Beiträge von Heidenthomas

Schon gewusst…?

Die Dächer ihrer Häuser deckten die Wikinger für eine effektive Wärmedämmung mit Grassoden.
Im Inneren des Hauses brannte immer ein offenes Feuer. Rundherum bauten die Wikinger Bänke, die Schlaf- und Sitzplätze für die gesamte Familie boten.

    @Helsger:


    Ah das ist sehr interessant. Danke für die Anregung, in die Richtung werde ich mich weiter informieren.Die Erziehung von Kindern anderer Adelshäuser am eigenen Hof war ja nichts ungewöhnliches nur sind die normalerweise Teil ihrer Familie geblieben. Mal schauen wo das genau beschrieben ist.


    @'Ravena:

    Zitat

    Was ich mich aber frage ist, wie sieht Deine Partnerschaft nach den leiblichen Kindern aus, da Du evtl. die Frau verlassen hast, die Du wirklich liebtest.


    ich hoffe diese Frage muss ich mir niemals stellen da ich keienrlei Antwort darauf habe(genausowenig wie ich sicher sagen kann ob ich meine Partnerin tatsächlich verlassen könnte denn zwischen Theorie und Praxis ist ja nochmal ein himmelweiter Unterschied). :/


    Edit: Also Helsger, bei Olaf Tryggvason war das einzige was ich gefunden habe eine Genealogie, die lediglich zwei leibliche Kinder erwähnt und nichts von adoptierten Kindern, die wenn sie sie in den gleichen Stand wie ein richtiger Nachfahre gelangt wären ja eigentlich genannt sein müssten.

    @Ravena: Ja was ist daran widersprüchlich ? Ich denke es gibt keine seelische Ahnenreihe gibt weil ein Ahn für mich ein genetischer Vorfahre ist, was nicht bedeutet, dass man keine hohe emotionale Bindung mit einem Nicht-Ahn aufbauen kann. Und ein Adoptivkind ist in dem Sinne kein Nachfahr von mir weil es nicht mein Nachkomme ist, trotzdem kann ich die gleiche emotionale Bindung wie zu einem leiblichen Kind haben, aber ich würde das nicht seelische Ahnenreihe nennen weil das für mich irgendwie eine Verfälschung des Wortes ist.

    Zitat

    Hmmm. Okay. Ich glaube, Du hast mich nicht richtig verstanden.


    Das gebe ich gerne zurück, denn du hast mich glaube ich ebensowenig verstanden :P .


    Zitat

    und Du meinst, man könne nicht emotional-seelisch so verbunden miteinander sein, wie auf blutigen Wegen


    Welche Form von Verbindung meinst du denn genau? Aus dem weiteren Text danach schließe ich du meinst, ich würde denken mit einem Ahnen könne man eine bessere Verbindung (ich gehe mal von emotional-familiär) aus als mit einem Nicht-Ahnen aber das habe ich doch nie gesagt. Natürlich kann man zu jemandem der kein Vorfahr ist eine gleichwertige oder höhere emotionale Bindung haben.


    Wie gesagt besteht die Familie doch nicht nur aus Ahnen oder Blutsverwandten und nichtmal die sind zwingend Ahnen. Die Tanten mit denen du blutsverwandt bist sind genausowenig deine Ahnen wie deine eingeheiratete Tante Walli und emotionale Bindungen hängen nicht wirklich davon ab ob jemand mit dir blutsverwandt ist.

    Sippe ist doch nicht gleichbedeutend mit deinen Ahnen genausowenig wie Blutsverwandschaft etwas darüber aussagt ob derjenige ein Ahne von dir ist (hätte ich Brüder wären das doch auch keine Ahnen von mir), insofern kann jemand ein Angehöriger der Sippe sein, ist aber noch lange kein Vorfahr von dir.


    PS: lol dreimal eine Version von Ahn in einem Satz ... :ugly:

    Zitat

    Aber was für eine Konsequenz würdest du dann daraus ziehen, was würde sich dadurch für dich ändern?


    Auf der einen Seite im persönlichen Umgang natürlich nicht viel. Auf der anderen Seite ändert sich dann natürlich insofern was, dass ich herausfinden wollen würde wer mein richtiger Großvater ist, ihn kennenlernen wollen und mehr über die Familiengeschichte herausfinden wollen würde.


    Zitat

    Man kann heute nicht sagen, errechnen oder behaupten WER an der Ahnentafel sitzt.Ob es ein leiblicher oder nicht leiblicher Ahn ist.


    Natürlich kann man es nie zu 100% sagen, aber zumindest bei den letzten zwei Generationen gehe ich davon aus, da ich sie gekannt und als anständige Menschen kennengelernt habe (+ die äußeren Ähnlichkeiten). Davor weiß ich es natürlich nicht sicher.


    Zitat

    DAS ist in meinen Augen die perfekte Familie und all diese Leute sind in IHREN Jagdgründen.
    Verstehst was ich dir damit sagen will?


