Invasive Tierarten

Schon gewusst…?

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  • https://www.moz.de/landkreise/…f-artikel/dg/0/1/1719118/
    Hennigsdorf (MOZ) Etwa zur Zeit des Sonnenuntergangs will der Hennigsdorfer Peter Balke am Montag in seinem Garten in der Heimstättensiedlung einen höchst ungewöhnlichen Gast gesehen haben.
    "Erst dachte ich, es wäre ein Fuchs.
    Aber dazu war das Tier viel zu hochbeinig. Und das Fell war zu 80 Prozent grau." Das Tier habe sich mit seinen Vorderläufen auf den gut einen Meter hohen Zaun gestützt "und hat diesen mit einem eleganten Sprung überwunden."
    Als Peter Balke am nächsten Tag in dieser Zeitung den Artikel "Des Wolfes kleiner Bruder" las, war ihm klar: "Das muss ein Goldschakal gewesen sein." In dem Bericht ging es um vermehrte Sichtungen des Goldschakals in Deutschland.
    "Grundsätzlich kann das durchaus sein", will Sebastian Kolberg eine Begegnung mit diesem in Deutschland ausgesprochen seltenen Tier nicht ausschließen. Kolberg ist im Bundesverband des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) Referent für Artenschutz.
    Er meint: Die sich vom Balkan aus ausbreitenden Goldschakale "könnten nördlich von Berlin einen für sie günstigen Lebensraum vorfinden". Allerdings dürfte es sich dabei eher um nicht sesshafte Einzeltiere handeln. Dass sich ein solches Raubtier aber innerhalb einer Stadt beziehungsweise in Dörfern oder deren Umgebung zeigt, sei ihm in Deutschland noch nicht untergekommen.
    Wesentlich skeptischer beurteilt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung die vermeintliche Beobachtung des Hennigsdorfers.
    Der Wildtierexperte hält eine Schakal-Sichtung zwar für nicht gänzlich ausgeschlossen, aber "sie ist extrem unwahrscheinlich und liegt bei 1 zu 100 000." Pro Jahr gebe es in Deutschland ganze ein bis zwei nachgewiesene Sichtungen.
    Der Goldschakal sei, vor allem bei schlechterer Sicht in der Dämmerung, leicht mit einem Wolf oder Fuchs zu verwechseln. Auf die Beschreibung des Hennigsdorfers eingehend, dass das Tier "sehr hochbeinig" gewesen sei, setzt er in diesem Fall auf einen Fuchs und hat dafür auch eine Erklärung:
    "Der Goldschakal wirkt hochläufiger als der Fuchs. Doch Ende März haben die Fähen (weibliche Füchse/Anm. d. Red.) bereits ihre Welpen im Bau. Sie haben dann meist keine Haare mehr am Bauch und sind abgemagert. Dann wirken sie wie ein hochläufiges Tier."
    Sollte es sich nicht um einen Fuchs gehandelt haben, wäre die Sichtung eines Wolfes wahrscheinlicher als die eines Goldschakals. "Aber auch hier liegt die Wahrscheinlichkeit bei unter einem Prozent", meint der Experte. (rol)
    ..............................................
    Denke,ich hab den gleichen Fuchs gesehen-so hoch wie ein Irisch Setter!

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • https://www.sueddeutsche.de/wi…-erobert-europa-1.4317164
    Fachleute rätseln, wie sich ein mittelgroßes Raubtier in Europa fast unbemerkt ausbreiten konnte


    Ob sich der Schakal auch in Deutschland fest ansiedelt und Rudel bildet, ist aufgrund der zunehmenden Präsenz des Wolfs ungewiss. "Wir haben bisher zu wenig Erfahrung, ob sie sich tatsächlich überall aus dem Weg gehen", sagt Böcker. Sicher ist jedoch, dass städtische Gebiete als Lebensraum für den Goldschakal eher nicht infrage kommen. Aber auch Gebirge, lang anhaltende Schneedecken und intensiv bewirtschaftete Agrarflächen ohne Deckungsmöglichkeiten schrecken die Tiere vermutlich eher ab.
    Dass sich ein mittelgroßes Raubtier in Europa beinahe unbemerkt ausbreiten kann, weckt wissenschaftliche Interessen. Hat die enorme Expansion ökologische Folgen? Verschiebt sie lokal die Räuber-Beute-Verhältnisse? In Deutschland steht der bisher erst sporadisch in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern vorkommende Goldschakal unter dem europäischen Naturschutzrecht.

