Grundlagen für Geistreisen

Schon gewusst…?

Midgard ist eine germanische Bezeichnung für die Welt oder die Erde. Das Wort ist in dieser oder ähnlicher Bedeutung als gotisch midjungards, altnordisch miðgarðr, altenglisch middangeard, altsächsisch middilgard und althochdeutsch mittil(a)gart überliefert und wurde sowohl in sakraler als auch profaner Sprache verwendet. Midgard, wörtlich „Mittelhof“ oder „Mittelgarten“, meint dabei genau genommen den Wohnort der Menschen in der Mitte der Welt.

  • Dieser Thread soll ausschließlich als Grundlage für die Geistreise dienen.


    Also BITTE, BITTE keine Wortwechsel. Sondern nur Übungen erstellen (die man auch noch anwenden kann :D )die einen zur Geistreise befähigen.


    Eine Bitte an die Admins.
    Es wäre schön wenn dieser Thread eins höher geschoben werden könnte wo Weißdorn schon etwas über Schamanen geschrieben hat, damit diese "Gebrauchsanweisung" nicht im Nirvana verschwindet. Die Erfahrung zeigt uns ja doch immer wieder wenn ein Thema eine bestimmte größe überschreitet dann blättert nieman mehr sondern stellt nervige Fragen.


    Donars Segen mit euch


    Uwe


    PS. möchte mal wissen was das mit dem nervigen font am Ende beider Briefe auf sich hat.


    Font rauseditiert und angepinnt.
    Artaios

  • Dieser Thread soll ausschließlich als Grundlage für die Geistreise dienen.


    Also BITTE, BITTE keine Wortwechsel. Sondern nur Übungen erstellen (die man auch noch anwenden kann :D )die einen zur Geistreise befähigen.


    Eine Bitte an die Admins.
    Es wäre schön wenn dieser Thread eins höher geschoben werden könnte wo Weißdorn schon etwas über Schamanen geschrieben hat, damit diese "Gebrauchsanweisung" nicht im Nirvana verschwindet. Die Erfahrung zeigt uns ja doch immer wieder wenn ein Thema eine bestimmte größe überschreitet dann blättert nieman mehr sondern stellt nervige Fragen.


    Donars Segen mit euch


    Uwe


    PS. möchte mal wissen was das mit dem nervigen font am Ende beider Briefe auf sich hat.


    Font rauseditiert und angepinnt.
    Artaios

  • Körperliche Haltung :


    Die körperliche Haltung sollte möglichst bequem sein. Also keine akrobatische Haltung die uns Gelenke und Sehnen verrenkt. Ob wir liegen sitzen oder stehen, spielt dabei keine Rolle. In meinem Falle hat sich sitzen bestens bewährt. Die Handrücken liegen auf den Oberschenkeln, so daß die Handinnenseiten nach oben zeigen. Die Augen sind bis auf eine Übung immer geschlossen.


    Atmung :


    Die Mundatmung ist die Fluchtatmung oder Panikatmung, die wir gebrauchen wenn wir unter Streß stehen oder schwere körperliche Arbeiten verrichten. Daher ist sie hier fehl am Platze.
    Wir atmen auf natürliche, ruhige Art und Weise durch die Nase ein und aus. Wer nie gelernt hat richtig durch die Nase zu atmen, der wird immer unter einer Art Sauerstoff Unterversorgung leiden, auch wenn es ihm nie richtig bewußt wird. Schon bei der kleinsten Anstrengung wird er oder sie den Mund öffnen und begierig die Luft in sich rein Saugen.
    Also Mund zu und durch die Nase atmen.

    Dauer der Übungen :


    Jede einzelne Übung wird sieben Tage lang trainiert.

    Jede Übung nicht länger als fünf Minuten betreiben.

    Störende äußere Einflüsse :


    Wir versuchen gar nicht erst eine sterile Umgebung aufzubauen. Das Leben kennt keine absolute Stille. Es gibt immer etwas zu hören und / oder zu riechen. Deshalb unterlassen wir es einen hermetisch abgeriegelten Raum zu erstellen, sondern wir öffnen das Fenster und lassen das Radio im Nebenraum auf Zimmerlautstärke vor sich hindudeln. Wir lassen also eine ganz natürliche Geräusch – und Geruchskulisse zu.


    Übung 1, denke an Nichts.


    Wir versuchen alles was uns im Kopf herum schwirrt zu verdrängen, so daß eine wohltuende Leere im Kopf vorherrscht.

