Germanische Musik

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  • Germanische Musik

    Inhalt:


    A. Allgemeines

    1. Begriff

    2. Quellen

    3. Erforschung


    B. Mythische Überlieferung


    C. Der musikalische Wortschatz


    D. Literarische Zeugnisse


    E. Klangcharakter und Musikstil


    F. Die Instrumente


    G. Der Sänger


    H. Ausklang


    A. Allgemeines


    1. Begriff


    Als germanische Musik wird die Tonkunst des vom Christentum und von der griech.-röm. Antike nicht beeinflußten Germanentums bezeichnet. Unter »Germ. Musik« versteht man die Musikausübung germanische Stämme der Vor- und Frühgeschichte bis zu ihrer völkischen Aufgliederung: die Goten begannen im 4. Jh. ihr Sonderleben, die Isländer um das Jahr 1000, später noch die Schweden. »Germ. Musik« ist daher kein Epochenbegriff mit mehr oder weniger fester zeitlicher Begrenzung, sondern als Teilgebiet der germanische Altertumskunde lediglich ein Kulturbegriff.


    2. Quellen


    Für die Erforschung der germanische Musik stehen nur mittelbare Quellenzeugnisse zur Verfügung, die keineswegs eindeutige Aufschlüsse über die klingende Musik selbst, über Tonsystem, Melos und rhythmische Verhältnisse geben. Tondenkmäler sind nicht erhalten, ebensowenig Notendenkmäler. Für den ältesten Zeitabschn. sind die knappen Zeugnisse der Römer unschätzbar. Sie sind zu ergänzen durch die Überreste, die die Vorgeschichtsforschung in immer wachsendem Umfang bietet (Instr.-Funde, Grab- und Felszeichnungen). Diese Hinweise gewinnen aber erst Sinn und Leben in Verbindung mit den germanische Eigenzeugnissen jüngerer Zeiten. Hier kommt dem Norden, insbesondere Island, besondere Bedeutung zu, weil dort germanische Art am längsten die Entwicklung in altem Stil fortgesetzt und selbst tiefe Kulturwandlungen überdauert hat. Ergänzt wird unser Wissen durch die linguistische Erschließung mus. Begriffe aus dem Wortschatz der germanische Gemeinsprache und Rückschlüsse aus lebendiger Volksüberlieferung. Strafverordnungen, kirchl. Verdikte, ahd. Glossen, Heldenlieder und Sagas liefern bei aller Quellenarmut doch genügend brauchbare Zeugnisse. Das daraus zu gewinnende Bild hängt aber vollkommen von der richtigen Bewertung und Ausschöpfung der jeweiligen Quellen ab.


    3. Erforschung


    Die seit dem 17. Jh. zunächst vereinzelt und zaghaft einsetzende Beschäftigung mit der Germanenmusik (1683) muß dem vorwiss. Stadium der Forschung zugeschrieben werden (Trogil Arnkiel 1639-1712, Paul Hachenberg 1652-1681, Johann Nikolaus Forkel 1749-1818). Erst seit dem Ende des 19. Jh. hat sich dieser Wissenschaftszweig aus der Umklammerung klass. Geschichtsauffassung befreit, die vielfältigen Möglichkeiten auf diesem bis dahin vernachlässigten Gebiet erkannt und eigene Wege eingeschlagen. Oskar Fleischer (1856-1933) darf als Begründer der mus. Germanenforschung gelten, wenngleich er vielfach weit über das Ziel hinausschoß. In zahlreichen Einzelforschungen haben neben und nach ihm Angul Hammerich, Friedrich Behn, H. J. Moser, J. Müller-Blattau, W. Danckert u.a. systematisch und methodisch das Arbeitsfeld abgesteckt.


    B. Mythische Überlieferung


    Die Anfänge der germanische Musik liegen jenseits der Geschichte, wie viele mit Musik verbundene Vorstellungen aus der Mythologie erweisen. Als Gott der Dichtkunst gilt Odin, der zugleich Kriegerkönig, Richter und Dichter ist, eine für das Germanentum charakteristische Dreieinheit. Odin gibt sein Auge zum Pfand, um die neun Hauptlieder zu erlernen (Völuspa). Unter Lebensgefahr eroberte er dann den Met Odrörir (Geisterreger), der später zum Dichtermet wurde (Havamal). In der Edda heißt es, daß er Lieder kenne, durch die sich die Erde vor ihm öffnete. Das kennzeichnet die Anschauung von der zauberischen Wirkung der Musik, die in der späteren germanische Überlieferung fortdauert. Odins Sohn Heimdall, der Wächter der Himmelsbrücke, besitzt das Gjallarhorn (»das laut tönende)«, dessen Blasen man bis in die fernsten Welten hört und mit dem er nach den Mythen von Ragnarök gellend den Tag der Götterdämmerung verkündet. Die Bedeutung des Gsg. noch in später Zeit zeigt auch, daß Bragi, der bedeutendste Skalde vor Harald Harfagrs Zeit, als Sohn Odins und Gemahl Idunas, der Göttin ewiger Jugend, unter die Götter eingereiht wurde. Auch in den alten Volksmärchen und -sagen finden sich genügend Anhaltspunkte für die zauberhafte Wirkung und hohe Schätzung der Musik.


