PC und anderes Zeugs

Schon gewusst…?

Bis heute weiß man nicht genau wovon sich das Wort Wikinger ableitet.
Die einen glauben, es geht auf „wig“ (Handelsplatz) zurück, andere meinen, dessen Ursprung in „vikingr“ (Seeräuber) zu erkennen.

  • Haha! Ich muss jetzt aber mal ganz ehrlich sagen, dass ich sowas von froh bin, dass ich meine Pubertät ohne Smartphone und Facebook hinter mich gebracht habe. Wenn ich mir so die regelmäßigen Teenagerblamagen in sozialen Netzwerken ansehe, bin ich glücklich, dass der Kelch an mir vorbei gegangen ist.

  • Es ist eigentlcih erschreckend, wenn 5 Jugendliche beieinander stehen, aber alle auf ihr Display starren anstatt sich
    miteinander zu unterhalten.

  • Es ist eigentlcih erschreckend, wenn 5 Jugendliche beieinander stehen, aber alle auf ihr Display starren anstatt sich
    miteinander zu unterhalten.

  • Ich bin ja auch erst 16 aber ich kann zu meiner eigenen Erziehung in den Sachen viel erzählen.


    Ich hab mit 11 meinen ersten PC bekommen, allerdings habe ich damit fast nur Spiele gespielt. Als ich dann irgendwann damit übertrieben habe (abends bis 12, morgens ab 4 - auch vor der Schule!), haben meine Eltern strikte Regeln eingeführt (ab 18 Uhr aus, zwischen Schulschluss und PC anmachen 2 Stunden andere Beschäftigung).Als Bestrafung folgten Konsequenzen wie 'eine Stunde an die frische Luft' oder dergleichen. Das hat so lange funktioniert, bis sie nicht mehr so streng drauf geachtet haben und schon gings wieder los (wenn ich jetzt im Nachhinein drüber nachdenke, war ich ganz schön anstrengend). Als ich mir dann mit 14 meinen eigenen Laptop gekauft habe (hatte das Geld dafür zur Konfirmation bekommen), hatten sie wieder Kontrolle über mein Nutzungsverhalten: abends um 9 wird der Laptop rausgelegt und ich bekomme ihn auch erst wenn ich UND meine Eltern Zuhause sind (dazwischen wurd er weggeschlossen). Immer wenn ich mich nicht dran hhielt, mein Zimmer nicht aufräumte oder meine Aufgaben im Haushalt nicht wahrnahm, durfte ich ihn solange nicht mehr haben, bis meine Eltern es wieder für richtig hielten, ihn mir zurückzugeben. Das war immer unterschiedlich, manchmal nur eine woche, manchmal zwei Monate. Dadurch hab ich das Verzichten gelernt und jetzt habe ich mich unter Kontrolle.


    Mein Handy (Prepaid) habe ich erst mit 14 bekommen, vorher hielten es meine Eltern nicht für notwendig. Ich übrigens auch nicht. Das Handy, welches ich dann hatte, war auch nicht das neueste, also hatte es auch nicht so einen großen Einfluss auf mich.


    Also als Fazit: Mir hat es geholfen, Pausen zu haben und zu lernen, auch ohne PC und Laptop auszukommen. Regeln sind wichtig, aber auch die Durchsetzungsfähigkeit der Eltern. Und wenn schon Konsequenzen folgen, dann auch vernünftige. Und nicht nur 'eine Stunde rausgehen'. Ganz ohne PC oder Laptop ist zu der heutigen Zeit fast undenkbar (vor allem bei Hausaufgaben in der Schule - PowerPoint-Präsentationen, Hausarbeiten, Vorträge, Recherchen u.v.m.).


    Grüße, Mjoellnir.

  • Ich bin ja auch erst 16 aber ich kann zu meiner eigenen Erziehung in den Sachen viel erzählen.


