Eine Gemeinschaft im Sinne der Ásatrúarfélagið

Schon gewusst…?

Mjölnir (isländisch; aus altnordisch Mjǫllnir, Bedeutung umstritten, womöglich „Malmer“, „Blitz“ oder „glänzende Blitzwaffe“) heißt in der germanischen Mythologie ein Kriegshammer, die magische Waffe des Gottes Thor, mit der dieser die Feinde der Götter, vor allem die Thursen (Riesen) und die Midgardschlange, bekämpfte.

  • Und wer wird der Jarl? xD


    Bin leider nicht aus dem Harz, bin aber auch gerade auf Haussuche. Ist nur ein bisschen weit weg... Naja, mal schauen.


    Wenn ich da waere muesstest aber damit klar kommen, dass ich ab und an mal meine Mittelalterklamotten, mein Turban, Kaftan oder sonst was trage. Das mache ich, weil ichs schoen finde. :)

  • Ich würde hier im Harz gerne eine Gemeinschaft nach dem Vorbild der Ásatrúarfélagið (Asatru.is) gründen. Also mit normalen Menschen die sich nicht als Wikinger verkleiden müssen ;)

    Gibt es hier eigentlich Menschen aus der Region Harz mit denen man ernsthaft arbeiten kann?

    Aber muss man dafür im Harz wohnhaft sein?

    Ich finde die Idee nicht schlecht, wenn man sich das mal so durchliest. Google hilft.


    Zitat


    Zitat
    Code
    Zweck des Vereins ist die Stärkung des Aberglaubens und die Erbringung der damit verbundenen religiösen Dienste. Dieses Ziel will der Verein durch Bildungs- und Sozialarbeit erreichen, nicht durch Missionsarbeit.


    Zitat

    Eigentlich sollten wir bereits sowas wie viel mal in Deutschland haben? 3, 4 mal? Man hört leider nix. Zumindest ich nicht. Ich habe auch eher das Gefühl, die sind ein eingeschworener Haufen. Was ein typisch deutsches Problem sein dürfte. Diese Borniertheit. Der sicherlich oft ungewollte herablassende Blick auf andere. :ugly:(Oh oh, erstmal an die eigene Nase fassen. Aber hey, ich wollte friedlich diskutieren und wurde gleich als sonstwas hingestellt und beleidigt!!!! Egal....)

    Wir kennen auch keine "offenen Türen". Ich meine dieses zugängliche. Wir verschließen uns, weil jeder mein Feind ist. Sogar der Nachbar will nur Böses.


    Ich bin eigentlich ein sehr offener Mensch und jeder ist mein Kumpel. Wenn ich auf Asatru angesprochen werde, stehe ich Rede und Antwort.

    Durch meine Gewerkschaftsfunktion und Arbeit als (momentan) freigestellter Betriebsrat bin ich von vornherein für Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit bereit. Das soll heißen, ich mache seit Jahren nix anderes.


    Lasst uns klein anfangen! Das Netzwerk steht ja schon (Forum). Nur schade, dass in den letzten 10 Jahren so viele interessante Menschen gegangen sind.

    Jeder hier ist bereit, Menschen in seiner Umgebung kennenzulernen. Das lese ich immer wieder. Forumstreffen gab es glaube ich auch schon mal. Vielleicht kann man sich ja wenigstens 1x im Jahr irgendwo in Deutschland an einem interessanten Ort treffen, (ich mag Dolmen!), und einfach bissl picknicken? Die erste Hürde ist bekanntlich die Schwierigste.

  • Ich würde hier im Harz gerne eine Gemeinschaft nach dem Vorbild der Ásatrúarfélagið (Asatru.is) gründen. Also mit normalen Menschen die sich nicht als Wikinger verkleiden müssen ;)

    Gibt es hier eigentlich Menschen aus der Region Harz mit denen man ernsthaft arbeiten kann?

    kann man mit dem VfGH oder dem Eldaring nicht ernsthaft arbeiten? Ich war zweimal mit Leuten vom VfGH zusammen und haben im Herbst geopfert. das war sehr schön wenn auch nur im kleinen kreis. Haimo und Thula blieben mir besonders gut in Erinnerung... Was würdest du bei deiner Gemeinschaft versuchen anders bzw. besser zu machen?

