Schon gewusst…?

Die politische Organisation der Wikinger gleicht am ehesten einem demokratischen System.
In Island tagte vor über 1000 Jahren zudem das „Thingvellir“, das als eines der ältesten Parlamente der Welt gilt.




  • Hallo liebe Heiden, ich bin noch nicht sonderlich lange Asatru ( ungefähr 2 Monate) und möcht mich auch in anderen heidnischen Richtungen informieren. Was haltet ihr vom, in Europa eher weniger bekannten Kemetismus. Kann man im Asatru unteranderem auch noch zu anderen Göttern beten z.B die ägyptische Götterwelt ohne unsere Götter zu erzürnen? Ich finde den Kemetismus sehr interessant. Ich bedanke mich schonmal im voraus für die Hilfe. :prost: Möge Freyr euch behüten.

  • Kemetismus ? noch nie was davon gehört. :(
    Aha, Kemetismus – Wikipedia


    Ja, die Ägyptische Götterwelt ist natürlich interessant, aber auf meinem Blotplatz möchte ich keine anderen Götter als die Germanischen Götter. Die keltischen Gottheiten kann ich noch akzeptieren weil Kultur von kelten und Germanen doch recht ähnlich.
    Es ist natürlich legitim das Heiden heidnische Gottheiten anrufen, nur sollte man sich aber konsequent entscheiden. Ich persönlich lehne Mischkulte konsequent ab. ;)


    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Kemeten gibt es auch in Deutschland.



    Es ist natürlich legitim das Heiden heidnische Gottheiten anrufen, nur sollte man sich aber konsequent entscheiden. Ich persönlich lehne Mischkulte konsequent ab.


    Natürlich ist es völlig in Ordnung sich zu einem bestimmten Kult und dessen Göttern zu bekennen. Doch die sprichwörtliche religiöse Toleranz der Heiden begründet sich darauf, andere Religionen und deren Gottheiten nicht abzulehnen. Im alten Rom interessierte es niemanden, ob man zum Tempel einer römischen Gottheit ein Opfer brachte oder zum Tempel der Isis (ägyptisch), des Äskulap (griechisch) oder der Magna Mater (Kybelekult aus Kleinasien). Ja, diese Tempel gab es im antiken Rom oder einen heiligen Bezirk des ägyptischen Kults in Prienne, einer griechischen Stadt. Wichtig war lediglich, sich dem Polis- und Staatskult nicht zu versagen und den Göttern Respekt zu zollen.




    Genaugenommen wurde genau jene religiöse Toleranz praktiziert, die heute als vorbildlich gilt. Allerdings trug diese auch zum Untergang paganer Kulte bei, da man argumentativ und inhaltlich auf das Auftreten einer Religion mit Alleinvertretungsanspruch nicht vorbereitet war. Die Lehre daraus kann nur lauten, dass Heiden zwar in der Tradition ihres Kultes weiterhin religiöse Toleranz zeigen und leben sollten, allerdings mit einer Einschränkung. Sollte eine andere Religion diese Toleranz nicht ausüben, kann man dies nicht akzeptieren. Man darf aus der Geschichte lernen und das Intolerante zu tolerieren, wendet sich früher oder später immer gegen den Toleranzausübenden.

    Aber der Tempel, der sich in Wolken verliert, heilig der Artemis, ließ alles andere verblassen.

  • Ich denk das Heidentum ist für Einflüsse aus anderen Glaubensrichtungen durchaus offen.
    Ich persönlich würde für mich aber ein Problem in der "Göttlichkeit" der ägyptischen Götter im Vergleich zu den germanisch/ keltischen Gottheiten sehen.
    Explizit meine ich damit zum Beispiel die Unfehlbarkeit bzw. die absolute Unsterblichkeit etc..
    Das unsere Götter so "menschlich" und fehlbar sind ist ein großer Teil der sie mir Nahe bringt.
    Aber wie gesagt das ist nur meine persönliche Ansicht. ;)

