Projekt "Gartenkinder"

Schon gewusst…?

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  • Wir leben das was wir gelernt haben!


    Bewusst zu leben heißt für die meisten von uns, zu unseren Ursprüngen zurück zu finden.


    Damit sind wir häufig so sehr beschäftigt, dass wir vor lauter Rekonstruktion der Vergangenheit und Erträumen der Zukunft gerne vergessen, unsere eigenen Ursprünge in der Gegenwart zu betrachten. Was gibt es heidnischeres als ein losgelöstes Kind in der Natur? Und was gibt es tragischeres als einen "erleuchteten" Erwachsenen, der jenes Kind unbedacht seiner Natur entfremdet; ihm die Selbstverständlichkeit seines Seins abtrainiert und es an der Hand nimmt um es in eine Welt zu geleiten in der es früher oder später getrieben sein wird, sich auf die Suche nach dem verlorenen Ursprung zu machen.


    Dieser Tragik entgegen zu wirken ist mein leises Ziel. Selbst als Wald- und Wiesenkind aufgewachsen, dieses Zaubers beraubt und auf der Suche nach dem verlorenen Glück der Kindheitstage, versuche ich meinen eigenen Kindern eine reich gefüllte Schatztruhe mit zu geben. Eine Schatztruhe voller Erkenntnisse und Erinnerungen. Eine Schatztruhe, gefüllt mit Wissen und Anker die ihnen irgendwann den Weg zurück zum Ursprung, zurück zum verlorenen Glück erleichtern mögen.


    Ich bin überzeugt davon, dass der alte Pfad bei unseren Kindern beginnt. Sie sind noch mitten darauf. Viele haben schon die ersten Kreuzungen hinter sich gelassen. Andere stehen direkt an einer und wissen nicht welchem Wegweiser sie folgen sollen. Besonders schwer in heutigen Zeiten wo die Wegweiser schon lange nicht mehr aus morschen Holztäfelchen, deren Inschrift oft nur schwer zu entziffern ist, bestehen. Nein, heute leuchtet und blinkt es in allen möglichen Farben, einer ruft lauter als der andere und jeder sagt, dass er der richtige, der schönste, der wertvollste ist.


    Angesichts solcher Zeiten ist es mir ein Anliegen, wenigstens ein paar dieser kostbaren Wesen, die das ganze hier nach uns weiter führen werden, zu erreichen. Ihnen zeigen, dass es einen stillen Weg gibt, einen wurzeligen, steinigen und gewundenen. Einen Weg, der unter jeder Wurzel, auf jedem Stein, hinter jeder Windung eine Überraschung versteckt. Ein Weg, der von Wundern übersät ist. Von den Wundern die die Erwachsenen jeden Tag verzweifelt suchen und doch nicht (mehr) finden können.


    In den letzten Wochen hatte ich die Gelegenheit etwas konkretes anzupacken. Die Naturprojekte der Grundschule meiner Tochter standen an.


    Diese Projekte werden seit einigen Jahren an 4 Freitagen um die Pfingstferien durch die Lehrer der Schule durchgeführt. Auch Projekte von Eltern sind erwünscht und gern gesehen. In diesem Jahr hatten wir so viele Elternprojekte wie noch nie!



    Meine ursprüngliche Idee war, den brach liegenden Schulgarten wieder zu beleben:
    Ein Rondell mitten auf dem öffentlichen Schulhof (darf außerhalb der Schulzeiten als öffentlicher Spielplatz genutzt werden). In der Mitte ein kleiner Brunnen, außen herum kreisförmig ein paar mit Steinen eingefasste Beete, begrenzt von einem kleinen offenen Zaun.


    Als meine Tochter vor 3einhalb Jahren eingeschult wurde, war dieser Ort ihr erster Anlaufpunkt. In den ersten Tagen zog sie sich oft dort hin zurück, genoss die Ruhe, bewunderte die schönen Blumen die dort wuchsen und beobachtete allerlei Getier das dort rumkrabbelte. Ich hörte auch von einigen anderen Kindern, die sich gerne an diesen Ort zurück zogen.


    Leider war die Pflege des Gärtchens durch die Nachmittagsbetreuung und wenige freiwillige Kinder nicht auf Dauer zu gewährleisten und das ganze verwilderte. Die Beete wurden niedergetrampelt, der Boden verdichtete so sehr, dass inzwischen nur noch der Wegerich sich dort ausbreitet.


    Jedes Mal wenn ich dieses kleine Gärtchen betrachtete, machte es mich traurig, dass dieser wunderschöne Ort zu einem zermatschten, zertretenen Fleck auf dem Schulhof wurde, dessen Zauber so viele Kinder gar nicht mehr spüren konnten.


