Was sind Krieger, oder wer kommt heute noch nach Walhall?

Schon gewusst…?

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  • Woher kommt denn überhaupt die Annahme, man solle sich nur verteidigen?

    Moderner Humanismus, teilweise schon in einigen Offenbarungsreligionen angelegt (hat sich niemand drum geschert wie bekannt).


    Den Heiden war es letztendlich scheiß egal warum Krieg geführt wurde, solange sich genug Leute dafür mobilisieren ließen. Letztendlich lief es sowieso immer auf Geld- und Machterwerb hinaus und bis heute hat sich das auch nicht geändert.


    Neben der "Och-wir-habens-heute-doch-so-schwer- Fraktion" ist die "Ich-bin-im-Herzen-ein-ehrenhafter-Krieger-Fraktion" die zweite Wünsch-dir-was-Walhall-Gruppe :rolleyes:



    Das was wir heute in der Regel unter einem ehrenhaften Krieger verstehen, wurde erst durch die Artusromane des christlichen Hochmittelalters geprägt. Deshalb nennen wir ehrenhaftes Verhalten im Kampf heute auch Ritterlichkeit. Ja selbst unser Wort für gebührliches Verhalten, Höflichkeit, stammt dorther.


    Ritterlichkeit – Wikipedia


    Das Ehrverständnis in den Sagas unterscheidet sich hingegen (zumindest zwischen Männern) nicht wirklich von dem was man heute als Machokultur bezeichnet. ^^

  • Das Ehrverständnis in den Sagas unterscheidet sich hingegen (zumindest zwischen Männern) nicht wirklich von dem was man heute als Machokultur bezeichnet.


    Wenn in den nächsten Minuten n paar muskulöse Männer wegen Schnappatmung ins Krankenhaus eingeliefert werden ist es deine Schuld :popcorn:

    From all the things I've lost, I miss my mind the most...


    hvars þú böl kannt kveðu þat bölvi at ok gefat þínum fjándum frið

  • Ok.
    Dann finde ich es jetzt erst recht verwunderlich. Niemanden angreifen zu wollen ist ja durchaus richtig, aber das mit seiner Heidnischen Religion zu verbinden ist offensichtlich mehr Wunsch als Realität.


    Die eigenen ethischen Wertmaßstäbe auf Götter zu übertragen ist ein Schutzmechanismus. Stützkorsett für das eigene, stellenweise mühsam erarbeitete Weltbild. Jedwede Diskrepanz diesbezüglich würde nämlich entweder bedeuten, dass man selbst Recht hat und die Götter falsch liegen. Was wiederum die Verehrung dieser Götter ad absurdum führen würde. Oder aber man selbst liegt falsch und die Götter haben Recht. Dann freilich würde dies die eigenen Werte in Frage stellen. (Natürlich gibt es noch die dritte Möglichkeit. Nämlich zu akzeptieren, dass beide "Parteien" für sich Recht haben. Für einige allerdings die am Schwierigsten zu akzeptierende Variante. Denn, wenn mein Lieblingsgott und ich nicht übereinstimmen, könnte es am Ende ja sogar sein, dass ich nicht sein Lieblingsmensch bin.)


    Ein mögliches Dilemma, das sich freilich nur dann ergibt, wenn man eine strikt anthropomorphe Vorstellung von den Göttern hat. Eine Aussage wie "Warum sollte es den Sturm kümmern, wenn ich meinem Nachbarn grundlos den Schädel einschlage" würde auf erheblich weniger Widerstand stoßen, als würde man bei diesem Satz "Sturm" durch "Wodan" ersetzen.

  • (Natürlich gibt es noch die dritte Möglichkeit. Nämlich zu akzeptieren, dass beide "Parteien" für sich Recht haben. Für einige allerdings die am Schwierigsten zu akzeptierende Variante. Denn, wenn mein Lieblingsgott und ich nicht übereinstimmen, könnte es am Ende ja sogar sein, dass ich nicht sein Lieblingsmensch bin.)


    Ein mögliches Dilemma, das sich freilich nur dann ergibt, wenn man eine strikt anthropomorphe Vorstellung von den Göttern hat.

    Das läuft wie in einer Familie, Familienbande sind unzerreißbar. Oder denk es dir wie in einer Ehe der komplizierten Art, wenn die beiden zwar miteinander sich fetzen, aber ohne einander nicht können und auch nicht wollen. Zieh einfach die ganze Götterromantik ab und mach einen gewöhnlichen Alltag draus. Das ist jetzt ohne Ironie ernstgemeint gesagt.

