Welches Holz für welche Gottheit?

Schon gewusst…?

Frigg / Frick


Gattin des Odin, Schutzherrin von Ehe und Mutterschaft. Webt in ihrem prächtigen Saal in Asgard Wolken. Schafft es nicht, den Tod Balders zu verhindern.

  • Moin, meine heidnischen Kumpanen dort draußen. :huhu:


    Folgendes: Ich plane demnächst eine Opferstätte (oder vielleicht auch mehrere?) bei uns im Wald zu errichten. Als wichtigen Bestandteil möchte ich gerne Pfahlgötzen an ihnen errichten. Sie formen den Ort zu etwas besonderem, vor allem zu etwas heidnischen, und konzentrieren Teile der göttlichen Kräfte auf den Ort. Sie wahren die Opferstätte als Heiligtum und bündeln ihre Kraft.


    So ungefähr stelle ich mir die Werke vor.


    Es sollen lediglich einfache, stilisierte Götzen sein. Ihre Verbindung zu den Göttern sollen nur durch Runen-Inschriften und einzelnen kleinen Attributen dargestellt werden. Doch bevor ich überhaupt erstmal loslegen kann, brauche ich noch ein wenig Hilfe.


    Da jeder einzelne Götze etwas ganz besonderes sein soll, dass dem Gott, dem er geweiht wird, auch würdig ist, möchte ich durch und durch eine Verbindung zu den hohen Wesen schaffen. Das beinhaltet auch, aus welchem Holz sie gemacht sind.
    Verschiedenen Hölzern - oder Baumarten - werden ja verschiedene Eigenschaften zugesprochen. Ebenso wie den Göttern. Nun erbitte ich eure Hilfe, mir dabei zu helfen, das richtige Holz für den jeweiligen Götzen zu finden, denn ich bin nicht der Bewandertste auf dem Gebiet der Baum-Symbolik. ;)


    Grüße aus der Heide

    Witram

    • End ek swerio in allum fernan Landsidun,
      in Woden ende Thunaer ende Saxnot
      ende allum them Holdum, the hira Genotas sint...
  • Moin, meine heidnischen Kumpanen dort draußen. :huhu:


    Folgendes: Ich plane demnächst eine Opferstätte (oder vielleicht auch mehrere?) bei uns im Wald zu errichten. Als wichtigen Bestandteil möchte ich gerne Pfahlgötzen an ihnen errichten. Sie formen den Ort zu etwas besonderem, vor allem zu etwas heidnischen, und konzentrieren Teile der göttlichen Kräfte auf den Ort. Sie wahren die Opferstätte als Heiligtum und bündeln ihre Kraft.


    So ungefähr stelle ich mir die Werke vor.


    Es sollen lediglich einfache, stilisierte Götzen sein. Ihre Verbindung zu den Göttern sollen nur durch Runen-Inschriften und einzelnen kleinen Attributen dargestellt werden. Doch bevor ich überhaupt erstmal loslegen kann, brauche ich noch ein wenig Hilfe.


    Da jeder einzelne Götze etwas ganz besonderes sein soll, dass dem Gott, dem er geweiht wird, auch würdig ist, möchte ich durch und durch eine Verbindung zu den hohen Wesen schaffen. Das beinhaltet auch, aus welchem Holz sie gemacht sind.
    Verschiedenen Hölzern - oder Baumarten - werden ja verschiedene Eigenschaften zugesprochen. Ebenso wie den Göttern. Nun erbitte ich eure Hilfe, mir dabei zu helfen, das richtige Holz für den jeweiligen Götzen zu finden, denn ich bin nicht der Bewandertste auf dem Gebiet der Baum-Symbolik. ;)


    Grüße aus der Heide

    Witram

    • End ek swerio in allum fernan Landsidun,
      in Woden ende Thunaer ende Saxnot
      ende allum them Holdum, the hira Genotas sint...
  • Moinsn Witram....


    Nimm am besten Eiche , Buche , Birke oder Eibe !
    Diese Gehölze hatten bei den Germanen sakrale Bedeutung und wurden oft für solche Zwecke verwendet !!


    Grüße , Dull :thor:

  • Moinsn Witram....


    Nimm am besten Eiche , Buche , Birke oder Eibe !
    Diese Gehölze hatten bei den Germanen sakrale Bedeutung und wurden oft für solche Zwecke verwendet !!