    Wenn ich mit der Welt da draußen unzufrieden bin, dann muss ich mich aufmachen, da raus gehen und was verändern!


    So setzte ich mich dran, überlegte, fragte, hakte nach und nachdem verschiedene Berufs-Gärtner mir ihre (beratende) Unterstützung zugesagt hatten erarbeitete ich ein Konzept welches ich dem Rektor der Grundschule vorlegte.


    Der hatte sich zwischenzeitlich bereits eigenen Gedanken zum Schulgarten gemacht und es war schon eine Erneuerung des Schulgartens in Zusammenarbeit mit dem Schul- und Gartenbauamt in die Wege geleitet als ich meinen Vorschlag einreichte.


    Der Rektor freute sich über mein Interesse und holte mich mit in´s Boot.


    Da der Termin mit den Ämtern und die konkreten Umbaumaßnahmen zu der Zeit noch nicht fest standen, wurde ich gebeten, mein Konzept für die Naturprojekte dahingehend zu überarbeiten dass die teilnehmenden Kinder dann später eventuell auch an dem Schulgarten mitarbeiten würden.


    Also machte ich mir nochmal Gedanken, Gedanken, Gedanken.... grübelte, probierte aus und fragte nach. Bis dann endlich ein erstes Konzept stand, mein Plakat ausgehängt wurde und ich jeden Tag nervöser wurde.


    Mein erster Schritt in die Umsetzung einer verrückten Idee:



    Naturprojekte an der Grundschule – 4 Freitage, 10 Kinder, große Erwartungen.


    ©Hagazussa

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  • Erster Projekttag (vor den 2-wöchigen Pfingsferien)


    Ich war saugut vorbereitet. Hatte Arbeitsblätter, Anschauungsmaterial, Erde, Töpfe, Samen, Aufträge,...


    Und dann stand ich im Klassenraum und blickte in eine Runde erwartungsvoller Gesichter: 5 Drittklässler, 5 Erstklässler.
    Unter den Drittklässlern waren beruhigender Weise meine Tochter und 3 ihrer Freundinnen, die ich seit 3 Jahren kenne.


    Der erste Projekttag sollte den Kindern unter dem groben Thema "Gemüsegarten" eine kleine Einführung in das Gärtnern geben.


    Bei der ersten kleinen Umfrage stellten wir schnell fest, dass die meisten Kinder bereits erste Erfahrungen im gärtnerischen Bereich hatten; manche sogar mit ihren Eltern und Großeltern im heimischen Garten und Gewächshäusern bereits verschiedene Gemüse anbauten.


    Ich hatte vor einige bekannte Gemüse mit den Kindern anzubauen und vorgezogene Pflanzen dabei, die ich in die Mitte auf den Tisch stellte:


    • Mais
    • Tomate
    • Gurke
    • Rote Bete
    • Radieschen






    Wir überlegten gemeinsam, welche Pflanzen wir da sahen und bildeten 5 Teams – immer ein Drittklässler mit einem Erstklässler – von denen je eines sich eine der Pflanzen nahm.


    Jedes Kind bekam einen grünen Papphefter, den es mit seinem Namen beschriften sollte, das ganz persönliche "Gartentagebuch".


    Aus einem Online-Kinderlexikon hatte ich die Beschreibungen der 5 Pflanzen ausgedruckt und dazu Arbeitsblätter erstellt, welche die Kinder nun in ihren Teams erarbeiten sollten.


    Hierbei stellte ich fest, dass die Kluft zwischen Erst- und Drittklässler enorm ist, was das Lesen, Schreiben und Aufnehmen betrifft – an dieser Stelle muss das Konzept für die Zukunft nochmal überdacht werden.


    Hier nutzte ich die Gelegenheit den Kindern den Sinn und Hintergrund botanischer Namen zu erklären und kurz die Einteilung der Pflanzen in "Familien" zu erläutern. Auch erarbeiteten wir, dass anhand der Herkunftsländer der Pflanzen Rückschlüsse über deren Bedürfnisse gezogen werden können (Temperatur, Sonnenlicht, Wassermenge, etc.) Beim Punkt "essbare Pflanzenteile" stellten wir gemeinsam fest dass man von vielen Pflanzen einiges Essen kann was wir oft wegschmeißen (z.B. die Blätter von Radieschen und Möhren). Von anderen nur ein Teil essbar ist und alle anderen Pflanzenteile giftig sind (z.B. Tomaten und Kartoffeln). Wiederum andere Früchte dürfen nur gekocht gegessen werden (Bohnen, Holunderbeeren).