  • Ich habe auch eher das Gefühl, die sind ein eingeschworener Haufen. Was ein typisch deutsches Problem sein dürfte. Diese Borniertheit. Der sicherlich oft ungewollte herablassende Blick auf andere.

    Ja, mit einem Stock im Hintern. Wenn du nicht die Edda inhaliert hast und vorgibst die mit geschichtlichen Themen rund um die Germanen zu befassen, bist du nix Wert. So jedenfalls mein Eindruck ;)

    Wir kennen auch keine "offenen Türen". Ich meine dieses zugängliche. Wir verschließen uns, weil jeder mein Feind ist. Sogar der Nachbar will nur Böses.

    Das Resümee aus über 10 Jahren Asatru-Forum: Gestörte, Selbstdarsteller, Möchtegern Wikinger und Verein ist Böse.

    Lasst uns klein anfangen! Das Netzwerk steht ja schon (Forum). Nur schade, dass in den letzten 10 Jahren so viele interessante Menschen gegangen sind.

    Nunja, erklärt sich schon teilweise oben gestörte Selbstdarsteller und Pseudo-Intellektuelle die dich nur ernst nehmen wenn du ihnen Beifall spendest.

    Klingt Interessant welches Grundstück und wie soll der Kultplatz aus sehen.

    Bitte, der erste Schritt wäre doch wohl erstmal ein zwangloses Treffen ;)

    kann man mit dem VfGH oder dem Eldaring nicht ernsthaft arbeiten? Ich war zweimal mit Leuten vom VfGH zusammen und haben im Herbst geopfert. das war sehr schön wenn auch nur im kleinen kreis. Haimo und Thula blieben mir besonders gut in Erinnerung... Was würdest du bei deiner Gemeinschaft versuchen anders bzw. besser zu machen?

    Ich wiederhole mich: Pseudo-Intellektuelle die dich nur ernst nehmen wenn du ihnen Beifall spendest.

    Soweit mein Eindruck zu dem ganzen.

    Ich sehe das, was wir heute als Asatru oder Asatro definieren, als ein Glauben des einfachen Volkes. Man muss weder studieren noch die Edda rezitieren können um an die alten Götter glauben zu dürfen. Für mich ist es quasi eine Religion von Bauern und Viehzüchtern, also einfachen Menschen die weder Krieger noch Wikinger waren. Walhall ist für mich ein Mythos um Menschen für die Schlacht zu mobilisieren und letztendlich sehe ich in Walhall nur einen Grabhügel.

    Bei den Isländern sehe ich nicht die typisch Deutsche Stock-im-Arsch Mentalität. Die gehen damit um einige lockerer um als uns manche Goden und Vereine hier vortäuschen wollen.

  • Wenn ich da waere muesstest aber damit klar kommen, dass ich ab und an mal meine Mittelalterklamotten, mein Turban, Kaftan oder sonst was trage. Das mache ich, weil ichs schoen finde.

    Der Ton macht die Musik. ;) Ein Kopie von Ragnar Lodbrok, mit Schild und Schwert, fände ich unpassend. Da würde ich dir dann eher den nächsten Mittelaltermarkt empfehlen wollen ;)

    Aber muss man dafür im Harz wohnhaft sein?

    Wohnhaft nicht, nur persönlich habe ich einen Bezug zu der Region. Der Brocken ist, auf Grund das man ihn schon von weitem sehen kann, ein alter heiliger Berg. Ich glaube im Wikipedia habe ich sogar mal was von Blotberg oder Blozberg gelesen. Hinzu kommen die vielen mythischen Sagen in der Region, in welchen doch die alten Götter eine Rolle spielen und dann auch noch Thale mit dem Hexentanzplatz und vielen Figuren aus der germanischen Religion.

