Aberglaube: Ahnenglaube

Schon gewusst…?

Es sind derzeit leider keine Texte verfügbar.
  • <p><strong>Ahnenglaube</strong></p>
    <p>Sage und Brauch in unserm Volksleben geben uns Kunde von den Kollektivvorstellungen, die die Sippe beherrschen, d.h. die Gemeinschaft der Lebenden und Toten, die alle das Blut des Urahnen in sich fühlen und wissen. Die neuen Beziehungen, die sich zwischen beiden durch den Tod ergeben, d.h. durch den Riß, der das Individuum von seiner sozialen Gruppe trennt, sind beherrscht durch Trauer, Mitleid, Furcht und Verehrung, d.h. durch eine Fülle von Empfindungen, die gleichzeitig aus einer innigen Anteilnahme und einer numinosen Scheu entspringen. Da Ahnenkult und Ahnenverehrung heidnische Angelegenheiten sind, liefert die Hauptzeugnisse auf germanischem Gebiet die altnordische Literatur.</p>
    <woltlab-metacode data-name="align" data-attributes="WyJqdXN0aWZ5Il0="><p>Die Krankheit, die im Glauben der Kaffern von den Geistern der Vorfahren verursacht wird1), die Sitte, daß in Tongking am Vorabend des Ahnenfestes die verstorbenen Verwandten durch einen auf dem Hof aufgepflanzten Bambus zum Mahle eingeladen werden2), der Brauch, daß man vor Kirchweihfesten im Alemannischen die Gräber der Ahnen aufsucht3) und in der Gegend von Saarlouis sogar die verstorbenen Verwandten an ihren Gräbern zur Hochzeit einlädt, daß das Hochzeitspaar in Thüringen noch heute die Gräber der Vorfahren zu seinem Feste schmückt, der Schutz, den die Ahnfrau dem Thorstein infolge ihrer magischen Bindung mit ihm zuteil werden läßt4), sind Beweise für die Gefühle und Empfindungen, die den toten Ahnen entgegengebracht werden. Sie sind die Grundlage des Ahnenkults und der Ahnenverehrung, wie wir sie aus Caesar, Tacitus, Ammianus Marcellinus, Jordanes, Saxo Grammaticus und Adam von Bremen kennen. Sie zeigen uns auch zugleich das Ineinandergreifen von Ahnenglauben und Schutzgeisterglauben5). Die Sagen haben alle diese Vorstellungen, die uns, wie alle Völker der Erde, in den Anfängen der Entwicklung beherrschten, in schier unfaßbarer Treue Jahrhunderte hindurch festgehalten, und an Hand neuerer volkskundlicher Forschung erkennen wir, wie tief in Sitte, Brauch und Sprache wir noch in ihnen befangen sind. Die Feindseligkeit der Ahnengeister der Kaffern, die durch Zauber beigelegt wird, die Feindseligkeit toter Ahnen6), die man durch Kult und Opfergaben besänftigt, beruht oft genug auf einer magischen Schuld des Lebenden. Der Tote7) wie der Gott8), dem man sich geweiht und in dessen Dienst man sich und sein Leben gestellt hat (denn die Vorstellung vom Götterkult geht oft in die vom Ahnenglauben über), verlangt seinen Kult9), sonst wird er gefährlich und rächt sich. So ist die Welt der Toten dem Lebenden besonders gefahrvoll und verstrickt ihn durch eine Unkenntnis der Gesetze jener Welt oder durch ein unerfülltes Versprechen ohne sein Wissen in eine magische Schuld dem Toten gegenüber. Hierfür bieten der Volksglaube sowohl als auch die altnordische Überlieferung unzählige Belege. So wissen wir aus Jordanes10), daß die Goten ihren Kriegsgott mit der Opferung der Kriegsgefangenen verehrten, in der Meinung, ihn durch Menschenblut versöhnen zu müssen. Die Erstlinge der Beute