Kelten, Germanen und Slawen in "Deutschland"

Schon gewusst…?

Die Frauen der Wikinger waren ihren Männer gleichgestellt.

Schlug oder betrog ein Mann seine Frau oder konnte er nicht für Unterhalt aufkommen, durfte sie die Scheidung einreichen.

  • Danke :P
    Außerdem interessieren mich wie bereits geschrieben MEINE Wurzeln eher, als das was mit den Slawen los war, bezweifel, dass ich so viel "slawisches Blut" in mir trage... werde bei meiner Familie noch mal ein wenig rumforschen.
    Ich habe das ganze Zeug zu den Slawen vorhin nur noch ein mal runtergerattert, da der Thread vorher "Wo siedelten die Slawen" hieß.
    Blablablabla.
    Kelten und Germanen interessieren mich eh mehr :ugly: :Horn:


    Anhang:
    Lese gerade bei Skald's Link, dass jeder dritte Europäer slawischer Abstammung sein soll. Und laut unserem "wusstest du schon..."-Kasten ist in Deutschland nur ca. jeder 6te germanischer Abstammung... irgendwie klingt das zwar logisch, wenn man betrachtet, dass die Slawen sich in nahezu ganz Europa ausgebreitet haben, doch dass unsere "Germanenrate" so niedrig ist, ist irgendwie... ich weiß nicht... doof :ugly:

  • Danke :P
    Außerdem interessieren mich wie bereits geschrieben MEINE Wurzeln eher, als das was mit den Slawen los war, bezweifel, dass ich so viel "slawisches Blut" in mir trage... werde bei meiner Familie noch mal ein wenig rumforschen.
    Ich habe das ganze Zeug zu den Slawen vorhin nur noch ein mal runtergerattert, da der Thread vorher "Wo siedelten die Slawen" hieß.
    Blablablabla.
    Kelten und Germanen interessieren mich eh mehr :ugly: :Horn:


    Anhang:
    Lese gerade bei Skald's Link, dass jeder dritte Europäer slawischer Abstammung sein soll. Und laut unserem "wusstest du schon..."-Kasten ist in Deutschland nur ca. jeder 6te germanischer Abstammung... irgendwie klingt das zwar logisch, wenn man betrachtet, dass die Slawen sich in nahezu ganz Europa ausgebreitet haben, doch dass unsere "Germanenrate" so niedrig ist, ist irgendwie... ich weiß nicht... doof :ugly:

  • Zitat

    Außerdem interessieren mich wie bereits geschrieben MEINE Wurzeln eher, als das was mit den Slawen los war, bezweifel, dass ich so viel "slawisches Blut" in mir trage... werde bei meiner Familie noch mal ein wenig rumforschen.


    Da kannste aber gepflegt einen drauf lassen, dass du eine Menge slawisches Blut in deinen Adern hast. Wie die meisten Deutschen. Wir sind ein buntes Germanokeltischromanischslawisches Völkchen. Und die Slawen waren in der deutschen Ethnogenese eine nicht unbedeutende Einheit. Es gibt keine reine Abstammungslinie zu einer frühgeschichtlichen Kulturgruppe.


    Die Slawen sind alleine deswegen schon spannend, weil sie der Christianisierung mal eben schlappe 500-700 Jahre länger standhielten, als unsere germanischen Ahnen und daher ein sehr viel ausdifferenzierteres und teilweise staatstragendes Heidentum etablieren konnten. Mehr noch die baltischen Stämme, die fast noch mehr Überschneidungen mit der germ. Mythologie hergeben. Will man europäisches Heidentum verstehen, kommt man um die Slawen und ihre mehrgesichtigen Götter nicht herum.
    Übrigens haben die russischen und generell slawischen Neuheiden (Rodnoverie) uns einiges voraus, da können selbst die Engländer nur neidisch gucken. In Moskau gibt es mehrere slawisch-heidnische Tempel und die Jahreskreisfeste unserer russischen Brüder wirken ungleich eindrucksvoller:


  • Zitat

    Außerdem interessieren mich wie bereits geschrieben MEINE Wurzeln eher, als das was mit den Slawen los war, bezweifel, dass ich so viel "slawisches Blut" in mir trage... werde bei meiner Familie noch mal ein wenig rumforschen.