    C. Der musikalische Wortschatz


    Die Aufschlüsse, die der Wortschatz gewährt, bilden eine wichtige Quellengattung, da ein Name etwas als vorhanden bezeichnen kann, wo die Sache verloren ist. So erlaubt auch der reiche Wortschatz der germanische Gemeinsprache und ihrer Nachfolgesprachen für alles Hörbare Rückschlüsse auf die besondere Anlage der Germanen für die Musik. Fleischers Hinweis auf diese Erkenntnismöglichkeit ist noch nicht entsprechend berücksichtigt worden. Die meisten Namen für Instr. und andere mus. Begriffe lassen sich nach seinen Feststellungen zwanglos als autochthon nachweisen. Dazu kommt, daß der noch heute auffällige Reichtum an mus. Begriffen größer ist als in vielen anderen Sprachen. Bezeichnungen für Singen, Klingen, Gellen, Blasen, Stimme, Schall, Laut, Lied und Weise gehören zum ursprünglichen Sprachgut. Ebenso auffällig sind die Unterscheidungen zwischen gespielter Melodie (got. laiks, ahd. leich), gesungener Melodie (leod) und einer noch übergeordneten Gesamtbezeichnung (wīsa = Weise) als mus. Fachausdrücke im Althochdeutschen. Aufgabe künftiger Forschungen bleibt es, Fleischers Anregungen aufzugreifen, seine Feststellungen zu sichern und aus dem Wortschatz das gemeinsame mus. Gut der germanische Völker herauszustellen. Wie die mythologische Überlieferung erhellt auch der Wortschatz die magisch-kultische Bindung und zauberhafte Wirkung des Gsg. Der alte Ausdruck für den Vortrag des Zaubers war galan (ursprünglich »singen«, wie noch der Name Nachtigall zeigt); im zweiten Merseburger Zauberspruch bedeutet bigalan »bezaubern, besprechen«. Auch das Wort liodh ist im Nordischen zur Bezeichnung für Zauberspruch und Zauberweise geworden, die aber nach vielfachen Zeugnissen gesungen wurden.

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • D. Literarische Zeugnisse


    Die frühesten schriftlich überlieferten Nachrichten verdanken wir Tacitus. Als einzige Art geschichtlicher Überlieferung bezeugt dieser »carmina antiqua« mythologischen Inhalts (Germ. c. 2). An anderer Stelle heißt es, daß die Taten des Arminius »noch jetzt besungen werden« (Ann. 2, 88). Auch Kampflieder auf Herkules beim Aufmarsch zur Schlacht sind bezeugt (Germ. c. 3); dieser germanische Herkules kann trotz abweichender Deutungen, wie K. Müllenhoff zuerst erkannt und einleuchtend begründet hat, nur Donar sein. So stürmten auch germanische Kohorten in den Kämpfen des Kaisers Otho 69 n. Chr. »mit trotzigem Gesang«, und von den Batavern wird berichtet, daß »ihre Schlachtfront von dem Gsg. der Männer und dem Geheul der Weiber erklang«. Von Siegesliedern haben wir keine sichere Nachricht, wenn auch Tacitus zweimal von »fröhlichem Gesang« berichtet, der nach erfolgreichen Kämpfen aus nächtlichem Lager herüberschallte (Ann. 1, 65; Hist. 5, 15). Daneben erwähnt Tacitus noch andere Gsge., deren Vortrag er mit »barditus« bezeichnet. Obwohl die Schilderung ungewöhnlich reich ist und durch spätere Zeugnisse ergänzt wird, ist eine verläßliche Deutung noch nicht gefunden worden (vgl. R. Much, 49ff.). Es scheint zunächst, als sei nur ein Brüllen gemeint, aber Tacitus bezeichnet damit ausdrücklich nur den Vortrag, den Inhalt dagegen bilden geformte Worte, wie der Ausdruck carmina besagt; das ergibt sich auch aus späteren nordischen Schlachtrufen mit Stabreim. Als sicher bleiben für diese Frühzeit carmen, cantus und canere bezeugt, dazu tritt als erster germanische Fachausdruck der barditus. Über Instr.-Musik und einen eigenen Sängerstand stehen für die germanische Musik, im Gegensatz zur keltischen, keine Zeugnisse zur Verfügung. Erst 21/2 Jh. nach Tacitus hat Julianus Apostata die Alemannen jenseits des Rheines »rauhe Lieder in geformten Worten« singen hören (um 360), wie er im Anfang des Misipogon berichtet; er vergleicht diese Lieder dem Krähengekreisch (τοις κρωγυοις). Für die Schlacht bei Straßburg gegen die Alemannen (357) und die Kämpfe der Westgoten gegen Ostrom (377) wird der »barritus« wieder bezeugt, diesmal allerdings als röm. Schlachtruf, während die Germanen »Lieder zum Lobe ihrer Vorfahren sangen« (Ammianus Marcellinus 16, 12 und 31, 7).