wurden ihm gelobt und an den Bäumen aufgehängt, überhaupt verehrten sie ihn so »als erwiesen sie göttliche Verehrung ihrem Stammesvater«. Sie feierten die Taten ihrer Vorfahren mit Gesang und Zitherspiel, und ihre Namen standen bei ihnen in so hohem Ansehen, wie im Altertum kaum die der Heroen. Die Wiederkehr des Toten zu verhindern und ihn seinem Totenreich ungestört zuzuführen, ist Pflicht der Hinterbliebenen, und der Abwehr dieses Wiederkommens dienen die Totenhilfen11), das Mitgeben der neben dem Toten aufgestellten Wachsrodel in Friesland, wie überhaupt die Grabbeigaben, die wir aus altgermanischen Gräberfunden kennen, ihr dienen fernerhin auch die Rehbretter draußen in Wald und Feld, die teilweise im rohen Umriß eine menschliche Gestalt aufweisen12), das hylja hræ, d.i. Erde auf den Toten legen. Vielleicht hat man auch aus Abwehrmaßnahmen heraus die Toten fern von den Wohnstätten, in Wäldern, Heiden und auf einsamen Hügeln bestattet13), denn die primitive Sitte verlangte die Bestattung der Toten im Haus, im Gehöft14). Gräber, Hügel, auf denen man hauga-eldr (Hügelfeuer) brennen sieht, müssen von den Angehörigen insonderheit gepflegt werden, in ihnen liegt der Tote unverwest und ist zumeist ein Wiedergänger15). In der Grettissaga sieht Grettir auf einem Hügel ein starkes Feuer aufleuchten. Der Hügel ist das Grab Kars des Alten. Dort sitzt der Alte auf einem Stuhl, umgeben von seinen Schätzen. Grettir ringt schwer mit ihm, trennt ihm den Kopf vom Rumpf und setzt den Kopf ans Ende des Rückens. Nur so kann er den Toten zur Ruhe zwingen und bringen – oder der Tote wird in ein anderes Grab gelegt, und wenn er auch da nicht zur Ruhe kommt, wird er verbrannt16), oder die Leiche wird, wie auf Grönland, gepfählt17). Dem Ahnen schulden Sippe wie Blutsbruder die Totenpflege, die Totenklage oder das Preislied, das Totenopfer bei der Leichenwache und die Blutrache als oberste Pflicht. Der alte Odd auf Island bittet seine Freunde, ihn auf der Höhe des Skaneyberges zu bestatten; von dort will er über das ganze Stromland hinschauen18); Hrapp bittet seine Frau, ihn nach dem Tod beim Tor des Heizhauses zu begraben und ihn stehend beizusetzen, damit er genauer seinen Hof überblicken könne19). Asmund läßt dem toten Blutsbruder den Grabhügel aufwerfen, gibt ihm sein Roß mit Sattel, Zaum und aller Waffenrüstung, dazu seinen Falken und Hund mit und steigt, wie er versprochen, mit dem Toten selbst hinein. Der saß unten in voller Rüstung auf seinem Stuhl. Auch Asmund ließ sich seinen Stuhl in den Hügel bringen und setzte sich darauf. So ward der Hügel geschlossen. In der ersten Nacht stand der Tote vom Stuhl auf, erschlug den Falken samt dem Hunde und aß beides. In der zweiten erschlug er das Roß, zerlegte es und verzehrte auch dieses, wobei er Asmund zu Gaste lud. In der dritten war Asmund eingeschlafen und erwachte davon, daß ihm der Tote seine beiden Ohren abriß. Da ergriff Asmund das Schwert, schlug ihm den Kopf ab, verbrannte ihn zu Asche und verhalf ihm so zur Grabesruhe20), weil er als Blutsbruder dieselbe Pflicht hatte wie sonst die Sippe. Die Vorstellung vom Herdfeuer als dem Sitz der Manen ist noch im Volksglauben lebendig, wenn man ihnen Brosamen oder etwas