Aberglaube: Pferdeopfer

Schon gewusst…?

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  • Woher stammt der niedersächsische Brauch, Pferdeköpfe auf die Giebel von Bauernhäuser zu setzen

    Der Brauch, auf niedersächsischen - übrigens auch auf westfälischen - Bauernhaus-Giebeln Pferdeköpfe zu setzen, hat wohl einen germanischen Ursprung. Wotan (Odin), Herr der Götter und Menschen, wurde das Pferd als heiliges Tier zugeschrieben. Auf diesem soll er in den zwölf heiligen Nächten (23. Dezember bis 6. Januar) als »wilder Jäger« über das Land gefegt sein und brachte Sturm, Schnee und Kälte mit.

    Um Wotan milde zu stimmen, opferten ihm die Germanen in dieser Zeit Pferde an bestimmten geweihten Stätten in den Wäldern. Meist waren es Fohlen, deren Köpfe abgeschlagen und auf die Dachspitzen gesetzt wurden - als höchstes Opfer für den höchsten Gott, gut sichtbar auf der höchsten Stelle des Hauses. Wer sich besonders gut mit Wotan stellen wollte, brachte zwei Pferdeopfer. Die Köpfe der Tiere wurden gegenüber liegend auf den Giebel gesetzt.

    Der Brauch wurde von einigen Landwirten in heutiger Zeit -freilich unblutiger - beibehalten. Nunmehr sind die Pferdeköpfe in Holz geschnitzt und symbolisieren die Erdverbundenheit und Tierliebe der

    Bauern.


    Donars Segen mit euch


    Uwe

    Wer davon lebt einen Feind zu bekämpfen,
    hat ein Interesse daran, das der Feind am Leben bleibt.
    Friedrich Nietsche

  • In Würzburg ist noch ein Pferdemetzger/in da bekommt man sehr günstig Echte Pferdeschädel muss man aller dings selber Präparieren.

  • Soweit ich gehört habe...sehen die Holzköpfe nach außen,halten sie nach den Gläubigern Ausschau.

    Schauen sie nach innen,gehört dem Hausbewohner das Haus-ohne Kredit und Schulden,,,

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • AKG251216.jpg


    sieht ja richtig romantisch aus ;)darf nur meine Tochter nicht sehen. Die liebt Pferde über alles.


    Donars Segen mit euch


    Uwe

    Wer davon lebt einen Feind zu bekämpfen,
    hat ein Interesse daran, das der Feind am Leben bleibt.
    Friedrich Nietsche

  • Ich habe mal Pferdefleisch gegessen. So besonders war es nicht. Hat schon einen eigenwilligen Geschmack.


    Donars Segen mit euch


    uwe

    Wer davon lebt einen Feind zu bekämpfen,
    hat ein Interesse daran, das der Feind am Leben bleibt.
    Friedrich Nietsche

  • Ja deshalb räuchert man es Mariniert das oder Grillt man es, hat sehr wenig Fett und ist besser als Rind.

  • Firnwulf

    Hat den Titel des Themas von „Aberglaube Pferdeopfer“ zu „Aberglaube: Pferdeopfer“ geändert.

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