erzählte er von UNSERER Zukunft. Er hat jetzt einen Baum und lädt uns dort hin ein, wenn es so weit ist. Er geht nur voraus und wartet auf uns. Genau so war auch seine Beerdigung. Er lag mitten in den Dingen die Ihm viel bedeutet haben, sein Farrad, seine Gitarre, sein Korn...


    Das hat viel bei mir bewirkt. Ich kann dem Tod nicht entrinnen, mein Schicksal steht fest. Aber die Zeit die mir gegeben ist nutze ich zunehmend für wichtige gute Dinge. Das hat mich, in letzter Konsequenz, auch zu meinem wirklichen Glauben geführt.


    Sein Bild hängt am Kühlschrank. Wenn ich Ihm dann in die Augen schaue dann ist da immer eine Verbindung. Er ist mein Quatiermeister in der Anderswelt . Ich spüre, es wird dort eine Begegnung geben.

  • Das hat viel bei mir bewirkt. Ich kann dem Tod nicht entrinnen, mein Schicksal steht fest. Aber die Zeit die mir gegeben ist nutze ich zunehmend für wichtige gute Dinge. Das hat mich, in letzter Konsequenz, auch zu meinem wirklichen Glauben geführt.


    Sein Bild hängt am Kühlschrank. Wenn ich Ihm dann in die Augen schaue dann ist da immer eine Verbindung. Er ist mein Quatiermeister in der Anderswelt . Ich spüre, es wird dort eine Begegnung geben.

    Mia san Oinz


    wir sind eins


    darum sind wir hier (Midgard) um uns gegenseitig halt zu geben!

  • Hallo,


    Hab lang gebraucht um mich hier mit einer Geschichte anzuschließen. Denn die folgend Erzählte ging mir persönlich recht nahe. Ich erlebte sie aufgrund persönlicher und räumlicher Nähe mit.


    Es war eine Familie mit 3 Kindern. Der Vater ein hoch aggressiver, narzisstischer und exzessiv Alkohol konsumierender Mann.
    Regelmäßig schlug er Frau und Kinder. Die Frau sogar mehrfach krankenhausreif. Am Ende hatte sie keinen echten Zahn mehr im Mund und musste deswegen ein Gebiss tragen. Auf seinen ältesten Sohn schlug er regelmäßig derart ein, dass sich die Mutter auf ihn werfen musste um einen Mord zu verhindern.
    Wenn die Kinder nicht gerade unter seinen krassen Launen litten, dann litten sie unter dem ständigen, vom Vater ausgehenden Zoff oder etwaigen Intrigen.
    Er stahl zum Beispiel Geld aus des Mutters Geldbörse, um dann den ältesten Sohn dessen zu beschuldigen und ihn selbst bestrafen zu können.


    Als die Kinder älter wurden, wuchs im ältesten der Söhne ein immer stärkerer Wunsch, die Familie schützen zu können. Schließlich stellte er sich immer öfter gegen den brutalen Vater.
    Als der Vater erkannte, einen Widersacher im Haus zu haben, tat er alles um diesen Sohn los zu werden. Die Attacken gegen den Sohn häuften sich. Intrigen wurden ebenfalls häufiger. Kurzfristig wurde er sogar in ein Erziehungsheim verbracht, von wo aus er bald floh um seiner Familie wieder beistehen zu können.
    Eines Tages, als der Vater sich wieder gegen die Mutter wendete, nahm der älteste Sohn seinen ganzen Mut zusammen und bekämpfte den Vater mit Leibeskräften.
    Dafür rächte sich der Vater in dem er seinen Sohn in die Psychiatrie einweisen lies. Die Mutter, ihm angsthörig, unterschrieb die Einweisung mit. Aus ihrer Sicht wäre der Sohn damit aus der Schusslinie.


    Was sie da noch nicht ahnte war, dass dort der Horror für den Sohn erst anfing. Er wurde dort ans Bett fixiert, bekam starke Neuroleptika und wurde mehrfach fast Opfer von sexuellen Übergriffen durch andere Patienten. Doch gestärkt durch sein hartes Vorleben, konnte er den Übergriffen mit Mühe entgehen.
    Nur ein blitzgescheiter Arzt, der erst später seine Arbeit in der Psychiatrie aufnahm, erkannte das Dilemma und dass der Falsche dort hockte.
    Diesem Arzt ist zu verdanken, dass er dort nach 1 Jahr wieder entlassen wurde. Er schafte es auch, die Mutter in Einzelgesprächen zu einer Scheidung zu überreden.


    Zwischenzeitlich versuchte der Vater wegen der nun anlaufenden Scheidung, das Haus ab zu brennen. Wohl wissentlich, dass die Familie dann obdachlos wäre. Dem Zufall, dass die Mutter etwas im Haus vergessen hatte und von der Arbeit früher heim kam, war es zu verdanken, dass dies verhindert werden konnte. Die Feuerwehr konnte rechtzeitig löschen. Es verbrannte nur ein Raum.


    Die Mutter trennte sich und ein Gerichtsbeschluss schützte die Familie fortan.


    Das war nur ein winziger Auszug aus all dem Leid, dass der Vater seinen Kindern und seiner Frau antat.
    Die Nornen strickten jedoch im Hintergrund fortwährend an seiner Strafe.


    Der Vater wohnte irgendwann getrennt in einer eigenen Wohnung und siechte dort vor sich hin. Der Alkoholkonsum wurde sein Fluch. Die Gesundheit nahm täglich ab.
    Eines Tages, verlassen von allen und alleine in seiner Wohnung, platzte ihm die Aorta auf und er starb jämmerlich in mitten eines Müll verdreckten Wohnzimmers.
    Es war niemand da der um ihn weinte. Seine Kinder kamen nicht zur Beerdigung. Sein schlechtes Heil verbleibt für ewig in den Erinnerungen der Familie.


    Wie man lebt...!!!