    Mein Kopf ist frei von störenden Gedanken, nichts kann mich beeinflussen.
    Ich denke an nichts.
    Mein Kopf ist frei von störenden Gedanken, nichts kann mich beeinflussen.
    Ich denke an nichts.
    Im laufe der Zeit wird sich eine wohltuende Schwärze im Kopf einstellen. Abschalten zu können ist eine wichtige Voraussetzung um sich neu ordnen zu können und störende Einflüsse abzublocken. Wir werden dadurch in die Lage versetzt unsere Gedanken besser zu kontrollieren, uns nicht mehr so leicht ablenken zu lassen und können so besser und konzentrierter arbeiten.

    Übung 2, spüre dein Atmen.


    Wir Atmen tief und ruhig durch die Nase ein und aus.

    Tiefes, ruhiges einatmen. Der Bauch wölbt sich nach vorne, dadurch wird das Zwerchfell nach unten gezogen und die Luft kann in die letzten Winkel der Lunge strömen, der Brustkorb hebt sich und erlaubt der Lunge dadurch die größtmögliche Ausdehnung. Die Lunge ist bis zum bersten mit Luft gefüllt. Ca. zwei Sekunden die Luft anhalten, dann ruhig und konzentriert wieder ausatmen. Der Bauch wird dabei eingezogen, das Zwerchfell dadurch wieder nach oben gedrückt, und die Luft vollständig aus der Lunge gepreßt. Gleichzeitig senken wir den Brustkorb wieder. Ca. zwei Sekunden warten bis wir wieder ruhig und konzentriert einatmen.
    Während wir ruhig ein - und ausatmen stellen wir uns den Weg vor den die Luft bis in die tiefsten Winkel der Lunge nehmen muß. Wir spüren wie die Luft durch die Nase, den Rachenraum, den Hals, die Bronchien bis in die letzten Winkel der Lunge strömt. Beim ausatmen verfolgen wir den Weg rückwärts von der Lunge, den Bronchien, dem Hals und Rachenraum bis hin zur Nase, aus der die Luft wieder ausströmt.
    Mit zunehmender Beherrschung dieser Übung, wird nicht nur die Sauerstoffversorgung verbessert und die Leistungsfähigkeit des Geistes und des Körpers damit erhöht, sondern es stellt sich zusätzlich ein wahres Glücksgefühl ein wenn wir die Luft durch unseren Körper strömen fühlen. Im wahrsten Sinne des Wortes atmen wir wieder auf. Sinn und Zweck dieser Übung ist damit schon erklärt.

    Übung 3, Geruchssinn


    Wir atmen tief und ruhig. Wir versuchen dabei uns der Gerüche bewußt zu werden die uns im Alltag umgeben. Wir versuchen den Kaffee, das Haarspray, Deo, Waschlotion usw. zu erriechen. Eben alle Gerüche die so in der Wohnung umherschwirren können. Nach einigen Tagen sollten wir in der Lage sein einzelne Gerüche zu isolieren. Wir schärfen unser Wahrnehmungsvermögen immer mehr und lernen bewußter zu leben und zu handeln.


    Übung 4, Geschmacksinn


    Wir lassen unsere Zunge so gut wie es geht durch den gesamten Mund gleiten. Auch die Zähne werden dabei nicht vergessen. Wir schmecken unseren Speichel. Bei dieser Übung werden wir feststellen das unser Mundinnenraum jeden Tag anders schmeckt. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Dies aber bewußt spüren zu können ist etwas ganz anderes. Im laufe der Zeit wird es uns möglich sein sogar die Luft schmecken zu können. Eine Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte.


    Übung 5, Tastsinn


    Wir nehmen uns einen Beliebigen Gegenstand, der ruhig ein bißchen knorrig sein kann.

    Mit geschlossenen Augen ertasten wir die Oberflächenstruktur dieses Gegenstandes und versuchen uns vorzustellen wie diese Gebilde aussieht. Nichts leichter als das ? einfach ausprobieren. Es geht auch gar nicht darum Gegenstände die man eh kennt zu erfühlen. Es geht darum die Unebenheiten auf diesen Gegenständen fühlend zu erkennen, die Falten, Kanten und hauchfeinen Risse zu ertasten.
    Wieder haben wir unser Wahrnehmungsvermögen etwas mehr gestärkt und einen verloren gegangenen Sinn wieder entdeckt.

    Übung 6, das Sehen


    Wir konzentrieren uns auf einen Gegenstand der sich direkt vor uns befindet und sehen ihn bewußt an. Unsere Augen mustern diesen Gegenstand von oben bis unten. Wir können auch etwas in die Hand nehmen und es drehen und wenden. Wir schauen nach links und rechts, nach oben und unten. Wir werden immer etwas Neues entdecken das sich lohnt betrachtet zu werden. Auch in den eigenen vier Wänden.