    Grüße , Dull :thor:

  • Zitat

    Nimm am besten Eiche , Buche , Birke oder Eibe !
    Diese Gehölze hatten bei den Germanen sakrale Bedeutung und wurden oft für solche Zwecke verwendet !!


    Danke erstmal für die Antwort, Dull. :thumbup:


    Jedoch hatte ich etwas spezifischeres im Sinne. Zum Beispiel die Linde. Sie soll ja den Germanen heilig gewesen sein. Es heißt, sie gilt als Baum der Freya, unter dem auch Tanzfeste und Brautschauen statt fanden. Allerdings gilt sie auch als Thing- und Gerichtsstätte, was sie wiederum zum Baume Zius machen würde. Oder vielleicht gar des Forseti?
    Diese Fragestellung beschäftigt mich. :wacko:
    Ebenso in Bezug auf die anderen Götter. Sollte ich das Eichenholz lieber für Donar, Wotan oder Saxnot/Ziu verwenden? Und wie sieht es überhaupt mit anderen Gottheiten aus? Welches Holz würde wohl zu Frigg, Freyr, Heimdall oder gar Hel passen? Was sind die zugesprochenen Eigenschaften der Hölzer/Bäume, und inwiefern stimmen sie mit den Eigenschaften bestimmter Götter überein???


    Grüße aus der Heide

    Witram

    • End ek swerio in allum fernan Landsidun,
      in Woden ende Thunaer ende Saxnot
      ende allum them Holdum, the hira Genotas sint...
  • Zitat

    Nimm am besten Eiche , Buche , Birke oder Eibe !
    Diese Gehölze hatten bei den Germanen sakrale Bedeutung und wurden oft für solche Zwecke verwendet !!


    Danke erstmal für die Antwort, Dull. :thumbup:


    Jedoch hatte ich etwas spezifischeres im Sinne. Zum Beispiel die Linde. Sie soll ja den Germanen heilig gewesen sein. Es heißt, sie gilt als Baum der Freya, unter dem auch Tanzfeste und Brautschauen statt fanden. Allerdings gilt sie auch als Thing- und Gerichtsstätte, was sie wiederum zum Baume Zius machen würde. Oder vielleicht gar des Forseti?
    Diese Fragestellung beschäftigt mich. :wacko:
    Ebenso in Bezug auf die anderen Götter. Sollte ich das Eichenholz lieber für Donar, Wotan oder Saxnot/Ziu verwenden? Und wie sieht es überhaupt mit anderen Gottheiten aus? Welches Holz würde wohl zu Frigg, Freyr, Heimdall oder gar Hel passen? Was sind die zugesprochenen Eigenschaften der Hölzer/Bäume, und inwiefern stimmen sie mit den Eigenschaften bestimmter Götter überein???


    Grüße aus der Heide

    Witram

    • End ek swerio in allum fernan Landsidun,
      in Woden ende Thunaer ende Saxnot
      ende allum them Holdum, the hira Genotas sint...
  • Eindeutig ist meiner Meinung die historisch überlieferte "Donareiche", der Pfahlgott Thors/Donars sollte also aus Eichenholz gemacht werden.


    Das die ersten Menschen aus Baumstämmen von Esche (Ask) und vermutlich Ulme (Embla) entstanden sind hilft dir vermutlich nicht viel weiter. Das auch der Weltenbaum eine Esche ist wohl auch nicht. Odin/Wodan hing zwar neun Tage an der Weltenesche, aber ich weiß nicht, ob das reicht um die Esche zum Odinsbaum zu erklären...


    Ich glaube ich habe auch einmal gehört die Buche soll der Baum des Gottes Ziu/Tyr sein, zumindest bringe ich sie immer miteinander in Verbindung. Allerdings gibt es auch die Gerichts/Thinglinde. Man könnte also auch die Linde als Baum dem Gerichts und Thinggotts ansehen.


    Also mehr weiß ich auch nicht zu dem Thema, sehr interessant finde ich es aber. Hoffentlich weiß jemand hier im Forum ein wenig besser bescheid und postet ne schöne Übersicht ;)

  • Eindeutig ist meiner Meinung die historisch überlieferte "Donareiche", der Pfahlgott Thors/Donars sollte also aus Eichenholz gemacht werden.


