Beiträge von Suchende

Schon gewusst…?

Die Frauen der Wikinger waren ihren Männer gleichgestellt.

Schlug oder betrog ein Mann seine Frau oder konnte er nicht für Unterhalt aufkommen, durfte sie die Scheidung einreichen.



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    Die haben geklingelt und das erste was die Mutter sagte war, "Der Lukas möchte Ihnen einen Zettel geben." Ohne Erklärung, nichts. Erst dann kam die Harke hintenrum. Die hat ihn wirklich nur mitgeschleppt um überhaupt Zettel loszuwerden, weil man ja einem Kind nichts ablehnen möchte. Erbärmlich bis zum Ende von der Mutter. Da kann für das Kind einfach kein Nutzen bei herauspringen.


    Kann es sein, dass du in dem Moment etwas baff warst? Aber dein Bericht ist mir eine Hilfe, vielleicht sollte ich mich für solche Situationen wappnen. Die Mutter mal zusammensch... und ihr mit dem Jugendamt drohen. Eine sehr reizvolle Idee. :evil:
    Ach ja: Das meine ich ernst. Es ist KEINE Ironie.

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    Welcher Leiter einer anderen heidnischen Gemeinschaft im deutschen Sprachraum ist auch nur annähernd so bekannt? Fast alle von uns kennen nicht einmal deren Namen.


    Welcher Leiter einer anderen Gemeinschaft hat auch nur annähernd so viel an Ausbildung, Wissen und Qualifikation vorzuweisen wie Géza? Nennt doch mal einen Namen.


    Und das soll mich jetzt beeindrucken? Nur weil er eine "Ausbildung" und "Qualifikation" vorzuweisen hat? Wer Mist baut, baut Mist - und bekommt dadurch viel Aufmerksamkeit, nämlich negative. Vielleicht wollen andere Leiter sich auch nicht auf sein Niveau HERABLASSEN. Es ist einfach nur noch peinlich. "Aufmerksamkeit" ist nicht grundsätzlich etwas Positives. Ich muss für den Mist, den ich verzapfe, auch geradestehen - warum sollten das andere nicht tun müssen?

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    Du bist nicht einfach nur schüchtern ? und diese Schüchternheit hat dich eventuell in eine Situation gebracht in der du dich selbst isolierst ?


    Wulfila, was bedeutet für dich "einfach nur"? Ich denke nicht, dass Schüchternheit - eine Form von sozialer Angst - angeboren ist. Introvertiertheit vielleicht ja, aber das ist nichts, was primär mit Angst, Schüchternheit oder Unsicherheit zu tun hätte. Jedenfalls sehe ich Schüchternheit keinesfalls als "gesund" oder "einfach so gegeben" an. Meine Meinung.

    @ Sue des Grauens: Ohne alles gelesen zu haben: Ich wäre froh, wenn sich früher meine Eltern so für mich eingesetzt hätten wie du für deinen Sohn. Bei mir hieß es immer nur "selbst schuld", therapeutische Hilfe war "Quatsch". Du machst es offenbar besser, weil du eher alles hinterfragst.

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    Dort fällt auf,wieviele Regionen durch andere Regionen ersetzbar sind.


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    Heute morgen dann, als ich so vor mich hindöste, stellte ich fest, dass ich in diesem Zustand, auf der rechten Seite liegend, keine Erinnerung hochhohlen konnte. Ich lag eine Weile in diesem Gedanken an Traumerinnerung und nichts hervorbringen können auf der rechten Seite. Dann entschied ich mich, mich auf die linke Seite zu drehen. Plötzlich tauchte ein kompletter Traum der irgendwann in der Nacht stattfand bildhaft vor meinen Augen wieder auf.
    Dies aber widerspricht sich total zu der oben genannten Skizze. Bildhaft.. .Erinnerung.. gehören eigentlich zur rechten Gehirnhälfte, nicht zur Linken.


    Genau deshalb kann man meiner Meinung nach letztlich nie festlegen, welche Gehirnhälfte bei dem jeweiligen Menschen "mehr" arbeitet als die andere. Zumal das menschliche Gehirn noch immer nicht völlig erforscht ist. Immer wieder tauchen neue Erkenntnisse darüber auf, die dann wieder verworfen werden. Ich denke, du musst einfach für dich herausfinden, was DICH am meisten überzeugt.

    Ok, wobei es natürlich auch sein kann, dass die Frauen mit dem alten Glauben nicht zufrieden waren. Aber wieso haben sie ihre innere Stärke nicht aus den alten Göttinnen ziehen können, sodass sie diesem neuen Gott hinterhergelaufen sind, der ihnen nur einen untergeordneten Rang gab?


    fragt sich


    Suchende

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    Die Damen, der damaligen Zeit, waren dem "neuen" Glauben sogar aufgeschlossener als die Herren.
    Ist auch wiederrum gut belegt, dass in den Kirchen ein Großteil sehr viele Frauen waren.