    Gegenstände mit den Augen zu erkennen ist mittlerweile so belanglos geworden, daß wir Aufgeklärten und Modernen Neuzeitmenschen überhaupt nicht mehr erkennen können was sich hinter einem banalen Alltagsgegenstand versteckt. Mit dieser Übung sind wir dem wieder ein bißchen näher gekommen.

    Übung 7, Geräusche


    Wir sind locker und gelöst wie bei jeder Übung, schließen die Augen und konzentrieren uns auf unser Gehör. Wir lauschen und versuchen jedes Geräusch das wir hören zuordnen zu können. Wir hören den Kühlschrank, ein Auto fährt draußen vorbei, das Radio ist an. Wir hören die Nachbarn durch ihre Wohnung laufen. Mit der Zeit haben wir gelernt auch das kleinste Geräusch seiner wirklichen Ursache zuzuordnen.


    Übung 8, die Reise durch den Körper


    Wir halten die Augen geschlossen und konzentrieren uns auf uns selbst. Wir atmen ruhig und konzentriert. Wir geben uns den körperlich spürbaren Gefühlen hin. Wir registrieren immer intensiver die Druckpunkte, die Gesäß und Oberschenkel auf unsere Sitzgelegenheit ausüben. Wir spüren den Stoff auf unserer Haut und die Stellung unserer Glieder. Langsam aber sicher fangen wir an unseren Körper zu durchwandern ohne uns zu bewegen. Wir tauchen ein in unsere Knochen, Gelenke, Sehnen. Wir wandern durch unsere Muskeln und unser Fleisch. Wir spüren die elektrischen Impulse die durch unsere Nerven strömen. Wir spüren das Pochen unseres Herzens und den Fluss unseres Blutes. Auch jedes einzelne zucken unserer Muskeln wird von uns wahrgenommen.

    Und wenn wir so wieder an die Oberfläche unseres Körpers gelangt sind, spüren wir die Temperaturschwankungen die unseren Körper umgeben und beenden unsere geistige Reise in unseren eigenen Körper.
    Mit der Vollendung dieser Übung, haben wir verlorene Sinne soweit geschärft, daß wir uns mit der letzten Übung befassen können.

    Übung 9, Vorstellungsvermögen und sehen mit dem geistigen Auge


    Wir sehen uns den Raum in dem wir uns befinden sehr gründlich an. Wir prägen uns jeden Gegenstand so gut es geht ein, auch seinen Standort. Dann nehmen wir die übliche Körperhaltung ein, schließen die Augen und versuchen uns die örtlichen Begebenheiten so gut wie es nur geht vorzustellen. Im laufe der Zeit wird eine Blockade gelöst und ein Schleier wird von unserem dritten, dem geistigen Auge fallen. Wir lernen Veränderungen wahrzunehmen ohne zu sehen. Wir spüren Veränderungen in unserem Umfeld und können diese Veränderungen sofort auf der geistigen Ebene richtig zuordnen. Es mag seltsam anmuten, aber wir sehen ohne zu sehen.


    Bis hier hin sollten sich schon erhebliche Verbesserungen in unserem Wahrnehmungsvermögen eingestellt haben. Natürlich muß das alles geübt, geübt und nochmals geübt werden und darüber hinaus immer wieder wiederholt werden. Diese neu gefundenen alten Sinne verkümmern sonst wieder, wie ich das bei mir feststellen mußte. Nur Übung macht und erhält den Meister.

    Die obigen Übungen jedenfalls sollten aus uns andere Menschen gemacht haben. Wir besitzen wieder unsere Fähigkeit mit natürlichen Sinnen zu arbeiten. Wir nehmen wieder Gerüche wahr, wir können besser hören, sehen und fühlen. Wir riechen die Fäulnis, sehen die Zerstörung und hören die stillen Hilfeschreie der Natur. Unser Geist kann besser auffassen und verstehen. Dadurch verstehen wir auch unsere Umwelt besser. Wir denken und handeln bewußt und werden alles daran setzen das zerstörende Einflüsse aus unserem Leben verschwinden und von Anfang an unterbleiben.
    Da wir nicht wollen das unsere ganze Arbeit für die Katz war und wir wieder in den abgestumpften Alltag zurück fallen, vermeiden wir Reizüberflutungen jeglicher Art. So bleiben unsere Sinne geschärft und stumpfen nicht mehr ab.
    Wir Asatruer können darüber hinaus besser mit unseren Göttern schnacken. Wir verstehen unsere Runen und die dazugehörenden Orakel besser. Unsere Steine, Hölzer und Stäbe liegen besser in der Hand. Auch hören wir die Runen wirklich raunen.
    Kräuterhexen werden die Sprache der Pflanzen besser verstehen. Und diejenigen die Schamanismus betreiben wollen, werden besser mit der jenseitigen Welt Kontakt aufnehmen können.
    Alles in allem helfen uns diese Übungen unser Leben neu zu ordnen, es besser zu verstehen. Wir sind nicht mehr so engstirnig und trotten nicht mehr wie menschliche Lemminge durchs Leben. Wir fangen wieder an ein Leben mit der Natur zu leben und nicht gegen sie. Und damit haben wir mehr erreicht als jedes Staatlich verordnete Umweltprogramm.