    Die Spottlieder, die Ausonius um 370 von den Fischern und Winzern der Mosel hört, gehörten wohl eher der hier ansässigen keltisch-roman. Bevölkerung, nicht den Germanen an. Apollinaris Sidonius, seit 472 Bischof von Clermont, schildert einen fränk. Hochzeitsreigen mit Gsg. im Jahre 428 (Carmina 5, 218), dann aber beklagt er sich in seinem Gedicht »an Catullinus«, daß er immer wieder den Gsg. der bei ihm einquartierten Burgunden loben müsse. Bezeichnend für die Haltung der Germanen ist auch, was er rühmend von dem Westgotenkönig Theoderik II. (453-466) sagt; er spricht von dessen Zurückhaltung gegen das Treiben der Mimen und seiner Ablehnung all der mus. Darbietungen auf Lt., Fl., Pauke, Zither, mit Gsg. und Tanz, wie sie mancherlei berufsmäßige Künstler in der Welt des Südens ausübten; »nur solchem Saitenspiel war er gewogen, bei dem nicht weniger die Mannestugend (virtus) den Geist, wie der Gsg. das Ohr erfreut«. Im 6. Jh. entrüstet sich der am Hof der Merowinger lebende Venantius Fortunatus über die Baiern, die den Gsg. des Schwanes nicht von dem einer Gans unterscheiden könnten und wo die Hf. schnarrend nur immer barbarische Lieder (»leudi)« begleite. Er reiht damit ein erstes deutsches Fachwort neben den taciteischen »barditus«. Mit Jordanes, dem Geschichtsschreiber der Goten, setzen um 550 die Zeugen germanische Abstammung ein; er bestätigt eine Angabe des Tacitus, wenn er die Urgeschichte seines Volkes wiedergibt, wie sie »alte Lieder« von nahezu geschichtlicher Art (»pene storico ritu)« festgehalten haben. Dann beschreibt er anschaulich, wie die Goten während der Schlacht auf den katalaunischen Feldern (451) ihrem gefallenen König mit Gsgn. die letzte Ehre erwiesen. Dieser Klagegsg. kann kein kunstvolles Preislied gewesen sein, sondern nur eine chorische Totenklage. Mehr als 100 Jahre später bezeugt ein Verbot westgotischer Bischöfe noch einmal die Gsge., die den Leichenzug begleiteten. Auch die am Johannistag üblichen »Chorgsge. und Teufelslieder« verbietet der hl. Eligius, und Bonifatius wird 742 von Papst Zacharias aufgefordert, den Alemannen, Baiern und Franken die mit Gsg. verbundenen heidnischen Neujahrsumzüge zu verbieten. Die engen kultischen Zusammenhänge germanische Musik werden angesichts dieser Verbote sehr deutlich.


    E. Klangcharakter und Musikstil


    Die Römer haben einige wertvolle Zeugnisse für die von ihnen allerdings nicht verstandene Musikübung der Germanen geliefert. Tacitus hat seine Berichte über die nächtlichen Lieder nach der Schlacht bezeichnenderweise mit den Worten »oder Lärm« glossiert. Julianus Apostata vergleicht die rauhen Lieder der Alemannen dem Vogelgekrächz, und »unharmonisch« nennt Jordanes die Leichenklage der Goten. Auch Ammianus hat über die Westgoten, die in ungefügen Tönen Lieder zum Lobe ihrer Vorfahren brüllten und mit mißtönendem Gsg. in den Kampf zögen, seinen Spott ergossen. Johannes Diaconus, der um 870 eine Lebensbeschreibung Gregors I. verf. und den Gsg. der Alemannen mit dem Gepolter eines von einer Höhe herabrollenden Lastwagens verglichen hat, weiß zu erzählen: »ihre rohen wie Donner brüllenden Stimmen sind keiner sanften Modulation fähig, weil ihre an den Trunk gewöhnten Kehlen jene Biegungen, die eine zartere Melodie erfordert, gar nicht hergegeben hätten«. Aus alledem kann man sicher schließen, daß die Germanen einen eigenständigen Musikstil besessen haben, der sich von dem röm. scharf unterschied. Wie die germanistische Forschung auf Grund der rhythmischen Interpretation das Verhältnis von Ton und Wort in nordischer und westgermanische Kunst- und Volksdichtung versteht, beruht dies nicht zuletzt darauf, daß der germanische Gsg. zwischen den beiden Polen »Gsg.« und »Sprache« sich wahrscheinlich mehr dem Sprechgsg., der gesteigerten Rede, näherte. Die dem altnordischen »at kvedha rimur« (Reimweisen vortragen) entsprechende isländische Volksüberlieferung bedeutet noch heute »eine halb gesprochene, halb gesungene Ausführung mit eigentümlich wuchtigen Betonungen und geringem, aber durchaus musikalisch fixierbarem Tonumfang« (J. Leifs).