    Das die ersten Menschen aus Baumstämmen von Esche (Ask) und vermutlich Ulme (Embla) entstanden sind hilft dir vermutlich nicht viel weiter. Das auch der Weltenbaum eine Esche ist wohl auch nicht. Odin/Wodan hing zwar neun Tage an der Weltenesche, aber ich weiß nicht, ob das reicht um die Esche zum Odinsbaum zu erklären...


    Ich glaube ich habe auch einmal gehört die Buche soll der Baum des Gottes Ziu/Tyr sein, zumindest bringe ich sie immer miteinander in Verbindung. Allerdings gibt es auch die Gerichts/Thinglinde. Man könnte also auch die Linde als Baum dem Gerichts und Thinggotts ansehen.


    Also mehr weiß ich auch nicht zu dem Thema, sehr interessant finde ich es aber. Hoffentlich weiß jemand hier im Forum ein wenig besser bescheid und postet ne schöne Übersicht ;)

  • Sorry für den Doppelpost bearbeiten war nicht mehr möglich...


    Zitat

    Ullr heißt ein Sohn der Sif, Thors Stiefsohn. Er ist im Bogenschießen und Schneeschuhlaufen so tüchtig, dass niemand darin mit ihm wetteifern kann. Schön ist er von Ansehn und besitzt alle Vorzüge eines Krigesmannes; darum ist es auch gut ihn in Zweikämpfen anzurufen. Ydalir, Eibenthal heißt ein Ort, wo Ullr sich vormals die hohe Halle erbaut. Von Eibenholz wurden die Bögen gefertigt, weshalb ein Ort, wo Eiben wachsen ein passender Wohnsitz für den trefflichen Bogenschützen ist.


    aus dem Handbuch der germanischen Mythologie von Wolfgang Golther.


    Solltest du also Ullr ein "Ebenbild" aus Holz errichten wäre Eibe das passende Holz.


    Idunn, die die lebensspendenden Äpfel aufbewahrt, wäre es wohl am besten einen Pfahl aus Holz des Apfelbaums aufzustellen.


    Ansonsten fällt mir aber nichts mehr ein.

  • Sorry für den Doppelpost bearbeiten war nicht mehr möglich...


    Zitat

    Ullr heißt ein Sohn der Sif, Thors Stiefsohn. Er ist im Bogenschießen und Schneeschuhlaufen so tüchtig, dass niemand darin mit ihm wetteifern kann. Schön ist er von Ansehn und besitzt alle Vorzüge eines Krigesmannes; darum ist es auch gut ihn in Zweikämpfen anzurufen. Ydalir, Eibenthal heißt ein Ort, wo Ullr sich vormals die hohe Halle erbaut. Von Eibenholz wurden die Bögen gefertigt, weshalb ein Ort, wo Eiben wachsen ein passender Wohnsitz für den trefflichen Bogenschützen ist.


    aus dem Handbuch der germanischen Mythologie von Wolfgang Golther.


    Solltest du also Ullr ein "Ebenbild" aus Holz errichten wäre Eibe das passende Holz.


    Idunn, die die lebensspendenden Äpfel aufbewahrt, wäre es wohl am besten einen Pfahl aus Holz des Apfelbaums aufzustellen.


    Ansonsten fällt mir aber nichts mehr ein.

  • Hier eine alte "culturgeschichtliche Skizze" aus dem 19. Jahrhundert über "Heilige Bäume und Pflanzen".


    Offensichtlich von einem christlich geprägten Autor verfasst, enthält sie doch so einiges Wissenswerte auch über heidnische Anschauungen, und wie vieles letztlich miteinander verschmolz.


    Leider, da in einem Periodikum erschienen, sind auch einige Fehler enthalten:
    So, unter anderem, hieß der Biograph des Bonifatius natürlich Willibald, nicht Wittebord...


    Und ob Bonifaz nun gar "ein edler Angelsachse" war, darüber ließe sich wohl trefflich (bzw. in unseren Augen nicht, hehe) streiten.


    Alles in allem aber trotzdem ein sehr lesenswertes, seltenes und überaus informatives Schriftchen.


    Viel Freude (bisweilen auch verärgertes Kopfschütteln) damit!


    Gruß, Brocki. :prost:

  • Hier eine alte "culturgeschichtliche Skizze" aus dem 19. Jahrhundert über "Heilige Bäume und Pflanzen".


    Offensichtlich von einem christlich geprägten Autor verfasst, enthält sie doch so einiges Wissenswerte auch über heidnische Anschauungen, und wie vieles letztlich miteinander verschmolz.