    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Körperliche Haltung :


    Die körperliche Haltung sollte möglichst bequem sein. Also keine akrobatische Haltung die uns Gelenke und Sehnen verrenkt. Ob wir liegen sitzen oder stehen, spielt dabei keine Rolle. In meinem Falle hat sich sitzen bestens bewährt. Die Handrücken liegen auf den Oberschenkeln, so daß die Handinnenseiten nach oben zeigen. Die Augen sind bis auf eine Übung immer geschlossen.


    Atmung :


    Die Mundatmung ist die Fluchtatmung oder Panikatmung, die wir gebrauchen wenn wir unter Streß stehen oder schwere körperliche Arbeiten verrichten. Daher ist sie hier fehl am Platze.
    Wir atmen auf natürliche, ruhige Art und Weise durch die Nase ein und aus. Wer nie gelernt hat richtig durch die Nase zu atmen, der wird immer unter einer Art Sauerstoff Unterversorgung leiden, auch wenn es ihm nie richtig bewußt wird. Schon bei der kleinsten Anstrengung wird er oder sie den Mund öffnen und begierig die Luft in sich rein Saugen.
    Also Mund zu und durch die Nase atmen.

    Dauer der Übungen :


    Jede einzelne Übung wird sieben Tage lang trainiert.

    Jede Übung nicht länger als fünf Minuten betreiben.

    Störende äußere Einflüsse :


    Wir versuchen gar nicht erst eine sterile Umgebung aufzubauen. Das Leben kennt keine absolute Stille. Es gibt immer etwas zu hören und / oder zu riechen. Deshalb unterlassen wir es einen hermetisch abgeriegelten Raum zu erstellen, sondern wir öffnen das Fenster und lassen das Radio im Nebenraum auf Zimmerlautstärke vor sich hindudeln. Wir lassen also eine ganz natürliche Geräusch – und Geruchskulisse zu.


    Übung 1, denke an Nichts.


    Wir versuchen alles was uns im Kopf herum schwirrt zu verdrängen, so daß eine wohltuende Leere im Kopf vorherrscht.

    Mein Kopf ist frei von störenden Gedanken, nichts kann mich beeinflussen.
    Ich denke an nichts.
    Mein Kopf ist frei von störenden Gedanken, nichts kann mich beeinflussen.
    Ich denke an nichts.
    Im laufe der Zeit wird sich eine wohltuende Schwärze im Kopf einstellen. Abschalten zu können ist eine wichtige Voraussetzung um sich neu ordnen zu können und störende Einflüsse abzublocken. Wir werden dadurch in die Lage versetzt unsere Gedanken besser zu kontrollieren, uns nicht mehr so leicht ablenken zu lassen und können so besser und konzentrierter arbeiten.

    Übung 2, spüre dein Atmen.


    Wir Atmen tief und ruhig durch die Nase ein und aus.

    Tiefes, ruhiges einatmen. Der Bauch wölbt sich nach vorne, dadurch wird das Zwerchfell nach unten gezogen und die Luft kann in die letzten Winkel der Lunge strömen, der Brustkorb hebt sich und erlaubt der Lunge dadurch die größtmögliche Ausdehnung. Die Lunge ist bis zum bersten mit Luft gefüllt. Ca. zwei Sekunden die Luft anhalten, dann ruhig und konzentriert wieder ausatmen. Der Bauch wird dabei eingezogen, das Zwerchfell dadurch wieder nach oben gedrückt, und die Luft vollständig aus der Lunge gepreßt. Gleichzeitig senken wir den Brustkorb wieder. Ca. zwei Sekunden warten bis wir wieder ruhig und konzentriert einatmen.
    Während wir ruhig ein - und ausatmen stellen wir uns den Weg vor den die Luft bis in die tiefsten Winkel der Lunge nehmen muß. Wir spüren wie die Luft durch die Nase, den Rachenraum, den Hals, die Bronchien bis in die letzten Winkel der Lunge strömt. Beim ausatmen verfolgen wir den Weg rückwärts von der Lunge, den Bronchien, dem Hals und Rachenraum bis hin zur Nase, aus der die Luft wieder ausströmt.
    Mit zunehmender Beherrschung dieser Übung, wird nicht nur die Sauerstoffversorgung verbessert und die Leistungsfähigkeit des Geistes und des Körpers damit erhöht, sondern es stellt sich zusätzlich ein wahres Glücksgefühl ein wenn wir die Luft durch unseren Körper strömen fühlen. Im wahrsten Sinne des Wortes atmen wir wieder auf. Sinn und Zweck dieser Übung ist damit schon erklärt.