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • https://www.berliner-zeitung.d…OaCkEFc48KFDRunelqPLadxF4
    Berlin-Mitte/Neukölln -
    Sie fressen alles: Das Vorkommen eingeschleppter Sumpfkrebse in Berliner Gewässern soll deshalb weiter eingedämmt werden. Von 1. April bis Ende November dauere die Fangsaison, sagte der Wildtierexperte der Umweltverwaltung, Derk Ehlert, der Deutschen Presse-Agentur. Die Reusen würden aber wohl erst später ausgelegt, weil die Krebse erst ab einer Wassertemperatur von 12 bis 15 Grad wieder aktiv werden. Über den Winter bewegen sich die Krebse nur sehr wenig.
    Von den Vielfraßen befallen sind insbesondere die Wasserläufe und Becken im Tiergarten (Mitte) und Britzer Garten (Neukölln). Das Ausmaß war bis vor wenigen Jahren weitgehend unbemerkt geblieben. Im Vorjahr wurden dann allein in den beiden Parks fast 39.000 Stück gefangen und zum Verzehr verkauft.
    Spandauer Fischer dürfen auf die Jagd gehen
    Die Erlaubnis dort zu fischen hat nun zum zweiten Mal ein Spandauer Fischer bekommen, wie Ehlert sagte. Weil die Tiere als Gefahr für heimische Arten und Ökosysteme gesehen werden, ist die Eindämmung EU-weit geboten.

    Trotz des großen Fangs im Vorjahr geht Ehlert davon aus, dass insbesondere im Tiergarten noch zahlreiche Exemplare übrig sind. Dort hätten die Fangmengen auch zum Saisonende 2018 kaum abgenommen.
    Im Gegensatz zum Tiergarten mit seinen Ab- und Zuläufen sei der Britzer Garten eher in einer Insellage: „Dort kann der Bestand vermutlich erheblich reduziert werden. Ob wir ihn ganz rausbekommen ist die Frage“, sagte Ehlert. Es müsse nur ein einzelnes Weibchen mit Eiern überleben, damit eine neue Population entstehen kann. Ein Weibchen trage in unseren Gefilden mehrere Dutzend Larven bei sich.
    Sumpfkrebse fressen Pflanzen und Laich
    Zur Frage nach Sumpfkrebs-Schäden sagte der Experte: „Was nicht da ist, kann nicht als Schaden gesehen werden.“ Die Krebse fräßen Pflanzen und Laich von Fischen - „alles, was sie bekommen können“. Im Britzer Garten falle auf, dass seit einigen Jahren kaum noch Kaulquappen in den Becken seien. „Aber das kann auch andere Ursachen haben, wie den pH-Wert des Wassers, Fische oder Waschbären.“ Anzeichen, dass die Krebse Krankheiten auf Amphibien übertragen, habe man bisher nicht, betonte Ehlert.
    Außer den Parks ist auch die Spree Fangrevier: Dort dürften Berufsfischer die Tiere aus dem Wasser ziehen, allerdings werden dort eher Einzelexemplare vermutet. Diese nutzen den Fluss nach Ehlerts Einschätzung, um zu wandern. Mit ihren vielen Spundwänden sei die Stadtspree „kein geeignetes Biotop“ für ein dauerhaftes Vorkommen. Die Tiere bevorzugen flache Ufer und stehende Gewässer. Nicht befischt werden den Angaben zufolge Panke, Tegeler Fließ und Havel, obwohl es auch dort Verdachtsfälle gegeben hatte.
    Bei Sumpfkrebsen beginnt die Fortpflanzungssaison im Mai und dauert bis circa August, wie Ehlert sagte. Hierzulande bekämen die Krebse wegen ihrer kurzen aktiven Zeit nur einmal jährlich Nachwuchs. In ihrem natürlichen Lebensraum - der Süden der USA und Nordmexiko - sei das angesichts der Wärme mehrmals pro Jahr der Fall. Die Exoten in der Berliner Natur sind vermutlich Nachkommen von Sumpfkrebsen, die in Aquarien gehalten und ausgesetzt wurden. (dpa)

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • In Tirol ist Anfang der Woche ein junger Braunbär in eine Fotofalle getappt - wenige Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt. Wir haben da ein paar Benimmregeln für den Zuwanderer, damit er nach dem bayerischen Grenzübertritt nicht zum "Problembär" wird um sein Leben bangen muss...