  • Soweit ich informiert bin, ist der Kemetismus eine Religion mit unheimlich vielen großen und kleinen Regeln, deren strikte Befolgung maßgeblich für die Ausübung des Glaubens ist und die mit der Art der Göttlichkeit (um Hagalaz' Bezeichnung aufzugreifen) zu tun hat. Wenn man an die ägyptischen Götter glaubt, kann man das meiner Meinung nach in der Verehrung nicht einfach ignorieren. Ich jedenfalls würde es nicht versuchen wollen. Ich finde es bemerkenswert, wenn heute jemand den Kemetismus ernsthaft lebt. Ich würde mir jedoch gut überlegen, ob ich das auf mich nehmen möchte und kann. Erst recht, wenn ich eigentlich noch eine andere Religion ausübe.

  • Ich persönlich würde für mich aber ein Problem in der "Göttlichkeit" der ägyptischen Götter im Vergleich zu den germanisch/ keltischen Gottheiten sehen.


    Es ist kein Problem, dass göttliche in den Göttern anderer Religionen anzuerkennen. Gerade darin lag die Toleranz der alten Kulte. Als Alexander der Große nach Ägypten kam, setzten sie Zeus mit Amun gleich - da gab es kein denken ala mehr oder weniger wert. Das Zeusorakel von Dodona, soll laut der Überlieferung von einer Amunpriesterin aufgebaut worden sein. Also andersherum hatten die Kemeten auch keine Berührungsängste.


    Ich würde mir jedoch gut überlegen, ob ich das auf mich nehmen möchte und kann. Erst recht, wenn ich eigentlich noch eine andere Religion ausübe.


    Es stimmt, die Kemeten haben sogar heute noch strenge Regeln. Diese werden von ihnen auch befolgt. Doch den ägyptischen Göttern ein Opfer zu bringen ist kein Problem, deshalb ist man noch längst kein Kemet. Man erweist nur den Göttern seinen Respekt, und darum geht es letztendlich.



    Explizit meine ich damit zum Beispiel die Unfehlbarkeit bzw. die absolute Unsterblichkeit etc..

    Ich weiß nicht wie das im germanischen Heidentum ist (hat die Religion der Germanen eigentlich eine genaue Bezeichnung, einen Namen?), aber im Hellenismos und in der Religio Romanum besitzen die Götter weder die Fähigkeit zur Allmacht, noch zur Omnipräsenz oder Allwissenheit. Sie sind jedoch unsterblich und besitzen Fähigkeiten, die weit über die der Sterblichen hinausgehen. Sie bedürfen nicht einmal der Anbetung. Was wären das auch für Götter, die auf die Gebete der Menschen angewiesen sind? Götter stehen über dem Wirken der Menschen, können sie erhören, benötigen sie aber nicht, - weil sie sind Götter. Gottheiten die Gebete erzwingen und einfordern, geradezu nach ihnen hecheln und allen drohen, die ihrer Forderung nicht entsprechen, scheinen mir schwach und wenig göttlich zu sein. So gesehen wende ich mich aus freien Stücken, ohne jeglichen Zwang an die Götter, wenn ich Gebete an sie richte und ihnen opfere.

    Aber der Tempel, der sich in Wolken verliert, heilig der Artemis, ließ alles andere verblassen.

  • Meine persönliche Angst ist, die Göttrr zu erzürnen( übertrieben gesagt). Da ich ja noch nicht lange Asatru bin, bin ich mir garnicht sicher ob Asatru überhaubt die richtige heidnische Strömung ist, da ich weder durch einen Traum o.ä. zu ihnen gekommen bin. Auaserdem habe ich Schwierigkeiten mir die ägyptischen Götter als Naturverbunden darzustellen, da sie sich ja sehr von den germanischen unterscheiden. ?( :)

  • Was haltet ihr vom, in Europa eher weniger bekannten Kemetismus.

    Ich finds interessant, dass die meisten Anhänger NICHT in Ägypten leben...


    Meine persönliche Angst ist, die Götter zu erzürnen( übertrieben gesagt).

