Beiträge von Suchende

Schon gewusst…?

Die Wikinger glaubten, dass Nordlichter die aufblitzende Rüstung und Speere der Walküren seien, die auftauchten, um getötete Kämpfer einzusammeln.

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    Unter "Andere Kulturen weltweit " gibt es dazu hier auch einen Thread
    von mir. In indien war ich noch nicht - da ist es mir zu heiß...


    Auch wenn ich erst nach einiger Zeit diesen Faden wieder auskrame: Thomas, du nennst dich vedischer Hobbyastrologe. Die Veden kommen aus Indien. Es wäre schon vorteilhaft, die indische Kultur wirklich kennenzulernen, wenn du dich schon darauf berufst.

    Heilchen und guten Abend,


    die Frage steht oben. Findet ihr, dass die Sprache bei der Musik eine Rolle spielt oder denkt ihr, dass das euren Geschmack nicht beeinflusst?


    Ich sage meine Meinung mal hier: Ich finde, bei der eigenen Sprache ist man anspruchsvoller, weil man alles versteht, deshalb "verzeiht" man fremdsprachlicher Musik Dinge, die man in der eigenen Sprache nicht so einfach hinnehmen würde.


    Oder liegt es an der Musik und an dem Gesang, die manchmal einfach nur grottenschlecht und phantasielos sind (wie ich es z.B. bei vielen Schlagern empfinde)? Was meint ihr?


    Liebe Grüße
    Suchende

    Ich stelle immer wieder hier im Forum - und nicht nur im Asatru-Forum - fest, dass das Gespräch gerne beendet wird, wenn man sich nicht verstanden fühlt. Wie wäre es, wenn man stattdessen genauer nachfragt? Nur meine Meinung...

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    Auf meine Frage, ob er sich nicht wegen seiner abenteuerlichen Rechtschreibung schämen würde, vor allem, weil er als Elektriker Strom mit H schreibt, antwortete er mir, es wäre doch nur wichtig, daß die Leute wissen was gemeint ist. Was sie davon halten, wäre ihm scheißegal. Er wäre ja schließlich Elekriker und kein Schriftsteller.


    Und genau diese Einstellung finde ich so richtig peinlich, und leider greift sie immer mehr um sich. Richtiges Lesen und Schreiben in der Muttersprache sind grundlegende Kulturtechniken und kein Luxus, den sich nur bestimmte Berufe "leisten" dürfen (Schriftsteller, etc.). Außerdem macht ein Elektriker, der seine Fachbegriffe nicht richtig schreiben kann, auch fachlich auf mich einen inkompetenten Eindruck. Das gilt in meinen Augen für jeden Beruf.

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    Und als Pädagoge denke ich, muss man mit sowas auch umgehen können.


    Vergiss es. Sorry für die harten Worte, aber ich habe den Eindruck, manche werden Lehrer, weil sie der Beamtenstatus lockt - aber bestimmt nicht aus pädagogischem Idealismus. :evil:

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    Naja, ich kenne Leute, die sich das Ja-Wort von Jahr zu Jahr wieder gegeben haben, oder hätten tun sollen. Ein Jahr verheiratet, im nächsten war es dann eigentlich schon vorbei, bevor es zur Erneuerung desselbigen hätte kommen können. So zumindest war aber deren Plan.


    Immerhin sind sie ehrlich. Sie geben zu, dass sie es nicht unbedingt länger als ein Jahr aushalten ;)


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    Ein weiterer bekannter Fall. Sie will ihn heiraten und er sagt immer wieder: "Erst auf dem Sterbebett"
    Welche Funktion sollte eine Hochzeit sonst haben, die man erst kurz vor dem Tod schließt, als die, dass man das Leben, das man miteinander verbrachte noch einmal so würdigt und sich gleichzeitig mit der Person so verbündet, dass es heißt: Über den Tod hinaus.


    Naja, diese Heirat hat wohl eher die Funktion, sich und der Partnerin die eigene Feigheit und Entscheidungsunfähigkeit schönzureden. Denn im Leben hat eine Ehe auch immer rechtliche und finanzielle Konsequenzen. Sorry, ich kann bei diesem Beispiel keine "Würdigung" erkennen, sondern eine massive Selbstlüge.

