Beiträge von Mannaz Hagalaz

Schon gewusst…?

Im „Wikinger Museum Haithabu“ kann man ein Wikinger-Dorf besuchen, das so authentisch nachgebaut ist, dass man glaubt, man wäre mit einer Zeitmaschine angereist

Zur Seite des Museums geht es hier entlang: Wikinger Museum Haithabu

    Hallo!


    Ich weiß, es gibt schon 2 Threads zu Runen und Hautbildern, aber da fühlte ich mich nicht recht aufgehoben. Ich will nicht wissen, wer was für Tatoos hat, sondern habe eine Runen-Fachfrage, die mit einem Hautbild und Runenwissen zu tun hat.


    Ich muss etwas weiter ausholen. Ich hatte die Gelegenheit, ein Runenorakel gelegt zu bekommen. Die, die es gelegt hat, hatte keinerlei esoterische Ausrichtung, sondern war eine Altgermanistik-Uni-Dozentin von mir. Sie hat quasi also nur trockenes, herzloses Wissen über die Runen, ohne Gefühl. Das Orakel war für mich allerdings ein einschneidendes Erlebnis. Alles, was sie über meine Vergangenheit und meine momentane Situation und meinen "Charakter" rausgelesen hat, stimmte zu 100%. Dabei kennt sie mich wirklich nicht und weiß nichts von mir. Ist eben alles sehr anonym an einer großen Uni. Das also schon mal das eine. Einen Tag später war ich zur Akupunktur. Ich hatte mir am Ende der Orakelsitzung zwei Runen aussuchen dürfen, die sie mir dann auf die Handrücken zeichnete. Ich habe auf mein erstes Gefühl gehört und Algiz und Eiwaz gewählt. Eben diese Beiden Runen hatte ich also noch auf den Händen, als ich bei der Akupunktur war. Ich mache dabei immer Autogenes Training. Es war bislang immer sehr angenehm und super entspannend. Aber was ich nun erlebte war unglaublich für mich. Ich hatte einer außerkörperliche Erfahrung, schwebte mehrere Minuten über mir und war zeitweilig ganz woanders (leider habe ich dort nichts gesehen, oder ähnliches). Nachdem ich langsam wieder "zurückgekehrt" war, spürte ich die Runenumrisse immens warm auf meinen Handrücken. Ich hatte immer noch die Augen zu, konnte sie aber irgendwie golden leuchten sehen. Er war unbeschreiblich schön.


    Ja, und seid dem fühle ich den Drang, mir eben diese zwei Runen stechen zu lassen. Ich komme immer wieder auf den Wunsch, obwohl ich schon eine Weile warte. Meine Gedanken kreisen immer wieder darum. Tja, und jetzt komme ich endlich zu den Fragen. Erstens: aufgrund eines späteren öffentlicheren Berufs wollte ich die Runen auf die Unterarme, genauer Innenarm 3 cm unter dem Handansatz stechen lassen. Ist dies ratsam, oder sollte ich die Handrücken nehmen, so wie es bei dem „Schlüsselerlebnis“ war? Zweitens: gib es Bedenken zu den Runen? So ein Hautbild ist für immer und auch bei den Runen kann sich ein negativer Aspekt einstellen. Könnte es gefährlich sein? Was sagt ihr Weisen, Kundigen und Hexen dazu?
    Alles was jetzt den Hautmaler selbst und sein Studio angeht, lasse ich mal außen vor. Ich würde hunderte Kilometer fahren, um einen zu finden, der sich auskennt und nicht seine schlechte Laune in die Runen projiziert, etc.


    Schon mal vielen Dank für eure Hilfe!

    Hallo!


    Ich weiß, es gibt schon 2 Threads zu Runen und Hautbildern, aber da fühlte ich mich nicht recht aufgehoben. Ich will nicht wissen, wer was für Tatoos hat, sondern habe eine Runen-Fachfrage, die mit einem Hautbild und Runenwissen zu tun hat.


