Kräutertees

Schon gewusst…?

Mjölnir (isländisch; aus altnordisch Mjǫllnir, Bedeutung umstritten, womöglich „Malmer“, „Blitz“ oder „glänzende Blitzwaffe“) heißt in der germanischen Mythologie ein Kriegshammer, die magische Waffe des Gottes Thor, mit der dieser die Feinde der Götter, vor allem die Thursen (Riesen) und die Midgardschlange, bekämpfte.

  • Ja wie groß ist der Mut?
    Würdet Ihr aus alten Kräuterbüchern Tees testen oder hättet Ihr ein schlechtes Gewissen?
    Vertragen wir die alten Rezepte noch?
    Ist mir gerade so aufgefallen,weil die Kräuter heißt es ja doch zu sammeln?
    Viele sind heute durch den Raster gefallen-Üble Nachrede meiner Meinung nach....
    Morgen noch mal Klatschmohn sammeln...
    @Hagazussa ?


    In dem Pflanzenheilbuch aus der Ukraine stehen auch noch Rezepte....

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Ich glaube, ich bin da sehr offen. Da mir Tees schon richtig viel geholfen habe und ich auch die Wirkungen bestätigen kann, bin ich von Kräutern sehr überzeugt. Warum also nicht alte Kräutermischungen ausprobieren?

  • Da ich botanisch ganz gut bewandert bin, weiß ich schon so etwa, was harmlos was risikobehaftet und was gefährlich ist.
    Aber selbst bei hochgiftigen Pflanzen, man kann Dinge für die äußerliche Anwendung oder auch homöopathische Präparate daraus machen, von der Alchemie mal ganz zu schweigen.
    Also ich würde es mir durchlesen, und wenn ich es als nicht total daneben und damit gefährlich ansehe, auch probieren.
    Fliegenpilz und Tollkirsche habe ich auch schon probiert, und ich lebe noch. ^^

  • Würdet Ihr aus alten Kräuterbüchern Tees testen oder hättet Ihr ein schlechtes Gewissen?

    Kommt auf die Zusammensetzung an ;)
    Ein schlechtes Gewissen weswegen?



    Vertragen wir die alten Rezepte noch?

    Intuitiv hätte ich jetzt gesagt: "Klar, warum nicht?" Beim genaueren Nachdenken empfinde ich die Frage doch als durchaus berechtigt. Immerhin sind hat sich unser Körper durch Jahrzehnte- bis Jahrhunderte lange Ernährung natürlich auf jene eingestellt. Wir sind chemische Extrakte gewohnt - sei es als Ernährungs-, Genuss- oder Arzneimittel. Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen ja auch nicht von ungefähr. Die meisten von uns nehmen fast nichts mehr in seiner natürlichen Form zu sich. Das hat ganz sicher Auswirkungen auf den Körper und seine Reaktionen.

    Ist mir gerade so aufgefallen,weil die Kräuter heißt es ja doch zu sammeln?

    Da ist die nächste Frage, ob die Wirkstoffe von vor Jahrhunderten in der heutigen Zeit noch die gleichen sind. Pflanzliche Wirkstoffe können bedingt durch Umwelteinflüsse variieren. Werden Tomaten viel Gewässert, verlieren sie an Aroma, durch Düngen kann man einen Teil des Aromas zurück holen. Die Schärfe von Radieschen und Chilis kann durch Dünger- und Wassergaben beeinflusst werden und auch die Sonneneinstrahlung, bzw. Außentemperatur hat Einfluss auf die Entwicklung bestimmter Stoffe in (Heil-)pflanzen. Sie werden ja nicht umsonst zu bestimmten Zeiten geerntet - hier müssen die alten Traditionen sicher auch angepasst werden - wir habe nicht mehr das gleiche Klima wie vor 200-300 Jahren.