    Leider, da in einem Periodikum erschienen, sind auch einige Fehler enthalten:
    So, unter anderem, hieß der Biograph des Bonifatius natürlich Willibald, nicht Wittebord...


    Und ob Bonifaz nun gar "ein edler Angelsachse" war, darüber ließe sich wohl trefflich (bzw. in unseren Augen nicht, hehe) streiten.


    Alles in allem aber trotzdem ein sehr lesenswertes, seltenes und überaus informatives Schriftchen.


    Viel Freude (bisweilen auch verärgertes Kopfschütteln) damit!


    Gruß, Brocki. :prost:

  • das Thema kommt mir doch arg bekannt vor. Ein ähnliches (eines mit selbem Inhalt) habe ich vor kurzen schließen lassen.

  • Eine feine Idee, aber - verdammte Axt - sage bitte nicht "Götze". Die Götter sind keine "nichtswürdigen Götterchen", was dieses Unwort bedeutet. Und nein, es ist kein Synonym für Götterbilder, -abbilder oder -statuen, sondern pure monotheistische Blasphemie.


    Viel handwerklichen und künstlerischen Erfolg beim Bauen! :winkewinke:

  • Eine feine Idee, aber - verdammte Axt - sage bitte nicht "Götze". Die Götter sind keine "nichtswürdigen Götterchen", was dieses Unwort bedeutet. Und nein, es ist kein Synonym für Götterbilder, -abbilder oder -statuen, sondern pure monotheistische Blasphemie.


    Viel handwerklichen und künstlerischen Erfolg beim Bauen! :winkewinke:

  • Zitat

    Eine feine Idee, aber - verdammte Axt - sage bitte nicht "Götze". Die Götter sind keine "nichtswürdigen Götterchen", was dieses Unwort bedeutet.


    Ach? Wusst' ich gar nicht 8| OK, dann verlass' ich mich mal auf deine Worte, und schändige sie fort an nicht mehr mit diesem Begriff. ;)


    OK, nun back to Topic:


    Ich habe mir ja nun auch schon ein paar weitere Gedanken gemacht darüber. Wo wohl der beste Ort sei, was ich dort opfern möchte, wie oft oder wann ich opfern möchte, ob wie und wo der Altar sein soll, und und und....


    Und natürlich auch in Bezug zu den Pfahlgöttern. Ich bin schon am hadern, ob ich 9 oder 18 von ihnen errichte. 9 ist eine heilige Zahl, der Ort würde eine spirituelle und natürlich geometrische Form und Kraft kriegen. Bei 18 Pfahlgöttern (9 auf jeder Seite) befürchte ich nicht nur, dass die Stätte ein wenig überfüllt wirken wird, sondern auch, dass diese Mystik um die Zahl 9 verloren geht. Jedoch wären bei 18 weniger Götter der Opferstätte ausgeschlossen, ich würde mehr Kräfte dort bündeln und die Nornen könnte ich auch noch mit rein nehmen.


    Für den Fall mit 9 Göttern würde wohl Fall diese hier wählen:

    • Odin: Wahrscheinlich Esche wegen der Weltenesche.
    • Thor: Ich denke ich werde dafür wohl Eichenholz verwenden.
    • Tyr: Da hadere ich noch zwischen Eiche, Linde und Esche.
    • Frigg: Da weiß ich leider noch nichts.
    • Freya: Ich denke, ich werde Linde nehmen. Wegen der Funktion als Brautschau-Baum. Oder kennt wer noch andere Baumarten, die mit der Liebe in Verbindung stehen?
    • Freyr: Da weiß ich leider noch nichts.
    • Baldur: Ich plane, Weidenholz zu nehmen. Weiden werden mit dem Frühling assoziiert, dem Monat, der auf Baldurs Wiedergeburt folgt.
    • Heimdall: Da weiß ich leider noch nichts.
    • Loki: Da weiß ich leider noch nichts.


    Natürlich würde ich mich sehr über weitere Anregungen bezüglich der Hölzer freuen. ;)


    Wenn ich mich für 18 Pfahlgötter entscheide, dann wären da noch welche Idun, Ullr, Hel, Widar, Njörd, Nerthus, Urd, Verdandi und Skuld geweiht.