  • Für mich klingt hier im Tenor die Frage nach Moral mit. Und ich sehe es auch so, dass die Moral damals eine komplett andere war. Aber einfach eine tierhafte Gier und Boshaftigkeit zu unterstellen, halte ich auch für vollkommen falsch. Auch wenn uns heute irgendwie jeder erzählen will, dass damals alle soooo anders und schlimm waren, halte ich das für Quark. Natürlich herrschte das Recht des Stärkeren aber zu unterstellen, das jeder mal schnell ein eigenes Schiff zimmerte und dann selbständig aus reiner Gier und ohne jeglichen moralischen Kontext oder moralische Verpflichtung gegenüber Dorf, Familie, gott losgezogen sei, ist mindestens genau so weltfremd wie die Behauptung, Wikinger wären bessere Menschen gewesen.


    Um in den Tod zu gehen, braucht es einen verdammt guten Grund. Der Grund ist nie nur Geld, dass man dann eh nicht mehr mit nach hause nehmen kann. Zumal nicht in einer Gesellschaft, die Geld verachtet. Der Grund ist immer höher als man selbst, damit man nicht beim ersten Anblick des Gegners umdreht. Vielleicht der Clan, vielleicht die Familie, vielleicht die Ehre. Sehr oft werden Götter ihren Teil dazu beitragen. Aber es gibt noch einen sehr wichtigen Grund, der oft verleugnet wird. Der Archetyp des Kriegers ist menschlich und normal und viel älter als wir uns das vorstellen können. So wie heute Menschen nach dem Wehrdienst als private Auftragnehmer wieder in die Kriesengebiete zurück gehen. Der naive Pazifist mag hier Geldgier unterstellen, er könnte jedoch nicht falscher liegen und kennt die Gehälter offensichtlich nicht. Ich möchte das nicht zu sehr vertiefen aber die Herausforderung, aus Kriegern wieder Zivilisten zu machen, kennt jede echte Armee dieser Tage.



    Mich verwundert aber etwas Anderes total und ich denke, dass ist die Ursache für die großen Diskrepanzen in den Antworten. Manche hier scheinen zu glauben, dass die damaligen Krieger eine Sache der Vergangenheit wären. Ich Glaube, dass manche die mordlüsternen Monsterhorden der "Anderen" für etwas vergangenes oder sogar Phantasie halten. Das ist sehr bedauerlich.


    Es gibt sie immer noch, die echten Krieger, die Ritter aus den Kindergeschichten, Neudeutsch: "Die Guten." Krieger, die in einer Hütte aus Sandsäcken leben, neben dem feindlichen Stadtteil, dem Sumpf des Todes, voller IEDs. Dahinter, in Sichtweite und doch unendlich weit entfernt, die Basis, die in der Sonne glitzernde, weiße Burg. Sie bekommen weder regelmäßig Essen noch Wasser, ihren Stuhlgang verrichten sie in der Ecke neben dem Schlafplatz und tagelang schlachten sie Horden von Gegnern. Und sie beklagen sich nicht, sondern motivieren ihre Kameraden und heben sie auf, wenn sie aufgeben, ihre Familie vermissen oder ein Körperteil verlieren.


    Aber die Horden, die gibt es auch. Wesen, die sich in Massen im Schatten der Schluchten der Städte verstecken um dann in der kommenden Dunkelheit wie die Horden von Mordor auf die kleinen Burgen der Hoffnung einzuprasseln. Todesmutig und todesgeweiht färben sie die Straßen rot mit ihrem Geschenk an ihren Gott oder ihre Familie oder wasauchimmer.


    Ob Euch das nun passt oder nicht, das ist real und passiert jeden Tag. Der Ort ändert sich, die Parteien ändern sich, der Kontext ändert sich. Ihr dürft Euch sogar aussuchen, welche Seite Ihr besser findet. Aber Mensch bleibt Mensch. Und wie sehr der Krieg ein Teil von uns und unserer Gesellschaft ist, zeigen uns ausgerechnet die am deutlichsten, die in unserer Mitte im Namen des Friedens Brandsätze werfen.



    In diesem Kontext halte ich die Chancen für eine Kassiererin, durch die Walküren erwählt zu werden, doch eher für gering.

