Gebetsruf an die Wilde Jagd

Schon gewusst…?

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  • Lebender bin ich. Unter Toten.

    Toter bin ich. Über Lebenden.

    Sturmgezeugt. Erdentstiegen.


    Ho!


    In Asche gereinigt, werfe abgestreift Haut

    ich ins Geäst des Firmaments.

    Gabe. Gefiedert Augen zum Fraße.


    Ho!


    Tragt auf Schwingen schwarz meinen Ruf!

    Durch die Lüfte! Hin zum Berge!

    Zu schlummernd Sippe mein!


    Ho!


    Ich rufe jene, die lebten mit Gevatters Namen im Herzen!

    Ich rufe jene, die starben mit Gevatters Namen auf den Lippen!

    Ich rufe jene aus dem Berge!


    Ho!


    Gleich Euch des Namens bar,

    gleich Euch das Antlitz nachtgeschwärzt,

    erkennt durch Frames Kuss Ihr mich als Bruder.


    Ho!


    Ich rufe die Jagd! So wild!

    Ich rufe das Heer! Auf dass es wüte!

    Ich rufe meine Sippe!


    Ho!


    Fegt! Fegt! Fegt hinweg!

    Bringt! Bringt! Bringt die Saat!

    Auf dass die Ernte komme!

    Auf dass die Ernte komme!

    Auf dass die Ernte komme!


    Ho! Ho! Ho!

  • Wow..... von dir?

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Das Motiv der Wilden Jagd nimmt seit jeher in meiner religiösen Praxis eine herausragende Stellung ein. Allerdings fiel mir auf, dass ich in meinen diesbezüglichen Gebeten dabei für gewöhnlich den Hauptfokus auf den Anführer lege. Insofern erwuchs das vorliegende Gebet dem Drang, den Namenlosen (besser, jenen, deren Namen vergessen sind) gesonderte Ehre zu erweisen.

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