    Übung 3, Geruchssinn


    Wir atmen tief und ruhig. Wir versuchen dabei uns der Gerüche bewußt zu werden die uns im Alltag umgeben. Wir versuchen den Kaffee, das Haarspray, Deo, Waschlotion usw. zu erriechen. Eben alle Gerüche die so in der Wohnung umherschwirren können. Nach einigen Tagen sollten wir in der Lage sein einzelne Gerüche zu isolieren. Wir schärfen unser Wahrnehmungsvermögen immer mehr und lernen bewußter zu leben und zu handeln.


    Übung 4, Geschmacksinn


    Wir lassen unsere Zunge so gut wie es geht durch den gesamten Mund gleiten. Auch die Zähne werden dabei nicht vergessen. Wir schmecken unseren Speichel. Bei dieser Übung werden wir feststellen das unser Mundinnenraum jeden Tag anders schmeckt. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Dies aber bewußt spüren zu können ist etwas ganz anderes. Im laufe der Zeit wird es uns möglich sein sogar die Luft schmecken zu können. Eine Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte.


    Übung 5, Tastsinn


    Wir nehmen uns einen Beliebigen Gegenstand, der ruhig ein bißchen knorrig sein kann.

    Mit geschlossenen Augen ertasten wir die Oberflächenstruktur dieses Gegenstandes und versuchen uns vorzustellen wie diese Gebilde aussieht. Nichts leichter als das ? einfach ausprobieren. Es geht auch gar nicht darum Gegenstände die man eh kennt zu erfühlen. Es geht darum die Unebenheiten auf diesen Gegenständen fühlend zu erkennen, die Falten, Kanten und hauchfeinen Risse zu ertasten.
    Wieder haben wir unser Wahrnehmungsvermögen etwas mehr gestärkt und einen verloren gegangenen Sinn wieder entdeckt.

    Übung 6, das Sehen


    Wir konzentrieren uns auf einen Gegenstand der sich direkt vor uns befindet und sehen ihn bewußt an. Unsere Augen mustern diesen Gegenstand von oben bis unten. Wir können auch etwas in die Hand nehmen und es drehen und wenden. Wir schauen nach links und rechts, nach oben und unten. Wir werden immer etwas Neues entdecken das sich lohnt betrachtet zu werden. Auch in den eigenen vier Wänden.

    Gegenstände mit den Augen zu erkennen ist mittlerweile so belanglos geworden, daß wir Aufgeklärten und Modernen Neuzeitmenschen überhaupt nicht mehr erkennen können was sich hinter einem banalen Alltagsgegenstand versteckt. Mit dieser Übung sind wir dem wieder ein bißchen näher gekommen.

    Übung 7, Geräusche


    Wir sind locker und gelöst wie bei jeder Übung, schließen die Augen und konzentrieren uns auf unser Gehör. Wir lauschen und versuchen jedes Geräusch das wir hören zuordnen zu können. Wir hören den Kühlschrank, ein Auto fährt draußen vorbei, das Radio ist an. Wir hören die Nachbarn durch ihre Wohnung laufen. Mit der Zeit haben wir gelernt auch das kleinste Geräusch seiner wirklichen Ursache zuzuordnen.


    Übung 8, die Reise durch den Körper


    Wir halten die Augen geschlossen und konzentrieren uns auf uns selbst. Wir atmen ruhig und konzentriert. Wir geben uns den körperlich spürbaren Gefühlen hin. Wir registrieren immer intensiver die Druckpunkte, die Gesäß und Oberschenkel auf unsere Sitzgelegenheit ausüben. Wir spüren den Stoff auf unserer Haut und die Stellung unserer Glieder. Langsam aber sicher fangen wir an unseren Körper zu durchwandern ohne uns zu bewegen. Wir tauchen ein in unsere Knochen, Gelenke, Sehnen. Wir wandern durch unsere Muskeln und unser Fleisch. Wir spüren die elektrischen Impulse die durch unsere Nerven strömen. Wir spüren das Pochen unseres Herzens und den Fluss unseres Blutes. Auch jedes einzelne zucken unserer Muskeln wird von uns wahrgenommen.