Schmalz ins Feuer wirft21), oder wenn man die Hausschlange (die Hausotter, das Heimchen, die Unke), die von den Langobarden des 7. Jhs. als Ahnen- oder Hausgeist in Gestalt von goldnen Schlangenbildern22) verehrt wurde, im Herdwinkel23) mit Milch füttert, eben weil man sie für den Ahn hält, sich nicht in magische Schuld verstricken und sich seine Feindschaft zuziehen, sondern ihn sich durch Dienstbezeugung gewinnen will. Die dt. Sagen nennen auch die Kobolde, die Haus- und Schutzgeister, gelegentlich »Ahnen«24), denn für die primitive Vorstellungswelt bedarf das Erscheinen des Verstorbenen in veränderter Gestalt so wenig der Erklärung, wie die Vermenschlichung der Tiere im Märchen für das Kind der Erläuterung, bedarf. Der Tod ist vielfach, und ganz natürlich für ihr Empfinden, nur mit einer andern Erscheinungsform des Ahnen verbunden, und die Sagen, in denen die Ahnfrau als weißer Geier erscheint25), die Ahnherrn als schwarze Rosse26), ertrunkene Ahnen sich als Seehunde27) zeigen, sind lebendige Zeugnisse dafür. Für die weiße Ahnfrau, die so oft todverkündend in den Sagen erscheint28), verweise ich auf den Fylgjenglauben (s.d.). Die Totengedächtnisfeste werden in Form des Erbbiers in heidnischer Zeit zu bestimmter, jeweils von der Sippe, d.h. dem Erben, festgesetzter Frist vor dem leeren Hochsitz des toten Ahnherrn gefeiert. Erst nach erfüllter Totenpflicht, auch erst nach Erfüllung der Blutrache besteigt der Erbe nach dem Minnetrunk den Hochsitz29). Die Pfeiler dieser Hochsitze, die meist geschnitzt sind und Bilder tragen, wie wir sie in Wachsmaskenform im römischen Atrium wiederfinden, sind mit den heiligen Holzbildern, den Gesichtsurnen30), den Rehbrettern mit ihren Abbildungen, den Stangen auf den langobardischen Gräbern31) und den Neidstangen aus der Wikingzeit32) zweifellos ursprünglich Kultzeichen33). Thorgerd Hölgabrud und ihre Schwester Irpa34), zwei lebensgroße Frauenbilder, zu beiden Seiten des Thorbildes im Gotteshaus aufgestellt, sind Ahnfrauen des Drontheimschen Jarlsgeschlechts. Sie erinnern an Kap. 25 des dt. Indiculus superstitionum: »De eo, quod sibi sanctos fingunt quoslibet mortuos.«35).</p>
    <p>Das Ineinandergehen von Ahnen- und Herrscherkult und ihr Aufgehn im Götterkult, wie wir es aus Altbabylonien und Griechenland kennen36), gilt auch für germanische Verhältnisse. Menschen, die man bei Lebzeiten hochgeschätzt hatte, deren Kriegstaten für Land und Volk bedeutsam waren, werden auch nach dem Tode und da erst recht verehrt. Die numinose Scheu verklärt sie desto mehr, je mehr man von ihnen in ihrer neuen unbekannten Erscheinungsform in der andern Welt Hilfe und Beistand erwartet. Als König Ivar, der Sohn Ragnar Lodbroks, in England starb, gebot er, ihn dort zu bestatten, wo das Land feindlichen Angriffen ausgesetzt sei. So, sagte er, würden die Feinde nicht siegen können. Und in der Tat – dem war so –, bis Wilhelm der Bastard Ivars Hügel ausgrub. Er fand ihn unverwest und verbrannte ihn; dann erst konnte sein Sieg gelingen37). Nach Jordanes verehrten die Goten ihre Vorfahren mit einem Kult, wie er Göttern und Helden zukam (s.o.). Hákonarmál und Eiriksmál sind Preislieder auf apotheosierte Könige. Die Schweden verehrten vergötterte