    Ich muss etwas weiter ausholen. Ich hatte die Gelegenheit, ein Runenorakel gelegt zu bekommen. Die, die es gelegt hat, hatte keinerlei esoterische Ausrichtung, sondern war eine Altgermanistik-Uni-Dozentin von mir. Sie hat quasi also nur trockenes, herzloses Wissen über die Runen, ohne Gefühl. Das Orakel war für mich allerdings ein einschneidendes Erlebnis. Alles, was sie über meine Vergangenheit und meine momentane Situation und meinen "Charakter" rausgelesen hat, stimmte zu 100%. Dabei kennt sie mich wirklich nicht und weiß nichts von mir. Ist eben alles sehr anonym an einer großen Uni. Das also schon mal das eine. Einen Tag später war ich zur Akupunktur. Ich hatte mir am Ende der Orakelsitzung zwei Runen aussuchen dürfen, die sie mir dann auf die Handrücken zeichnete. Ich habe auf mein erstes Gefühl gehört und Algiz und Eiwaz gewählt. Eben diese Beiden Runen hatte ich also noch auf den Händen, als ich bei der Akupunktur war. Ich mache dabei immer Autogenes Training. Es war bislang immer sehr angenehm und super entspannend. Aber was ich nun erlebte war unglaublich für mich. Ich hatte einer außerkörperliche Erfahrung, schwebte mehrere Minuten über mir und war zeitweilig ganz woanders (leider habe ich dort nichts gesehen, oder ähnliches). Nachdem ich langsam wieder "zurückgekehrt" war, spürte ich die Runenumrisse immens warm auf meinen Handrücken. Ich hatte immer noch die Augen zu, konnte sie aber irgendwie golden leuchten sehen. Er war unbeschreiblich schön.


    Ja, und seid dem fühle ich den Drang, mir eben diese zwei Runen stechen zu lassen. Ich komme immer wieder auf den Wunsch, obwohl ich schon eine Weile warte. Meine Gedanken kreisen immer wieder darum. Tja, und jetzt komme ich endlich zu den Fragen. Erstens: aufgrund eines späteren öffentlicheren Berufs wollte ich die Runen auf die Unterarme, genauer Innenarm 3 cm unter dem Handansatz stechen lassen. Ist dies ratsam, oder sollte ich die Handrücken nehmen, so wie es bei dem „Schlüsselerlebnis“ war? Zweitens: gib es Bedenken zu den Runen? So ein Hautbild ist für immer und auch bei den Runen kann sich ein negativer Aspekt einstellen. Könnte es gefährlich sein? Was sagt ihr Weisen, Kundigen und Hexen dazu?
    Alles was jetzt den Hautmaler selbst und sein Studio angeht, lasse ich mal außen vor. Ich würde hunderte Kilometer fahren, um einen zu finden, der sich auskennt und nicht seine schlechte Laune in die Runen projiziert, etc.


    Schon mal vielen Dank für eure Hilfe!

    dis[/quote]

    Also ich kann in diesem Werk nichts wirklich wichtiges für die heutige Sprachwissenschaft entdecken.
    Historisch gesehen ist es aber allemal interessant.


    Ja! Die heutige Sprachwissenschaft ist ganz woanders (Ja, ich weiß wovon ich rede, ich habe es studiert). Der ist es auch herzlich egal, welche Abstammung ein Wissenschaftler hatte. Außerdem ist es meiner Meinung nach sch**egal, welche Nationalität in seiner Genialogie auftaucht. Liebe Götter, bei den Nazis war das noch wichtig. Da hat man die Generationen durchdekliniert, um ja noch "einen Juden aufzutreiben oder auszuschließen", um ja arische Menschen, Wissenschaftler, etc. zu haben. Heute solche Punkte anzuführen, erscheint mir mehr als zweifelhaft. Was soll das bitte für ein Arbument sein? Und wofür vor allem?
    Festzuhalten bleibt: Leibnitz hat sich, ähnlich wie Jakob Grimm, hohe Verdienste erworben, dass steht wohl außer Frage! Aber die Sprachwissenschaft geht nunmehr andere Wege!

    dis[/quote]

    Also ich kann in diesem Werk nichts wirklich wichtiges für die heutige Sprachwissenschaft entdecken.
    Historisch gesehen ist es aber allemal interessant.


    Ja! Die heutige Sprachwissenschaft ist ganz woanders (Ja, ich weiß wovon ich rede, ich habe es studiert). Der ist es auch herzlich egal, welche Abstammung ein Wissenschaftler hatte. Außerdem ist es meiner Meinung nach sch**egal, welche Nationalität in seiner Genialogie auftaucht. Liebe Götter, bei den Nazis war das noch wichtig. Da hat man die Generationen durchdekliniert, um ja noch "einen Juden aufzutreiben oder auszuschließen", um ja arische Menschen, Wissenschaftler, etc. zu haben. Heute solche Punkte anzuführen, erscheint mir mehr als zweifelhaft. Was soll das bitte für ein Arbument sein? Und wofür vor allem?
    Festzuhalten bleibt: Leibnitz hat sich, ähnlich wie Jakob Grimm, hohe Verdienste erworben, dass steht wohl außer Frage! Aber die Sprachwissenschaft geht nunmehr andere Wege!