    "A sane and normal society is one in which people habitually disagree, because general agreement is relatively rare outside the sphere of instinctive human qualities." C.G. Jung

    "Ich verlasse mich darauf, dass die Götter auch wollen, dass wir überleben. Sie werden uns nicht im Stich lassen, wenn wir sie nicht vergessen" Fortabt Sjael

  • Also wenn hier schon jeder seinen Senf dazu gibt, will ich mich auch mal nicht lumpen lassen :D


    Krieger sind für mich...*Trommelwirbel*...KRIEGER.


    Menschen die ein Kriegshandwerk erlernen. Ob Kampfsport dazu zählt? Eventuell. Hängt davon ab wie die Person ihren Sport sieht.


    Ob sie nach Walhalla kommen, wenn sie durch eine andere Person getötet wurden, nachdem sie sich ihrer erwehrt haben?


    Keine Ahnung, aber ich bin der Überzeugung, dass Odin sich das alles schon so zurecht biegt, dass er die Leute nach Walhalla bekommt, die er an Ragnarök an seiner Seite haben will.

  • Ob Kampfsport dazu zählt? Eventuell. Hängt davon ab wie die Person ihren Sport sieht.

    Als Ausgleich. Und als Selbstverteidigungsoption, wenn ich nicht mehr schnell genug rennen kann.

    Keine Ahnung, aber ich bin der Überzeugung, dass Odin sich das alles schon so zurecht biegt, dass er die Leute nach Walhalla bekommt, die er an Ragnarök an seiner Seite haben will.

    Ich bin zu lütt für Walhalla. Ganz klar. In diesem Falle muss ich das also erst mit den Walküren ausdiskutieren. Und dann ziehen die schon von alleine genervt ab.

  • Also im Hagakure und Gorin no sho, wird Bushi (Krieger) ungefähr so interpretiert:


    Scheue keinen Kampf... niemals. Begrüße ihn, trage ihn aus wann auch immer er dich vor die Wahl stellt.
    Stirb jeden Tag sieben Tode im Geiste, um dich ans sterben zu gewöhnen. Und vergiss niemals, DU BIST SCHON TOD.
    Diene deinem Herren. Schenke ihm all deine Liebe. Denn die Liebe zwischen Herr und Diener, ist größer als die zu Frau und Kind.
    Studiere die großen Schriften, aber verehren darfst du nur den Tod.


    Der Gedanke, das Kampfsport aus jemandem einen Krieger macht, nur weil auf eine bestimmte weise gedacht wird, wiederstrebt mir. In diesem Sinne ist die Kassiererin ja doch vermeintlich eine, wenn sie denn über ihren Kampf des täglichen Lebens anders denkt.
    Aber sollte die Kassiererin bereit sein, ihrem Chef, welcher gemachte Überstunden nicht bezahlen, gleich der Konsequenzen den Kopf ab zu schlagen. Wenn sie mit Stolz ihrer Tat, dem Richter gegenüber tritt, unter tosendem Applaus ihrer Sippschaft, jede strafe akzeptierend, so erkenne ich sie als Kriegetin an.


    Unsere Ahnen, waren trotz ihres standes, ihres Berufes oÄ bereit, jederzeit in fremde Ländereien ein zu fallen. Dort zu Morden und zu stehlen. Sogar um Sklaven zu erbeuten.
    Bei ihrer Rückkehr haben diese dann -so vermute ich, das erfolgreiche gemetzel mit einer großen Party gefeiert. Lieder auf ihre Helden gesungen und sich besoffen.


    Bist du bereit all dies zu tun? Dann bist du kein Krieger. Hast du es bereits getan, ohne PTBS oder andere Depressionen, so bist du es bereits.

  • Sag das mal einem Veteranen der mit PTBS nach Hause gekehrt ist ins Gesicht^^ Wenn du das überlebst bist du vielleicht auch ein wahrer Krieger :rolleyes:

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  • Nun ich war für die Bw 12,5 Jahre in Auslsndsätzen unterwegs wurde allen möglichen Beschossen.
    War da nach zwei Jahre beim Psychologen das ich wieder mehr Zivilisierten umgang mit den Menschen im Umfeld habe. Unsere Leitspruch ist. Du kannst über Leben aber du musst nicht über Leben. Ich kenn einige die bei der Rückkehr c.a. 6 Monate später sich den Kopf weg geblsen haben. Oder Amok gelaufen sind. Odin sei Gedankt das ich mit Evangelium und den 12 Geboten verschont blieb und das die Ärtzliche unterstüzung sich sehr Verbessert hat.


