Beiträge von Suchende

Schon gewusst…?

Die Christianisierung Skandinaviens und Nordeuropas im 10. und 11. Jahrhundert erfolgte von oben und zumeist durch Zwang ("Schwertmission"). Sie diente vor allem der Festigung des Königtums. Die dänischen, norwegischen und schwedischen Könige versuchten – nicht immer erfolgreich – sich der Kirche zur Festigung der königlichen Zentralgewalt zu bedienen.

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    Mal ganz ehrlich. Ich gehe mit Jungskindern doch automatisch anders um als mit Mädchenkindern. Mit Mädchen rede ich leiser, bin sanfter und sage "Prinzesschen" und "Mäuschen". Jungs knuffe ich und sage laut: "Naa, großer Krieger?"


    Nein, warum sollte ich mit kleinen Mädchen anders umgehen als mit kleinen Jungs? Je nach Situation bin ich auch sanft zu Jungen oder motze Mädchen ganz klar und direkt an. Ich hasse es auch, wenn Mädchen mit "Prinzessin" angesprochen werden, weil ich da einfach nur das Bild einer verwöhnten Tussi im Kopf habe. Will man wirklich solche Mädchen großziehen?


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    Nachvollziehen konnte sie auch nicht, als ich ihr sagte, dass mein Sohn die Toiletten mit Klopapierrollen verstopft und eine gewollte Überschwemmung verursacht habe, weil er lieber die Schultoilette feudeln, statt eine Schulstunde bei ihr im Handarbeitsunterricht stricken wollte!


    Ähm, auch wenn deine Beschreibung dieser Lehrerin auf ein nerviges Weichei schließen lässt, an deiner Stelle hätte ich KEIN Verständnis für deinen Sohn. Sollen alle Schüler und Lehrer ihr Geschäft in den Fluren verrichten, nur weil er sich an einer einzigen Person rächen wollte? Und dass er das wegputzt, ist das Mindeste.


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    Was ich auch ganz, ganz schlimm finde, wenn es Lehrer sind, die nicht mit dem Herzen bei der Sache sind.


    Sehe ich genauso, leider sind das sehr viele.


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    Allerdings ist manches auch gar nicht so neu. Schon zu meiner Kindergarten-/Grundschulzeit in den späten 80ern/frühen 90ern war diese Situation für Jungen spürbar. Spielen mit Waffen durfte nicht sein - ja meine Götter, kleine Jungen spielen Soldat, Cowboy und Polizist.


    Ja, eben, man kann es echt übertreiben mit dem Pazifismus.

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    Ich kann das auch nicht verstehen, wie immer diese Zahlen von Unwissenden und Teen-Moms zustande kommen. Das ist doch keine Wissenschaft, das ist leichter als das kleine 1x1. An der Stelle fehlt mir das Verständniss, deshalb erscheint mir vieles vermutlich lächerlich. Aber wenn es anscheinend sein muss?!
    Vermutlich sehe ich es deshalb so kritisch.


    Egal, wie leicht etwas für unseren Intellekt und unser kritisches DENKEN ist - Sexualität ist ein Trieb, im Moment der Erfüllung des Aktes spielt das Denken (!) eine sehr untergeordnete Rolle ;) Das Thema "Unwissende und Teen Moms" - auch "Teen Dads" - ist so alt wie die Menschheit!

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    Aber trotzdem kenn ich aus meiner Jugend niemand der mit 15 ein Kind bekommen hat oder sich irgendwas eingefangen hat...


    Ich kannte insgesamt 3, die zwischen 14 und 16 schwanger wurden. Und bei "keiner Aufklärung" wären das sicher noch mehr gewesen.

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    Meine Schwester (14 Jahre alt) hatte das Thema jetzt schon vier mal. Zwei weitere Halbjahre sollen noch dafür "verschwendet" werden. Das ist doch schon etwas viel, oder?
    Vielleicht ist das optimistisch von mir, aber nach ein zwei Mal hat man das verinnerlicht.


    Also praktisch 6 Halbjahre für das gleiche Thema? Ok, dann kann ich dich verstehen!

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    Meiner Meinung nach wird zu viel aufgeklärt.


    Wie meinst du das?


    Für mich ist Aufklärung keine Frage des "ob", sondern des "wie". Sie ist unabdingbar, aber durch Unsensibilität und Belästigung (die ja die Grenzen der Aufklärung überschreitet), macht man vieles kaputt.
    Aber wie kann man "zu viel" aufklären? Das verstehe ich nicht.