    Viele sind heute durch den Raster gefallen-

    Hängt vielleicht auch mit unserer kulturellen Entwicklung zusammen. Qualität ist käuflich und nur was kostet hat Qualität. Ich muss mir ja sicher sein, dass es nicht schadet - das muss mir ein dafür zuständiges Institut bestätigt haben. Am Ende könnte ich mich mit dem Zeug da draußen auf der Wiese noch vergiften :ugly:
    Im Ernst, ich werde regelmäßig komisch angeschaut, wenn ich meinen Kindern "Blümchentee" koche oder mir im Vorbeigehen ein paar Gundermannblättchen für meinen Verdauungstee abzupfe, Knoblauchrauke für den Salat sammle, etc.
    Wenn das in der Bio-Tee- oder Kräutermischung drin ist, ist das ja was "anderes". :whistling:


    Genauso beobachte ich das mit Klatschmohn. Die Blätter sind häufig in Teemischungen, ohne dass uns das bewusst ist. Warum sollte ich den nicht kostenlos im Garten sammeln? Der ist nicht anders als alles was konventionell angebaut wird, nur kein Stempel drauf.


    Die Dosis macht das Gift und jeder verträgt anders. Wenn ich keine Angst davor habe, meinem Körper Nervengifte wie Nikotin und Alkohol in unkontrollierten Mengen zuzufügen, warum sollte ich dann Angst vor einer Pflanze haben?


    Hiu, Gedankenfluss - Deine Fragen passten jetzt genau in mein aktuelles Beschäftigungsgebiet :D Ich bin mir nicht sicher, ob ich das getroffen habe, worauf Du hinaus wolltest... Fühl Dich frei, mich in die gewollte Richtung zu weisen ;)

    "I live my dream today,
    I lived it yesterday
    an I´ll be living yours tomorrow
    So don´t look at me that way"
    :whistling:

  • Würdet Ihr aus alten Kräuterbüchern Tees testen oder hättet Ihr ein schlechtes Gewissen?

    Ja, außer Tees aus Froschaugen, Entengrütze oder Giftpflanzen.

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Ich hatte ja mal sowas vor längerer Zeit als AG vorgeschlagen, aber das wollte keiner in Eigenexperimente machen. Kann es unter den bereits genannten Aspekten auch durchaus verstehen.

  • homöopathische Präparate

    :ugly: gnihihihihihi Zucker?

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Nunja...
    Mohnblüten enthalten Opioide-deshalb ja die Wirksamkeit als Hustenstiller.
    Was äußerlich verabreicht wird-keine Hemmungen.
    Ich hätte im zweiten Gedanken nur Angst durch den Drogenraster zu fallen... :ugly:
    Morgen sammel ich weiter...

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Ich hätte im zweiten Gedanken nur Angst durch den Drogenraster zu fallen...

    Das "Mohnproblem" ist ja (in Bezug auf Samen) hinreichend bekannt und belegt.


    Für eine nachweisbare Konzentration müsstest Du wahrscheinlich ne ganze Menge Tee trinken :ugly:
    Davon ab: Warum sollte jemand auf die Idee kommen, Dich auf Opiate zu überprüfen? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du als unbefleckter Otto-Normal-Verbraucher wegen nem positiven Pipitest gleich auf die Anklagebank kommst ^^


    Ich kenne seit Jahren die Debatte um Hanftee. Der ist auch nur "weitesgehend THC-frei" und Pflanzenwirkstoffe können trotz strenger Kontrollen nunmal variieren.



    Und im Zweifel: Ist die Sorge um die Konsequenzen zu groß, lässt man´s eben bleiben ;)

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    :whistling:

  • Kornblume:
    wider Gelbsucht(leberwirksam),heilt bei faulenden Wunden auch im Mund dort besonders als Mundwasser.....
    Nach meinem vor 5 Jahren mißlungenden Frühlingskräutersalat bin ich etwas vorsichtiger geworden.
    Der Sauerampfer und der Löwenzahn hatten gut die Leber angegriffen....
    Mein Betriebsarzt stellte eine überstandene Hepatitis fest.
    Einige Zeit vorher dachte ich,ich hätte Gallensteine weil ich mich vor Schmerz auf dem Boden wälzte....
    So ein bisschen...nur ein ganz bisschen kann man nicht mit Kräutern um sich werfen,wie...
    Ihr wißt schon.
    Und bei dem Frühlingssalat hatte ich auch gelaubt-kein Problem.
    Also wenn Ihr plötzlich nix von mir mehr hört.....
    Computerproblem oder... :blume:

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Da kommt´s dann auch wieder auf die Menge an und wie der Körper drauf reagiert.


    Ich hab mit Löwenzahn(saft) im Frühjahr sehr gute Erfahrungen gemacht.


    immer bewusst ein paar Blättchen hier und da... ^^

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