Baumgesichter

Schon gewusst…?

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  • Gerade habe ich einen Apfelbaum in unserem Garten betrachtet und irgendwie ist mir eine Idee gekommen.
    In Game of Thrones existieren ja Götterhaine der Ersten Menschen, die mit den Götterbäumen, welche ein Gesicht eingeschnitzt haben.
    Im germanischen Heidentum gab es ja die Pfahlgottheiten als Götterbilder. Die finde ich persönlich allerdings nicht allzu schön, Bzw entsprechen sie nicht ganz dem Bild, unter dem ich mir die Götter vorstelle.
    Hätte ich jetzt handwerkliches Geschick, könnte ich mir aber gut vorstellen in einem passenden Hain einen passenden Baum mit dem Gesicht einer Gottheit zu beschnitzen.
    Was haltet ihr von einer solchen Idee im allgemeinen? Ist euch das zu viel Fantasyquatsch oder kommt euch das auch stimmig vor? Welche Gottheit würdet ihr so verewigen?


    Asenheil und Vanensegen,
    Havald :D

    "Egal was passiert, du darfst niemals so tief sinken,

    den Kakao durch den sie dich ziehen, auch noch zu trinken!" :D

  • Hätte ich jetzt handwerkliches Geschick, könnte ich mir aber gut vorstellen in einem passenden Hain einen passenden Baum mit dem Gesicht einer Gottheit zu beschnitzen.Was haltet ihr von einer solchen Idee im allgemeinen?

    Bei einem lebenden Baum kann ich mich damit garnicht anfreunden.
    Jeder Schnitt in Borke und/oder Holz ist eine Verletzung, die den Weg für Ungeziefer, Pilze und Witterung freimacht und dem Baum (und damit auch dem Baumgeist) im schlimmsten Fall den Garaus machen kann.


    Wenn, dann nähme ich dafür einen bereits abgestorbenen Baum, wobei das dann ja im Prinzip wieder ein Pfahlgott wäre. :ugly:


    Zitat

    Im germanischen Heidentum gab es ja die Pfahlgottheiten als Götterbilder. Die finde ich persönlich allerdings nicht allzu schön, Bzw entsprechen sie nicht ganz dem Bild, unter dem ich mir die Götter vorstelle.

    Dann erfüllen sie ja ihren Zweck, Anthropomorphe Pfahlgötter sind immerhin keine eins-zu-eins Darstellung der Götter. :D
    Vielmehr kann man in ihnen eine Art Anlaufpunkt sehen, durch den eine oder mehrere Gottheiten während eines Festes/Opfers/Gebetes physische Präsenz annehmen können.
    Desshalb findet man (abseits von Geschlechtsmerkmalen) auch nur in den seltensten Fällen klar zuweisbare Attribute, was für mich auch ihren Charme ausmacht. Es können zehn Leute zu zwanzig Göttern beten, obwohl vor ihnen nur ein einziger Ast im Boden steckt und jeder kann einem speziellen Gott in der Gestalt gedenken, die ihm Vorschwebt, ohne von der Schnitzerei vor einem beeinflusst zu werden.

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