    Das Ganze ist einfach nur noch krank. Statt sachliche und neutrale Informationen zu vermitteln, werden jetzt in Schulen entweder


    1. die Kinder durch "Kondomkaufhausaufgaben" belästigt und beschämt (müsste mein Sohn das machen, wäre der Schule eine Klage durch alle Instanzen sicher!)


    oder


    2. die Kinder von der Realität künstlich ferngehalten, wenn man ihnen die Aufklärung verweigert. Und: Fragen dazu entstehen in der Regel VOR der Pubertät.


    Das bekloppte Getue nervt mich nur noch. Zu meiner Schulzeit war es in der Grundschule überhaupt kein Problem, Kindern sachlich und neutral ihre Fragen zu Sexualität und Fortpflanzung zu beantworten, wieso kriegen die das heute nicht mehr hin???

    Huhuuuuu... ja, natürlich. Eine der Konsequenzen haben wir natürlich: es wird drüber gesprochen, noch viel mehr, als dass der Voenix und diejenigen die damals anwesend waren, es mit ihrer friedlichen Aktion je hätten erreichen können. Doch der Stiefel wird nicht passen, denn hier geht es wieder nur um Machtdemonstration. Auf einen Machtaustausch habe ich keinerlei Bock! Wirklich restlos gar nicht.


    Genau das ist aber der Punkt. Was erreicht man denn mit friedlichen Aktionen? Sie werden kurz angeguckt, evtl. lächerlich gemacht - und ohne Konsequenzen vergessen. Und das Beschmieren der Bonifatius-Statue ist da für mich noch das unwichtigste Beispiel. [offtopic]Hebammenprotest [/offtopic] - gerade bei Problemen, die wirklich viele Menschen betreffen, zeigt sich doch, dass es nie um etwas anderes als um Macht ging und auch nie gehen wird. Friedliche Aktionen nimmt niemand ernst, (politische) Ziele erreicht man oft nur durch ZWANG und Gewalt - und genau hier braucht man eine große Gemeinschaft, um überhaupt die Macht zu bekommen, diesen Zwang durch Gewalt auszuüben. Meine Meinung!

    [marks]Das Finanzamt wird sich freuen über die Steuerstattungen, die sie dann
    einbehalten! Und natürlich deren Beamte, die dann noch mehr Zeit zum
    Däumchen drehen haben. [/marks]


    Meinste? Bei einigen schon, aber bei vielen gibt es doch nix zu holen bzw. wie wäre es mit Steuerhinterziehung? Also: Wer macht mit?

    Ich werde hier jetzt nicht jeden zitieren, aber soviel zum Thema:


    Der Mönch, der sagte, dass es das Wichtigste sei, dass jemand ein guter Mensch ist:
    Das finde ich, mit Verlaub, naiv. Sorry. Denn die nächste Frage wäre, was ist denn gut und was ist schlecht. Dazu gehen die Meinungen weit auseinander.


    Ja, Angehörige verschiedener Religionen können durchaus in einer WG zusammenleben. Das habe ich selbst erfahren dürfen. Es funktionierte meistens gut - aber auch nur, weil jeder eine gewisse Distanz zu seinem Glauben zeigte und ihn nicht genau befolgte. Ich weiß nicht, wer es geschrieben hat, aber "jede Religion hat einen intoleranten Kern". Wer tolerant ist, ist nicht allzu religiös. Deshalb sind mir allzu religiöse Menschen ein Graus, egal in welcher Religion und Richtung. Soll ich doch besser Atheistin werden?


    Zum Fritzlar-Denkmal: Natürlich ist es nicht die feine englische Art, aber in gewisser Weise habe ich Verständnis für die Aktion. Wie sonst soll die Position von Heiden in die Öffentlichkeit gelangen? Mit Liebsein und Heititeiti erreicht man auch nichts!

    Ich frage mich, ob es Druck ausüben würde, wenn Deutsche MASSENWEISE mal ein Jahr lang keine Steuererklärung machen. Das Dumme ist, dass das nur hilft (und mir persönlich nicht schadet), wenn eben die MASSE mitmacht.


    So nach dem Motto: Wenn unsere Steuern nicht nach UNSEREM Willen ausgegeben werden, legen wir euch, dem Staat, keine Rechenschaft darüber ab? Nicht nur die Kirche hätte Nachteile davon...

