Thing veranstalten

Schon gewusst…?

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  • Moin,
    Ich möchte für meine engsten Freunde ein Thing veranstalten und wollte fragen, ob ihr Ideen habt, wie man das etwas mit Leben füllen kann. Da keiner der Gäste bekennender Heide ist, würde ich auf tiefgründige Rituale verzichten wollen. Es soll ausgiebig (!) gespeist und getrunken werden, doch muss es auch ein gewisses Rahmenprogramm geben. Leider wohne ich Zentral in Schönsten Stadt Deutschlands, sodass ich das Fest (zwangsweise) drinnen veranstalten werde.


    Ich habe das ganze schon einmal unter dem Thema 'Ritterfest' bei mir veranstaltet, sodass ich mit einem Festmahl für ~10 Personen zurecht komme ;)



    Bei reddit wurde das Thema auch behandelt, doch ging die Diskussion nicht sonderlich weit. Dennoch kam der Ersteller des Themas selber auf eine tolle Idee:

    skaldic flyting contests poetically insulting each other


    Ich bin gespannt auf eure Vorschläge und Anregungen.


    Gruß,
    RO :ora:

  • Auf jedenfall muss Met dabei sein und ein Anstoß auf Odin und Freya. Zudem sollten Singles verkuppelt werden da Freya die Göttin der Liebe und Ehe ist.(nicht auf Zwang!!) Odin könnte unter euch sitzen, das heißt du hast "prominenten" Besuch. Solange alle etwas "opfern" das heißt der Gemeinschaft dienen bzw abgeben und etwas mit nach Hause nehmen ist alles nach Odins Plan. :D


    Beispiel:
    Ein einsamer Mann/Frau bringt Met mit und nimmt seine Traumfrau mit nach Hause.
    Eine einsame Frau/Mann kommt alleine mit Köstlichkeiten und geht mit neuen Freunden nach Hause.


    Odin und Freya sind die besten Partygäste. ;)

  • Odin und Freya sind die besten Partygäste.

    Balder, Bör, Bragi, Buri, Dag, Delling, Forseti, Heimdall, Hermod, Höder, Hönir, Kvasir, Lodur, Loki, Magni und Modi, Odr, Ríg, Skjöld, Thor, Tyr, Uller, Vali, , Vili, Vidar, Bil, Eir, Frigg, Fulla, Gefjon, Gna, Hnoss, Idun, Jörd, Lin, Lofn, Nanna, Nótt, Saga, Sif, Sigyn, Sjöfn, Snotra, Skadi, Sol, Syn, Thrud, Var, Freyr, Gullveig, Nerthus, Njörðr, Urd, Verdandi, Skuld, Alben, Walküren, Riesen, Zwerge und all die anderen sind an deiner Tafel nicht willkommen? :huh:

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Ein Thing..das war doch die Versammlung einer Sippe,eine Gerichtsveranstaltung...... :huh:
    Kann man das Ding nicht irgendwie anders nennen?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Thing
    Als Thing oder Ding (altnordisch und neuisländisch þing, dänisch, norwegisch und schwedisch ting; oberdeutsch auch Thaiding von ahd. taga-ding[1]) wurden Volks- und Gerichts­versammlungen nach dem alten germanischen Recht bezeichnet. Der Ort oder Platz, an dem eine solche Versammlung abgehalten wurde, wird Thingplatz oder Thingstätte genannt und lag häufig etwas erhöht oder unter einem Baum (Gerichtslinde), jedoch immer unter freiem Himmel. Die Orte dieser Gerichtsversammlungen wurden später auch Malstätte genannt und mit Gerichtssteinen gekennzeichnet (siehe auch: Mader Heide).
    Siehe auch: Gogericht, Freigericht, Zentgericht, Gograf, Vogt

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Moin,
    Ich möchte für meine engsten Freunde ein Thing veranstalten und wollte fragen, ob ihr Ideen habt, wie man das etwas mit Leben füllen kann. Da keiner der Gäste bekennender Heide ist, würde ich auf tiefgründige Rituale verzichten wollen. Es soll ausgiebig (!) gespeist und getrunken werden, doch muss es auch ein gewisses Rahmenprogramm geben.

    Wie meine Vorschreiberlinge schon erwähnten: Ein Thing ist eigentlich eine Rechtsversammlug (okay, gefeiert wurde auch, es gab Markt und Handel...aber das war nicht der Kern des Ganzen) einer Gemeinschaft.


    das, was Du vorhast, würde ich einfach "Feier" nennen, Fest, Fete, whatever. Da Du auch nichts rituelles vor hast, ist es auch kein Blót. Zumal ja auch ausser Dir niemand dabei die Götter, Geister, Ahnen ehren (wollen) würde.


    Und ich denke, für den Rahmen deiner Fete kannst Du besser selbst festlegen, da Du deine Partygäste ja zuminest kennst ;)


    Zusammenfassend: da ich in deinem Vorhaben weder die Basis für ein Thing, noch ein Blót sehe, können wir Dir eher weniger weiterhelfen.

  • Ich würde das "Thing" als Zusammenkommen der Gemeinschaft bezeichnen. Ob im guten oder schlechten. Alles was in der Gemeinschaft besprochen werden muss wird dort besprochen. Dabei ist feiern natürlich dabei und alles andere auch. Die Gemeinschaft war alles der einzelne ein Teil des Ganzen.

  • Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Intention nicht wirklich verstehe.
    Es klingt ein bisschen nach "Showeinlage".

  • Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Intention nicht wirklich verstehe.
    Es klingt ein bisschen nach "Showeinlage".

    Als solches natürlich nicht wirklich zu verstehen! Es geht mehr um eine Feier als ums Gericht, da habt ihr recht. Dennoch dachte ich den Abend mit ein paar Bräuchen interessanter gestalten zu können. Zum Affen muss sich hier keiner machen!

  • Als solches natürlich nicht wirklich zu verstehen! Es geht mehr um eine Feier als ums Gericht, da habt ihr recht. Dennoch dachte ich den Abend mit ein paar Bräuchen interessanter gestalten zu können. Zum Affen muss sich hier keiner machen!

    Wir haben mal ein Thing mit unserer Sippe veranstaltet. Hatten es zusammen auf einen Termin gelegt wo wir uns eh mal gesehen hätten (die meisten wohnen in HRO) und dann haben wir uns abseits einige Stunden Zeit genommen und wichtige Dinge, die geplant oder erzählt werden wollten abgehandelt.

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  • Sumbel






    Auf der Gedenkfeier Harald Blauzahns, schwört Jarl Sigvald im Gedenken an seinen Vater den Eid nach Norwegen zu fahren und den Jarl Haakon zu töten.
    Das Sumbel (an. sumbl; aeng. symbel, as. sumbal) war ein bedeutender ritueller Umtrunk bzw. ein rituelles Trinkgelage der Germanen. Es wurde stets im Inneren, d. h. üblicherweise im Langhaus eines Häuptlinges, veranstaltet. Ein Sumbel war im Gegensatz zum festlichen oder feierlichen Umtrunk eine ernsthafte Veranstaltung, die einem strengen Ritus folgte.
    Erwähnt wird das Sumbel unter anderem im angelsächsischen Beowulf-Epos (Zeilen 489–675 und 1491–1500), im altsächsischen Heliand sowie in den angelsächsischen Gedichten Dream of the Rod und Judith. Darüber hinaus findet man das Ritual in dem Eddalied Lokasenna, der Heimskringla, im Bericht über den Begräbnisumtrunk von Sven Gabelbart für seinen Vater sowie in dem Buch über die norwegischen Könige, der Fagrskinna.

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