    Auch wenn ich zur Zeit glücklich verheiratet bin, sehe ich die Ehe ganz im Sinne der heutigen Zeit und vielleicht auch "unreligiös". Und dazu stehe ich voll und ganz.
    Nein, die Ehe ist keine Garantie auf Lebenszeit und schon gar nicht auf lebenslange Liebe. Viele, die das geglaubt haben, sind heute geschieden und von denen steckt ein nicht unwesentlicher Teil knietief in der Scheiße, weil er sich mal auf ein solches Versprechen verlassen hat. Oder die Leute harren in einer lieblosen Ehe aus, die die Lebensqualität trotz aller Bemühungen bis zu 0% mindert.


    Wollt ihr denn die früheren Zeiten zurück? Als man aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen verheiratet bleiben MUSSTE, obwohl man den anderen die Pest an den Hals gewünscht hätte? Also, ich will diese Zeiten nicht zurück.

    Ganz ehrlich? Leute, ihr habt schon nach dem 1. Beitrag angefangen, euch zu rechtfertigen. Selbst wenn es ironisch gemeint war. Seid einfach ihr selbst, ich bin auch ICH. Und das Gendergedöns nervt mich nur und geht mir am Allerwertesten vorbei. Und nein, ich beschreibe mich hier NICHT.

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    Dein Leben hat nichts mit dir zu tun. Es geht um alle, deren Leben du berührst, und darum, wie du es berührst.
    ...
    Neale D. Walsch, Die Essenz. S.19f.


    Der zweite Teil des Satzes stimmt, der erste ist falsch (meine Meinung). Zumindest, wenn es aus dem ZUsammenhang gerissen wird.



    Genau diesen Unterschied zu erkennen, ist sicherlich sehr schwierig. Aber wie erklärst du dir in diesem Zusammenhang z.B. psychische und körperliche, natürlich auch psychosomatische Krankheiten? Für mich sind sie schon ein Indiz, dass ein BEDÜRFNIS nicht gestillt wurde - dieses muss nicht zwangsläufig mit einem Wunsch übereinstimmen oder kann diesem Wunsch auch widersprechen.

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    Der überwiegende Teil der Menschheit (ca. 98%) empfindet das Leben als Prüfung (ganz unabhängig von der Religion).


    Woher weißt du, dass das wirklich so ist? Hast du da irgendwelche Studien, die die 98% belegen, auf die du dich stützt?


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    nwiefern denkt ihr, ist es möglich, oder auch richtig, wenn sich Paare finden, dass einer der beiden das Karma (oder vielleicht auch beide?) der gegenseitigen Familien aufnehmen?


    Und... hängt Karma auch am Nachnamen? Bekommt man ein "anderes", beim bloßen Wechseln des Nachnamens?


    Ich denke, die Antwort darauf ist sehr komplex und hängt wirklich von der individuellen Situation ab. Ein paar Fragen, die bei mir aufkommen, Reihenfolge spontan:


    1.Welche Bedeutung hat z.B. der Name im persönlichen Umfeld? Hängt da ein im Ort bekannter Familienbetrieb dran oder ist das einfach nur eine Familie von vielen?


    2. Inwiefern haben sich die beiden Partner von ihren Familien abgenabelt, sind wirklich unabhängig und erwachsen geworden? Wie selbstbewusst sind sie? Ähm, nur damit das klar ist: Für mich bedeutet Unabhängigkeit nicht von vornherein eine schlechte Beziehung.


    3. Wie ist das Verhältnis zu den Herkunftsfamilien? Z.B. ist es ein Unterschied, ob es evtl. einen Kontaktabbruch gegeben hat oder ob das Verhältnis zu beiden oder nur zu einer der Herkunftsfamilien gut ist.


    4. Wie ist das persönliche Umfeld? Ist es z.B. offen für Neues oder eher vorurteilsbehaftet?


    Ich denke, dass da ganz viele Faktoren zusammenspielen und dass nicht nur die unmittelbar Betroffenen immer "alleine schuld" daran sind.

