Seltsames Erlebnis beim Wandern...

Schon gewusst…?

Dem norwegischem König Ólaf Tryggvason gelang, den isländischen Widerstand gegen das Christentum zu brechen, indem er Söhne aus wichtigen Familien als Geiseln nahm.

  • :walhallo:


    Ich hatte 2x beim Wandern ein sehr seltsames Erlebnis... KA ob ich mir das einbilde:wirr:, aber ich teile das einfach mal mit euch...:)


    Vorabinfo:


    Ich wandere eigentlich sehr gerne und sehr viel (-wie der alte Wanderer) und hab auch eine sehr gute Kondi...:freu:


    Das Erlebnis:Horn::


    Ich hatte etwa die Hälfte des Berges bewältigt und fühlte mich körperlich noch sehr gut...:saustark:

    Als ich durch den bewaldeten Teil ging, sah ich in der Ferne einen bemoosten Felsen... Eigentlich überhaupt nichts besonderes, aber jetzt kommt das Seltsame: Ich hatte unerklärlicherweise plötzlich ein unbehagliches Gefühl...fast Angst, das stärker wurde, je näher ich diesem Felsen kam... Und je näher ich kam, desto schwächer wurde ich... Irgendetwas sagte mir, dass mir ab dem Felsen die Luft ausgehen würde...


    Ich wischte es als Einbildung weg :wirr: und bemühte mich, an etwas anderes zu denken...:om:

    TATSÄCHLICH war es ab diesem Felsen vorbei mit mir... Kreislauf machte schlapp :wacko:und ich musste pausieren und die Wanderung sogar abbrechen:facepalm: (-sowas ist mir vorher noch nie passiert).


    Zwei Wochen später wollte ich dann aber den Gipfel erreichen und ging nochmal auf diesen Berg...:boxer: Ich dachte, es wäre vll eine einmalige Sache gewesen...ABER...GENAU AN DIESER STELLE... wiederholte sich alles... Das beklemmende Gefühl, das Unbehagen, die Angst... und WIEDER ging mir genau bei diesem Felsen die Energie aus...!


    Diesmal kämpfte ich mich allerdings weiter und schaffte es komplett ausgelaugt und energielos auf den Gipfel...||


    Ich hatte das nachher bei keiner Wanderung, ein ähnliches Erlebnis... Deshalb muss ich noch öfter daran denken...


    Was war das? Was meint ihr dazu?

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Mein erster Gedanke dabei wäre, dass der Felsen eine ehemalige Kultstätte gewesen sein könnte.

    Wer weiß was dort früher mal praktiziert wurde?


    Meiner Meinung nach gibt es aber auch Örtlichkeiten, die rein rational betrachtet nichts besonderes sind, an denen aber die Konstellation der Dinge eine besondere Wirkung auf die Psyche haben kann.

    Genauso wie man die Schönheit einer Landschaft rational nicht begründen kann kann man auch die gegenteilige Wirkung einer Landschaft rational nicht begründen.

  • Es gibt gesunde und weniger gesunde Stellen.

    Und Du bist einfach sensibel darauf.

    Kann sein ,das das Magnetfeld dort anders ist. Wäre möglich das es dort früher einen Unfall ,einen Mord oder ein Unglück gab.

    Mancher merkt es ,mancher nicht.

    Mach Dich kundig über das was der Volksmund über die Stelle spricht. Könnte aufschlußreich sein....

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Was war das? Was meint ihr dazu?

    In Deinem früheren Leben wurdest Du genau an dieser Stelle ermordet - von einem Bayern (jedenfalls ist das, das Erste was mir dazu in den Kopf geschossen ist - nun ist die Frage ob ich ein gutes Orakel bin oder nicht)

    „Ich bin so etwas wie ein Antikörper der New-Age-Bewegung. Meine Funktion besteht darin, auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, hey, weißt du, einiges von all dem Kram könnte auch riesengroßer Quatsch sein!“


    Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.

  • Mach Dich kundig über das was der Volksmund über die Stelle spricht. Könnte aufschlußreich sein....


    Ich wuerde mich auch eher umhoeren ob irgendetwas ueber die Stelle/der Gegend bekannt ist. Sagen, Braeuche etc.

    Ja, ich hab das mal gecheckt und da gibt's offenbar was... 👍

    Zitat

    SCHAFBERG

    Eine böse Hexe sah einst zwei Kinder, Bruder und Schwester, Blumen und Beeren am Felshang pflücken. Durch das Versprechen goldener Früchte lockte sie den Knaben an sich und trug ihn huckepack fort. Auf die Hilferufe des Mädchens eilten die Eltern herbei, trafen aber ihr Kind nur mehr zerschmettert am Fuße eines Felsens an. Das eigene Messer stak ihm in der Brust. Zur Strafe für diese Missetat muß die häßliche Alte an diesem Ort sich drehen, bis er siebenmal Wiese und siebenmal Wald geworden ist. Die Leute aber, die vorübergehen, bekreuzigen sich furchtsam.

    KA, ob es da einen Zusammenhang gibt... Insbesondere nachdem "Hexen" mMn etwas Gutes waren...

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Was mich fasziniert die die Strafe der Hexe.