    Da kannste aber gepflegt einen drauf lassen, dass du eine Menge slawisches Blut in deinen Adern hast. Wie die meisten Deutschen. Wir sind ein buntes Germanokeltischromanischslawisches Völkchen. Und die Slawen waren in der deutschen Ethnogenese eine nicht unbedeutende Einheit. Es gibt keine reine Abstammungslinie zu einer frühgeschichtlichen Kulturgruppe.


    Die Slawen sind alleine deswegen schon spannend, weil sie der Christianisierung mal eben schlappe 500-700 Jahre länger standhielten, als unsere germanischen Ahnen und daher ein sehr viel ausdifferenzierteres und teilweise staatstragendes Heidentum etablieren konnten. Mehr noch die baltischen Stämme, die fast noch mehr Überschneidungen mit der germ. Mythologie hergeben. Will man europäisches Heidentum verstehen, kommt man um die Slawen und ihre mehrgesichtigen Götter nicht herum.
    Übrigens haben die russischen und generell slawischen Neuheiden (Rodnoverie) uns einiges voraus, da können selbst die Engländer nur neidisch gucken. In Moskau gibt es mehrere slawisch-heidnische Tempel und die Jahreskreisfeste unserer russischen Brüder wirken ungleich eindrucksvoller:


  • Naja, die Kelten wurden zu großen Teilen von den Römern assimiliert, was den Germanen glücklicherweise zu 90% erspart blieb, sonst wüssten wir evtl auch sehr viel weniger über unsere Vorfahren und hätten ebenfalls eine romanische Sprache. Allerdings ist das Bild "Kelten und Germanen gegen Römer" gar nicht so falsch, da die Pikten bzw. einige andere keltische Stämme Schottlands und Irlands nie unter römische Herrschaft fielen. Die Gallier z.B. sind auch nicht gerade feiwillig zu Römern geworden, sondern wurden es erst nach einem Völkermord...

  • Naja, die Kelten wurden zu großen Teilen von den Römern assimiliert, was den Germanen glücklicherweise zu 90% erspart blieb, sonst wüssten wir evtl auch sehr viel weniger über unsere Vorfahren und hätten ebenfalls eine romanische Sprache. Allerdings ist das Bild "Kelten und Germanen gegen Römer" gar nicht so falsch, da die Pikten bzw. einige andere keltische Stämme Schottlands und Irlands nie unter römische Herrschaft fielen. Die Gallier z.B. sind auch nicht gerade feiwillig zu Römern geworden, sondern wurden es erst nach einem Völkermord...

  • Naja, die Kelten wurden zu großen Teilen von den Römern assimiliert, was den Germanen glücklicherweise zu 90% erspart blieb, sonst wüssten wir evtl auch sehr viel weniger über unsere Vorfahren und hätten ebenfalls eine romanische Sprache. Allerdings ist das Bild "Kelten und Germanen gegen Römer" gar nicht so falsch, da die Pikten bzw. einige andere keltische Stämme Schottlands und Irlands nie unter römische Herrschaft fielen. Die Gallier z.B. sind auch nicht gerade feiwillig zu Römern geworden, sondern wurden es erst nach einem Völkermord...


    Geschichte einfach gemacht, was?

  • Naja, die Kelten wurden zu großen Teilen von den Römern assimiliert, was den Germanen glücklicherweise zu 90% erspart blieb, sonst wüssten wir evtl auch sehr viel weniger über unsere Vorfahren und hätten ebenfalls eine romanische Sprache. Allerdings ist das Bild "Kelten und Germanen gegen Römer" gar nicht so falsch, da die Pikten bzw. einige andere keltische Stämme Schottlands und Irlands nie unter römische Herrschaft fielen. Die Gallier z.B. sind auch nicht gerade feiwillig zu Römern geworden, sondern wurden es erst nach einem Völkermord...