    F. Die Instrumente


    Die literarischen Quellen bieten nur wenig Brauchbares. Die Nachricht des Diodor Siculus (1. Jh. v. Chr.) von den lyraähnlichen Instr. ist nach dem Zusammenhang auf die Kelten zu beziehen (bibl. hist. V). Dagegen ist die Verwendung von Blasinstr. für die Frühzeit mehrfach belegt (Dio Cassius, Tacitus, Vegetius). Erst verhältnismäßig spät hören wir von Ammianus Marcellinus, daß die Heldenlieder auf der Lyra begl. wurden. Ähnlich überliefert Jordanes, daß die Goten in altehrwürdigen Liedern zur Kithara die Taten der Vorfahren feierten. Ausdrücklich charakterisiert Apollinaris Sidonius die »dreisaitige cithara« als etwas Barbarisches. Auch Venantius Fortunatus bezeichnet die harpa im Gegensatz zu den Instr. anderer Völker als das germanische (»Romanusque lyra, plaudet tibi Barbarus harpa, Graecus Achilliaca, Chrotta Brittana canat)«. Von ihm, der verächtlich auf die »brummende Harfenbegleitung« herabsah, reichen die Belege über die angelsächs. Zeugnisse und Dichtungen, in denen der Skop das »Lustholz« (gamenvudu) oder den »Freudenbaum« (gleo-beam) rührt und wo »laut zur Harfe das Lied aufrauscht« (Widsith), bis zum letzten Sänger alten Stils auf dem Festland, dem Friesen Bernlef, der seine Lieder »zur Harfe« vorzutragen verstand. Nach den literarischen Zeugnissen bleibt unser Wissen von den Klangträgern germanische Musik auf Saiten- und Blasinstr. beschränkt. – Das gleiche Ergebnis bieten auch die Bodenfunde und bildlichen Darstellungen. Weit in die Frühzeit des Germanentums reichen die bronzezeitlichen Blasinstr., die nach Verbreitung, Chronologie und Ornamentik charakteristische Zeugnisse der Kultur der nordischen Bronzezeit, d.h. der Germanen sind. Die ältesten Funde weisen deutlich auf die Grundform des Tierhorns. Das Bruchstück einer 15 cm langen Schalltube von Bochin bei Lenzen (Kr. Perleberg/ Westpriegnitz) zeigt, daß man das Naturhr. schon bald zur Vervollkommnung der Blasfähigkeit verlängerte. Ein weiteres Fortschreiten der Entwicklung bezeugen die drei Bronzebeschläge (Schalltube mit Tragöse, Tragring mit Öse und Mundstück) des Hr. von Wismar (Mecklenburg). Mit dem raschen Fortschreiten der germanische Bronzegußkunst ging man bald dazu über, das ganze Hr. in Bronze nachzuformen. Damit wurde der Kern des tierischen Hr. überflüssig und der ursprüngliche Metallmantel selbst zum klingenden Tonkörper. Vom Hr. von Teterow (Kr. Malchin/Mecklenburg) führt die Entwicklung über den Fund von Lund (Schonen) zu jenen einzigartigen s-förmig geschwungenen Luren, wie die letzte Ausgestaltung der Hr. genannt wird, denen das gesamte Altertum nichts annähernd gleich Altes und Schönes an Form, technisch vollendeter Herstellung und Klangwirkung entgegenzustellen vermag. Diese Instr. setzen aber auch bereits mth. Kenntnisse voraus, da sie (meist zu zweien, vieren oder sechsen gefunden) stets im Gleichklang aufeinander abgestimmt sind. Aus der hoch entwickelten Herstellungstechnik darf man ohne weiters auf einen ebenso entwickelten Stand des Musikstils schließen, dennoch muß man sich jedes Urteils über den Klang enthalten, da Rückschlüsse vom heute möglichen auf den ursprünglich gebräuchlichen Tonumfang unzulässig sind. Den kultischen Gebrauch dieser Instr. bezeugen ein Wandbild in dem 1748 entdeckten Grabe von Kivik (Schonen), dessen Darstellung man vielleicht mit dem Brauchtum und dem Mythus der Wintersonnenwende in Zusammenhang bringen kann, und das paarige Auftreten von vier behelmten Lurenbläsern auf einer Felsritzung von Kalleby (Bohuslän).