Menschen, denen sie wegen ihrer großen Taten Unsterblichkeit verliehen38); den König Erich von Schweden haben die Götter in ihr Kollegium aufgenommen39). König Gudmund40) wurden nach seinem Tode Opfer dargebracht, und die Leute nannten ihn ihren Schutzgott. Dasselbe berichtet Saxo Grammaticus von Haldan, der öffentlich vom Volk geehrt wurde und dem Opferkuchen dargebracht wurden41). Dem König Olaf sind Fruchtbarkeitsopfer bezeugt42); als er zu Geirstad starb, wurde auf seinem Grabhügel um Fruchtbarkeit geopfert, und er wurde Alf von Geirstad genannt43). König Halfdans Glieder wurden an verschiedene Hügel zum Segen der Umgegend gegeben, und ihnen wurde göttliche Verehrung zuteil44). Ammianus Marcellinus berichtet von den Westgoten, daß sie die Taten der Ahnen, d.h. der Götter, preisen und Adam von Bremen46) schreibt, daß die Germanen auch Götter verehrten, die sie sich aus Menschen gemacht hatten und denen sie Unsterblichkeit verliehen. Thorolf47), Thorsteins Sohn, läßt seinen Großvater Grim, den ersten Besiedler der Färöer, nach seinem Tode mit Opfern verehren, und auch Aud, die Tochter Ketil Flachnases und Ahnfrau des großen Geschlechts der Lachswassertäler, wird nach ihrem Tode mit Tempel, Opfer und Gebet verehrt48); Bard Snœfellsáss wird für einen Schutzgott gehalten, weil er dem einen Glück auf dem Meere, dem andern Sieg, dem dritten Schutz gewährte49). Die magische Verbundenheit ist besonders stark zwischen der Ahnfrau und ihrem Geschlecht und Wohnsitz, wie überhaupt bei Menschen, die sich von der Stätte ihres Wirkens nur schwer lösen können. So erscheint die Ahnfrau50), die am Wohl und Wehe ihrer Sippe teilnimmt und durch dies Verbundensein nicht zur Ruhe kommt, bei jeder Schicksalsänderung, so kommt die Ahnfrau des Glum51) beim Tode seines Großvaters Vigfuss zu ihm, dem Enkel. So warnt die Ahnfrau den Thorstein vor dem Ritt zum Thing52). So beugt sich in der Volkssage die Ahnfrau über die kleine Tochter53), so warnt die Ahnfrau Signy vor der Heirat mit Siggeir54), so kommt die Ahnfrau des Hallfred zum jungen Hallfred55), und so gibt die Mutter Joreid noch nach ihrem Tod ihrem Sohn Thorstein Ratschläge56).</p></woltlab-metacode>

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

    Einmal editiert, zuletzt von Firnwulf ()

  • <woltlab-metacode data-name="align" data-attributes="WyJqdXN0aWZ5Il0="><p>Diese Verbundenheit mit dem Ahnengeist, der Kraft und Macht des Geschlechts verbürgt57), geht Hand in Hand mit der persönlich nahen Verbindung zwischen Mensch und Schutzgott, der genau so zum Schutzgeist wird wie der Ahnengeist. Wie wir im Jarlstempel die Statuen von Thor und den Ahnen in gleichem Kultanrecht nebeneinander stehen sahen, so sehen wir auch den Heiligenberg des Thorolf Mosterbart58), in den er mit all seinen Verwandten einzugehen hoffte und dem er große Verehrung zollte, d.i. einen steinigen Hügel, bei dem auf seiner Fahrt nach Island die Hochsitzpfeiler angetrieben wurden, und der bei der Besitznahme des Landes mit Feuer umgangen wurde, genau die gleiche wichtige Rolle spielen wie den Thorstempel. Diesen hatte man dem Familiengott Thor gebaut, der der Schutzgott der Sippe war, in dessen Dienste sich die Familie ebenso gestellt hatte, wie