    Nach dieser langen Theorie ging es dann endlich an die Praxis:


    Raus! Töpfe mit Erde füllen, verschiedene Samen aussäen und zu guter Letzt haben wir auch noch die beiden Maispflänzchen die ich zur Anschauung dabei hatte in zwei leerstehende Betonkisten gepflanzt die wir vorher gemeinsam mit frischer Erde aufgefüllt hatten. Hier durfte noch jeder einen Sonnenblumenkern setzen und alle haben mit Begeisterung beim Angießen geholfen.


    Aussaat.jpg
    Aussaat von Tomaten, Mais, Gurken, Beten in der Multitopfplatte. In den Aussaatschalen haben wir Löwenmäulchen, Gewürztagetes, Rote Bete, Gelbe Bete und Basilikum gesät.


    Betonkiste vorher.jpg

    Einer der Betonkübel vor unserer Aktion


    Nun hatten die Kinder 2 Wochen Ferien – Zeit um das Gelernte zu verdauen und abzuschalten.


    Ich hatte die Aussaaten teils in´s Gewächshaus gebracht und teils bei mir im Garten zwischengelagert.


    Nach ein paar Tagen waren bereits erste Erfolge zu erkennen:


    Aussaat 24.05.1.jpg
    Löwenmäulchen, Basilikum, Gewürztagetes


    Aussaat 24.05.2.jpg
    rote Bete und gelbe Bete


    Aussaat 24.05.3.jpg
    rote Bete, Gurke, Tomaten, Mais



    Die Pflänzchen wuchsen so gut, dass ich einen großen Teil bereits aus den Topfplatten und Aussaatschalen in etwas größere Töpfe umtopfen musste die gerade groß genug waren dass die Pflänzchen darin bis zum nächsten Projekttag überleben konnten. Schließlich sollten die Kinder ja auch noch das Topfen und Pikieren lernen.


    ©Hagazussa

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  • Zweiter Projekttag: Ausflug Sammlungsgewächshaus


    Der zweite Projekttag stand unter dem Motto: "heimische Wildpflanzen, tropische Nutzpflanzen und andere nichtheimische Pflanzen"


    An diesem Tag starteten wir gleich morgens zu Fuß einen Feldweg entlang. Das Gras war noch feucht vom Morgentau und – obwohl wir um "dem Wetter angepasste Kleidung" gebeten hatten kamen die meisten Kinder da nicht ohne nasse Füße raus. "Iiiih meine Schuhe werden ganz dreckig" klang es bereits nach den ersten Metern aus den letzten Reihen. "Ich werde ja ganz nass", hörte ich zwischendrin und "Wann können wir endlich Vespern???" wurde das erste Mal kurz nach halb neun gefragt.


    Ich nutzte die Gelegenheit den nicht jammernden Kindern etwas über die noch geschlossenen Blüten und zarten Blätter am Wegesrand zu erzählen. Kamille und Wegerich standen hierbei im Mittelpunkt. Als dann eines der Kinder längs auf den Asphalt fiel und sich das Knie aufschürfte, hatten wir die beste Gelegenheit, die wundersame Kraft des Wegerichs kennen zu lernen. Fast jedes der Kinder hatte im Laufe des Tages eine kleine blutende Verletzung oder einen Insektenstich, die jedes Mal gezielter und professioneller mit frisch gesammeltem Spitzwegerich behandelt wurden. Ich bin mir sicher, dass das bei allen hängen geblieben ist!


    Nach einem ausgiebigen Picknick im botanischen Garten und der Begutachtung riesiger Platanen und allerlei hübscher, duftender Stauden:


    Tautropfen.jpg



    Tautropfen 2.jpg


    naschten wir junge Kieferntriebe, beobachteten eine Weinbergschnecke mit ihren Kindern:


    Mama Weinbergschnecke.jpg



    Babyweinbergschnecke.jpg


    gefolgt von einer Entenmutter mit Baby und jagten einen Grasfrosch bis hin zu seinem nassen Versteck:


    Grasfrosch.jpg


    ©Hagazussa

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  • Im Sammlungsgewächshaus spürten wir wie feuchtwarm es in den Tropen ist und erfuhren wie einige Pflanzen in Symbiose mit Ameisen leben.


    Wir begutachteten die fleischfressenden Pflanzen und erfuhren wie diese sich ernähren:


    Carnivoren.jpg


    Und durften ausprobieren ob der Sonnentau wirklich so klebt:


    Sonnentau.jpg


    Uns wurde der Lotuseffekt erklärt:


    Lotus.jpg
    wir erfuhren warum die Banane krumm ist:


    Banane.jpg


    Wir ernteten Reis:


    Reispflanze.jpg


    Reiskörner.jpg
    Probierten wie sich lebende Stein anfühlen:


    Kakteen.jpg


    Und erfuhren, dass die Vanillepflanze in der Natur von Fledermäusen bestäubt wird und weder ihre Blüten noch die frischen Schoten nach Vanille riechen.