    Geschichte einfach gemacht, was?

  • sage nicht, Herr Geschichtsprofessor? Ich bitte vielmals um Entschuldigung in ihren persönlichen Thread eingedrungen zu sein...


    Jetzt sei nicht so eine Mimose. Ich emfpand deine Aussage einfach nur zu pauschalisierend und zu persönlich-aggresiv konnotiert. Die Romanisierung der Gallier nur auf Völkermord zu reduzieren, geht am Kern der Sache einfach vorbei. Zur Assimilierung gehören immer 2 Seiten und natürlich haben die Römer den Kelten durch das Kulturgefälle eine Menge zivilisatorische Vorteile geboten, sodass der mehrere hundert Jahre andauernde Prozess der Romanisierung sicher auch von vielen Galliern freiwillig mitgetragen wurde. Was auch garnicht schlimm ist. Letzten Endes haben sich auch die Germanen an den gallo-romanischen Nachbarn orientiert.


    Und die Aussage "Kelten und Germanen vs. Römern" ist einfach haarsträubend falsch. Natürlich gab es Konflikte. Aber ebenso gab es kulturelle und religiöse Orientierung an der führenden Ordnungsmacht der damaligen Zeit genauso wie es zahlreiche Konfördarationen, Zusammenarbeiten und Handelsbeziehungen gab.

  • sage nicht, Herr Geschichtsprofessor? Ich bitte vielmals um Entschuldigung in ihren persönlichen Thread eingedrungen zu sein...


    Jetzt sei nicht so eine Mimose. Ich emfpand deine Aussage einfach nur zu pauschalisierend und zu persönlich-aggresiv konnotiert. Die Romanisierung der Gallier nur auf Völkermord zu reduzieren, geht am Kern der Sache einfach vorbei. Zur Assimilierung gehören immer 2 Seiten und natürlich haben die Römer den Kelten durch das Kulturgefälle eine Menge zivilisatorische Vorteile geboten, sodass der mehrere hundert Jahre andauernde Prozess der Romanisierung sicher auch von vielen Galliern freiwillig mitgetragen wurde. Was auch garnicht schlimm ist. Letzten Endes haben sich auch die Germanen an den gallo-romanischen Nachbarn orientiert.


    Und die Aussage "Kelten und Germanen vs. Römern" ist einfach haarsträubend falsch. Natürlich gab es Konflikte. Aber ebenso gab es kulturelle und religiöse Orientierung an der führenden Ordnungsmacht der damaligen Zeit genauso wie es zahlreiche Konfördarationen, Zusammenarbeiten und Handelsbeziehungen gab.

  • Die Gallier und ihre Kultur wurden von den Römern regelrecht ausgelöscht und sie wurden ihrer Identität beraubt - klar mit der Zeit haben sich die Generationen angepasst, das gehörte ja zur Taktik der Römer, Zuckerbrot und Peitsche. Die keltischen und germanischen Völker wurden mit den Annehmlichkeiten der "zivilisierten" Römer bei der Stange gehalten. Also war es eine Form der Unterdrückung. Sie wurden letztendlich unfreiwillig zu dem gemacht, was sie anschließend waren. Natürlich gab es auch Handel zwischen Germanen, Kelten und Römern, allerdings endete dieser nicht selten mit der darauffolgenden römischen Besatzung. Das mag jetzt zwar nach einer persönlich geprägten Ansicht klingen, aber letztendlich war es doch so. Sicher ist das alles sehr grob gesagt, aber ich wollte auch nicht anfangen auszudifferenzien wann die Kelten und Germanen in friedlicher Koexistenz mit den Römern lebten und wann nicht.