    Konsens ist doch, dass man nicht "wild in der Gegend" rumspekuliert und sich föllig frei seine eigene Religion zusammenschustert. Das kann man natürlich tun, aber so fehlt dann eine gemeinsame Grundlage für die anderen.
    Für mich geht es vor allem um die Rekonstruktion, Anlehnung, Entsprechung etc. zu den überlieferten ("fundierten"/"belegten", wenn auch zweifelhat, ja) Elementen. In der Literaturwissenschaft nennt man das "Archetypus", ein dem Original am nähesten kommenden Text (in unserem Fall: Element, Ritus etc.).
    Tja, und wenn ein Ritualgewand für denjenigen dazugehört - in den anderen Religionen haben die Priester/Pfarrer etc. (im Heidentum ist sich jeder selbst der Priester/Pfarrer etc.) ja auch auf uralte Traditionen zurückführbare Gewänder -, dann eben die Tunika. Ob es allerdings die Polyestertunika für 15 Euro sein muss, oder ob man nicht lieber in Handarbeit und in Außeinandersetzung mit den Göttern eine anfertigt, muss jeder selbst entscheiden.

    Ach stimmt ja! :oops:
    Aber der war ja draußen. Nicht jeder hat ja dieses Glück. Und so wie ich's verstanden hab, ist sein Naturschrein auch von der Zivilisation bedroht. Daher muss ich ihn doch fragen: wie sollte man den Altar deiner Meinung nach einrichten, wenn man ihn in der Wohnung haben muss?

    Ach stimmt ja! :oops:
    Aber der war ja draußen. Nicht jeder hat ja dieses Glück. Und so wie ich's verstanden hab, ist sein Naturschrein auch von der Zivilisation bedroht. Daher muss ich ihn doch fragen: wie sollte man den Altar deiner Meinung nach einrichten, wenn man ihn in der Wohnung haben muss?

    Die meisten hier eingestellten Bilder zeugen zwar von einer großen Liebe und Detailfreudigkeit in Bezug auf persönliche offenbar gelebte Möcht-Ich-Gerne-Haben-Welten, nicht aber von einer wirklichen menschlichen Glaubenstiefe hinsichtlich der alten Gottheiten.
    Das finde ich schon etwas schade, dass zwar allerorten Methörner rumzuhängen und Opferschälchen herumzuliegen scheinen, aber keiner so eigentlich zu wissen scheint, warum.


    Alter Brockmann.


    Vernichtet die Nazis!
    Und rettet das uralte Germanentum!


    Wie müsste denn so ein Altar/Schrein denn aussehen, damit es deiner Meinung nach "richtig" ist? :?:

    Die meisten hier eingestellten Bilder zeugen zwar von einer großen Liebe und Detailfreudigkeit in Bezug auf persönliche offenbar gelebte Möcht-Ich-Gerne-Haben-Welten, nicht aber von einer wirklichen menschlichen Glaubenstiefe hinsichtlich der alten Gottheiten.
    Das finde ich schon etwas schade, dass zwar allerorten Methörner rumzuhängen und Opferschälchen herumzuliegen scheinen, aber keiner so eigentlich zu wissen scheint, warum.


    Alter Brockmann.


    Vernichtet die Nazis!
    Und rettet das uralte Germanentum!


    Wie müsste denn so ein Altar/Schrein denn aussehen, damit es deiner Meinung nach "richtig" ist? :?:

    Also "Scheiße" ist auch bei mir das gängigste. Ist auch am unverfänglichsten.


    Ich finde die Eingangsfrage recht amüsant, aber ein wenig habe ich den Eindruck, dass es vor allem um Abgrenzung vom Christentum geht. Quasi um ein extrem bemühtes Zeigen, dass man jaa soooo heidnisch ist. Und ja, wenn die Leute schon komisch gucken, weil man "Gott" sagt, dann werden sie erst recht gucken, wenn man z.B. "Odin" sagt. Bei anderen erreicht man damit gar nichts, weil sie es nicht verstehen (weil es kein bekanntes Fluchen ist). Man flucht auch nicht "für andere". Das macht man nur, wenn man bei anderen gefallen (oder sich eben von ihnen abgrenzen) will. So sehe ich das zumindest.


    Es wurde auch schon erwähnt, mit Flüchen sollte man sehr sehr vorsichtig sein. Das kommt uns heute schon sehr leicht über die Lippen, aber wenn man sich einmal vor Augen führt, was es eigentlich bedeuten würde jemanden zu verfluchen ... das wünscht man den wenigsten. Ich selbst habe da schon meine Erfahrungen gemacht.

    Sehr schöne Altäre!
    @tyrssohn: ein wunderschönes Beispiel. Anstatt eines vorgesehenen Fernsehers im Regal, hast du an dessen Stelle den Altar. Irgendwie eine schöne Vorstellung. Statt Verdummung und Konsum, Besinnung und Meditation. Cool!

    Sehr schöne Altäre!
    @tyrssohn: ein wunderschönes Beispiel. Anstatt eines vorgesehenen Fernsehers im Regal, hast du an dessen Stelle den Altar. Irgendwie eine schöne Vorstellung. Statt Verdummung und Konsum, Besinnung und Meditation. Cool!