    Und wenn wir so wieder an die Oberfläche unseres Körpers gelangt sind, spüren wir die Temperaturschwankungen die unseren Körper umgeben und beenden unsere geistige Reise in unseren eigenen Körper.
    Mit der Vollendung dieser Übung, haben wir verlorene Sinne soweit geschärft, daß wir uns mit der letzten Übung befassen können.

    Übung 9, Vorstellungsvermögen und sehen mit dem geistigen Auge


    Wir sehen uns den Raum in dem wir uns befinden sehr gründlich an. Wir prägen uns jeden Gegenstand so gut es geht ein, auch seinen Standort. Dann nehmen wir die übliche Körperhaltung ein, schließen die Augen und versuchen uns die örtlichen Begebenheiten so gut wie es nur geht vorzustellen. Im laufe der Zeit wird eine Blockade gelöst und ein Schleier wird von unserem dritten, dem geistigen Auge fallen. Wir lernen Veränderungen wahrzunehmen ohne zu sehen. Wir spüren Veränderungen in unserem Umfeld und können diese Veränderungen sofort auf der geistigen Ebene richtig zuordnen. Es mag seltsam anmuten, aber wir sehen ohne zu sehen.


    Bis hier hin sollten sich schon erhebliche Verbesserungen in unserem Wahrnehmungsvermögen eingestellt haben. Natürlich muß das alles geübt, geübt und nochmals geübt werden und darüber hinaus immer wieder wiederholt werden. Diese neu gefundenen alten Sinne verkümmern sonst wieder, wie ich das bei mir feststellen mußte. Nur Übung macht und erhält den Meister.

    Die obigen Übungen jedenfalls sollten aus uns andere Menschen gemacht haben. Wir besitzen wieder unsere Fähigkeit mit natürlichen Sinnen zu arbeiten. Wir nehmen wieder Gerüche wahr, wir können besser hören, sehen und fühlen. Wir riechen die Fäulnis, sehen die Zerstörung und hören die stillen Hilfeschreie der Natur. Unser Geist kann besser auffassen und verstehen. Dadurch verstehen wir auch unsere Umwelt besser. Wir denken und handeln bewußt und werden alles daran setzen das zerstörende Einflüsse aus unserem Leben verschwinden und von Anfang an unterbleiben.
    Da wir nicht wollen das unsere ganze Arbeit für die Katz war und wir wieder in den abgestumpften Alltag zurück fallen, vermeiden wir Reizüberflutungen jeglicher Art. So bleiben unsere Sinne geschärft und stumpfen nicht mehr ab.
    Wir Asatruer können darüber hinaus besser mit unseren Göttern schnacken. Wir verstehen unsere Runen und die dazugehörenden Orakel besser. Unsere Steine, Hölzer und Stäbe liegen besser in der Hand. Auch hören wir die Runen wirklich raunen.
    Kräuterhexen werden die Sprache der Pflanzen besser verstehen. Und diejenigen die Schamanismus betreiben wollen, werden besser mit der jenseitigen Welt Kontakt aufnehmen können.
    Alles in allem helfen uns diese Übungen unser Leben neu zu ordnen, es besser zu verstehen. Wir sind nicht mehr so engstirnig und trotten nicht mehr wie menschliche Lemminge durchs Leben. Wir fangen wieder an ein Leben mit der Natur zu leben und nicht gegen sie. Und damit haben wir mehr erreicht als jedes Staatlich verordnete Umweltprogramm.



    Donars Segen mit euch


    Uwe

  • Eine andere Möglichkeit der Meditation :
    Eine bequeme Haltung einnehmen, ob sitzen, liegen oder stehen, egal hauptsache es ist bequem und gefällt einen.
    Ruhig atmen und nun stellst du dir dein drittes Auge vor, das liegt meisst zwischen den realen Augen, nur ein kleinwenig drüber.
    Versuch es zu spüren und konzentriere dich darauf, langsam stellst du dir vor wie es sich öffnet und wie die enegie durch dich durch fließt. Achtung ! Also bei mir war es erstmal sehr unangenehm, aber wenn ihr euch drangewöhnt habt ist es ein ungemein starker Kraftspender und darauf könnt ihr dann mögliche Schamanische Reisen aufbauen, vielleicht, denke ich. Ich habe es dazu nie benutzt, nur eben zum Kraft tanken.


