Wie umgehen mit den Christlichen Feiertagen?

Schon gewusst…?

Die Frauen der Wikinger waren ihren Männer gleichgestellt.

Schlug oder betrog ein Mann seine Frau oder konnte er nicht für Unterhalt aufkommen, durfte sie die Scheidung einreichen.



  • [offtopic]
    Also ist die Vorverlegung von Jul durch die Christen legitim, weil es ja auf ein ehemals römisches, ursprünglich aber mesopotamisches Festdatum verschoben wurde? ?(
    Ajo.... ich bin raus. :ugly:

  • Also ist die Vorverlegung von Jul durch die Christen legitim, weil es ja auf ein ehemals römisches, ursprünglich aber mesopotamisches Festdatum verschoben wurde?

    Sorry Kret, aber ich hatte mich nicht auf dein Anliegen, sondern auf die Überschrift des Threads bezogen. Übrigens kam nur der Brauch zu einem Fest (welches weiß ich nicht, also auch das dazugehörige Datum nicht) einen Baum geschmückt aufzustellen, aus Mesopotamien.

    Aber der Tempel, der sich in Wolken verliert, heilig der Artemis, ließ alles andere verblassen.

  • [offtopic]
    Also ist die Vorverlegung von Jul durch die Christen legitim, weil es ja auf ein ehemals römisches, ursprünglich aber mesopotamisches Festdatum verschoben wurde?
    Ajo.... ich bin raus.

    Ich denke doch, das du das nicht verstanden hast. ;) Die Christen haben sich für Jul nicht die Bohne interessiert. Als das Christentum im römischen Imperium zur Staatsreligion wurde, hat sich nicht ein "römischer Arsch" für germanische Feste interessiert.
    Weihnachten geht auf die römischen, heidnischen Saturnalien zurück, nicht auf das germanische Jul. Weil das Christentum durch Konstantin dem Großen im römischen Imperium zur Staatsreligion gemacht wurde. Im römischen Imperium und nicht in germanischen Landen.


    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Weihnachten geht auf die römischen, heidnischen Saturnalien zurück, nicht auf das germanische Jul.

    Also zum dritten Mal die selbe Aussage, der ich auch nicht wiederspreche.
    Ich erinnere aber nochmal an den ursprünglichen Text, an dem du etwas auszusetzen hattest:

    Zitat von Kret

    Jul wurde von den alten Heiden am ersten Vollmond NACH der Wintersonnenwende gefeiert, also erst im Januar. Das moderne Datum kommt von der Hin- und Herschieberei der heidnischen Bezeichnungen durch die Christen.

    Daraufhin kommst du dann mit den Saturnalien um's Eck als legitimation von Weihnachten im Dezember.
    Mit dem "modernen Datum" war aber Jul am 21.12. gemeint, nicht das "christliche" Weihnachten.

    Zitat von Kret

    Jul war nicht Weihnachten.
    Reihenfolge früher: Mütternacht - Rauhnächte - Jul
    Reihenfolge heute: Jul - Rauhnächte

  • Die Römer hatten diesen Brauch von einem Fest in Mesopotanien übernommen, nutzten aber erstmals einen Nadelbaum. Dieser wurde übrigens mit roten Beern geschmückt, was dem heute üblichen Weihnachtskugeln und dem Christbaumschmuck entspricht.

    Mag sein, dass die Römer ähnliche Brauche hatten (von Nadelbäumen weiß ich nichts) aber Bäume wurden und werden eigentlich rund im die Welt "angebetet". In Japan schmückt man auch Bäume mit Opfergaben in Form von Papierschmuck und Glöckchen. Vielleicht kommt unser Weihnachtsbaum ja daher? :eek:


    Unser heutiger Weihnachtsbaum kam jedenfalls erst in der frühen Neuzeit auf und verbreitete sich von Nord nach Süd, zuerst in den protestantischen Gebieten, denn die Katholische Kirche lehnte den Brauch lange ab. Erst Ende des letzten Jahrhunderts wurde zum ersten Mal ein Weihnachtsbaum vor dem Petersdom aufgestellt...

  • Nur damit ich das jetzt richtig verstehe... :huh: um was gehts jetzt genau? ?( Wer Weihnachten per se erfunden hat? Also wer das grösste „Anrecht“ drauf hat? Um den Tannenbaum? Soweit ich weiss, ging es zunächst um das Datum. (Bitte um Berichtigung).

  • um was gehts jetzt genau? Wer Weihnachten per se erfunden hat? Also wer das grösste „Anrecht“ drauf hat? Um den Tannenbaum?

    [irony]Ganz falsch gewickelt, Ravena. Das ist eigentlich ein Frisuren-Thread. Und es geht darum, ob man ein Haar nicht nur spalten, sondern auch vierteln und achteln kann. ;)[/irony]

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Mal kurz zum Thema zurück:


    -Freut euch das ihr einen Tag frei habt. In mehrheitlich katholischen Bundesländern gibt es Ostern, Christi Himmelfahrt(Vatertag) Pfingsten und Frohenleichnam. Oft am Donnerstag gelegen machen viele kleine Betriebe (noch) Brückentage und man hat vier Tage am Stück frei..