    Ach, und einen letzten Rat hätte ich gern': Ich möchte so nah wie möglich am altsächsichen Heidentum bleiben. Jedoch sind von diesem nur wenige Götternamen überliefert, so z.B. Uuoden für Wotan/Odin, Thunaer für Donar/Thor oder Saxnot für Ziu/Tyr.
    Wäre es wohl "ein Frevel" oder zumindest irgendwie blöde, wenn ich die verschiedenen von mir bevorzugten Sprachen (altsächsich, althochdeutsch, nordisch) mixe? Wenn da dann z.B. Uuoden neben Balder und Njörd stehen? 8|


    Ich hoffe, jemand kann mir aus meinen vielen Zwickmühlen helfen... :wacko:


    Grüße aus der Heide

    Witram

    • End ek swerio in allum fernan Landsidun,
      in Woden ende Thunaer ende Saxnot
      ende allum them Holdum, the hira Genotas sint...
  • Zitat

    Eine feine Idee, aber - verdammte Axt - sage bitte nicht "Götze". Die Götter sind keine "nichtswürdigen Götterchen", was dieses Unwort bedeutet.


    Ach? Wusst' ich gar nicht 8| OK, dann verlass' ich mich mal auf deine Worte, und schändige sie fort an nicht mehr mit diesem Begriff. ;)


    OK, nun back to Topic:


    Ich habe mir ja nun auch schon ein paar weitere Gedanken gemacht darüber. Wo wohl der beste Ort sei, was ich dort opfern möchte, wie oft oder wann ich opfern möchte, ob wie und wo der Altar sein soll, und und und....


    Und natürlich auch in Bezug zu den Pfahlgöttern. Ich bin schon am hadern, ob ich 9 oder 18 von ihnen errichte. 9 ist eine heilige Zahl, der Ort würde eine spirituelle und natürlich geometrische Form und Kraft kriegen. Bei 18 Pfahlgöttern (9 auf jeder Seite) befürchte ich nicht nur, dass die Stätte ein wenig überfüllt wirken wird, sondern auch, dass diese Mystik um die Zahl 9 verloren geht. Jedoch wären bei 18 weniger Götter der Opferstätte ausgeschlossen, ich würde mehr Kräfte dort bündeln und die Nornen könnte ich auch noch mit rein nehmen.


    Für den Fall mit 9 Göttern würde wohl Fall diese hier wählen:

    • Odin: Wahrscheinlich Esche wegen der Weltenesche.
    • Thor: Ich denke ich werde dafür wohl Eichenholz verwenden.
    • Tyr: Da hadere ich noch zwischen Eiche, Linde und Esche.
    • Frigg: Da weiß ich leider noch nichts.
    • Freya: Ich denke, ich werde Linde nehmen. Wegen der Funktion als Brautschau-Baum. Oder kennt wer noch andere Baumarten, die mit der Liebe in Verbindung stehen?
    • Freyr: Da weiß ich leider noch nichts.
    • Baldur: Ich plane, Weidenholz zu nehmen. Weiden werden mit dem Frühling assoziiert, dem Monat, der auf Baldurs Wiedergeburt folgt.
    • Heimdall: Da weiß ich leider noch nichts.
    • Loki: Da weiß ich leider noch nichts.


    Natürlich würde ich mich sehr über weitere Anregungen bezüglich der Hölzer freuen. ;)


    Wenn ich mich für 18 Pfahlgötter entscheide, dann wären da noch welche Idun, Ullr, Hel, Widar, Njörd, Nerthus, Urd, Verdandi und Skuld geweiht.


    Ach, und einen letzten Rat hätte ich gern': Ich möchte so nah wie möglich am altsächsichen Heidentum bleiben. Jedoch sind von diesem nur wenige Götternamen überliefert, so z.B. Uuoden für Wotan/Odin, Thunaer für Donar/Thor oder Saxnot für Ziu/Tyr.
    Wäre es wohl "ein Frevel" oder zumindest irgendwie blöde, wenn ich die verschiedenen von mir bevorzugten Sprachen (altsächsich, althochdeutsch, nordisch) mixe? Wenn da dann z.B. Uuoden neben Balder und Njörd stehen? 8|


    Ich hoffe, jemand kann mir aus meinen vielen Zwickmühlen helfen... :wacko:


    Grüße aus der Heide

    Witram

    • End ek swerio in allum fernan Landsidun,
      in Woden ende Thunaer ende Saxnot
      ende allum them Holdum, the hira Genotas sint...