    Wenn ihr nicht an das dritte Auge glaubt, dann konzentriert euch auf die Mitte eures Kopfes, also auf die Mitte eures Schädeldaches. Dann fließt die energie von oben nach unten und macht keine umwege :D
    Bei jedem gibt es vielleicht veschiedene Punkte wo die energie fließen kann, probiert es einfach aus dann werdet ihr den richtigen Punkt schon finden.


    Viel spaß :D Und erfolg :D

  • Eine andere Möglichkeit der Meditation :
    Eine bequeme Haltung einnehmen, ob sitzen, liegen oder stehen, egal hauptsache es ist bequem und gefällt einen.
    Ruhig atmen und nun stellst du dir dein drittes Auge vor, das liegt meisst zwischen den realen Augen, nur ein kleinwenig drüber.
    Versuch es zu spüren und konzentriere dich darauf, langsam stellst du dir vor wie es sich öffnet und wie die enegie durch dich durch fließt. Achtung ! Also bei mir war es erstmal sehr unangenehm, aber wenn ihr euch drangewöhnt habt ist es ein ungemein starker Kraftspender und darauf könnt ihr dann mögliche Schamanische Reisen aufbauen, vielleicht, denke ich. Ich habe es dazu nie benutzt, nur eben zum Kraft tanken.


    Wenn ihr nicht an das dritte Auge glaubt, dann konzentriert euch auf die Mitte eures Kopfes, also auf die Mitte eures Schädeldaches. Dann fließt die energie von oben nach unten und macht keine umwege :D
    Bei jedem gibt es vielleicht veschiedene Punkte wo die energie fließen kann, probiert es einfach aus dann werdet ihr den richtigen Punkt schon finden.


    Viel spaß :D Und erfolg :D

  • Zum Fühlen hilft mir auch noch ne übung die ich hier aufgeschnappt hab^^


    Also man setzt sich auf einen Stuhl irgendwo im raum am besten vor einen Tisch, vor sich einen Gegenstand. Als erstes nimmt man den Gegenstand einfach mal und hebt ihn hoch. Jetz wieder in die grundstellung also hände auf den Oberschenkeln, augen zu und einfach mal versuchen sich selbst dabei zuzusehen wie man den Gegenstand hochhebt, versuchen das Gewicht zu fühlen, die leichte anstrengung jedes Muskels zu fühlen als ob man es eben wirklich tuen würde. Wenn man das Geschafft hat auch mal aufstehen irgendwo hingehen und was hochheben. Die Übung immer mehr erweitern bis man mal ne Treppe rauf rennt da 2 Liegestütze macht und n strecksprung und dann zurückrennt (ich habs nochnicht geschafft :D )

  • Zum Fühlen hilft mir auch noch ne übung die ich hier aufgeschnappt hab^^


    Also man setzt sich auf einen Stuhl irgendwo im raum am besten vor einen Tisch, vor sich einen Gegenstand. Als erstes nimmt man den Gegenstand einfach mal und hebt ihn hoch. Jetz wieder in die grundstellung also hände auf den Oberschenkeln, augen zu und einfach mal versuchen sich selbst dabei zuzusehen wie man den Gegenstand hochhebt, versuchen das Gewicht zu fühlen, die leichte anstrengung jedes Muskels zu fühlen als ob man es eben wirklich tuen würde. Wenn man das Geschafft hat auch mal aufstehen irgendwo hingehen und was hochheben. Die Übung immer mehr erweitern bis man mal ne Treppe rauf rennt da 2 Liegestütze macht und n strecksprung und dann zurückrennt (ich habs nochnicht geschafft :D )

  • Für Leute denen das abschalten schwer fällt:


    Schließ die Augen und stell Dir vor Deinem inneren Auge eine brennende Kerze vor. Schau Dir die Flamme genau an, lass das Licht Dich wärmen, fühle wie der goldene Schein Dich anzieht....und dann pusste die Kerze aus und spüre das Nichts.

  • Für Leute denen das abschalten schwer fällt:


    Schließ die Augen und stell Dir vor Deinem inneren Auge eine brennende Kerze vor. Schau Dir die Flamme genau an, lass das Licht Dich wärmen, fühle wie der goldene Schein Dich anzieht....und dann pusste die Kerze aus und spüre das Nichts.

  • Ich habe mir gerade dieses Buch zu dem Thema bestellt.
    Ahnenreise von Jennie Appel; Dirk Grosser - Buch - buecher.de
    Kennt es jemand, wäre es empfehlenswert?


    Ich habe nun schon einige Bücher über Hypnose und Selbsthypnose gelesen, da mich dieses Thema sehr interessiert, möchte ich mich nun gerne auch mit dem Schamanismus befassen und darüber lesen, gibt es hierüber einpaar interessante Bücher, die ihr empfehlt?