    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Hm, vielleicht können wir den Bär nach Offenbach locken, da kann er kann er dann die Krebse fressen - und die Offenbacher...

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Was hast Du gegen Offenbacher?




    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Süßwasserquallen bevölkern derzeit die Havel. Jede groß wie ein Zwei-Euro-Stück. Wegen des heißen Wetters der vergangenen Woche konnten sie sich stark vermehren.
    Diese Neu-Berliner sind kleine glibbrige Zeitgenossen. Sie lassen sich gern im warmen Wasser schaukeln, die Sonne auf ihre gallertartige Schwabbel-Plauze scheinen.
    Janina Wannicke (34) aus Pankow entdeckte an die Hundert in der Bucht „Bürgerablage“ an der Oberhavel in Spandau, wo sie mit ihren beiden Kindern badete. „Ich dachte, ich gucke nicht richtig“, sagt sie. „Seit dreißig Jahren komme ich hierher, habe solche Tierchen noch nie gesehen.“ Sie fing sie für eine kurze Beobachtung ein. „Meine dreijährigen Zwillinge waren fasziniert.“
    Die Nesseltierchen wurden im 19. Jahrhundert aus Ostasien nach Europa gebracht. Erste Beschreibungen gab es 1880 aus einem künstlichen Becken im Regents Park London. 2006 tauchten sie erstmals in der Unterhavel an der Pfaueninsel auf.
    „Die eingeschleppten Medusen können über Jahre unbeachtet in Polypenform an Pflanzen leben“, sagt Dr. Reinhard Müller (56), Experte für wirbellose Süßwassertiere. „Nur, wenn die Wassertemperatur auf über 25 Grad steigt, bilden die Polypen Sprossen aus, durch Abschnürung entstehen Quallen.“
    Mit geöffneten Mund und Hilfe ihrer 614 Tentakel gleiten sie von der Oberfläche zum Grund, fressen Plankton, filtern dabei das Wasser. „Ihre Nesselhaare enthalten ein schwaches Gift, das beim Menschen zu leichten Hautreizung führen kann“, so Müller.
    Tatsächlich hatte die dreijährige Tochter von Janina Wannicke nach dem Baden eine Hautrötung an der Hüfte. Ob diese von den Quallen ausgelöst wurde, blieb unklar.

    Sie fing sie mit einem Eimer ein, entließ sie danach aber wieder in die Freiheit (Foto: Sven Meissner)
    https://www.bz-berlin.de/berli…IfWx0eJjz9Jku454m1GrjjK2c

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Die sind bei uns inzwischen recht weit verbreitet. Auch bei direktem Kontakt konnte ich keinerlei Hautreizungen feststellen. Weder an mir, noch an wesentlich zarteren Geschöpfen oder gar Kindern.
    Ich find die Tierlein mehr als possierlich. :love:

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Ja aber es ist ein Zeichen das eine bestimmte Fischart nicht oder sehr schwach vertreten ist nämlich die sie Fressen.

  • Autsch, wenn ich solche Berichte schon sehe bekomme ich Zustände...
    Richtige Stimmungsmache...


    Erst einmal handelt es sich bei den Kräuseljagdspinnen um eine Familie, nicht um eine Art.
    Alle Spinnen sind giftig für alle Tiere nur machen Dosis und die Fähigkeit die menschliche Haut zu durchdringen den Unterschied...

    Nicht in den Zweigen, in den Wurzeln liegt des Baumes Kraft

  • Zitat

    In der gesamten Rheinebene leben mittlerweile Tausende wilder Halsbandsittiche - giftgrüne Nachfahren entflohener Käfigtiere, die das Leben in Freiheit genießen. Doch ihr fröhliches Treiben könnte bald ein Ende haben: Viele Biologen wollen die Tiere in Deutschland ausrotten.



    Ö K O N A Z I S !!!

  • Dabei sind die echt cool. Hab in Heidelberg meine Umschulung gemacht und bin täglich in Heidelberg da bei dem Seniorenzentrum. Die sind zum schießen.

    "Niemand in der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue"

    Publius Cornelius Tacitus
    :wyawn:

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