    Die Luren gehörten der Periode der höchsten Entwicklung des germanische Bronzegusses an (etwa 1100-600 v. Chr.). Mit dem Beginn der Eisenzeit kamen sie außer Gebrauch. Die Hörner blieben neben den Luren bis in die Eisenzeit im Gebrauch. Auch sie dienten wahrscheinlich ursprünglich kultischen Zwecken und waren nicht für den Signal- und Kriegsgebrauch bestimmt, da, die drei bekannten bronzezeitlichen Exemplare (wie die Luren) im Moor gefunden wurden und die Darstellungen des Wismarer Horns ausgesprochen kultischen Inhalts sind. Als Beleg für das Vorhandensein auch der Trompete könnte man die Darstellung auf einem weiteren Grabstein von Kivik ansehen (s. Taf. 75/7). Das Vorkommen der Worte sviglôs (Schwegelpfeifer) und haurnjôs (Hornist) im Gotischen sowie das reiche Auftreten im MA. machen den Gebrauch weiterer Blasinstr. wahrscheinlich; im Mythus, in der literarischen Überlieferung und unter dem vorgeschichtlichen Fundstoff begegnen wir ihnen jedoch nicht. Erst aus der Völkerwanderungszeit stammten die beiden 1639 und 1734 gefundenen und mit reichem Bilder- und Runenschmuck versehenen Goldhörner von Gallehus bei Tondern (Dänemark), die nach ihrer Ornamentik um 400 n. Chr. entstanden und nach der Runeninschrift von einem Germanen gefertigt wurden (Ek HlewagastiR HoltijaR Horna tawido). Sie sind allerdings nur in mangelhaften Zeichnungen und Nachschnitzungen überliefert, da sie selbst 1802 geraubt und eingeschmolzen wurden. Die erst kürzlich wieder vorgebrachte Deutung als Trinkhörner scheint angesichts ihrer Länge sehr fraglich, beträgt ihre Spannweite doch 1 Fuß 9 Zoll (etwa 60 cm) und 2 Fuß 9 Zoll (fast 100 cm). Für diese Frühzeit bleibt jedenfalls auffällig, daß sowohl unter den Funden wie auf den Felszeichnungen ausschließlich hornartige Blasinstr. vorkommen. Ihr Fortleben wird literarisch belegt durch die »cornua alpina« südgermanische Bergbewohner bei Tacitus, die germanische »Tibicines« bei röm. Legionen, die »tuba« (Alphorn) Ekkehards von St. Gallen und letztlich die »Olifanten« der germanische Heldenlieder nebst den Sagen von ihrer märchenhaften Reichweite. Alle diese Beobachtungen kennzeichnen eine Vorliebe für den Blasklang.