  • Der Ton macht die Musik. ;) Ein Kopie von Ragnar Lodbrok, mit Schild und Schwert, fände ich unpassend. Da würde ich dir dann eher den nächsten Mittelaltermarkt empfehlen wollen ;)

    Wohnhaft nicht, nur persönlich habe ich einen Bezug zu der Region. Der Brocken ist, auf Grund das man ihn schon von weitem sehen kann, ein alter heiliger Berg. Ich glaube im Wikipedia habe ich sogar mal was von Blotberg oder Blozberg gelesen. Hinzu kommen die vielen mythischen Sagen in der Region, in welchen doch die alten Götter eine Rolle spielen und dann auch noch Thale mit dem Hexentanzplatz und vielen Figuren aus der germanischen Religion.

    Ich war ja erst vor kurzem da und ja, es ist eine geile Gegend! Der Brocken liegt 307 Tage im Jahr im viehigsten Nebel. Klar, dass es da oben nicht mit rechten Dingen zugeht. ;) Oben war ich auch, 1 Tag vorm Steinmeier, und natürlich war übelster Nebel. Aber lieber das, als 30 Grad Sonne.

    Auf dem Hexentanzplatz war ich auch und an einem Stück der Teufelsmauer. Weißt ja...

    Ich komme auf alle Fälle wieder! Da kann man ja was verbinden.

  • ((In 2019 war ich zum ersten Mal auf'm Brocken. Zur Walpurgisnacht. Ist doch ein bisschen der „Had(d)sch” für Deutsche. Zumindest für Deutsche Romantiker und Folkloristen. Sonst wohne ich aber zu weit weg, gerade auch da ich weder Fahrerlaubnis noch fahrbaren Untersatz habe. Nur einen Drahtesel. Und dem werde ich so langsam zu schwer...))

    ... irgendwo zwischen Volksbrauchtum und Philhellenentum ...

  • Zitat

    Ich würde hier im Harz gerne eine Gemeinschaft nach dem Vorbild der Ásatrúarfélagið (Asatru.is) gründen.

    Wir haben noch kein weiteres Wort darüber verloren, in wie weit wir uns ggf. dem Vorbild annähern wollen. Man kann ja erste Details auch hier besprechen.


    Ich habe mir erlaubt, folgendes Zitat von Asgrimm aus dem Tiktok-Thread hier einzufügen:

    Zitat

    Dazu kommt noch das Problem der Pop-Wissenschaft.

    Angefangen bei fürs TV produzierten Dokumentationen, die sich auf Schulbuchwissen von vor über 30-40 Jahren stützen über Youtuber wie Skallagrim oder Shadivertity ist das Angebot an leicht verdaulichem Halbwissen inzwischen halt einfach so groß, dass jeder glaubt mehr zu wissen als er eigentlich tut.

    Und durch den Confirmation-Bias ist es natürlich auch leichter zu glauben was man immer schon gehört hat, anstatt diese neue, dem etablierten Gedankengut widersprechende Aussage.

    Zusammen mit dem hier


    Zitat

    Zweck des Vereins ist die Stärkung des Aberglaubens und die Erbringung der damit verbundenen religiösen Dienste. Dieses Ziel will der Verein durch Bildungs- und Sozialarbeit erreichen, nicht durch Missionsarbeit.

    möchte ich nochmal deutlich machen, dass ich mich sehr für Bildungsarbeit ausspreche. Das geht auch digital.

    Gerade in unserer digitalen Zeit erreicht man die wenigsten auf die konventionelle Art.

    Diese Tiktok-Wikinger hätte man nicht verhindern können. Heldentum war schon immer anziehend, ebenso die Sehnsucht nach der Ferne, dem Anderen/Fremden, und eben auch, selbst ein Held zu sein.