    -Freut euch das ihr eure Familie seht. Meist bestehen diese kleinen Familientreffen eh nur aus Saufen und Fressen.


    -Geht in die Kirche wenn ihr wollt oder auch nicht. Ich persönlich setz mich aber nur noch bei Hochzeiten und Beerdigungen da hin. Aus Respekt vor den Leuten, mehr aber auch nicht.


    Ich weiß echt nicht wo immer das Problem ist, oder wo es gesehen wird.

  • Hallo!


    Also,meine ersten Heidenjahre waren sehr anstrengend
    was das feiern betrifft.Hab mir viel zu sehr einen Kopf darum gemacht,
    Welches Datum ist richtig,wer hats erfunden,die Germanen,die Römer,Aliens?
    Bücher gewälzt,nur die Hälfte verstanden ;)
    Mal bei den Göttern nachgefragt und nach einer Weile verstanden die freuen sich
    wenn man sie bewusst wahr nimmt und mal laut oder leise feiert.


    Oder mich gefragt,wer soll denn zur Wende erscheinen,Weihnachtsmann,Odin,Thor,
    Spiderman?
    Wird mein Sohn gemobbt wenn er erzählt wie es zu Hause so läuft ( manche Kinder waren neidisch das er seien Geschenke eher bekam)
    Jetzt muss ich dazu sagen der große Sohn ( wird 18 Jahre) ist zwar mit dem Heidentum
    aufgewachsen aber es hat ihn nie interessiert.Er glaubt nicht an Götter.


    Mein zweiter Sohn wird bald zwei.
    Und inzwischen ist es mir völlig Hupe was die Leute denken.
    Zu Jul kommt Thor mit seinem Wagen.


    Die Geschenke kommen in einen Kleinen Bobbycaranhänger,davor stehen zwei Julböcke
    von Ikea.
    Sieht urig aus und die Götter haben sich noch nicht beschwert was ich da für ein Blödsinn mache.
    Am 20.12 wird der Baum geschmückt,da hängen Glaskugeln dran und meine Runenanhänger
    Und Fliegenpilze aus Filz.


    Dann kommt mir noch in den Sinn,das Willkommensfest für meinen kleinen Sohn,
    War tatsächlich eher türkisch weil mein Mann viele türkische Arbeitskollegen hat.


    Doch zu seiner Weihe habe ich im Garten die Götter angerufen und ihm Wasser
    Aus der Ruhrquelle über den Kopf gegossen.
    Ich war sehr aufgeregt was wohl die Gäste denken würden,aus den Fenstern guckten die
    Nachbarn und wussten nicht was geschieht und die anderen fanden es interessant. :D


    EIn paar Tage zuvor hatte eine türkische Familie auf der Straße ihre Hochzeit gefeiert,
    mit lautstarken Gesang und viel Getrommel.


    Da denke ich immer,die leben ihre Religion,die machen sich keine Gedanken ob der Weihnachtmann
    kommt oder die Kinder einen Knacks bekommen.


    Das sollten wir auch,darüber freuen sich die Götter.
    Und das macht uns auch stark ;)



    Gruß Thrudi

    " Glaubst du an die alten germanischen Götter ? "
    " Wenn Loki mich nicht davon abhält,ja." :rolleyes:

  • Also ich finde es ist die falsche Wortwahl zu sagen die Christen haben Feiertage "gestohlen". Sie haben viele von ihre Feiertage verlegt um die "Heiden" einfacher missionieren zu können. Genau so wie sie auf viele der heiligen Orte Kapellen und Kirchen drauf gestellt haben.


    Das Christi Geburt aus März/April oder wann der war komplett in den Winter gelegt wurde ist natürlich sehr auffällig.


    Der Umgang mit den Feiertagen ist für mich recht einfach.
    Für die Kids ist es toll beschenkt zu werden (Weihnachten, Ostern, usw.), solange sie nicht gezwungen werden an irgendwas zu glauben. Die Kids sollen ihre Erfahrungen selbst machen und wenn sie Fragen zu dem einen oder anderen Glauben haben ist das ok und sollte auch beantwortet werden.


    Und für mich sind es einfach schöne Tage die man mit Freunden und Familie verbringen kann.

  • Also ich finde es ist die falsche Wortwahl zu sagen die Christen haben Feiertage "gestohlen".

    Haben sie auch nicht. Das sind halt immer wieder dieselben typischen Vorurteile, die so scheint es, zur Wahrheit gemacht wurden. Das bekommt man anscheinend nicht mehr raus aus den Köpfen. Das Christentum geht klar und deutlich mit auf das römische Heidentum zurück.


    Da wir absolut keine Berührungsängste mit dem Christentum haben, gehen wir am 24. Dezember in die Kirche. Unsere Tochter nimmt an einer Kirchenaufführung teil und wird auch für alte Leute, im Kirchencafe, an den Adventssonntagen ein Flötenspiel geben. So zu sagen Sozialarbeit für alte Leute. :saint:


    Am 22. Dezember geht es nochmal raus in den Wald. Paßt auch ganz gut weil an diesem Sonnabend auch Vollmond ist. ^^


    Donars Segen mit euch


    Uwe