    Das stimmt. Und warum? Weil das Christentum sich nicht GANZ zeigte - und die Botschaft von Liebe klingt erstmal verlockend. Und die Menschen in der Regel auch nicht SELBST die Bibel lesen konnten - sonst hätten auch die Frauen gemerkt, was sonst noch dahintersteckt und in welche Falle sie sich begeben. Denn ihr wisst doch, welche Stellung die Frau im Christentum hat und wie unterschiedlich man "Liebe" definieren kann...

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    Das beeinflusst meinen Geschmack insofern, dass ich fremdländische Musik fast immer gut finde und bei der Deutschen alles rausfiltere, wo mir der Text auf Anhieb nicht gefällt.


    Das meinte ich damit, dass man bei der eigenen Sprache oft höhere ansprüche stellt (unbewusst vielleicht?).
    Wobei ich sagen muss, dass ich die Stimme von James Blunt auch mit englischem Text nicht ertrage. Auf hohe Quiekestimmen reagiere ich einfach allergisch, egal in welcher Sprache.

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    Diese Wahrnehmungen... kann es einfach sein, dass du durch deine Spiritualität anders wahrnimmst?


    Ich weiß noch nichtmal, ob ich mich wirklich als spirituell bezeichnen kann. Ich konnte nie Dinge wie Geistreisen, Telepathie, etc. pp. im herkömmlichen Sinne. In vielem denke ich auch sehr rational und naturwissenschaftlich - was mich einerseits davor schützt, komplett abzudrehen ;) , mir aber auch spirituelles Erleben oft unmöglich macht. Ich habe diese Wahrnehmungen aber trotzdem sprituell gedeutet. Vielleicht ist die Tür also nicht ganz zu ;)


    Zu deiner Verletzlichkeit: Ich denke, es wird einem aber auch oft schwer gemacht, dazu zu stehen. Man macht sich ja doch angreifbar und liefert sich in gewisser Weise den anderen aus. Es gibt genügend Menschen, die einen dafür absichtlich oder unabsichtlich angreifen würden - oder aber einfach mit Sensibilität nicht umgehen können.

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    Oder wie gesagt, Träume machen Dinge extra-farbig, extra-wirr und/oder extra-schlimm.

    Das kenne ich - und zwar von Träumen in allen möglichen Situationen ;)


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    Denn zu lernen, dass eine Schwangerschaft nicht gleich ein Baby auf dem Arm bedeutet, ist hart. Da sind wir glaube ich heutzutage fast schon zu verwöhnt.


    Naja, Fehlgeburten kamen schon vorher in meiner Familie vor und ich habe sie schon immer bis zu einem gewissen Grad als normal empfunden. Halt als etwas, was zum Leben dazugehört. In den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft rechne ich immer damit. Aber das heißt natürlich nicht, dass ich dir deine Gefühle für die ersten 3 Kinder abspreche, also bitte nicht falsch verstehen.
    Nur diese seltsamen Wahrnehmungen - davon hatte ich von anderen nie was Derartiges gehört.


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    Ich hab in der Zeit eine sehr verletzlich Seite an mir kennengelernt. Sonst bin ich nicht so. Aber das war okay und ist es auch heut noch.


    Gut, aber kann es nicht auch sein, dass diese verletzliche Seite schon immer da war und du sie nicht wahrhaben wolltest, durftest oder konntest?


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    Sicher hab ich ein paar Sorgenfalten mitgenommen, aber auch das Gefühl, daran gewachsen zu sein


    Ja, ich denke auch, dass man daran wächst. Bei mir ist es auch oft so, dass ich, wenn ich in irgendeiner Weise mit dem Tod in Berührung komme, mich für eine ganze Weile sehr "bodenständig" fühle und zu vielen Dingen eine klarere Meinung entwickele.

    Wenn man in seiner Muttersprache singt, hört sich das auf jeden Fall authentisch an! Und auch mir gefällt sowas sehr gut.


    Was ich bei deutscher Musik traurig finde, ist, dass oft die Sprache als kitschig wahrgenommen wird - singt man das Gleiche auf Englisch, findet es niemand kitschig. Wohlgemerkt: nur die Sprache wird dann als "schlecht" angesehen, komischerweise nicht die Musik oder der Gesang.


    Vielleicht würden sogar Schlager einen viel besseren Eindruck bei mir hinterlassen, wenn die Musik und der Gesang (NICHT unbedingt immer der Text) anders wären - eben NICHT "schlagermäßig". ;)

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    Darf ich fragen, wies dir mittlerweile ergangen ist?


    Hallo Sue, danke der Nachfrage. Ja, ich habe das mit der Zeit schon verarbeitet. Ich konnte einfach den Zusammenhang nicht herstellen zwischen der "Ich war ein Mörder"-Ankündigung und der Fehlgeburt, deshalb hatte ich diesen Faden eröffnet. Ich wollte mich diesbezüglich einfach mal mit Menschen austauschen, die, da sie mich ja nicht persönlich kennen, das Ganze vielleicht neutraler als ich sehen.


    Dass du 3 Kinder verloren hast, tut mir natürlich sehr leid! Bei dir scheinen Träume schon ein Weg zu sein, um so etwas zu verarbeiten. Wie geht es dir denn heute damit?