    In der Bibel steht...: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!" <X


    Das Gebot “Du sollst keine anderen Götter haben neben Asen & Wanen" such ich in der Edda glücklicherweise bis jetzt vergebens... :thumbup:


    Hier gibt's übrigens schon einen Thread, der das Thema ausführlich behandelt:

    https://asatru-forum.de/index.…-germanische-g%C3%B6tter/

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Da ich ja noch nicht lange Asatru bin, bin ich mir garnicht sicher ob Asatru überhaubt die richtige heidnische Strömung ist, da ich weder durch einen Traum o.ä. zu ihnen gekommen bin.

    Ich hoffe, dass dies kein Kriterium ist für welchen heidnischen Kult auch immer. :)


    Die verschiedenen Götterpantheons gehören ja, ob man nun religiös ist oder nicht, zu verschiedenen Kulturen: die germanischen Sagen und Götter sind ja kulturelles Erbe aller germanischsprachigen Menschen, vielleicht sogar aller Menschen, da Odin, Thor & Co. zwar nicht so berühmt sind wie ihre olympischen Kollegen, ihre Bekanntheit sich aber nicht nur auf die germanischen Länder beschränkt. Und die olympischen Götter sind ja sowieso so ziemlich weltberühmt.


    In heidnischer Zeit verehrte man ja auch die Götter seines Stammes oder seiner Stadt, ob sie einen nun gerufen haben oder nicht.

  • Es ist kein Problem, dass göttliche in den Göttern anderer Religionen anzuerkennen


    Ich weiß nicht wie das im germanischen Heidentum ist

    Ich glaube du hast meine Aussagen etwas missverstanden. Mir ging es nicht im geringsten darum andere Gottheiten ihre "Macht" bzw "Göttlichkeit" abzuerkennen.
    Mein Anliegen lag darin, dass ich es für mich persönlich als schwer erachte, unfehlbare und unsterbliche Götter (Ägytisches Neuheidentum) mit sehr menschlichen, sterblichen Göttern (Wanatru, Asatru, Celtoi) zu vermischen.

  • Sorry Hagalz, da habe ich wirklich in die falsche Richtung gedacht.


    Wobei ich gar nicht weiß, ob die ägyptischen Götter als unfehlbar gelten. Ich wollte nur zeigen, wie unproblematisch die Religionen damals, bei allen existierenden Unterschieden miteinander umgingen, wenn sie sich begegneten. Trotzdem machte man sich seine Gedanken zu den Göttern und diese waren zum Teil sehr differenziert. Sie führten aber nicht zur Ablehnung des anderen Kultes, zur Überhöhung oder totalen Abgrenzung.

    Aber der Tempel, der sich in Wolken verliert, heilig der Artemis, ließ alles andere verblassen.

  • Doch die sprichwörtliche religiöse Toleranz der Heiden begründet sich darauf, andere Religionen und deren Gottheiten nicht abzulehnen.

    Ich lehne andere Gottheiten nicht ab. Ich bete sie aber auch nicht an.

    Im alten Rom interessierte es niemanden, ob man zum Tempel einer römischen Gottheit ein Opfer brachte oder zum Tempel der Isis (ägyptisch), des Äskulap (griechisch) oder der Magna Mater (Kybelekult aus Kleinasien).

    Im alten Rom war es mehr oder weniger Pflicht die alten Götter, Hausgeister (Penaten) durch Opfergaben freundlich zu stimmen. Alleine schon deswegen weil man sich deren Zorn nicht zuziehen wollte.

    Genaugenommen wurde genau jene religiöse Toleranz praktiziert, die heute als vorbildlich gilt.