    Und jetzt kommen wir zu dem Punkt. Ich bin 14 oder 16 oder 18 Jahre alt, habe gerade die erste Vikings-Staffel gesehen und schwärme nun für Ragnar Lodbrok. Was mache ich im besten Fall? Ich recherchiere im Internet und lande bei Wikipedia. Die Wenigsten lesen den Artikel bis zu Ende, weil Lesen ja doof ist. Noch weniger werden danach weiter recherchieren. Die meisten jedoch landen bei youtube und da kommen wir zu Asgrimms Zitat. Doch die Allermeisten geben den Hashtag #vikings bei Tiktok ein und landen bei Andre. :ugly:


    Ein Forum ist Oldschool, Facebook ist ebenfalls out. Damit erreichst du niemanden mehr. So scheiße es klingt: momentan ist Tiktok das Sammelbecken für Jung und Alt. "Willst du mich informieren, packe es bildlich in 59 Sekunden. Und mache es spannend!" So und nicht anders tickt der Geist der Zeit. Ich befasse mich beruflich seit 6 Jahren mit dem Thema und trotzdem (!) habe ich noch kein Rezept gefunden. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass es da nur um Gewerkschaft geht.


    Der nächste Punkt ist der, dass sich viele von uns vor Öffentichkeitsarbeit scheuen. Wo ist noch Bildungsarbeit und wo fängt missionieren an? "Wir missionieren nicht", also wird gar nix gesagt. Wer mehr wissen will, wird sich schon kümmern.

    Den Zulauf haben dann aber die Ravenssippe oder irgendwelche rechte Gruppierungen. Man erntet, was man säht. Wir dürfen nicht vergessen, dass solche Leute auch mal im Fernsehen landen können! :ugly: Der Andre hat schon eine Petition eingereicht. Er wird scheitern, dass wissen wir. Was kommt als Nächstes? Meine Horrorvorstellung sieht so aus: Irgendein Sender will zum Thema Jugendkulturen o.ä. ein Thema aufmachen und schaut sich in der Medienlandschaft um. Bei 5000 Followern (Tendenz steigend) und dem Wagnis, mit einer Unterschriftenaktion den Asatru-Glauben anerkennen zu lassen, finde ich das gar nicht so abwegig, dass die den interviewen. Neben anderen natürlich. Was dann? "Herr W. Was machen Sie, wenn Sie ihr Ziel erreicht haben?" "Dann freuen wir uns sehr!" :ugly:


    Mich würde interessieren, wie ihr euch Bildungsarbeit vorstellen könntet? Aber im Sinne des Geistes der heutigen Zeit! Wir kommen um das Digitale nicht drum herum. ver.di macht für wichtige Angelegenheiten kleine Comicvideos. Die kommen im Hirn bei den Beschäftigten an. Doch da stoßen WIR an unsere Grenzen, nehme ich an.

    Die von der Werbeindustrie haben den Bogen raus. Irgendso ein Psychodingens ist das.


    Wie steht ihr zu dem Ganzen?

  • Wie waere es wenn man einfach erstmal bei einer Gemeinschaft anfaengt und schauen wie sich diese entwickelt. Treffen etc. Man sollte auch schauen, ob diese ueberhaupt kompatibel ist.


    Danach kann man dann festlegen, wer sich um was kuemmert.


    Ich werde mich definitiv nicht auf Tiktok oder wie das gedoens heißt anmelden.

  • Wir haben noch kein weiteres Wort darüber verloren, in wie weit wir uns ggf. dem Vorbild annähern wollen. Man kann ja erste Details auch hier besprechen.

    Nachdem was ich so aus Interviews und Fotos herauslese, würde ich mich gerne schon sehr nahe am Vorbild halten wollen. Natürlich unter Einbeziehung lokalem Brauchtums.