    Auf dem Rückweg sammelten wir allerlei Blüten und Blätter zum Pressen und jeder hatte ein Schraubglas für Gänseblümchen dabei aus denen wir dann gemeinsam ein "Gänseblümchen-Hautschmeichleröl" herstellen wollten:


    Gänseblümchenöl.jpg


    Zurück in der Schule reichte die Zeit gerade so, um die Blüten und Blätter zum Pressen zwischen Küchentücher und Zeitungspapier in dicke Bücher zu legen. Die Schreibgläser mit den Gänseblümchen nahm ich mit heim und sie dort mit Distelöl aufzugießen.


    ©Hagazussa

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  • Dritter Projekttag – Ausflug ins Arbeitsgewächshaus.


    An diesem Tag waren die Kinder ungewöhnlich unruhig, so dass wir nach kurzem Laufen mit einem Zwischenstopp auf dem Spielplatz starteten.


    Auf dem Weg zum Gewächshaus nutzte ich die Gelegenheit den Kindern noch weitere Wildkräuter und einige Bäume zu zeigen. Wir naschten frische Brennnesselblüten und die ganz mutigen haben sich die oberen ganz jungen Triebe abgeknipst, zu Kugeln gerollt und genussvoll verspeist. Ich war erstaunt, wie sicher die Kinder noch immer den Wegerich erkannten und vieles von dem was wir draußen besprochen hatten wiedergeben konnten. Auf unserem Weg fanden wir Johanniskraut, dessen durchlöcherte Blätter auch sehr spannend waren.


    Im Gewächshaus angekommen durften die Kinder erstmal staunen was hier so alles angebaut wurde: Neben jeder Menge Tomaten, die vom Strauch weg genascht werden durften, und Maniok begeisterte ganz besonders das australische Zitronenblatt, dessen intensiven Zitronengeruch an diesem Tag wohl keiner von uns mehr aus der Nase bekam.


    Die Kinder durften ihre gesäten Pflanzen bestaunen, sie umtopfen, einige Pflänzchen pikieren und erleben, was die Gärtner hier im Gewächshaus so den ganzen Tag tun.


    Auf dem Rückweg gaben wir nochmal jede Menge Gelegenheit zum Spielen da die Kinder an diesem Tag so gar nicht aufnahmefähig waren.


    Mehr oder weniger freiwillig stellte sich eines der Kinder zur Verfügung um uns ganz anschaulich zu demonstrieren, wie stark die Färbekraft grüner Walnussschalen ist. Ihm reichte es nicht, dass ich davon erzählte, wie man damit Wolle braun färben kann. Er musst beweisen, dass auch Kinderhände damit wunderschön braun wurden und eine Woche später - trotz aller erdenklicher Waschversuche - immer noch waren.


    Als besonderes Highlight bepflanzten wir unsere Mais- und Sonnenblumenkisten noch mit ein paar Zucchini-Pflänzchen, die uns von Eltern gespendet wurden.


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  • Vierter Projekttag - noch mehr Gartenpraxis und Abschluss


    Das Highlight des letzten Projekttages sollte unser großes, gemeinsames Abschlussvesper sein.


    Aber vorher gab es noch eine Überraschungsaktion:
    Mein Mann und zwei seiner Mitarbeiter kamen mit dem großen LKW und füllten frische Erde in zwei große mit Ahorn bepflanzte Kübel auf dem Schulhof:


    Unterpflanzung 1 vorher.jpg


    Das war vor allem bei den Erstklässlerjungs der Renner! Ganz besonders, als er dann noch mit dem riesigen Gummihammer die Pfosten für die Absperrbänder befestigte. Natürlich durfte jedes Kind mal probieren, wie schwer so ein Gummihammer ist.


    Die Bepflanzung der Kübel war sehr spannend:


    Ich habe mit die Kindern besprochen wie viele Töpfchen in jeden Kübel gepflanzt werden sollen und ihnen erklärt, dass der Gärtner zuerst die Töpfe so hinstellt wie er die Pflanzen später setzen möchte um zu sehen wie das aussieht und notfalls noch was ändern zu können.