  • Selbsthypnose ist anders als autogenes Training, ein veränderter Bewusstseinszustand in dem man für eigene positive Glaubenssätze besonders empfänglich ist.


    Ich fand das am Anfang auch irgendwie merkwürdig und konnte mir nicht vorstellen, dass Selbsthypnose eine Veränderung bewirkt, aber es wirkt tatsächlich.


    Interessant ist z.B. das Büchlein von Ralf Häntzschel


    Selbsthypnose Leitfaden
    zum Selbststudium
    Skript und Seminar


    Aus diesem Buch ;


    "1. Selbsthypnose


    Selbsthypnose ist sicherlich eines der wichtigsten und wirkungsvollsten Werkzeuge, welche uns im Baukasten der Natur zur Verfügung stehen.
    Selbsthypnose hilft uns unsere Ziele zu erreichen, Entspannung zu erlangen, Ängste abzubauen und vieles mehr.
    Im Gegensatz zu den klassischen Entspannungsverfahren wie autogenes Training, Yoga usw. kann Selbsthypnose auch als Selbstcoaching eingesetzt werden. Hier zeigt sich ein sehr großer Vorteil gegenüber dem reinen Verhaltenstraining.... Veränderungen können durch Selbsthypnose effektiv erreicht werden.
    Im medizinischen Bereich der Hypnose werden weltweit immer noch kleinere Operationen, Zahnbehandlungen (inkl. Wurzelbehandlungen) durchgeführt. (Hypnotische Analgesie).
    Auch mit Selbsthypnose ist dies durchaus zu erreichen. wobei selbstverständlich mehr Erfahrung und Übung nötig ist.
    Auch gibt es Studien der Universität Basel, welche belegen, das im psychosomatischen Bereich vor allem bei Erkrankungen des Immunsystems und bei Allergien, Linderung durch Selbsthypnose erreicht werden kann.
    Im Unterschied zur fremdbestimmten Hypnose, wird bei der Selbsthypnose nur auf die eigenen Ressourcen zurück gegriffen."
    In diesem Büchlein werden anschließend die Techniken zur eigenen Trance Einleitung sowie die Phasen der Selbsthypnose beschrieben.
    Interessant ist hierzu auch das Buch von Kurt Tepperwein " Die hohe Schule der Hypnose - mit Trance Einleitungs CD,
    und vieles mehr ...

  • Im medizinischen Bereich der Hypnose werden weltweit immer noch kleinere Operationen, Zahnbehandlungen (inkl. Wurzelbehandlungen) durchgeführt. (Hypnotische Analgesie).


    Cool! Beim Zahnarzt betreibe ich regelmäßige "Selbsthypnose". Ist mir eigentlich egal, wie man das nennt, solange es funktioniert. Und es funktioniert, Eira zu rufen und sich nur auf ihre Erscheinung zu konzentrieren. Bin bei der Zahnreinigung immer megaentspannt und werde immer gefragt, wie ich das hinbekomme :)

  • Bin bei der Zahnreinigung immer megaentspannt und werde immer gefragt, wie ich das hinbekomme


    [offtopic][irony]Wie du was hinbekommst? Bei der Zahnreinigung so entspannt zu sein oder nach der Selbsthypnose so saubere Zähne zu haben... :D ?[/irony][/offtopic]


    Da ich jetzt lernen möchte, besser abzuschalten, ist Selbsthypnose definitiv auch ein Thema für mich, mit dem ich mich in Zukunft auseinandersetzen will... :thumbup:

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

    Die Würde des Thor ist unantastbar... :vikinghammer:

  • Hallo,


    zuvor einen schützenden Kreis ziehen und Räucherwerk verbrennen.


    Für praktische Leute gibt es auch Salben und Pulver zwecks Astralreisen.


    Ich gehöre zu denen, die keine Astralreisen wollen und habe eher Probleme komplett in Midgard zu bleiben.


    Deshalb von mir eine Anleitung, um wieder im Hier (und zwar ganz) zu landen:
    nach Beendignung der Astralreisen alle Seelenanteile holen und abschotten, Chakren schließen und erst danach wieder den Kreis öffnen.


    Am besten ist man alleine, versiegelt zuvor den Raum und arbeitet dabei auch immer mit Kreisen.
    In der Astralebene ist ziemlich was los, da sollte man sehr vorsichtig sein.


    Fehlen Seelenanteile, dann muss man vorsichtig sehen ob man sie holen kann. Dazu auf jeden Fall die Götter um Rat fragen.


    Ananna