    "Willst du mich informieren, packe es bildlich in 59 Sekunden. Und mache es spannend!"

    Mittlerweile sind es 3 Minuten. Wenn dabei aber keine laute Pseudo-Pagan-Metal Musik abspiele und nicht dem Bild eines Wikinger-Kriegers entspreche, wird das niemanden interessieren ;)



    Mich würde interessieren, wie ihr euch Bildungsarbeit vorstellen könntet? Aber im Sinne des Geistes der heutigen Zeit! Wir kommen um das Digitale nicht drum herum.

    Andere haben Youtube versucht. Die Klickzahlen sprechen für sich: Keine Krieger, keine Pagan-Metal Musik, keine Zuschauer

  • Mich würde interessieren, wie ihr euch Bildungsarbeit vorstellen könntet? Aber im Sinne des Geistes der heutigen Zeit! Wir kommen um das Digitale nicht drum herum. ver.di macht für wichtige Angelegenheiten kleine Comicvideos. Die kommen im Hirn bei den Beschäftigten an. Doch da stoßen WIR an unsere Grenzen, nehme ich an.

    Die von der Werbeindustrie haben den Bogen raus. Irgendso ein Psychodingens ist das.

    Familie, Freunde und Kollegen weise ich ab und an schon auf manche abergläubischen Sachen hin... seit ich da arbeite, wird vermehrt auf die hölzernen Tische geklopft, als vorher... ich bin in der Hinsicht manchmal schon penetrant... Hihi... Fielen gefällt's aber. Die Namen „Asatru” oder „Rodna Wera” oder selbst „Heidentum” fallen dabei nicht. Wir wollen-sollen nicht missionieren, aber ich finde es schon wichtig, dass de Menschen in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise wissen, was ein Hühnergott/Lochstein ist. Das ist ein Muß. Die meisten finden es interessant oder quittieren es einfach mit einem „Aha”. Aber ich denke, da fängt es doch ein bisschen an.


    Ich werde mich definitiv nicht auf Tiktok oder wie das gedoens heißt anmelden.

    Ich hatte mir tatsächlich Mal überlegt, auf Instagram irgendwie so etwas zu machen. Eine folkloristische Instagram-Site mit erklärenden Fotos zu bestimmten Bräuchen im Jahr/Monat. Wobei ich mich auch ziere, bestimmte Sachen mit der Öffentlichkeit zu teilen. Meinen Weihnachtsbaum zum Beispiel. Der ist total 08/15, aber eben schon mehr als zwanzig Jahre in der Familie und mir zu heilig, um aller Welt zu zeigen (wobei ich bestimmt schon einmal Fotos von ihm auf Facebook gesetzt hatte, als ich dieses noch hatte). Ick weeß et doch ooch nich!


    Wir Heiden und Heidis sind doch wieder Mal schön uneinig.

  • Für mich ist es quasi eine Religion von Bauern und Viehzüchtern, also einfachen Menschen die weder Krieger noch Wikinger waren. Walhall ist für mich ein Mythos um Menschen für die Schlacht zu mobilisieren und letztendlich sehe ich in Walhall nur einen Grabhügel.

    Dem Bildungsgedanken folgend müsste ich da einmal darauf hinweisen, dass es historisch gesehen durchaus eher eine Religion der Elite gewesen ist.

    Zumindest für die Zeitabschnitte für die sich belastbare Aussagen treffen lassen.

    Das spiegelt sich von der "Hallenkultur" bis hin zur Struktur der Heldensagen in allen Aspekten des Glaubens.


    Was Asatru als moderne Religion angeht würde ich dir aber durchaus recht geben.