    Professionell wurden die Töpfchen systematisch so verteilt, dass die Pflanzen in einem ausgewogenen Verhältnis kreisförmig um den Baum gepflanzt werden konnten. Ich war begeistert von diesem spontanen kindlichen Sinn für harmonische Ordnung:


    Unterpflanzung 1 Prozess.jpg


    Zum Schluss wurde noch Absperrband angebracht um zu verhindern dass die frischen Pflänzchen von den anderen Kindern niedergetrampelt werden und das ganze mit selbst gemalten Schildern versehen:


    Unterpflanzung 1 nachher.jpg



    Unterpflanzung 2a nachher.jpg



    Unterpflanzung 2 nachher.jpg


    Für das gemeinsame Vesper hat jeder etwas mitgebracht (hatten wir vorher gemeinsam besprochen). Wir haben zusammen geschnippelt, Kräuterbutter und Quark hergestellt, hatten selbst gebackenes Brot und selbstgemachte Marmelade. Zum Trinken gab es selbst hergestelltes Kräuterwasser und natürlich haben wir die am ersten Tag gesäten Radieschen geerntet und vernascht.


    Radieschen Ernte.jpg


    Büffet.jpg


    Am Morgen kam bei den Kindern bereits auf dass am Vortag Sommersonnenwende war. Ich habe sie diskutieren lassen, ihnen leise zugehört und nach dem Vesper das Thema nochmal aufgegriffen. Wir haben über die Bedeutung der Sonnenwende für das Gartenjahr gesprochen und ich nutzte die Gelegenheit, den Kindern etwas über alte Bräuche zu erzählen.


    Da das Gänseblümchenöl gekippt ist – war wahrscheinlich nicht sauber genug oder die Witterung einfach nicht optimal – haben wir frisches Distelöl mit ätherischem Öl (wahlweise Lavendel, Bergamotte und schottische Kiefer) versetzt und die Flaschen mit frischem Lavendel dekoriert.


    Die Kinder haben ihre Gartentagebücher mit den gepressten Blüten und Blättern dekoriert.


    Und am Ende durfte jeder seine selbst gezogenen Pflanzen mit nach Hause nehmen.
    Einige Kinder – auch außerhalb der Projekte – haben bereits nach einer Schulgarten-AG gefragt. Der Rektor hat bei seiner Ansprache die Planung derselben erwähnt und ich war inzwischen zu dem Termin mit dem Schul- und Gartenbauamt eingeladen.


    Es sieht aktuell ganz danach aus, dass der Schulgarten zeitnah "flott" gemacht und mit abschließbaren Zäunen umgeben wird.


    Der grobe Plan sieht vor, dass ich mich um die Bepflanzung kümmere und zum nächsten Schuljahr im September mit der Schulgarten-AG starten kann.


    ... To be continued ...

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  • Aus dem aktuellen Elternbrief der Schule:


    "Unsere Naturprojekte waren wieder ein voller Erfolg und für die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Erlebnis. Das Wetter war für unsere Aktivitäten sehr angenehm und so gab es bei den vielen geplanten Vorhaben und Ausflügen keine Probleme.
    Unser herzlicher Dank geht an alle Eltern, die ein eigenes Projektangebot gemacht haben und teilweise extra dafür Urlaub genommen haben. Ohne sie hätten wir diese Projekttage nicht in dieser Form durchführen können.
    So viele attraktive Angebote hatten wir noch nie! Herzlichen Dank!"


    Nächstes Ziel: Schulgarten! ^^

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  • Update


    Wie zu erwarten war, käsen sich Schul- und Gartenbauamt nicht aus mit der Erneuerung des Schulgartens... :sleeping: Die Gelder seien für dieses Jahr zugesagt und nun wartet man auf den weiteren Verlauf...


    Da ich weiß, wie das beim Land läuft mit Ausschreibungen und Beauftragungen von Bauprojekten, hab ich nur noch ne ganz leise Hoffnung, dass da bis zum Start des nächsten Schuljahres im September was passiert.


    Von daher haben wir beschlossen, für dieses Jahr das Projekt "Gartenkinder" auszusetzen.


    Da mir die Arbeit mit den Kindern in und über die Natur sehr am Herzen liegt, plane ich für die Naturprojekte in diesem Jahr gemeinsam mit einer anderen Mutter das Projekt zum Thema "Wasser". Dazu dann mehr im entsprechenden Thread.