  • Die Gallier und ihre Kultur wurden von den Römern regelrecht ausgelöscht und sie wurden ihrer Identität beraubt - klar mit der Zeit haben sich die Generationen angepasst, das gehörte ja zur Taktik der Römer, Zuckerbrot und Peitsche. Die keltischen und germanischen Völker wurden mit den Annehmlichkeiten der "zivilisierten" Römer bei der Stange gehalten. Also war es eine Form der Unterdrückung. Sie wurden letztendlich unfreiwillig zu dem gemacht, was sie anschließend waren. Natürlich gab es auch Handel zwischen Germanen, Kelten und Römern, allerdings endete dieser nicht selten mit der darauffolgenden römischen Besatzung. Das mag jetzt zwar nach einer persönlich geprägten Ansicht klingen, aber letztendlich war es doch so. Sicher ist das alles sehr grob gesagt, aber ich wollte auch nicht anfangen auszudifferenzien wann die Kelten und Germanen in friedlicher Koexistenz mit den Römern lebten und wann nicht.

  • Die Gallier und ihre Kultur wurden von den Römern regelrecht ausgelöscht und sie wurden ihrer Identität beraubt - klar mit der Zeit haben sich die Generationen angepasst, das gehörte ja zur Taktik der Römer, Zuckerbrot und Peitsche. Die keltischen und germanischen Völker wurden mit den Annehmlichkeiten der "zivilisierten" Römer bei der Stange gehalten. Also war es eine Form der Unterdrückung. Sie wurden letztendlich unfreiwillig zu dem gemacht, was sie anschließend waren. Natürlich gab es auch Handel zwischen Germanen, Kelten und Römern, allerdings endete dieser nicht selten mit der darauffolgenden römischen Besatzung. Das mag jetzt zwar nach einer persönlich geprägten Ansicht klingen, aber letztendlich war es doch so. Sicher ist das alles sehr grob gesagt, aber ich wollte auch nicht anfangen auszudifferenzien wann die Kelten und Germanen in friedlicher Koexistenz mit den Römern lebten und wann nicht.



    Also:


    Römer böse.


    Germanen, Kelten gut.


    ???


    Zitat

    Die Gallier und ihre Kultur wurden von den Römern regelrecht ausgelöscht und sie wurden ihrer Identität beraubt


    Aha, das ist ja spannend. Du kannst das sicher gut untermauern. Dann fang mal an. Und was ist denn die keltische Kultur? Würdest du es mir glauben, dass zahlreiche Aspekte der "keltischen Kultur" schon lange vor dem römischen Imperium aus dem mediterranen Raum importiert wurden?

  • Die Gallier und ihre Kultur wurden von den Römern regelrecht ausgelöscht und sie wurden ihrer Identität beraubt - klar mit der Zeit haben sich die Generationen angepasst, das gehörte ja zur Taktik der Römer, Zuckerbrot und Peitsche. Die keltischen und germanischen Völker wurden mit den Annehmlichkeiten der "zivilisierten" Römer bei der Stange gehalten. Also war es eine Form der Unterdrückung. Sie wurden letztendlich unfreiwillig zu dem gemacht, was sie anschließend waren. Natürlich gab es auch Handel zwischen Germanen, Kelten und Römern, allerdings endete dieser nicht selten mit der darauffolgenden römischen Besatzung. Das mag jetzt zwar nach einer persönlich geprägten Ansicht klingen, aber letztendlich war es doch so. Sicher ist das alles sehr grob gesagt, aber ich wollte auch nicht anfangen auszudifferenzien wann die Kelten und Germanen in friedlicher Koexistenz mit den Römern lebten und wann nicht.



    Also:


    Römer böse.


    Germanen, Kelten gut.


    ???


    Zitat

    Die Gallier und ihre Kultur wurden von den Römern regelrecht ausgelöscht und sie wurden ihrer Identität beraubt


    Aha, das ist ja spannend. Du kannst das sicher gut untermauern. Dann fang mal an. Und was ist denn die keltische Kultur? Würdest du es mir glauben, dass zahlreiche Aspekte der "keltischen Kultur" schon lange vor dem römischen Imperium aus dem mediterranen Raum importiert wurden?