Asenheil und Vanensegen ...

Schon gewusst…?

Die Wikinger glaubten, dass Nordlichter die aufblitzende Rüstung und Speere der Walküren seien, die auftauchten, um getötete Kämpfer einzusammeln.

  • Was versteht ihr darunter? Wie drückt sich für euch "Asenheil" konkret aus? Und wie erlebt ihr den Segen der Vanen?


    Ich finde diesen Wunsch und Gruß sehr schön, aber ich würde gern mal wissen, was ihr mit dieser Formel verbindet. Was steckt für euch dahinter? Was genau wünscht ihr eurem Gegenüber eigentlich mit diesem Satz?


    Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere sich mit diesem Thema befassen mag und verbleibe mit höchst neugierigen Grüßen


    Eure Alvara

  • Hallo!
    Ich für meinen Teil wünsche damit eigentlich immer, dass die Asen und Wanen stets auf der Seite desjenigen sein sollen und dessen Weg überwachen sollen.
    Grüße


    Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
    und tauscht bei ihnen die Seele um.
    Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
    Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden...


    Aus "Die Wälder schweigen" von Erich Kästner

  • Nicht hauen - bei mir heißt das Thursenkraft und Asenheil und Wanensehen.


    Thursenkraft und innere Stärke - wie es mir auch Elli, Bestla, Grid, Jarnsaxa und viele andere weisen
    Asenheil - Bewahrung, Schutz, ordnende Macht
    Wanensehen - Natur und Fruchtbarkeit und Fülle

  • Ich benutze diesen Gruß eigentlich äußerst selten. Werde ich auf diese Weise gegrüßt fasse ich es aber so auf, wie z.B. ein Bayer es auffasst, sagt man ihm "Grüß Gott".


    Ich empfinde solch einen Gruß sehr schön und weiß, mich grüßt einer von "uns".

  • Naja, ich sage das auch recht selten... hier im Norden begrüßt man sich ja meist mit Moin.


    Ich sage das aber stets beim Opfer. Dabei wünsche ich aber den Asen Heil und den Wanen Segen, und nicht wem anders. Dass die Asen stark und kräftig; standhaft und heilvoll gegen die Gefahren der Welt angehen mögen und uns beschützen mögen; und dass der Wanen Fruchtbarkeit und Fülle gesegnet sei mit prächtiger Blüte und allerhand Gutem.... so nutze ich das meist.
    Hinzu kommt dann meist noch das Nornen-Heil, also dass ich den Nornen ein heilvolles Dasein wünsche, und ab und zu entfleucht mir dazu auch noch ein "... und Heil den Idisen, den Alfen und den Ahnen." :)
    Beim Ausspruch dieser Grußformel berühre ich mit der rechten Faust stets mein Herz und mit der linken Faust den Boden - das fühlt sich einfach gut an, und versinnbildlicht die Verbindung zwischen Asen (Herz/Blut) und Wanen (Erde) in mir. ^^


    Meist sage ich wem anders einfach: "Die Hohen sollen mit dir sein" oder so etwas ähnliches....

    • End ek swerio in allum fernan Landsidun,
      in Woden ende Thunaer ende Saxnot
      ende allum them Holdum, the hira Genotas sint...