der Gott sich ihr dankbar und schützend erwies und ihr zu Walhallfreuden verhalf. Das erkennen wir aus Kap. 11 der Eyrbyggjasaga, wo geschildert wird, wie der Schafhirte den Hügel offen sieht, darin am Feuer Lärm und fröhlichen Hörnerklang vernimmt und gleichzeitig hört, wie die Ahnen dem ertrunkenen Thorstein Dorschbeisser und seinen Gefährten ihren Gruß entbieten und ihm versichern, er werde auf dem Hochsitz seinem Vater Thorolf Mosterbart gegenübersitzen. Hier gehen Ahnen- und Götterkult so ineinander über, daß Thorstein, der dem Gott geweihte Sohn Thorolfs, dem Gott die gleiche Verehrung zollt wie seinem Vater und den Ahnen, die dann im Jenseits ihm sowie dem Vater ihre Kultbemühungen in gleicher Weise danken. So bitten auch Glums Ahnen dessen Götterfreund Freyr um Hilfe für ihren Erben, der ins Unglück gekommen ist59). So gibt es auch in unserm dt. Volksglauben Gebräuche60), die, wie das dreimalige Umwandeln des Herdfeuers bei der Hochzeit, ähnlich wie oben in der Eyrbyggjasaga, dessen uralte Heiligkeit, die den Ahnen und Manen heilige Kultstätte, bezeugen; und Sagen, wo auch wie dort ein Berg sich dem Grafen Günther öffnet und ihm daraus ein prächtiges Methorn zum Trunk dargeboten wird61). Zeugnisse dafür, daß die Ahnen nach Helgafell (Heiligenberg) kommen, stellt Grimm zusammen62), wie es auch in Deutschland Berge gibt, die »Großvater« heißen im Volksmund63). Wie weit der Glaube an ein Wiederaufleben des Toten in einem andern Menschen den Germanen vertraut war, ist nicht ganz klar. Helgi und Sigrun werden wiedergeboren als Helgi Haddingjaskati und Kara64). Der Sammler der Eddalieder sagt: »Das war in alter Zeit Glaube, daß Menschen wiedergeboren werden könnten, jetzt heißt es aber alter Weiber Wahn«65). Olaf der Heilige, der nach dem Glauben seiner Zeitgenossen der wiedergeborene Geirstada-alf sein soll, bestreitet als Christ einen solchen Glauben (s.o.) – aber Starkad der Alte erzählt, er sei ein wiedergeborener Riese, nämlich sein Großvater Starkad66). »Wir kommen wieder«, sagten die Leute im Sätterdal, wenn der Tod sie abrief. Und Appian67) berichtet von den Germanen des Ariovist, sie seien Verächter des Todes gewesen infolge ihrer Hoffnung auf eine Wiedergeburt. Die Tatsache, daß Enkel ahd. eninchilî »der kleine Großvater«, heißt68), spricht für die Annahme einer solchen Vorstellung im germanischen Heidentum.</p></woltlab-metacode><p><br></p>
    <woltlab-spoiler data-label=""><p>1) Levy-Brühl Das Denken der Naturvölker 244. 2) ZfVk. 17 (1907), 382. 3) Meyer Baden 236. 4) Vatnsdœlasaga c. 36. 5)` Die aettarfylgja, der Familienschutzgeist, der auf Nachkommen übergeht Meyer Germ. Myth. 67. 6) Olafssaga Tryggvasonar c. 215. 7) Fornaldarsögur 2, 85; Egilssaga c. 44. <img src="https://www.asatru-forum.de/images/smilies/emojione/1f60e.png" class="smiley" alt="8)" height="23" srcset="https://www.asatru-forum.de/images/smilies/emojione/1f60e@2x.png 2x"> Floamannasaga c. 20, Thor rächt sich an Thorgils für dessen Treubruch. 9) Meyer Germ. Myth. 167. 10) Jordanes De rebus Geticis cap. V. 11) Njalssaga c. 154; Eyrbyggjasaga c. 33; Egilssaga c. 61. 12) Meyer Baden 70. 13) Riehl Land und Leute 254; Grimm Sagen Nr. 181; Höfler Wald- und Baumkult passim. 