    Wenn bei mir mehre Faktoren zusammen kommen dan bin ich wieder Geistig in diesen ein Sätzen. Das dauert dann meistens 15 - 30 Min bis dann wieder da bin. Das wird so bleiben bis ich nach Midgard gehe. Aber das ist in den letzten Jahren nicht mehr vor gekommen zum Glück. Das Kompensier ich das Hoby Jagd Waffen.


    Sowie Vergleichsschießen Jagdlich Resavisten.

  • @Wikinger
    Oida, alles was du hier schreibst ist in meinen Augen pure Verhöhnung der Leute, die tatsächlich ihren Arsch im Kosovo, in Afghanistan, im Kongo und sonst überall hingehalten haben und aktuell grad hinhalten. Leute, die sich tatsächlich "Krieger" nennen dürfen.


    Pfui, mir graust vor dir! Schande über dich und dein Haus!! *ausspuck*

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    Ich bin nicht abergläubisch. Das bringt Unglück.

  • Herr Generalfeldmarschall ich verstehe Dich nicht. Das liegt zum Teil daran, dass Deine Rechtschreibung erneut stark nachgelassen hat und desweiteren daran, dass ich aus Deinem Text nicht erkennen kann, was Du sagen willst.


    Für mich klingt das nach zusammengestrickten Filmerlebnissen. Oder so. ich kann Dir einfach nicht folgen.


    Aber ich sage Dir mal was. Ein lieber Freund den ich schon 2/3 meines kleinen Lebens kenne, war früh im Kosovo. Als Sani. Er ist jetzt seit einigen Jahren bei der Feuerwehr der Bundeswehr. Hauptsächlich hier stationiert, aber in regelmäßigen Abständen fliegt er für einige Wochen nach Afghanistan, um dort unterstützend für die Feuerwehrleute tätig zu sein. Er hat schon so einiges erlebt. Im Kosovo als Geburtshelfer unter Bombenbeschuss. Als Feuerwehrmann im Einsatz mit Brandbomben im Auto etc pp. Er hat bei einem Einsatz einen Bekannten (anderes Heer) verloren, der bei einem Attentat um Leben kam. Mein Freund hat einige grauslige Dinge gesehen. Aber er verliert sich nicht in vietnamfilmähnlichen Flashbacks. Er redet darüber, weil es ihm hilft, das zu verarbeiten. Er muss nichts mit Waffen und Jagd kompensieren. Er postet auch keine Fotos von Messern oder Gewehren um zu zeigen, was für tolle Sachen er macht.


    Es ist sein Job, er macht seinen Job, er übernimmt die Verantwortung.


    Bei ihm klingt das alles weit weniger "wild", als wenn Du Deine Stories erzählst. Und er ist weiß Odin sicher nicht kaltschnäuzig oder abgestumpft. Ganz im Gegenteil.


    Und ihm nehme ich, auch wenn er "nur" Feuerwehrmann ist, den "Krieger" mehr ab als Dir.


    Sorry, not sorry.

  • OT

    Hagakure


    Hab ich früher auch gerne gelesen, ist aber nicht mehr ganz so eindrucksvoll, wenn man weiß, dass der Autor nur ein Samurai-Schreiberling war, der niemals einen Kampf gesehen hat, weil er ein, zwei Generationen nach der Zeit der streitenden Reiche in ein weitestgehend friedliches, geeintes Japan geboren ist und darüber so verbittert war, dass er letztendlich der Welt entsagte (denn früher war ja alles besser) und Zen-Mönch geworden ist.


    Das Buch ist im Grunde also einfach nur ein riesengroßes MIMIMI. :whistling:
    Aber einzelne Passagen haben schon Stil ^^

  • Mal eine andere Frage.
    Was geschieht eigentlich mit denjenigen Einheeriern die beim Ragnaröck fallen, wohin kommen dann die?
    Nach "Gimle"?


    Ich für meinen Teil bevorzuge auf jeden Fall Bilskirnir! Ich will wenigstens "drüben" meine Ruhe haben!
    Und Odin wird ganz sicher für eine Lusche wie mich keine Verwendung finden, und das ist gut so! :(



    Gruß Unwodir

  • Aber er verliert sich nicht in vietnamfilmähnlichen Flashbacks.