    Hier geht´s aber auf jeden Fall weiter!
    Für dieses Jahr sind noch andere Gärtnerprojekte mit der nächsten Generation in Planung ^^

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  • *rauskram


    Nachdem ich im Sommer erfolgreich unseren jährlichen "Tag der Offenen Tür" mit einem Tomaten-topf-und Basilikum-säh-Angebot für Kinder bereichert habe, kam nun endlich die ersehnte Nachricht von der örtlichen Grundschule:


    "Es ist wahr geworden!", schreibt der Schulleiter 8o


    Nach einem sehr netten Gespräch mit der zuständigen Nachmittagsbetreuung habe ich heute einen Konzeptvorschlag für die "Schulgarten AG" erarbeitet, der Anfang nächster Woche bei der Schulleitung auf dem Tisch liegt. Dann brauchen wir nur noch die Ausschreibung und ganz viele willige Kinder, die ich zu kleinen Nachwuchsheiden Naturfreunden machen kann... Der Start ist auf den 10.10. angesetzt und wenn alles klappt wird das ganze Projekt mit meiner Fortbildung harmonieren, die ich mir für das nächste Jahr auf den Plan gestellt habe ^^


    Läuft!!! :thumbup: Endlich!!! :D

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  • *hibbel*


    Es geht looooooos...


    Gleich geht´s zum ersten Termin unserer Schulgarten AG! :freu:


    Vorerst gilt das Angebot nur für die 3. und 4. Klasse. Die 1. und 2. Klasse dürfen ab Frühling auch mitmachen.


    Ich hab schon ganz viele tolle Ideen und werde heute erstmal gemeinsam mit den Kindern überlegen, was wir so alles tolles machen wollen... Bin gespannt auf unseren Start! :)

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  • Ich hab schon ganz viele tolle Ideen und werde heute erstmal gemeinsam mit den Kindern überlegen, was wir so alles tolles machen wollen... Bin gespannt auf unseren Start!

    Ihr solltet Gras anbauen. Um ein Verbot zu verstehen, brauchen die Kids Hintergrundwissen. Um die fachgerechte Entsorgung kümmern wir uns dann. :)

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Ihr solltet Gras anbauen.

    Wir fangen erstmal mit Tomaten an... so wird spielerisch das nötige fachliche Grundwissen vermittelt... :wolfi:Die Vögel müssen natürlich im Winter auch gefüttert werden - wer weiß, was da so liegen bleibt :ugly:


    Und jetzt im Ernst:


    40 Anmeldungen!!!! 8|

    Alle werden bestimmt nicht dauerhaft dabei bleiben, wie mir das eine oder andere erschrockene Gesicht verriet als ich die Kinder bat, zu jedem Termin Gummistiefel und Matsch- / Arbeitshose mitzubringen :DAber es reicht, dass ich aus einer geplanten Gruppe spontan zwei machen muss... Gut, dass ich so flexibel bin ^^


    In den nächsten zwei Wochen werden also erstmal Beerensträucher gesetzt, Rosen und Lavendel gepflanzt, Blumenzwiebeln gesteckt, Feldsalat gesät und Beete gemistet und gedüngt :)


    Und zum Dezember kommt mein ganz besonderes Überraschungs-special... :prior:

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  • Cal das Gras aber nur für Medizinische zwecke.

    Das Artenspektrum unserer heimischen Wildgräser sind ein durchaus schützensweres Gut. Was du jetzt mit medizinisch meinst, versteh ich nicht...

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Einige Gräser Haben Wirkstoff Kombinationen die Mittler weile auch wieder Medizinisch genutzt werden. Diese fallen nicht unter das Betäubungsmittel Gesetz.

  • Was du jetzt mit medizinisch meinst, versteh ich nicht...

    Lachgras - sehr gut bei schlechter Laune

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Morgen gibt´s also den ersten offiziellen Termin mit einer Gruppe meiner Schulgarten-Kinder :)


    Aus gegebenem Anlass werde ich den Kindern zum Einstieg etwas über Igel im Herbst/Winter erzählen. Ich hab nämlich am Wochenende so ein kleines Häufchen Elend bei uns im Garten eingesammelt, getränkt, fasziniert beobachtet, gefüttert, Unterschlupf im Garten gebaut und wieder in die Freiheit entlassen. <3 Möge "Igor der Starke" den Winter gut überstehen und den Hofkatzen zeigen wo der Hammer hängt :hammer:

    Zufällig hat die Stuttgarter Zeitung am Dienstag auch noch einen passenden Artikel geliefert, den ich den Kids vorlesen werde:



    Dann werden wir ein paar ganz einfache Steckbriefe ausfüllen und endlich mit den ersten traditionell herbstlichen Pflanzungen beginnen:


    Wintersteckzwiebeln für die Gemüsebeete, Heidekraut und Herbstastern für die Zierpflanzenbeete - die nach und nach zu Sitzmöglichkeiten für ein "grünes Klassenzimmer" ausgebaut werden - und natürlich dürfen Blumenzwiebeln nicht fehlen. Wir beginnen mit dem klassischen Krokus und stecken noch ein paar Wald- und Gartenhyazinthen wobei ich die Gelegenheit nutze, den Kindern vorsichtig was über Wild- und Kulturpflanzen zu erzählen.