    Wieso muß sie sich drehen....

    Und was heißt das in Bezug auf Dein Schwindelig/Kraftverlust/Schwäche werden?

    Ich wäre beim Energiefeld.

    Sowas zieht Unglücke an-vieleicht ist das Kind deshalb zu tode gestürzt-und wer beim Pilzesammeln das Messer in der Hand behält kann sich schon mal beim Sturz selbst verletzen.

    Von den finnischen Schamanen hätte ich schon ne Idee-aber nicht hier.....

    Die schönste Art fern zu sehen ist immer noch der Sternenhimmel in der Nacht

  • Lediglich eine persönliche Interpretation bezüglich des "Drehens": Mag sein, dass es hier eine Metapher für Hängen darstellt. Würde in diesem Falle bedeuten, dass besagte Hexe an Ort und Stelle aufgeknüpft wurde, verbunden mit dem Verbot, sie nach dem Tode abzunehmen. Sowie dem Fluche, dass ihre Seele auch nach der Auflösung des Körpers dort baumeln und sich im Winde "drehen" solle.


    Das "Drehen" hierbei eine Sicherheitsvorkehrung, um der Hexe die Orientierung zu nehmen und hierdurch zu vermeiden, dass sie als Wiedergänger Rache nehmen könne. (Vergleichbar diversen Bestattungsvorkehrungen, bei dem Leichen mit dem Gesicht nach unten beerdigt wurden.)

  • HANGATYR

    wie geht es Dir jetzt? bist du wieder bei Kräften oder zerrt das Erlebte noch immer an Dir sobald du daran denken musst?


    ich habe so etwas schon mal bei einem Baum erlebt. Da war jedoch gar keine Angst im Spiel und auch keine Erschöpfung. Ich war eher überrascht wie sehr mich dieser Baum "anzog" und "festhielt".

  • HANGATYR

    wie geht es Dir jetzt? bist du wieder bei Kräften oder zerrt das Erlebte noch immer an Dir sobald du daran denken musst?

    Danke der Nachfrage, mir geht's inzwischen wieder sehr gut...:) Wenn ich an das Erlebnis denke, erinnere ich mich natürlich an das schlechte Gefühl, aber es ist nicht so intensiv wie vor Ort...


    Deine Geschichte mit dem Baum klingt aber auch interessant... Weißt du inzwischen, warum du von ihm angezogen wurdest?


    Was mich fasziniert die die Strafe der Hexe.

    Wieso muß sie sich drehen....

    Ich hab inzwischen noch eine andere Version der Sage gefunden... :thumbup:


    Hier heißt es..


    Zitat

    Zur Strafe dafür muß die Hexe jetzt ohne Ruhe und Rast an derselben Stelle umgehen, bis der Platz siebenmal Feld und siebenmal wieder Wald geworden ist. Die Landleute aber bekreuzen sich, sooft sie an der Stelle vorübergehen.

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Deine Geschichte mit dem Baum klingt aber auch interessant... Weißt du inzwischen, warum du von ihm angezogen wurdest?

    ich kann mir dass nicht so genau erklären...der Baum steht direkt am Ufer eines Weihers 100 Meter von meinem Haus entfernt...Dieser Weiher wird aus drei Quellen gespeist, die sich im Wasser (unter Wasser) befinden...ich kenne diesen Baum schon seit meiner Kindheit und habe ihn immer wieder wenn auch teilweise sehr sporadisch besucht...aber vor ca. vier Jahren hatte ich zum ersten Mal das Erlebnis als ich mich mit zwei Bekannten des Nachts bei dem Baum eine längere Zeit (ca. 1 1/2 Stunden) aufgehalten habe. Ich habe mich schon öfters in dessen Nähe aufgehalten ohne dieses "Anziehen" zu spüren. Beim zweiten Mal war ich wieder mit zwei Bekannten am späten Abend dort. Als ich nach dem Tod meines Vaters den Drang verspürte diesen Baum aufzusuchen, war es wieder sehr intensiv. Es war etwa 23 Uhr. Dieses mal war ich ganz alleine. Ich habe für meinen Vater gesungen und die Laute sind über das Wasser und in den Wald gezogen. Seitdem war ich nicht mehr bei ihm. Zwar sehe ich den Baum fast täglich von weitem aber ich warte irgendwie immer bis ich wieder einen Besuch wage bzw. bis ich meine er würde sich mal wieder nach mir "sehnen". Was mir bei allen Erlebnissen in Erinnerung geblieben ist: Ich hatte kein Kälteempfinden, ich hatte die Zeit total vergessen und es hat sich irgendwie angefühlt als wolle sich mein Steißbein in die Erde ziehen. Das hat dann jeweils erst wieder aufgehört als ich den Baum und seine Äste und Wurzeln verlassen hatte. Als ich mich ca. 20 Meter vom Baum entfernt hatte. Das Ziehen am Steiß war weg, ich hatte den Drang nach Hause zu gehen und ich wurde von der Kälte richtig gepackt...:prost:

  • Da ist was noch nicht ganz verarbeitet...jedoch weis ich nicht ob dass von deiner oder von der anderen Seite ausgeht...


    mach dich nicht narrisch…


    die Zeit zeigt's