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    Ich hatte zwar zum Glück nicht viele Todesfälle im nahen Umfeld, aber ich kann es wohl besser verarbeiten, wenn ich den Körper nochmal sehe. Ist das nicht möglich dann war ein Abschiedsschmaus im Kreis von Bekannten hilfreich.


    Danke, Malmer. Ja, da kann ich dich verstehen, denn das hilft einfach, den Tod zu akzeptieren, weil man ihn realisiert. Will hiermit aber natürlich nicht für alle sprechen, jeder denkt anders darüber. Die Beerdigung machen wir auf jeden Fall gemeinschaftlich. Was mir auch geholfen hat, war, sie beim Sterben zu begleiten und mich zu verabschieden. So, wie es lief - dass sie zu Hause bei uns, also ihrer Familie, starb und nicht mit lebensverlängernden Maßnahmen "zwangsbeglückt" wurde - empfand ich das als richtig. Ist heute ja nicht gerade selbstverständlich. Aber meine Oma hat zusammen mit meinen Eltern eine Patientenverfügung mit Vollmacht für ihren Tod aufgesetzt.

    Hey,
    danke für eure Vorschläge. Ich höre gerade am liebsten "Hel" von Hagalaz Runedance. Nur: Es passt zu mir, klar. Aber nicht zu meiner Oma. Und was zu ihr passt, passt nicht zu mir, deshalb bin ich über einige eurer Vorschläge auch froh, weil sie neutral sind - also zu beiden von uns passen. Meine Oma und ich haben uns in vielen Sachen gut verstanden, leider nicht in allen. Bezüglich des Glaubens werden wir nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen bzw. wären es nie gekommen. Am ehesten für Asatru offen ist mein Vater, vielleicht auch meine Schwester. Meine Mutter und meine Oma (sie ist ja die Mutter meiner Mutter) wohl nicht, mit den beiden habe ich mich nicht getraut, darüber zu reden. Ich nehme an, einige von euch kennen das aus eigener Erfahrung, oder?

    Danke euch!
    In 2 Tagen ist die Beerdigung - halt eine christliche. Meine Oma war Christin, wenn auch keine strenggläubige. Und ich stelle fest, dass mir als Heidin heidnische Trauerrituale, Feste, Texte und Lieder fehlen, die einfach zu mir passen. Geht es euch auch so oder habt ihr Rituale, Texte oder Lieder gefunden oder selber entwickelt? Im Moment mangelt es mir leider auch an Ideen.


    Liebe Grüße
    Suchende

    Heilchen und guten Abend zusammen,


    vielleicht wundert ihr euch, dass ich diesen Faden hier wieder aufgreife, aber ich wollte euch erzählen, wie es ausging.
    Meine Oma fiel am Mittwoch, nachdem sie die letzten Monate immer mehr das Essen und Trinken verweigert hatte, ins Koma. Am Donnerstag fuhr ich hin und blieb bei ihr bis Sonntag. Auf ihren Wunsch konnte sie zu Hause sterben, was ich sehr gut finde. Sie bekam Morphium und deshalb denke ich, dass sie keine Schmerzen hatte. Letzte Nacht ist sie dann verstorben.
    Die letzten Monate hat sie zwar körperlich immer mehr abgebaut, sich aber noch an vielen Dingen erfreut (Familie, Urenkel, WM). Deshalb denke ich, dass die Entscheidung, ihr nichts zu sagen, wohl doch richtig war und bedanke mich nochmal für euren Rat, den ihr mir vor einigen Monaten hier gegeben habt.


    Liebe Grüße
    Suchende

    Sonst begeistert es mich nicht so wenn 22 überbezahlte Typen, die meist den Verstandt des Leders das sie treten haben, auf nem Stück Rasen rumlaufen.


    das finde ich auch eher anmaßend und frage mich auch, warum Du diese Aussage triffst.[/quote]



    Wieso "anmaßend"? Auch wenn ich mir die WM anschaue - Malmer hat Recht. Fußballer sind überbezahlt, objektiv gesehen ist dieser Beruf nicht nützlich. Von den Zuständen in Brasilien ganz zu schweigen. Von mangelndem Verstand zeugt auch, dass sich die Nationalelf mit den Polizisten fotografieren ließ, die für die Vertreibungen und den Entzug der Wohnungen zu Gunsten der WM verantwortlich waren.