    Ich denke schon.... Du willst mir sagen, dass genetische Abstammung nicht so wichtig ist, aber ich habe da halt einfach einen komplett anderen Ansatz weswegen wir da vermutlich nur schwer auf einen Nenner kommen werden. Dennoch danke ich dir für die Umstände.

    Wenn sich das herausstellen würde (was recht unwahrscheinlich ist da wir ziemlich ähnlich aussehen), hätte ich ihn natürlich noch gern und würde seine leistungen und seinen Charakter natürlich noch achten, ABER er wäre eben kein Ahn von mir. Das bedeutet ja wie gesagt nicht, dass er nicht auf emotionaler Ebene wie ein Großvater sein kann aber einen Teil der Ahnenreihe bildet er meiner Ansicht nach dann trotzdem nicht.

    Zitat

    denn ich inszeniere nicht mich, sondern die von dir getätigten Aussagen.


    Na ja in erster Linie inszenierst du nicht meine sondern deine Aussagen aber gut lassen wir das.


    Zitat

    Und wer sagt uns dass unsere Ahnen wirklich unsere Ahnen sind und nicht, wie oben erwähnt, durchgetauscht.


    also bei denen die ich gekannt habe (Großeltern) durch das Vertrauen zu ihnen, das sie ihre Partner nicht betrügen würden + äußerliche Ähnlichkeiten. Ab meinem Urgroßvater kann ich es dann natürlich nicht sicher sagen aber selbst wenn ein Teil "durchgetauscht" wurde... Was spielt das für eine Rolle ? Dann ist derjenige halt doch nicht mein Ahn.


    Oh und nur weil man eine persönliche Grundvoraussetzung für eine Beziehung hat, ist das noch lange keine Suche nach einer Zweckgemeinschaft. ;)

    Zitat

    Deine Gene machen deine Kinder ja nicht automatisch zu guten Menschen. Das macht (hoffentlich) deine Erziehung. Und die erfährt ein Adoptivkind eben auch.


    Es gibt ein sehr komplexes Wechselspiel zwischen Genen und Umwelt was den Ursprung des Sozialverhaltens vieler Menschen betrifft aber natürlich ersetzt nichts eine gute Erziehung. Da gehe ich komplett mit dir d'accord.


    Ich habe das mit dem trennen ja nicht als allgemeingültiges Gebot, sondern nur für mich in meiner konkreten Situation geschrieben und auch wenn man meiner persönlichen Meinung nach versuchen sollte seine Gene weiterzugeben ist es am Ende die Entscheidung jedes Einzelnen in die ich auch niemandem reinrede. Bei mir ist es halt so, dass es in meiner Familie drei Generationen sind und von denen bin nur ich da um sie fortzusetzen und das waren keine saufenden Versager oder sowas sondern gute, fleißige Menschen die sich für die Familie eingesetzt haben und gerade deswegen möchte ich das erst Recht nicht einfach sterben oder weniger pathetisch ausgedrückt abbrechen lassen. Vielleicht wird so deutlicher was ich meine. :)


    Dich hatte ich jetzt gar nicht im Hinterkopf als ich das geschrieben habe sondern mehr sowas wie "Der große Gode läßt grüßen?" oder "Schick den Kerl doch zum Obergodenguru, der freut sich bestimmt, wenn er solche Hyperheiden um sich scharen kann ". Hätte ich vielleicht genauer schreiben sollen, sorry.


    Um das Beispiel mal von der Kinderseite aufzurollen da die Ahnenreihe ja immer nach hinten gedacht wird, wäre vielleicht der Vater scheiße aber deine Ahnenreihe besteht ja immer noch aus millionen mehr Ahnen die alle in Kombination dich zu dem gemacht haben was du bist.Hast du also einen schlechten Vater hast du immer noch eine Mutter aber ja auch zwei Großväter, vier Urgroßväter und so weiter.

    HAHAHAHA .... Schon geil eine Diskussion (zu einem Gutteil) über sich selber zu lesen. :D
    Witzig wie teilweise Leute die nicht einmal einen Bruchteil der gesamten Diskussion mitbekommen haben, sich etwas dreiste Urteile über Personen erlauben die sie kein bisschen kennen a la der Kinderwunsch sei nur ein vorgeschobener Grund oder gar eine Ausrede für die Trennung (oder wie es der werte Threadersteller getan hat als er mir in in der FB-Diskussion in Abrede gestellt hat das Konzept der Liebe verstanden zu haben (allgemein formuliert aber dennoch war ich ja damit gemeint)), oder als ganz besonderes Schmankerl Gleichsetzungen mit Geza (was ich mir verbitte denn meinetwegen könnt ihr Kinder adoptieren von woher ihr wollt und von Nebenfrauen (oder Männern denn das müsste aus Gleichberechtigungsgründen ja dann auch erlaubt sein) halte ich nicht sehr viel ;) ).