14) Pauly-Wissowa 10, 2144. 15) Grettissaga c. 18. 16) Eyrbyggjasaga 34, 63. 17) Thorfinssaga Karlsefnis 5. 18) Hönsna-Thorissaga c. 17. 19) Laxdœlasaga c. 17. 20) Fornaldarsögur III, 365. 21) Germania 11, 20. 22) Jahn Opfergebräuche 292. 23) Ahnenkult, Hausgeister s. Kühnau Brot 41 ff. 24) Grimm Sagen Nr. 71. 25) Jungbauer Böhmerwaldsagen 98. 26) Lütolf Sagen 44, 472; Waibel u. Flamm 2, 339 (Ahnen als Pferde schleppen Baumstämme). 27) Meyer Germ. Myth. 66. 28) Keller Grab des Aberglaubens 3, 59; Bindewald Sagenbuch 60 f.; Eisel Voigtland 99 ff.; Meiche Sagenbuch 167 Nr. 225, 125 Nr. 164; Sommer Sagenbuch 23 Nr. 17; Baader Volkssagen 85; Kuhn Westfalen 1, 129 Nr. 261. 29) Edda, Atlamal Str. 75; Fornmannasögur 1, 161. 280; K. Maurer Bekehrung des isl.-norw. Stammes zum Christentum 2, 428. 30) Höfler Wald- und Baumkult 39. 31) Paulus Diaconus Historia Langobardorum 5, 34. 32) Egilssaga c. 57. 33) Helm Religionsgesch. 1, 220. 34) Njálssaga c. 88. 35) Vgl. häuslichen Ahnenkult in Griechenland bei Rohde Psyche 1, 254; Samter Familienfeste 10 f.; Pfister Reliquienkult, passim; die Ausstellung von imagines in den Häusern der röm. Nobilität bei Pauly-Wissowa 10, 2144 findet ihre Entsprechung in China, wo die Ahnenbilder die Verstorbenen repräsentieren. Zu Beginn des Kults werden die Ahnen gebeten, in den Bildern Platz zu nehmen, Bastian Verhandl. d. Berl. Ges. f. Anthropol. 24 (1892), 105 f.; De Groot Annales du Musée Guimet XI, 19; Hovorka-Kronfeld 1, 180 f. 36) Ebert Reallexikon 1, 77; 7, 125. 37) Ragnarssaga Lodbróks, 19. 38) Adam von Bremen IV, 26. 39) Vita Anscarii cap. 26. 40) Hervararsaga c. 1; Maurer Bekehrung 2, 77. 41) Saxo Grammaticus ed. Holder 220. 42) Golther Mythologie 34; Mogk Mythologie 385. 43) Fornmannasögur 4, 27; 10, 212; Flateyjarbók II, 7. 44) Halfdanssaga c. 9; Fagrskinna c. 4. 45) Ammianus Marcellinus XXXI, 7, 11. 46) Adam von Bremen IV, 26. 47) Islendingasögur I, 47. 48) Laxdœlasaga c. 5, c. 7; Landnámabók II, 12. 16. 19. 49) Bardarsaga c. 6. 50) Grillparzer Die Ahnfrau; Schell Bergische Sagen 110 Nr. 62; Kühnau Sagen 1, 73; 1, 607, 608; Bechstein Thür. Sagenbuch 1, 247 f. 51) Vígaglúmssaga c. 9. 52) Vatnsdœlasaga c. 36. 53) Kühnau Sagen 1, 607; vgl. Bartsch Mecklenburg 1, 152, Müllenhoff Sagen 180 Nr. 247. 54) Völsungasaga c. 4. 55) Hallfredarsaga, Fornsögur 114. 56) Thorsteinssaga Siduhallsson c. 7. 57) Vatnsdœlasaga c. 30. 58) Eyrbyggjasaga c. 4. 59) Glumssaga c. 26. 60) Kuhn u. Schwartz 443 Nr. 279; Goldmann Andelang 44 ff. 61) Kuhn u. Schwartz 280 Nr. 314. 62) Grimm Myth. 2, 682 ff. 63) ZfdA. 1 (1841), 26. 64) Edda, Helgakviđa Hundingsbana II, 50. 65) Edda, Helgakviđa Hjörvardssonar 43. 66) Fornaldarsögur 3, 56. 67) Historia Rom. I, lib. IV De rebus Gallicis. 68) Kluge Etym.Wb. sub Enkel.</p></woltlab-spoiler><p>Lexikon: Ahnenglaube. Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens (vgl. HWA Bd. 1, S. 226 ff.)</p>

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

    Einmal editiert, zuletzt von Firnwulf ()

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen
Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!
Neues Benutzerkonto erstellen
Anmelden
Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.
Jetzt anmelden