    Ich sehe das, was wir heute als Asatru oder Asatro definieren

    Ich sehe das wie Einar:

    Wir sind ein alter Baum
    Mit neuentsprungenen Knospen
    Zur Sonne strecken wir uns
    Um vorwärts zu wachsen

    Weiter zum eigentlichen Thema:

    Mich würde interessieren, wie ihr euch Bildungsarbeit vorstellen könntet? Aber im Sinne des Geistes der heutigen Zeit! Wir kommen um das Digitale nicht drum herum. ver.di macht für wichtige Angelegenheiten kleine Comicvideos. Die kommen im Hirn bei den Beschäftigten an. Doch da stoßen WIR an unsere Grenzen, nehme ich an.

    Meine Idee dazu hatte ich hier schon einmal in einem separaten Thread vorgestellt.

    Wenn wir versuchen das ganze noch zu vermarkten wären ein Tiktok-Channel für kurze Infovideos zu überschaubaren Themen und ein Youtube-Channel mit immer noch überschaubaren 10 min. Videos die die selben Themen etwas umfassender beleuchten sicher kein schlechter Ansatz.

    Beides mit Verlinkungen untereinander und zur eigentlichen Hauptseite.

    Wo ist noch Bildungsarbeit und wo fängt missionieren an?

    Ich finde das relativ einfach zu trennen.

    Bildung ist das anbieten von Information, Missionieren ist der Versuch anderen seine Meinung aufzudrängen.

    Ein Bildungangebot wäre z.B. das oben beschriebene.

    Ein Missionierungsversuch wäre es z.B. vor den Videos anderer "Heiden" Werbespots für uns Schalten zu lassen oder andere Leute zu bedrängen sich uns anzuschließen.

  • Meine Idee dazu hatte ich hier schon einmal in einem separaten Thread vorgestellt.

    Wenn wir versuchen das ganze noch zu vermarkten wären ein Tiktok-Channel für kurze Infovideos zu überschaubaren Themen und ein Youtube-Channel mit immer noch überschaubaren 10 min. Videos die die selben Themen etwas umfassender beleuchten sicher kein schlechter Ansatz.

    Beides mit Verlinkungen untereinander und zur eigentlichen Hauptseite.

    Über Videos aller Art müßte man sich Gedanken machen. Ich habe gerade ein paar deutsche Videos angeklickt die zwar informativ aber langweilig waren. Andererseits würde mich jemand im Mittelaltermarkt-Wikingerstyle wiederum abschrecken. Wie macht man es richtig?

  • Wie macht man es richtig?

    Ich würde sagen das hängt davon ab wen man ansprechen möchte.

    Jedes Medium hat seine Zielgruppe.


    Ich denke das wichtigste um "Erfolg" zu haben (wie auch immer man den definieren möchte) ist die Präsentation.

    Es braucht jemanden vor der Kamera der eine gewisse Bühnenpräsens hat und der für Vikings-Fans anziehend wirkt ohne auf Otto-Normal-Bürger abschreckend zu wirken.

    Bei den ganzen Bekleidungsoptionen mit heidnischem Bezug die zur Zeit aus dem Boden schießen gibt es ausreichen Möglichkeiten die Interressierten anzusprechen ohne die Normalos abzuschrecken.

    Ich persönlich würde die Zielgruppe bewusst weit halten.

    Alle die sich über Asatru und die nordische und germanische Religion und Mythen informieren möchten.

    Das schließt auch Leute ein die mit der ganzen Sache wenig am Hut haben.

    Dem entsprechend würde ich den Bildungsaspekt ins Zentrum stellen und über das was die Gruppe macht eher nebenbei aufklären. (nach dem Motto: "Wir als Gruppe haben uns entschieden diese und jene Sache aus diesen und jenen Gründen für unsere Ritualpraxis so und so auszulegen")

    Als Beispiel würde ich mal Roland Warzechas Youtube-Channel anbringen.

    Er deckt auch ein Niescheninteresse ab und produziert seine Videos in seiner Abstellkammer.

    Das fachliche Niveau entscheidet sich in der Schreibarbeit für die Videos. Für die Präsentation reichen ein Handy, ein Laptop und ein bisschen Talent.