    Der Begriff Toleranz paßt da garnicht. Rom hat andere heidnische Gottheiten zugelassen um ungestört weiter machen zu können. Expansionspolitik und so. Also nix mit Menschenrechtlicher Toleranz, sonder man fremde Götter wort wörtlich geduldet. (Wörtlicher Inhalt des Begriffes Toleranz). ;) :kiss:


    Und wie gesagt, bis auf vielleicht Keltische, kommen mir andere Götter nicht auf meinen Blotplatz. :thor:


    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Und wie gesagt, bis auf vielleicht Keltische, kommen mir andere Götter nicht auf meinen Blotplatz.

    Nicht einmal slawische, wenn ich mir Deinen Standort so angucke? Gab es je Kelten in Berlin...? (Die Frage ist jetzt mehr mit 'nem Augenzwinkern gedacht.)



    Wobei man sich ohnehin die Frage stellen kann, inwieweit die verschiedenen Einzelpersonen überhaupt sämtliche Götter ihres jeweiligen Stammes oder ieder jeweiligen Stadt verehrt haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Otto-Normal-Heide sicherlich zu den großen Feiertagen an gemeinsamen Opferritualen zu Ehren der mächtigsten Götter teilnahm, doch vielleicht den Rest des Jahres Göttern huldigte, die einen sehr viel kleineren Wirkungsbereich hatten, die vielleicht im naheliegenden Wald oder Sumpf hausten, die vielleicht niemals einen eigenen Namen, geschweige denn eine Genealogie oder Mythologie hatten, dafür aber emsig verehrt wurden?

  • Ich kann mir gut vorstellen, dass der Otto-Normal-Heide sicherlich zu den großen Feiertagen an gemeinsamen Opferritualen zu Ehren der mächtigsten Götter teilnahm, doch vielleicht den Rest des Jahres Göttern huldigte, die einen sehr viel kleineren Wirkungsbereich hatten

    Ein sehr guter Beitrag, Iwan-Dummerjan. Dass Parthenon, dass was Du als Haupgottheiten zusammenfasst, wurde sicher besonders geehrt. Doch sogar dabei gab es Unterschiede. Letztlich war die Welt und Natur so voller Gottheiten, dass es schlichtweg unmöglich war, alle Götter gleichermaßen zu ehren. Auch ich habe Gottheiten, an die ich mich bevorzugt wende.



    Ich denke, dass es an den Lebensumständen, an den Rahmenbedingungen und den persönlichen Erfahrungen der einzelnen Menschen lag, welchen Gottheiten sie sich besonders zuwandten

    Aber der Tempel, der sich in Wolken verliert, heilig der Artemis, ließ alles andere verblassen.

  • Ich lehne andere Gottheiten nicht ab. Ich bete sie aber auch nicht an.

    Das ist in Ordnung, denn dass so zu entscheiden steht Dir frei.


    Im alten Rom war es mehr oder weniger Pflicht die alten Götter, Hausgeister (Penaten) durch Opfergaben freundlich zu stimmen. Alleine schon deswegen weil man sich deren Zorn nicht zuziehen wollte.

    Da liegt ein kleiner Irrtum vor, denn eine vorgeschriebene Pflicht gab es nicht. Das einige Leute Angst davor hatten die Götter zu verärgern oder sich deren Gunst sichern wollten, ist hingegen richtig. In Rom gab es sogar Atheisten, Leute die sich ganz offen kritisch mit dem Kult auseinandersetzten. Deshalb wurden sie aber nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt. So lange sich jemand nicht dem Kult zu Gunsten der Gemeinschaft entzog, oder die Götter beleidigte, war alles in Ordnung. Wie man den Kult im eigenen Haus gestaltete, war jedem selber überlassen.

    Rom hat andere heidnische Gottheiten zugelassen um ungestört weiter machen zu können. Expansionspolitik und so. Also nix mit Menschenrechtlicher Toleranz,

    Ähm, Menschenrechte gab es damals gar nicht, weshalb mich diese Wortwahl etwas fremdeln lässt.



    Ja, Rom ist groß geworden, aber ich möchte daran erinnern, dass (nach damaligen Verständnis) Rom über weite Teile, eine defensive Militärpolitik bevorzugte. Das wird oftmals vergessen, weil es natürlich auch Angriffskriege gab, wie das damals eben üblich war.