    Natürlich liegt ein Teil der Unwissenheit über die Diskussion daran, dass der Threadersteller nur seine Seite komplett beleuchtet hat (wirkt auf mich wie Selbstinszenierung aber da kann ich mich auch täuschen oder das falsch interpretieren weil ich gerade etwas genervt bin)... Zum Beispiel wäre es vielleicht ganz hilfreich gewesen zu erwähnen, dass ich als aller erstes als die Frage aufkam geschrieben habe, dass ich nicht weiß ob ich es in der Situation konkret dann tatsächlich könnte (den geliebten Partner verlassen) es aber zumindest eine ernsthafte Option wäre da ich weiß, dass sonst (auf meine konkrete familiäre Situation bezogen da ich andere Familien da nicht beurteilen kann und will, denn wenn man zum Beispiel einen Bruder hat ist ja die Ausgangslage für die Notwendigkeit des eigenen Nachwuchses eine komplett andere) meine Ahnenreihe stirbt.


    Um damit meine inhaltlichen Überzeugungen zu erklären: Ich denke nicht das es eine seelische Ahnenreihe in der Form gibt, zumindest nicht so, dass sie mit der richtigen gleichgesetzt werden kann. Natürlich kann jemand für ein Kind auf emotionaler und erzieherischer Ebene ein Vater sein aber dadurch wird er meiner Ansicht nach nicht zu einem Ahn (ich erhebe hier keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit meiner Aussage nur um das mal klarzustellen ;) ). Die Ahnenreihe ist die Blutreihe der millionen von Vorfahren deren Kombination uns direkt oder indirekt genetisch zu dem macht was wir sind und meiner Meinung nach sollte jeder Mensch (und gerade jeder Heide) danach streben diesen besonderen Strang den man bildet nicht abreißen zu lassen. Gerade bei meiner persönlichen Familiensituation von der ich da natürlich für mich ausgehe spielt das umso mehr eine Rolle, weil ich der einzige bin der die letzten drei Generationen meiner Familie fortsetzen kann.Das Argument was denn ist wenn das Kind einen miesen Vater hat passt doch offensichtlich überhaupt nicht da er ja 1. die Grundvoraussetzung hatte aber nichts draus gemacht hat und 2. ja wohl die Generationen davor nicht scheiße waren und wenn doch sollte man meiner Ansicht nach eher versuchen die Ahnenreihe "reinzuwaschen".Zur Adoption kann ich nur sagen, dass es ein großartiges Engagement ist ein Kind bei sich aufzunehmen und ich jedem der das macht Respekt zolle, aber ein eigenes Kind ersetzen kann es in Bezug auf die Fortführung der Ahnenreihe für mich nicht. Und zu guter letzt verwundert es mich ein wenig wie es aufgenommen wurde, dass ich es nachvollziehen könnte wenn mich jemand aufgrund der Unfruchtbarkeit verlassen würde, denn wenn nicht wäre ich doch ein ziemlicher Heuchler oder nicht ? ;)


    mfg
    Thomas

    Hmpf dieses leidige Thema (mal wieder)... Ich verstehe nicht warum darum immer so ein Fass aufgemacht wird. Es gibt Rechte die Heiden sind, es gibt Rechtsextreme die Heiden sind, es gibt Neonazis die Heiden sind, es gibt "mittige" die Heiden sind, es gibt Linke die Heiden sind und es gibt Linksextreme die Heiden sind. Da "das" Heidentum eine Religion und keine politische Richtung ist gehören ihm halt Menschen mit den verschiedensten politischen Ansichten an . Das ist ganz natürlich, normal und auch völlig in Ordnung. Ich habe das Gefühl, dass die Rechten bis rechtsextremen Heiden häufig das Heidentum wählen weil sie es für kulturell näher halten als das Christentum was meiner Ansicht nach ein völlig legitimer Grund ist. Das Rassendenken spielt ja dann nur für richtige hardcore white supremacists (die auch im gesamten rechten politischen Spektrum bis rein in den Neonazismus höchst umstritten sind) eine wirkliche Rolle. Ich würde mir wünschen dass man die Politik komplett aus dem Germanischen Heidentum raushalten könnte und sich alleine auf persönlicher Ebene begegnet aber das wird wohl ein Wunsch bleiben da kleinere Gruppen von Links und Rechts versuchen unsere Religion für ihre politische Agenda zu benutzen.

    Das Frija in den Marienkult übergegangen ist wurde ja schon angesprochen...
    Daneben wären noch definitiv Wodan zu nennen der in die Figur des Erzengel Michael (Schutzpatron der Soldaten) übergegangen ist sowie Donar welcher wohl zum heiligen Petrus ("Herr" über das Wetter und Erntesegen) wurde.


    Nun zumindest ist das was sie machen besser als so manches Codex Belli-Schildgekloppe und sie haben einen riesigen Vorteil gegenüber vielen anderen Reenactment-Helden nämlich dass sie sich nicht zu ernst nehmen . Verletzungen waren ja durchaus vorhanden wie ein Nasenbruch und einer der KO gegangen ist.


    Du möchtest Blut sehen ? Bitte:



    Yngvar Kristofsson: Ich möchte dich bitten dieses Video drinnen zu lassen um den Vorwurf entkräften zu können.