    Da hier viele bei den praktischen Dingen sind: Mädchen und Jungen - ja BEIDE Geschlechter! - sollten lernen, wie man kocht, einen Knopf annäht, einen Nagel in die Wand schlägt, Glühbirnen wechselt, Formulare ausfüllt, etc. pp. Es wird nie jeder alles mögen und gleich gut können, aber die "Grundzutaten" sollte man kennen und können, wenn man aus dem Elternhaus auszieht.


    Jaja, die liebe Theorie...


    Wenn ich daran denke, wie viele Menschen im Alter von 20 Jahren keinen Haushalt einigermaßen selbstständig führen können (ich war genauso, auch wenn ich es dann schnell gelernt habe) und auch in Gelddingen völlig aufgeschmissen sind - das will ich bei meinem Sohn nicht sehen.

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    Erinnert mich jetzt ein bisschen an die Frau, die mich damals bei Ragnar
    zurechtwies, ich solle bitte nicht "Monsterchen" zu meinem Kind sagen.
    Weil sonst wirds nämlich eins. Stimmt ja gar nicht


    Ja, ich habe diese Beiträge von dir ja gelesen, in denen es darum ging. Ich wäre da wohl echt auf die Barrikaden gegangen. Hast du sie mal zurechtgewiesen, auch weil sie dich "Mama" genannt hat (sowas geht echt gar nicht)?


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    Doch, ich bin so ne Gender-Fiesemöpp.
    Das heißt ja nicht, dass ich Mädchen nicht anmotzen oder zu Jungs nicht auch mal "Herzelein" sagen würde. Verwöhnte Kinder finde ich ohnehin zum Kotzen.


    Nö, ich sehe dieses "Geschlechtsspezifische" da auch eher locker. Jepp, verwöhnte Kinder - ob Jungen oder Mädchen - sind ein Graus...

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    Gerade weil wir so viele Probleme haben, die in den Hintergrund geschoben werden, muss ja irgendwas gemacht werden.


    Also große Probleme werden verdrängt, aber dann braucht man doch irgendwelche Probleme zum Sich-damit-beschäftigen oder wie meinst du das?

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    ÖÖÖÖHHM, richtig gelesen hättest auch du verstanden, dass es um die Verstopfung von Klopapierrollen ging, die bewusst herbeigeführt wurde, um in der Schulstunde lieber zu feudeln, statt zu stricken.


    Ja, genau das habe ich gelesen, nicht nur "überflogen". Und früher auch öfter erlebt - es ist für ALLE nervig, und die Toiletten können in dieser Zeit nunmal nicht benutzt werden. Das kriegt nicht nur die Lehrerin, die du hier anprangerst, zu spüren, sondern auch andere, die damit nichts zu tun haben. Da verstehe ich wirklich nicht, warum DU dieses Verhalten bei deinem Sohn nicht kritisierst. Zumindest habe ich bei deinem Text diesen Eindruck.


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    Von Exkrementen der Lehrer und Schüler auf Fluren, nervigen Weicheiern, rächen an einer einzigen Person und nicht feudeln wollen, war überhaupt keine Rede!


    Nö - das Vierte, nämlich das Feudelnwollen sollte wohl auch eine Selbstverständlichkeit sein. Das Erste, Zweite und Dritte waren meine Interpretation. Denn wen ärgert dein Sohn deinem Text nach? Die Lehrerin. Deren Verhalten du hier beschreibst:

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    Das hielt sie für eine ganz gute Idee, was mich ihre Hilflosigkeit erahnen ließ....Es passiert nie was!". Genau das und da wunderte die sich ...verzweifelte obendrein an meinem Jungen


    das klingt für mich nicht wie eine Person, die sich durchsetzen kann. Für mich kann so jemand ein nerviges Weichei sein. Allerdings sehe ich hier auch keine sehr objektive Meinung, denn deinen Sohn kritisierst du gar nicht für sein Verhalten. Dein Text wirkt so, als würdest du ihr alleine die Schuld geben.