    Ich glaub, dann sind die Kinder erstmal platt und die ersten Spreu wird sich vom Weizen trennen... 22 Kinder pro Gruppe sind schon etwas beängstigend, schön wenn sich das ganz von allein etwas lichtet :saint:

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  • Wow, knapp 20 3.- und 4.- Klässler auf die Reihe zu bekommen ist schon was anderes als 10 Kindergartenkinder :D


    Die Kinder kommen natürlich mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen - die einen haben schon einiges im Garten gemacht und bringen gutes Vorwissen mit, die anderen starten mit der Frage "Was machen wir überhaupt in der Garten-AG?!?" und stellen ganz erschrocken fest "Wie, wir müssen hier auch was schreiben???"


    Ich kam also bewaffnet mit Steckbriefen, Pflanzen in Töpfen, Blumenzwiebeln, Ordnern und Stiften...


    Die erste Pflanze, die ich den Kindern zeigte, war das Heidekraut.


    Und zwar einmal das "Winterheidekraut" oder "Schneeheide" der Gattung Erica und einmal das "Sommerheidekraut" oder "Besenheide" der Gattung Calluna. Hieran nutze ich die Gelegenheit, den Kindern Unterschiede zwischen verschiedenen Pflanzengattungen und den Sinn von Artenbezeichungen klar zu machen. Nach und nach, nicht alles auf einmal und ganz vorsichtig - wenn bei 1-2-3 Kindern was hängen bleibt, hab ich mein Ziel erreicht ;) Die Kinder staunten sehr über die Blätter des Heidekrautes, die ja "wie Nadeln aussehen" und beim ausfüllen des Steckbriefes lernten wir, dass die Pflanz einen eher sonnigen Standort am Waldrand bevorzugt. Da unser Schulgarten unter Bäumen liegt und reichlich "Gestrüpp" vorhanden ist, also perfekt. Zusammen mit ein paar Herbstastern haben wir die Töpfe gemeinsam auf den Beeten verteilt und uns alles nochmal angesehen. Da ist den Kindern tatsächlich aufgefallen, dass einige Heidekraut-Töpfe eher schattig standen und sie haben das eigenständig korrigiert. So konnte ich den Kindern zeigen, warum berufliche Gärtner immer erst die Pflanzen in den Töpfen an ihre Bestimmungsorte stellen und sie nicht gleich einpflanzen - sonst hätten wir alles noch mal aus- und umpflanzen müssen :eek:


    Nun durften sich 8 Kinder jeweils an eine Staude stellen. Die übrigen Kinder bekamen Blumenzwiebeln - Wald- und Gartenhyazinthen in die Hand und sollten sich an die Orte stellen, wo wir die Zwiebeln setzen wollten. Als wir alles zur allgemeinen Zufriedenheit geordnet hatten, ging es an die Pflanzung. Ich gab eine kurze Anleitung und die Kinder pflanzten selbstständig ihre Stauden und Zwiebeln.


    Als die ersten fertig waren, wollten sie Harken holen, um die vielen Blätter vom Boden weg zu harken. Diese Gelegenheit nutzte ich, um den Kindern den Sinn vom Laub auf dem Boden zu erklären und sie zu bitten, eben nichts weg zu harken, da unsere frisch gesetzten Pflanzen dieses Laub als Schutz für den Winter brauchen. Herrlich, wie nun die Heidekräuter und Herbstastern liebevoll in Laub verpackt wurden!


    Am Rand des Gartens entstand noch ein großer Laubhaufen.

    An diesem versammelten wir uns zum Abschluss und ich erzählte von den Igeln. Gemeinsam fanden wir heraus, wie wir den Igeln im Herbst helfen können und was wir lieber nicht tun. Was wir ihnen füttern können und was auf keinen Fall in den Igelnapf gehört.


    Die Stunde war viel zu kurz und ist regelrecht verflogen. Ich meine, bei der Verabschiedung in viele fröhliche und zufriedene Gesichter geschaut zu haben. :thumbup::)


    Nächste Woche darf meine zweite Gruppe Johannisbeeren und noch ein paar Blumenzwiebeln setzen.