    Hört sich an als wär es eine Einstellungssache. Dreizehn, geht nicht gegen dich, ich mein das mehr generell: Eine PTBS (und Flashbacks sind ein Teil dieser Erkrankung) kann jeden treffen, unabhängig der psychischen Standhaftigkeit, Stärke oder was für ein toller Krieger man ist. An einer PTBS zu erkranken ist kein Zeichen von Schwäche oder Dünnhäutigkeit, man kann es nicht verhindern ein psychologisches Gespräch direkt nach einem traumatischen Erlebnis ist auch kein wirksamer Schutz. Und mal ganz ehrlich, die Soldaten pusten sich nicht das Hirn raus weil sie besondere Schneeflöckchen sind. Trotzdem ist bei vielen immer noch das Denken da dass sie halt einfach zu schwach für den Krieg waren.


    Das Gleiche gilt auch für Depressionen. Es ist eine Krankheit die wir noch lange nicht verstehen. Wir wissen dass der Serotonin Haushalt gestört ist, und die Ursachen dafür können von der falschen Ernährung über Lebensumstände bis Stoffwechselstörungen gehen. Da hilft kein positives Denken und keine Krieger Philosophie. Auch hier hat die Erkrankung nichts mit Schwäche oder Rumheulen zu tun. Den meisten merkt man das nicht einmal an. Da heißt es dann "Waaas, Depressionen, du? Dir geht's doch gut, Kopf hoch, das wird schon wieder."


    From all the things I've lost, I miss my mind the most...


    hvars þú böl kannt kveðu þat bölvi at ok gefat þínum fjándum frið

  • "Waaas, Depressionen, du? Dir geht's doch gut, Kopf hoch, das wird schon wieder."

    Als ich der Frau meines Vaters erzählte, dass ich wegen Depressionen in Behandlung bin, fragte sie "kannst Du nicht einfach damit aufhören?"


    Ich bin völlig bei Dir @Jollyface, ich habe mich nur ein wenig über den Generalunterfeldwebel geägert, weil ich ihm nicht ein Wort abkaufe. Da habe ich schon ganz andere Sachen erlebt und selber mitgemacht. Und glaube mir (das geht auch an den Herrn "ich kompensiere das mit der Jagd"), ich bin heilfroh, dass ich mittlerweile weiß, wie ich mit mir umgehen muss Ich kann die Soldaten, denen es WIRKLICH beschissen geht, also völlig verstehen. Nur den Herrn Oberkorporal nicht. Sorry :)

  • Also ich finde es ein bisschen uebertrieben, staendig den Benutzer Wikinger anzugehen.


    Klar, seine Rechtschreibung ist nicht die beste und meist kann er sich auch recht schwer ausdruecken. Vielleicht kommen dadurch auch Verstaendigungsschwierigkeiten zu Stande. Erschwerend kommt hinzu, dass ihr schon seit geraumer Zeit mit Fake-Accounts und was auch immer zu kaempfen habt.


    Aber bei allen Goettern, woher wisst ihr, dass er nicht die Wahrheit erzaehlt oder zumindest teilweise, vielleicht sogar der größte Teil? Wer sagt euch das? Ich finde es erschreckend, dass er sich _staendig_ rechtfertigen muss oder besser gesagt soll, fuer was auch immer. Vielleicht leidet er auch an PTBS und dann muss er sich noch sowas anhoeren. Das ist nicht hinnehmbar. Bitte haltet euch doch etwas zurueck. Hinter Jedem hier steckt ein realer Mensch und als dieser hat er auch das Recht, dass man mit ihm ordentlich redet.


    Ihr moegt ihn nicht? Glaubt ihn nicht? Dann behaltet es fuer euch oder lasst mal eine Spitze raus, aber doch nicht staendig UND nur... oder kickt ihn, wenn ihr davon aus geht, dass er nicht real ist.


    Schon im WE Forum war er dabei und dort schrieb er noch schlimmer, ihr kennt das ja vom Beginn. (Ja, WE Forum habe ich auch mitgelesen.) Dort hat er auch schon seine Adresse geschrieben, außerdem bot er, zumindest dort, an, dass man auf seinem Grund, wo er ein Opferplatz errichtet hatte, opfern kann. Wenn sich also irgendjemand an ihn stoert, dann trefft euch und redet unter vier Augen, aber hoert doch auf diese Diskussionskultur mit Hass zu vergiften.


    Vielleicht ist das nicht der richtige Thread dafuer, aber irgendwo musste es hin. Vielleicht Aergerthread, vielleicht in einem Eigenen. Wenns hier nicht passt, obwohl der Thread eh schon vollgemuellt ist, dann verschiebt den Post bitte.

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