    Ich hab mit 11 meinen ersten PC bekommen, allerdings habe ich damit fast nur Spiele gespielt. Als ich dann irgendwann damit übertrieben habe (abends bis 12, morgens ab 4 - auch vor der Schule!), haben meine Eltern strikte Regeln eingeführt (ab 18 Uhr aus, zwischen Schulschluss und PC anmachen 2 Stunden andere Beschäftigung).Als Bestrafung folgten Konsequenzen wie 'eine Stunde an die frische Luft' oder dergleichen. Das hat so lange funktioniert, bis sie nicht mehr so streng drauf geachtet haben und schon gings wieder los (wenn ich jetzt im Nachhinein drüber nachdenke, war ich ganz schön anstrengend). Als ich mir dann mit 14 meinen eigenen Laptop gekauft habe (hatte das Geld dafür zur Konfirmation bekommen), hatten sie wieder Kontrolle über mein Nutzungsverhalten: abends um 9 wird der Laptop rausgelegt und ich bekomme ihn auch erst wenn ich UND meine Eltern Zuhause sind (dazwischen wurd er weggeschlossen). Immer wenn ich mich nicht dran hhielt, mein Zimmer nicht aufräumte oder meine Aufgaben im Haushalt nicht wahrnahm, durfte ich ihn solange nicht mehr haben, bis meine Eltern es wieder für richtig hielten, ihn mir zurückzugeben. Das war immer unterschiedlich, manchmal nur eine woche, manchmal zwei Monate. Dadurch hab ich das Verzichten gelernt und jetzt habe ich mich unter Kontrolle.


    Mein Handy (Prepaid) habe ich erst mit 14 bekommen, vorher hielten es meine Eltern nicht für notwendig. Ich übrigens auch nicht. Das Handy, welches ich dann hatte, war auch nicht das neueste, also hatte es auch nicht so einen großen Einfluss auf mich.


    Also als Fazit: Mir hat es geholfen, Pausen zu haben und zu lernen, auch ohne PC und Laptop auszukommen. Regeln sind wichtig, aber auch die Durchsetzungsfähigkeit der Eltern. Und wenn schon Konsequenzen folgen, dann auch vernünftige. Und nicht nur 'eine Stunde rausgehen'. Ganz ohne PC oder Laptop ist zu der heutigen Zeit fast undenkbar (vor allem bei Hausaufgaben in der Schule - PowerPoint-Präsentationen, Hausarbeiten, Vorträge, Recherchen u.v.m.).


    Grüße, Mjoellnir.

  • Grüße :prost:


    Ich mag auch mal erzählen^^ Ich hab auch selber noch keine Kinder und bin selber noch 16. Ich war früher oft und gerne draußen. Bin in den Wald gegangen, hab dort Buden gebaut o.ä. und hab auch gerne im Sandkasten gegraben. Durch gewisse Umstände hatte ich aber keine Lust mehr vor die Haustüre zu gehen. Ich bekam mit neun meinen eigenen Fernseher und Computer. Den lieben langen Tag saß ich nur davor und habe gezockt, da meine Eltern sich nicht wirklich um eine Erziehung bemüht haben in jeglicher Hinsicht... "sinnlose Gewalt" war Gang und Gebe. Ich lebte den ganzen Tag in einem kleinen Zimmer mit meinem geistig behinderten Bruder und wir hatten nur unsere Konsolen und den PC. Sofern ich nicht damit beschäftigt war für meinen Bruder zu sorgen, saß ich nur vor dem Bildschirm und hatte kaum Freunde, bin sozial vereinsamt so zusagen. Und dennoch, sieben Jahre später, bin ich verantwortungsbewusst, wohne zeitweise sogar alleine mit meinem Bruder und gehe neben der Schule auch noch arbeiten und gehe auch wieder gerne in die Natur. Abgesehen von so mancher Eigenart würd ich auch sagen, dass ich einen guten Charackter hab. Die Moral: Elektronische Geräte müssen das Kind nicht verderben, oder die Erziehung scheitern lassen. Es kommt oft auf die Eltern an, aber ich finde noch viel mehr auf die Kinder selbst, wie der Umgang mit dem Bildschirm zu handhaben ist. Und da muss man die Kinder entsprechend erziehen von früh auf, oder sie erziehen sich irgendwann selber (bei mir lief es noch gut^^). Ein bewusster Umgang sollte anerzogen werden, dann kann man den Kindern auch getrost Zugang zu solchen Geräten verschaffen mMn. Außerdem mag es auch unfair den Kindern gegenüber sein, wenn sie anderen gegenüber wegstecken müssen. Klar, Bescheidenheit sollte schon vermittelt werden, aber Kinder sind Kinder. Ich finde man sollte ihnen das nach und nach anerziehen und nicht gleich die Breitseite geben, damit die Eltern das Thema für sich abgehackt haben. Die eine oder andere Spielkonsole könnte daher ruhig mal den Weg ins Kinderzimmer finden, sofern ein gemäßigter Umgang herrscht und das Kind dies möchte (soll ja auch Kinder geben, die keine Konsole möchten 8| :D ). Meine Sichtweise jedenfalls.


    Liebe Grüße :prost:

  • Es kommt oft auf die Eltern an, aber ich finde noch viel mehr auf die Kinder selbst, wie der Umgang mit dem Bildschirm zu handhaben ist.