    Für die Saiteninstr. als Klangträger germanische Musik sind die vielfach zit. Ritzzeichnungen einfacher Leiern auf den hallstattzeitlichen Urnen von Ödenburg (Ungarn) auszuschließen, da sie nicht dem germanische Volksboden entstammen. Dieser Fund weist aber in Verbindung mit der hellenischen Überlieferung von dem »phrygischen« Ursprung der Lyra und mit einer weiteren Leierdarstellung in den hallstattzeitlichen illyrischen Fürstengräbern von Klein- Glein (Steiermark) auf einen mitteleurop. Ursprung dieser Instr.-Form. Die Gleichartigkeit der Erscheinungen legt den Gedanken einer gemeinsamen Wurzel nahe, die offenbar bei dem indogermanische Urvolk zu suchen ist, aus dem neben anderen Völkern sowohl Germanen wie Griechen, Illyrer, Kelten und Phryger hervorgingen. Damit wird aber die bisher übliche Theorie O. Schraders über die Herkunft der germanische Leiern von Griechenland über Massilia und ihre weitere Vermittlung durch keltische Stämme hinfällig. Im germanische Bereich besitzen wir eine Reihe von Originalfunden aus Gräbern der Völkerwanderungszeit. Dank günstiger Erhaltungsbedingungen konnten in einem Reihengräberfeld bei Oberflacht (Kr. Tuttlingen/ Württemberg) neben anderen Holzgegenständen auch zwei Instr. geborgen werden. Nach den Beigaben (Spatha und Sax in Prunkscheide, silbertauschiertes Pferdegeschirr und silberplattierte Gürtelgarnitur) gehört das Grab 31 von 1846 in die 2. Hälfte des 7. Jh. Der Bestattete war also keineswegs ein fahrender Sänger, sondern gehörte dem Ortsadel an. Die Bruchstücke einer Leier (Landesmuseum Stuttgart) lagen im rechten Arm des jugendlichen Toten. Die Fundumstände des zweiten Grabes, dessen Ausstattung 1894 nach Berlin kam (Museum für Völkerkunde) sind unsicher, damit auch die Datierung in das 6. Jh. Da aber der Alemannenfriedhof von Oberflacht vom frühen 6. Jh. bis um 700 belegt worden ist, könnte diese Leier sowohl dem 6. als auch dem 7. Jh. angehören, wobei aber ein Vergleich mit den anderen Leiern eine Spätdatierung nahelegt. Beide Instr. sind etwa 80 cm hoch, der Körper des älteren ist aus einem etwa 3 cm dicken Eichenbrett gefertigt. Von dem Schallkörper gehen zwei Arme aus, die oben durch ein Querholz verbunden waren. Nach den Löchern für die Wirbel war das Berliner Exemplar mit 6 Saiten bespannt, die über einen Steg zu einem knöpfförmigen Saitenhalter an der Zarge zusammenliefen. Das Fragment des Stuttgarter Exemplars besaß acht Saiten, entspricht aber sonst im wesentlichen dem anderen. Eine dritte Leier wurde 1938 bei Grabungen unter der Severinskirche in Köln geborgen (Grab 100). Wie in Oberflacht, lagen die Reste der hölzernen Leier über dem rechten Unterarm. Ihre Länge beträgt 51,3 cm. Das ganze Instr. war aus einem Stück Eichenholz gearbeitet und im unteren Tl. sorgfältig ausgehöhlt. Darauf war ehemals eine 1-2 mm dünne Ahornplatte mit kleinen Bronzenägeln befestigt. Von dem 7 mm starken, schwach gewölbten Kopfende war auf beiden Seiten vom Ansatz der Rundung ab die Oberfläche in einer Stärke von 1-2 mm fortgenommen und stattdessen beiderseits durch gleich starkes, aber quer verlaufendes Holz sperrholzartig verstärkt. Hier sind 6 schwach konische Löcher sichtbar; darin waren nach der Öffnung des Grabes noch die hölzernen Wirbel erkennbar, die aber trotz vorsichtigster Berührung zerfielen. Nicht mehr erhalten war der Steg, während am Fußende eine ovale Eisenklammer um die Außenseite herumgriff und auf der Rückseite befestigt war. Die sonstigen reichen Beigaben des Grabes erlauben, diese Bestattung dem frühen 8 Jh. zuzuweisen, nach den Fundumständen dürfte es sich bei dem Toten um einen fränk. Adeligen handeln. In Ergänzung dieser drei Funde gelang es neuerdings J. Werner, als Zubehör von Leiern eine Reihe von Stegen aus Bronze (Concevreux, Dép. Aisne), Bernstein (Zentralmuseum Utrecht und Broa Halla/Götland) und Knochen (Birka im Mälarsee) nachzuweisen, die (soweit datierbar) ebenfalls dem 8. Jh. angehören (s. Abb. 4). Erweitert werden unsere Kenntnisse ferner durch eine 1939 untersuchte Schiffsbestattung von Sutton Hoo (East Suffolk/England), dem Grab eines anglischen Königs um das Jahr 650 n. Chr. Unter den Beigaben fanden sich neben Standarte, Szepter, kostbaren Waffen u.a. auch eine Harfe mit einem den Schallkasten überragenden Bügel, über die im einzelnen die Vorberichte aber noch keinen näheren Aufschluß geben. Diesen beiden Instr.-Typen (Leier und Rahmenharfe) entsprechen die durch den Fürstabt Gerbert von St. Blasien aus einer verlorenen Hs. des 9. Jh. überlieferten Abb. der »cythara teutonica« und »cythara anglica« (De cantu et musica sacra), die auch in zahlreichen vorkarolingischen Miniaturen begegnen und die schon Venantius Fortunatus (6. Jh.) als barbarische (= germanische) Hf. und britannische (= anglische) Rotte unterschied.