    Im Nachgang haben sich noch einige Ideen entwickelt. So würde ich gerne am Rand einen Steingarten und in der Mitte ein Hochbeet zusammen mit den Kindern aufbauen und habe eine Ecke gefunden, die sich perfekt als kleine "Hecke" eignet. Außerdem säen wir vielleicht noch Bärlauch und ein Pilzbeet wäre sicher auch cool... :/:saint:


    P.S.: Ich hätte gerne ein paar Fotos reingebracht, hab aber leider noch nicht rausgefunden, wie das jetzt im neuen System funktioniert ?(

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  • Nun hat unser Schulgarten auch Johannisbeeren - rote und weiße und jeder mit einer anderen Blütezeit (Juni-Juli-August), was uns hoffentlich eine laufende Ernte über den ganzen Sommer beschert :) Dazu haben wir noch Wildtulpen, Narzissen, Riesenkrokusse und Blaulilien gesetzt sowie die Gemüsebeete schonmal mit Wintersteckzwiebeln "eingefriedet". Der Bausatz für´s Hochbeet ist in Bestellung gegeben und die Ideen für eigene Bau- und Gestaltungsprojekte sprudeln nur so!


    Nach den Herbstferien sind wir in der pflanzungsfreien Zeit der (Natur-)Geister und kümmern uns etwas um unsere Gartengäste. Der Plan ist, Meisenknödel und -glocken selber zu basteln. Es ist übrigens recht abenteuerlich, außerhalb des Internets Rindertalg besorgen zu wollen :pinch::S


    Nebenbei habe ich heute festgestellt, dass ich es gar nicht ab kann, wenn man mir ungebeten in meinen Unterlagen rumstöbert, mit Halb- und Falschwissen klugscheißt und sich ungefragt an meinem Material bedient :rolleyes:

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  • Vogelfutter herstellen begeistert :eek:


    Sowohl die unruhigen Jungs als auch die schicki-micki-Mädels waren mit vollem Einsatz dabei, als wir am Donnerstag Rindertalg geschmolzen, mit einer Wildvogel-Körnermischung vermengt, aus alten Klopapierrollen Ringe geschnitten und das warme Gemisch zusammen mit einem Stück Hanfseil dort rein gefüllt haben. Hat echt Spaß gemacht und es gab tolle Dialoge mit den Kids.


    Bin gespannt, wie meine zweite Gruppe in zwei Wochen mitmacht. Für diese hab ich Mini-Tontöpfe besorgt in die das Futter dann gefüllt wird.


    Da ich alles mit naturpädagogischem Hintergrund mache, haben wir natürlich nebenbei besprochen, welche Vögel über den Winter bei uns im Garten sind und was die so fressen. Auch was sie nicht fressen sollten haben wir erörtert und die Kids haben eine Übersicht und das Grundrezept für Vogelfutter in ihre Ordner bekommen.


    Die fertigen Futterteile werden dann an unseren Weihnachtsbaum im Schulgarten gehangen (davon wissen die Kinder noch nichts :S) und jeder darf sich ein Teil mit nach Hause nehmen. Vielleicht lasse ich sie über die Weihnachtsferien noch Listen machen, wer sich da so an dem aufgehängten Futter bedient hat :/


    Was füttern?


    ·      Basisfutter für alle Arten: Sonnenblumenkerne (ungeschält)

    ·      >> Körnerfresser: Meisen, Finken, Sperlinge

    ·      Rosinen, Obst, Haferflocken, Kleie (in Bodennähe)

    ·      >> für Weichfutterfresser: Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln, Wacholderdrosseln

    ·      Gemische aus Fett und Körnern

    ·      >> insbesondere Meisen

    ·      >> Achtung: keine Meisenknödel in Plastiknetzen aufhängen!

    ·      >> Achtung, NICHT füttern: Brot, salzige Nahrung, wie Speck oder Salzkartoffeln


    Rezept Vogelfutter


    ·      1 Teil Rindertalg

    ·      1Teil Vogelfutter (Körnermischung)

    ·      1 Schuss Speiseöl

    ·      Schnur (z.B.Hanfseil)

    1.     Den Rindertalg vorsichtig bei geringer Wärmezufuhr in einem Topf schmelzen.

    2.     Wenn Talg flüssig ist, einen Schuss Speiseöl dazugeben.

    3.     Die Futtermischung dazu geben.

    4.     Unter Rühren etwas abkühlen lassen, sonst laufen die Formen aus.

    5.     Die Masse in Ausstechformen, zerschnittene Papierrollen, Silikonformen, Backformen, etc. gießen oder zu Meisenknödeln formen oder direkt an Baumstämme streichen.

    Futterplatz eher schattig wählen da das Fett durch Sonnenstrahlung schmelzen kann.


    Hier gibt´s ein tolles Schaubild zum Download und Ausdruck

    Und hier gibt´s Rindertalg und Futter


    "I live my dream today,
    I lived it yesterday
    an I´ll be living yours tomorrow
    So don´t look at me that way"
    :whistling:

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