    Das man andere Gottheiten und Kulte zuließ, diese nicht reflexhaft oder aus Grundsätzen heraus prinzipiell verbot, war doch schon recht tolerant. Zudem muss ich anmerken, dass damals Kult und Politik weiter getrennt waren als heute Kirche und Staat.



    Aber ich stimme Dir gern zu, dass die Römer durch die Duldung und Akzeptanz neuer Kulte auch den inneren Frieden wahren wollten. Ein toller Nebeneffekt war oftmals gelungene Integration im Zusammenhang mit Assimilation. Das ist auch der Grund, warum ich kritisiere, dass in der Migrationspolitik nur von Integration die Rede ist. Ohne Assimilation gelingt diese nicht.

    Aber der Tempel, der sich in Wolken verliert, heilig der Artemis, ließ alles andere verblassen.

  • Ein sehr guter Beitrag, Iwan-Dummerjan. Dass Parthenon, dass was Du als Haupgottheiten zusammenfasst, wurde sicher besonders geehrt. Doch sogar dabei gab es Unterschiede. Letztlich war die Welt und Natur so voller Gottheiten, dass es schlichtweg unmöglich war, alle Götter gleichermaßen zu ehren. Auch ich habe Gottheiten, an die ich mich bevorzugt wende.


    Vielen Dank für das Kompliment. Mir ging es allerdings etwas weniger um bevorzugte Gottheiten, als viel mehr um die Verpflichtung des Kults. Ich denke, dass der Kult der größeren Gottheiten ohnehin einer größeren Gemeinschaft oblag, wohingegen den Einzelpersonen, insoweit sie nicht reich genug waren einen eigenen Tempel zu stiften, zumeist nur der Kult der eigenen Hausgeister oder Ahnengeister oblag.


    Das man andere Gottheiten und Kulte zuließ, diese nicht reflexhaft oder aus Grundsätzen heraus prinzipiell verbot, war doch schon recht tolerant.

    Ich denke auch, dass die Vorstellungen von damals da auch mitspielten: schließlich wurden sehr oft Götter bzw. ihre Bildnisse geraubt und nach Rom gebracht. Die Römer erhofften sich so, dass die Gunst dieser fremden Götter nun auf die Stadt Rom überging. Vermutlich hatte das weniger mit einem Wunsch nach Versöhnung mit den Besiegten zu tun, sondern sehr viel mehr mit dem Schutz des eigenen Volkes. Wenn die fremde Gottheit einen schon nicht segnen wollte, so dachte der Römer immerhin ihren Zorn durch Tempelbauten zu verringern. Kann ich mir vorstellen.



    Zudem muss ich anmerken, dass damals Kult und Politik weiter getrennt waren als heute Kirche und Staat.

    Ja? Das kann ich mir, doch gerade in Rom oder überhaupt bei den heidnischen Völkern nur sehr schwer vorstellen. Gab es doch nicht einmal ein eigenes Wort für die ausgeübte Religion. Der römische Kaiser war ja zugleich auch Pontifex Maximus. Und der Verbot des Isiskults im ersten Jahrhundert vor Christus hing ja gerade mit der politischen Situation zusammen: Oktavian der sich mit Antonius und Kleopatra bekriegte.

  • Also ich persönlich bin der Ansicht, ohne hier irgendjemand irgendetwas vorschreiben zu wollen (!), dass man sich mit jeder Religion befassen kann, aber nur zu den Göttern beten kann, zu denen man auch "gehört".
    Meiner persönlichen Ansicht nach, würde ich also sagen, dass Kemetismus nur von "Ägyptern" selbst praktiziert werden kann, und jeder "Germane" davon die Finger lassen sollte, und nur zu den Göttern seines Volkes beten kann/soll.


    Wie gesagt, nur meine Meinung und ich will sie sicherlich niemanden aufzwingen. Wenn du trotzdem Asatru und Kemetismus gleichermaßen praktizierst ist das dein Bier.