    Also, da muss ich schon sagen: Alle Achtung, dass Du aus eigener Kraft die Kurve gekriegt hast, denn selbstverständlich ist das nicht!


    Meine Kids dürfen an den PC und haben auch eine WII. Und wir spielen zusammen über das hausinterne Netz auch PC Spiele. Aber alles in Maßen.
    Im Kinderzimmer steht weder WII, noch Fernseher, noch PC. Dafür hat es Extrazimmer bzw. das Wohnzimmer (Ja, wir haben nur eine Glotze).
    Ich vertrete die Meinung, dass man seine Kids nicht dem technischen Fortschritt entziehen darf. Durch "fernhalten" lernen sie den verantwortungsvollen Umgang mit den Medien nicht. Solange man alles in Maßen zulässt und seine Kids soweit möglich "begleitet" und ihnen ein Gefühl für die nötige Vorsicht vermittelt, ist das alles okay. Und ich habe auch ein Auge darauf, dass bei uns nicht jeder Mist geguckt wird: Am Nachmittag, wenn die Volksverdummungs Doku-Soaps und Talkshows laufen, ist bei uns die Glotze aus.


    Was meinen nicht erlaubt ist, zum einen, weil sie noch zu jung sind, zum anderen, weil ich es absolut ablehne und es ihnen schlicht nicht erlauben werde, auch nicht wenn sie das Mindestalter dafür erreicht haben, sind Communities wie das Fratzenbuch.

  • Neben den ganzen richtigen Einstellungen und Ansichten der Eltern zur Beschränkung der Nutzungsdauer, die ich hier lese, die auf gesundem Menschenverstand beruhen, gibt es nun auch endlich eine Unterstützung aus der Wissenschaft vom renomierten Hirnforscher Manfred Spitzer. Vielleicht hilft sein Buch auch dem einen oder anderen, der nicht mehr von seinen Eltern daran gehindert wird, sich selbst zu schaden.

  • Guten Abend


    Also ich muss schon sagen wenn es stimmen würde was sich manche hier denken müsste ich ja total verblödet, abgestumpft und ein Meider der Natur sein.
    Tja das Gegenteil ist der Fall. In meiner Jugend hab ich enorm viel Zeit an Elekt. medien verbracht VIELE Stunden am Tag meistens einfach deswegen weil meine mom mehrere Jobs haben mussten und niemand auf uns immer aufpassen konnte. Mit 8 Jahren hatte ich und mein Bruder einen ersten Gameboy mit 9 einen Gemeinschafts PC auf dem wir auch gleich gespielt haben. Auch Ego-shooter die kamen so mit 12 da hatten wir dann auch eine alte gebrauchte XBOX mit teils auch harten Spielen.


    Wobei man dazu sagen muss dass ich immer wenn es ging in die Natur bin das hat mich schon immer weitaus mehr fasziniert als alles andere, keine Kiste der Welt konnte einen Zoobesuch oder eine Wanderung auf nen Berg toppen.


    Und wie hab ich mich entwickelt ??? Nunja also ich würde sagen sehr gut trotz Exzessiven Medienkonsum (ja ich habe schon 12h PC zocken geschaft und dass ne Zeitlang) Ich liebe es in der Natur zu sein, liebe lange Wanderungen, liebe immernoch Zoobesuche, bin der Liebling der Lehrer, ehrenamtlich engagiert und und und. Das Zocken hab ich übrigens nicht aufgehört allerdings beschränkt sich dass auf 2-3 h die Woche.


    Wovor ich aber jedem Elternteil warne ist diese Medien ab einem gewissen Alter (12) immernoch total zu verbieten, dass macht Kinder zu Aussenseitern weil sie nirgendwo mitreden können solche Leute kenne ich, dass ist das Selbe wie die Leute die zu viel gespielt haben.


    Dass selbe gilt für Smartphone und Soziale Netzwerke, JA es kann funktionieren dass sich trotz boykott solcher Dinge das Kind nicht in einen Aussenseiter entwickelt aber dass is SEHR selten Mobbing is ne Plage erst diese Woche hats schon wieder eine erwischt. Erwachsene können dass nicht einschätzen weil sie sowas nie erlebt haben (worum ich sie beneide) aber heute ist es nunmal so.


    Aber wie bei allem gilt der Rechte Weg, ein Mittelweg den muss man iwi finden. Alles werd ich meinen Kindern sicher ned erlauben ;)



    Donars Segen mit euch :thor:

    Es ist keine Kunst, eine Göttin zur Hexe,
    eine Jungfrau zur Hure zu machen;
    aber zur umgekehrten Operation,
    Würde zu geben dem Verschmähten,
    wünschenswert zu machen das Verworfene,
    dazu gehört entweder Kunst oder Charakter.
    (Johann Wolfgang von Goethe)




    Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.