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


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  • G. Der Sänger


    Im Unterschied zu den Kelten haben die Germanen der Römerzeit keinen eigenen Sängerstand besessen, wie wir aus dem Schweigen der frühen röm. Quellen und aus dem Fehlen einer gemeinsamen germanische Bezeichnung schließen dürfen. Erst in den Tagen des Attila begegnet uns der Hofsänger, von dem uns der byz. Gesandte Priskos als Augen- und Ohrenzeuge berichtet (446 n. Chr.). Hatte aber schon E. Schröder die Totenklage um Attila für ungermanische erklärt, so wird neuerdings aus textkrit. Erwägungen heraus überhaupt bestritten, daß es sich bei den Sängern um Germanen (Goten) und bei den dort auch sonst bezeugten Liedern um »germanische« handelt (Homeyer, 79). Röm. aber ist auch das Amt des »Chitharoeden«, den Chlodwig sich um 501 durch Vermittlung Theoderichs schicken läßt (Cassiodor Varia II 40, 17). Dagegen entnehmen wir der bekannten Schilderung Prokops vom Ende des letzten Wandalenkönigs Gelimer (533 n. Chr.), daß dieser um eine Hf. bittet, um sein Schicksal zu besingen. Erst später geben uns angelsächs. Zeugnisse Kunde vom Hofsänger, vom »Skop«, wie er im Westgermanischen genannt wird. Insbesondere ersteht uns aus den angelsächs. Dichtungen (Beowulf, Widsith, Deors Klage) ein lebensvolles Bild dieses Standes, aus dem wir erkennen, daß er seine Aufgabe als Hofamt ausgeübt hat. Immer aber muß auch der »Sänger« inmitten der Gefolgschaft Schwert und Schild getragen haben, um seinem Herrn kämpfend die Treue zu bewähren; nur so kann er (darin den Skalden nordischer Höfe gleichend) seine Sonderstellung errungen haben. Die Achtung vor dem Sänger wird auch durch die Lex Angliorum et Werinorum hoc est Thuringorum bezeugt, derzufolge die Verletzung der Hand eines Harfners mit einer um ein Viertel höheren Buße belegt wird als bei einem anderen Manne gleichen Standes. Auf dem Festland wird der friesische Sänger Bernlef erwähnt; von ihm berichtet die Vita S. Ludgeri um das Jahr 790, daß er sich gut darauf verstünde, die Taten der Alten und Kämpfe der Könige zur Hf. vorzutragen (MG SS II, 412). Auch die ahd. Glossen übersetzen das Wort »bardus« mit »liudari« und »leodslakkeo« (Liedschläger). Übrigens zeigen die frühgeschichtlichen Grabfunde, die den Bund von Sängertum und Kriegertum bestätigen, daß die Pflege des Heldensangs zur Hf. nicht ausschließlich einem Stande vorbehalten war, sondern daß auch »für König und Adel der Vortrag der Heldenlieder zu den Ausdrucksformen eines gehobenen Lebensstiles gehörte« (J. Werner). Daß das Hf.-Spiel zum selbstverständlichen Bestandteil adeliger Erziehung gehörte, geht aus dem Zeugnis des Rögnvaldr Kali, Jarls der Orkneyinseln († 1158), hervor, der sich der Beherrschung von neun Künsten rühmt, worunter neben Runenritzen, Buchlesen, Brettspielen, Schmieden, Rudern, Schießen und Skilaufen auch Dichtkunst und Hf.-Spiel nicht fehlen.


    H. Ausklang


    Das Zeitalter gemeingermanische Kulturschöpfungen und geistiger Gemeinschaft des Germanentums fand seinen schönsten Ausdruck in den Heldenliedern. Als der reinste Ausdruck germanische Wesens konnten sie von einem Stamm zum anderen wandern, soweit germanische Volkstum und Denkart reichten. Mit dem Eindringen des Christentums endete dieser Gemeinbesitz, die alten Stämme strebten kräftig auseinander und entwickelten mehr und mehr ihr Eigenleben und ihre Sonderart. Wenn Einhard berichtet, daß Karl d. Gr. alte Lieder, die die Taten und Kriege der alten Könige besangen, habe aufzeichnen lassen, damit die Erinnerung daran erhalten bliebe, so zeigt sich darin die Einsicht, daß die Zeit der Heldenlieder vorüber war. Die landläufige Meinung, daß Ludwig der Fromme diese Slg. seines Vaters vernichtet habe, ist eine Fabel des 19. Jh.; sie beruht auf einer falschen Übs. in dessen Lebensbeschreibung Thegans von Trier, wo es heißt, daß er die heidnischen Lieder (»poetica carmina gentilia)« »verachtete«, was sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf die als unchristl. verworfene antike Dichtung bezieht. Verachtet und unterdrückt aber wurden auch die alten heimischen Bräuche und Lieder sowie deren Sänger, in denen man die Hauptstützen heidnischen Widerstandes sah. An ihre Stelle rückte der rechtsbeschränkte und vogelfreie röm. »mimus« und »joculator«, der fahrende Spielmann und Possenreißer. Die angestammte Musikpflege sank in die unteren Volksschichten ab, wo sie ohne alle schriftliche Überlieferung bis in späte Zeiten als Unterströmung lebendig blieb. Welche Mühe die Kirche dennoch hatte, diese nach alter Art sich besonders im Brauchtum spiegelnde germanische Musikkultur und -pflege zu unterdrücken, beweisen die sich über Jh. hinziehenden Verbote des Singens von Tanzliedern an den kirchl. Festtagen u.a. mit dem ausdrücklichen Hinweis, daß es »Überbleibsel heidnischer Gewohnheiten seien« (Lex Caroli et Ludovici). Eine letzte Blüte erlebte die altgermanische Kultur auf der Insel Island, die für viele Gebiete germanische Lebens häufig als Urtypus angesehen wird. Für die Musikpflege und das Instr.-Spiel zeigen sich indes gewisse Abweichungen. Es bleibt eine Aufgabe künftiger Forschung zu klären, wie weit die auf Island erhaltenen alten Vld.-Weisen vom Einfluß des röm. Kirchengsg. unberührt geblieben sind und ob die dort vielleicht aufgekommene, der Antike noch fremde Mehrstimmigkeit auf altgermanische Vorformen zurückgeführt werden kann.


