Wenn man bei einem Opfer gestört wird...

Schon gewusst…?

Die Christianisierung Skandinaviens und Nordeuropas im 10. und 11. Jahrhundert erfolgte von oben und zumeist durch Zwang ("Schwertmission"). Sie diente vor allem der Festigung des Königtums. Die dänischen, norwegischen und schwedischen Könige versuchten – nicht immer erfolgreich – sich der Kirche zur Festigung der königlichen Zentralgewalt zu bedienen.

  • :walhallo:


    Wieder mal ein "religiöses Thema"...;)


    Ich weiß nicht, ob euch das schon mal passiert ist, bei einem Opfer gestört zu werden... Kann, wenn man zB im Wald opfert, ja durchaus sein, dass Wanderer etc vorbeikommen & euch stören...


    Ist mir bisher noch nie passiert, aber letzte Woche dann zum ersten mal schon...:wacko:


    Folgende Fragen dazu:


    1. Ist euch das schon mal passiert & wie habt ihr euch verhalten:/? Einfach ungeachtet der Störung weitergemacht? Nach einer kurzen Besinnung mit dem Ritual fortgefahren? Oder komplett abgebrochen?
    2. Was könnte denn eine Störung darüber hinaus bedeuten:/? Ist es ein Zeichen, dass man davon ablassen soll? Dass die Götter das Opfer nicht wollen/dass der Zweck des Opfers nicht angemessen ist?

    Insert answers down below please:)!

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Ja bei mir sind es ab und zu Zeugen Jehova die noch in der Nachbarschaft leben wir dann da weiter wo wir unterbrochen worden sind.

    Da für diese Zeugen Jehova eh alles was nicht ihren glauben entspricht dem Satanismus angehört lassen wir uns da nicht weiter Stören.

  • einmal kamen Passanten vorbei...Sie gingen aber zügig weiter weil sie wohl nicht stören wollten...#Skøl#ich habe sie erst bemerkt als sie schon fast weg waren... in dem Dorf in dem ich schon mein Leben lang wohne kennt man mich und meine religiösen Ansichten... Da haben nur Leute ein Problem damit, die sowieso mit allem und jedem ein Problem haben. Meine Schwester ist zum Glück eine "hardcore" Katholikin;Pfaffe; aber sehr offen anderen Ansichten gegenüber. Manchmal glaube ich die anderen Katholen lassen mich in Frieden weil sie sonst "Ärger" mit ihr bekommen würden:D.

  • Wenn es dir gerade gelungen ist,

    das beste Stück aus Deiner Sammlung

    (Alamannische Rippenkeramik - Grubenbrand)


    mitsamt dem leckersten Kirschbier, das es gibt,

    und das du dir genau für diesen Tag aufgespart hast,

    (Lindemans Kriek)

    so präzise aus 5 m Entfernung an den letzten Baum,

    der noch im Wasser aus dem Sumpf steht zu werfen,

    dass das Prachtstück zerschellt,


    dich dann nach einigen Minuten rumdrehst

    und 2 Wanderer dich aus dem nächsten Gebüsch anglotzen,

    dann ist das zwar lästig,


    ich glaub aber nicht, dass mir die Götter deswegen

    auf den Kopf kacken werden.


    hätte aber gut Lust gehabt,

    die beiden gleich noch hinerher zu werfen.


    Seit dem Vorfall gehen wir halt n bisschen später ins Moor.

  • LINK

    Opfer waren bei germanischen Stämmen ein zentrales Mittel der Kontaktierung der Gottheiten. Durch das zugrundeliegende Prinzip des do ut des („ich gebe damit du gibst“) wurden eine Vielzahl von deponierten Gegenständen aus der Alltagskultur und Kunsthandwerk sowie Reste von Lebensmitteln gefunden. Ganze Tiere oder Teile von ihnen wurden im Rahmen eines Opfermahls verzehrt bzw. niedergelegt. ... Besonders Waffen oder Rüstungsbestandteile wurden in der Regel vor der Niederlegung unbrauchbar gemacht



    Link

    Die ältesten Funde stammen aus der Stein- und Bronzezeit. In der mittleren Latènezeit (LT B) setzten die Deponierungen von Tonkeramiken ein, deren vermutlicher Inhalt zum Teil aus Speiseopfern bestand, die nicht erhalten geblieben sind, beziehungsweise Spuren davon. Die Kernzeit dieser Ablagen wird für die Zeit von 100 v. u. Z. bis 300 n. u. Z. datiert. Die Funde dieser Zeit zeugen von einer friedlichen, bäuerlichen Kultur der Dedikanten ...