    Artuhr Schopenhauer

  • Zum Glück liegt die Kindheit meiner Kinder lange zurück und die Möglichkeiten waren begrenzt.


    Da ich immer alleinerziehend war, hatte ich gar nicht die Mittel, teure "Spielsachen" in diese Richtung zu kaufen. Sie bekamen zum Geburtstag so mit 9 oder 10 jeder einen Gameboy und ihr erstes Handy kauften sie sich selbst als sie in der Ausbildung waren.
    Fazit, es wurden gute Naturkenner aus ihnen und hervorragende Sportler. Wir hatten immer viele Kinder zu Besuch, weil sie gerne kamen und langweilig war es nie.
    Jetzt werde ich bald Oma, mal sehen wie sich dann mein Sohn als Papa schlägt und diesen Spielsachen irgendwann gegenüber steht.

  • Was ich noch hinzufügen möchte.
    Ich werde als Oma auch für meinen Enkel Lego, Duplo, Playmobil kaufen. Diese Sachen haben sich bewährt und ich hatte selbst Spaß dran, mitzuspielen :D.

  • Wie seit Jahrhunderten gilt auch hier der paracelsische Grundsatz: "Sola dosis facit venenum" (Allein die Dosis macht das Gift).


    Als leidgeprüfter Elternteil bedarf es einer sinnvollen und somit nachvollziehbaren Überzeugungskraft den eigenen Nachwuchs von der "Diversität" aller möglichen Aktivitäten zu überzeugen. Diese "Argumentationsstrategie" hängt von der individuellen Entwicklungsphase des Kindes ab. Zuvor helfen, lakonisch formuliert, lediglich Ver-, als auch Gebote, welche u.U. mit einem gewissen Nachdruck durchgesetzt werden sollten.
    Letztendlich spiegeln sich in der Erziehung des Nachwuchses eigene Erfahrungen und Vorstellungen wider......


    Ein interessanter Themenbereich, der einen gemeinsamen Konsens kaum zulassen dürfte.


    Auf bald


    Hetigrim


  • Ich war lange hin und her gerissen was das Thema "Smartphone" angeht.
    -man wird ja überall geortet (Verfolgungswahn :ugly: )
    -Unsicher ist es sowieso
    -sowas ist unverhältnismäßig Teuer
    -Akku hält nicht lang genug
    -etc. ...



    Jedoch muss ich auf der Arbeit seit einiger Zeit mit einem Smartphone Arbeiten...
    Mittlerweile muss ich sagen, kann man sich durchaus daran gewöhnen.


    -So manches wird vereinfacht
    -kürzere wege (für Nachrichten, Informationen in Gruppen oder mit einzelpersonen)
    -man könnte alles miteinander vernetzen
    -eine art "Multifunktionsgerät" wenn man es so will...


    Ist nur die frage welches Gerät?
    -soll es möglichst kompatibel sein`? -so günstig wie möglich? -oder doch lieber das neueste?
    -Vielleicht ein "faires" Smartphone?


    Und ist sowas überhaupt notwendig? die "alten" Handys funktionieren doch auch noch.
    Lange hab ich mir gedanken darüber gemacht.
    aber vielleicht ist es ja wie mit allem: und "die menge macht das Gift"
    vielleicht ist es wie ein PC. -Irgendwann hat "fast jeder" sowas (auch wenn er nur ein mal im Monat die Stromzufur ein schaltet)


    Solang man es doch schafft seine Gerätschaften in einer gemütlichen Runde mal aus zu schalten und beiseite zu legen ist es doch im grünen Bereich. :huh:


    lg,
    Broki.

    Die Natur gab uns eine Zunge,
    aber zwei Ohren, so dass wir
    doppelt so viel hören können als wir sprechen.
    :wwiggle:

  • Es kommt doch auf die Ausgewogenheit an. Bei uns hatten alle Kinder einen PC. Wir wohnten damals in Frankreich, total weg von der zivilisation, und die kinder waren viel lieber draussen als am pc. Wenn sie am PC waren, dann unter aufsicht (ist natürlich etwas abhängig vom alter der Kinder).
    Das Internet sollte als quelle der Information nicht unterschätzt werden. Ich würde den Kindern den PC nicht grundsätzlich verbieten, da in Zukunft für viele Berufe PC kenntnisse unerlässlich sind, und wenn sie sich die erst aneigenen müssen während der lehre ist das wieder eine belastung mehr.