Symbol- & Runenschnitzen im Wald

Schon gewusst…?

Im „Wikinger Museum Haithabu“ kann man ein Wikinger-Dorf besuchen, das so authentisch nachgebaut ist, dass man glaubt, man wäre mit einer Zeitmaschine angereist

Zur Seite des Museums geht es hier entlang: Wikinger Museum Haithabu

  • (ironie) Was vor einer Gottheit knien, womöglich noch mit dem Gesicht in den Dreck? Nein, dass geht nicht mehr im Neuheidentum, da ist doch jeder mit seinem Lieblingsgott voll Kumpel und so. (ironie aus)


    Ich bin da aber ganz bei dir, Nue. Baetke schreibt im Buch "Religion der Germanen" ab Seite 70 ein paar Zeilen aber das möchten die Heiden ja heute nicht mehr hören.

    »Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit.«
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel 1770 - 1831)

  • Demut bedeutet zu erkennen und bewahren wie klein und unbedeutend man im Verhältnis zu seiner Gottheit ist.

    Darüber hinaus gehört auch hinzu, das seiner Gottheit dadurch erkennen zu geben, indem man vor ihr niederkniet und seinen Kopf bis auf den Boden senkt und in tiefer Dankbarkeit für ihren Beistand betet.

    Bis du dazu bereit im Hain so zu beten?

    (...)

    Nicht nur im Hain. An und für sich lasse ich mich ungern über meine persönliche religiöse Praxis aus, aber eine ehrliche Frage verdient eine ehrliche Antwort.


    Ich habe mich vor geraumer Zeit dem Wodan geweiht und wenn ich zu diesem Gott bete, so befinde ich mich nicht nur oftmals auf den Knien. Sondern liege nicht selten auch bäuchlings auf dem Boden. Bisweilen mit einem Strick als symbolische Fesselung an den Handgelenken. Was ich hingegen nicht tue, ist um Beistand für irgendetwas zu beten.

  • Das mit dem Hände fesseln ist mir neu, die Idee aber sehr interessant.

    Du sagst das du nicht um Beistand bittest, gleichzeitig symbolisieren aber die Fesseln im Prinzip genau das. (Führt mich auf den richtig weg und wenn ich im begriff bin auf den falschen zugeraten, dann zieht die Fesseln in mir an, sodass ich es spüre)


    Das ist aber nur eine Interpretation von mir, vielleicht ist das ja auch ganz anders gemeint.


    Heute habe ich ein paar Bilder aus dem Wald mitgebracht.

    Wie mir selber inzwischen aufgefallen ist, habe ich alle meine Schnitzereien in der Nähe der Heiligen Haine getätigt.

    Wahrscheinlich habe diese eine sehr große Anziehungskraft auf mich. =)


    Das hier ist die etwas vermoderte Buche am Wegrand des Hauptweges.

    liegendebuchespruch6wj1r.png

    Ich weiß nicht ob das etwas zu bedeuten hat, aber aus dem R kam am Ende als ich es dort einstach ein großer goldener Käfer gekrabbelt.


    Hier die umgestürzte Fichte die Quer über einem Waldpfad liegt und dort auch nicht weggeräumt wird.

    Mit dem Kreuz bin ich gegenwärtig nicht wirklich zufrieden, ich wünschte gerade ich hätte stattdessen eine :elhaz: Rune verwendet.

    symbolaufumgestrzterfc2jb1.pngumgestrztefichtec4k0m.png

    Der abgebrochene Baumstumpf bietet sich auch an, dort irgendetwas hineinzuritzen.


    Das hier ist der Runenbaum im Heiligen Hain Freyja's.

    Die eingeschnittenen Runen habe ich heute dann auch gleich mit etwas Fichtenharz eingerieben.
    birkenhainrunentck4y.png

  • Das mit dem Hände fesseln ist mir neu, die Idee aber sehr interessant.

    Der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtete von einem uralten heiligen Hain bei den Semnonen, die jenen immer nur mit Handfesseln zum Zeichen der Allmacht der in diesem Hain hausenden Gottheit betraten. Wer hinfiel, durfte auch nicht von selbst aufstehen, sondern musste aus dem Hain herauskriechen.

  • Wenn du die Schnur zusätzlich über den ersten dicken Ast bindest, kann er schon mal nicht mehr herunterrutschen.

    Was die Witterungsbeständigkeit angeht, so wurden früher Hanf- wie Leinenseile in der Schiffahrt in Pech getränkt.

    Mann kann sie aber auch mit mehrfach abgekochtem Leinöl oder Wachs witterungsbeständig machen.


    Pech kann man entweder unter der Bezeichnung "Fasspech" kaufen oder aus etwas Birkenrinde auskochen.

    Einfach mal bei Youtube "Birkenpech selber herstellen" o.ä. eingeben.


    Das abgekochte Leinöl wird unter dem Namen Leinölfirnis verkauft.

    Oft sind da aber noch irgendwelche Trockenstoffe drin, so das man ein bisschen suchen muss, bis man reines findet.

    Oder aber man kauft einfach Leinöl im Bio Laden und kocht es selber 2 oder 3 mal ab.