    Literatur: G. Baesecke, Vor- u. Frühgeschichte des deutschen Schrifttums I, Halle 1940; P. Behn, Musikleben im Altertum, u. frühen MA., Stg. 1954; H. C. Broholm, W. P. Larsen, G. Skjerne, The Lures of the Bronce Age, Kopenhagen 1949; W. Danckert, Die ältesten. Spuren germanische Volksmusik in Zs. f. Volkskunde 48, 1939, 137; ders., Altnordische Volksmusik in Mk 30, I, 1937/38, 4; O. Fleischer, Die Musikinstr. des Altertums u. MA. in germanische Ländern in O. Paul, Grundriß der germanische Philologie III, Straßburg 2/1898, 567ff.; ders., Musik u. Musikinstr. in R. Hoops, Reallex. der germanische Altertumskunde III, 1915/16, 285ff.; F. Fremersdorf, Zwei wichtige neue Frankenfunde aus Köln in Jb. f. prähist. u. ethnographische Kunst XV/XVI, 1941/42, 133; W. Heinitz, Anfang u. erste Entfaltung der nordischen Musik in H. F. Blunck, Die nordische Welt, Bln. 1937; A. Heusler, Die altgermanische Dichtung in Hdb. der Literaturwiss., Bln. 2/1941; E. M. v. Hornbostel, Phonographierte isländische Zwiegsge. in Deutsche Islandforschung I, hrsg. v. W. H. Vogt, Breslau 1930, 300; H. Homeyer, Attila, Bln. 1951; F. Jonsson, Das Hf.-Spiel des Nordens in alter Zeit in SIMG IX, 1907/08, 530; G. Keller, Tanz u. Gsg. bei den Germanen, Diss. Bern 1927; J. Leifs, Altnordische Volksmusik in Volk u. Rasse VII, 1932, 167; ders., Isländische Volksmusik u. germanische Empfindungsart in Mk XVI, 1924, 43: H. J. Moser, Geschichte der deutschen Musik I, Stg. 1920, 5/1930; ders., Über die Musik der alten Germanen in Forschungen u. Fortschritte IX, 1933, 375; ders., Eddische Melodien in Germanien XI, 1939, 72; ders., Die Entdeckung der Germanenmusik, ebda. XII, 1940, 401; MoserL 3/1954, Art. Germanenmusik; R. Much, Die Germania des Tacitus, Heidelberg 1937; J. Müller -Blattau, Mus. Stud. zur altgermanische Dichtung in DVfLG III, 1925, 536; ders., Die Tonkunst in altgermanische Zeit in H. Nollau, Germ. Wiedererstehung, Heidelberg 1926; ders., Germ. Erbe in deutscher Tonkunst, Bln. 1938; E. Graf Oxenstierna, Die Goldhörner von Gallehus in Forschungen u. Fortschritte XXVII, 1953, 19; H. Panum, Harfe u. Lyra im alten Nordeuropa in SIMG VII, 1905/06, 1; O. Schrader, Reallex. der indogermanische Altertumskunde, Art. Mus. Instr-, 2. Aufl. hrsg. T. A. Nehring, Bln. 1923; R. Sonner, Die Musik der alten Germanen in Mk 28, I, 1935/36, 19; B. Stumpfl, Kutlspiele der Germanen, Bln. 1936; W. Veeck, Die Alamannen in Württemberg, Bln. 1931; J. Werner, Leier u. Hf. im germanische Frühma. in Aus Verfassungs- u. Landesgeschichte, Fs. f. Theodor Mayer I, Konstanz 1954; R. Wolfram, Schwerttanz u. Männerbund, Kassel 1937ff.


    Wilhelm Niemeyer


    Die Musik in Geschichte und Gegenwart: Germanische Musik. Musik in Geschichte und Gegenwart

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Ah, ich dachte, hier kommt jetzt was von Heintje oder Helene Fischer.

    Kulturbanause!!!

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Also wenn einer urgermanisch singt, dann ist das Heino....... Duck und wech....... :D :D :D

    Ich guck mal nach, was ich in dem Buch noch so finde - mal sehen was sie 1954 (und früher) so über Volksmusik und Jagdhornbläser geschrieben haben

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


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