    ...Die überwiegende Zahl der Waffenopfer erscheint im Fundhorizont des 3. und 4. Jahrhunderts mit dem auffälligen Merkmal, dass sie häufig entweder vor der Opferung kultisch unbrauchbar gemacht oder im Rahmen von Kampfhandlungen beschädigt wurden. Die neuere Forschung geht davon aus, dass die Ablagen in größeren Komplexen erfolgten entgegen früheren Annahmen von Ablagen über längere Zeiträume. ...


    Das Unbrauchbar machen von Mooropfern scheint verbreitet gewesen zu sein.

    Ich handhabe dies also so. Wie seht ihr das ?


    Sollte man zu dem Thema vielleicht einen neuen Treat eröffenen, um das Thema
    "Störung beim Opfer" total zu zerhackstückeln?

  • Ja bei mir passiert das auch schon mal.

    Ich wurde sogar schon mal dabei begafft von jemanden der ständig eine Baumspitze die auf den Wegrand fiel und in die ich die Runen für Freyja (:fehu::raidho:;ehwaz;:jera::ansuz:) geschnitzt habe in den Dreck geworfen und sogar einmal mit scheiße beschmiert hat.

    Keine Ahnung was der für ein Problem hat.

    Mir war es aber egal, ich habe trotzdem weiter gemacht.


    Zum Glück verfüge ich über kraftvolle Reinigungsmagie, denn es wurde und werden auch immer wieder Flüche gesprochen.

    Bei einer Hexe die im selben Wald wie ich unterwegs ist, wurde sogar ein Kraftort entweihend verflucht, indem dort ein Tieropfer (Huhn) durch einen Schwarzmagier stattfand, der dieser Frau nachstellt.

    Ich habe das zwar auch mit ihr zusammen gereinigt, aber sie hat trotzdem den Ort gewechselt.


    Also bei mir im Wald sind schon ziemlich verrückte unterwegs und das obwohl ich hier in der Stadt (ü. 600.000 Einwohner) lebe die gefühlt voller Atheisten ist, die das höchstens für "Hokuspokus" halten. Deshalb war ich auch ziemlich überrascht über diese unterdrückerischen Aggressionen.

  • Nue Heftig, was dir da passiert ist!

    Also bei mir im Wald sind schon ziemlich verrückte unterwegs

    WO bitteschön ist denn dieser crazy Wald:augenwisch:?? Ich finde, da sollten wir mal alle hin und für Ordnung sorgen:vikinghammer: (1-2 Menschenopfer könnten ganz offensichtlich auch nicht schaden8o)


    Spaß beiseite... GUT, dass du den Ort gewechselt hast:thumbup:

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Da bin ich echt froh, bei uns im boarischn Woid is abseits der Touristenrouten zum einen ruhiger und zum anderen werden die alten Opfersteine noch regelmäßig von verschiedenen Leuten genutzt. Niemand entwendet oder schändet dort die Opfergaben, jedenfalls bei den mir bekannten Stellen. Aber das mit Scheiße beschmieren ist schon heftig, Irre gibts wohl immer wieder. Ich könnts gar nicht sagen was ich machen würde, wahrscheinlich wie immer reagieren.

  • Ich kenne Stellen, an denen niemand meine Menschenopfer findet....;)

    Also wird mich beim Blot auch keiner finden.8)

    Hatte letztens ein Ritual mit einem Dresdner Heidenstammtisch, wir waren zu zehnt, es hat uns keiner gestört, obwohl der Wald hier recht überlaufen ist.