Beiträge von Suchende

Schon gewusst…?

Die Christianisierung Skandinaviens und Nordeuropas im 10. und 11. Jahrhundert erfolgte von oben und zumeist durch Zwang ("Schwertmission"). Sie diente vor allem der Festigung des Königtums. Die dänischen, norwegischen und schwedischen Könige versuchten – nicht immer erfolgreich – sich der Kirche zur Festigung der königlichen Zentralgewalt zu bedienen.

    Ein Danke an Frigg und auch an Baldur, ich habe heute ihre Gegenwart sehr gespürt.
    Da es mir heute gesundheitlich schon bedeutend besser ging, konnte ich das tun, was ich mir seit Tagen vorgenommen hatte (Wohnung gründlich putzen) - und dann endlich mit Sohnemann raus bei dem tollen Wetter auf den Spielplatz.

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    Da haben wir es heute schwerer als unzählige Generationen vor und geographisch gesehen neben uns.
    In einer totalitären Gesellschaft (und jede Gesellschaft vor der französischen und amerikanischen Revolution war nach heutigen Maßstäben totalitär) wird man in einen kollektiven Lebenssinn hinein geboren der jedem Menschen ungefragt bestens ausgearbeitet und reich geschmückt in die Hand gedrückt wird.
    Es gibt klare Ziele, starkes Gemeinschaftserlebnis und prächtige, überlebensgroße Symbole für DEN Weg und DEN Sinn, dem sich eine ganze Gesellschaft unterordnet.


    Wir haben es heute viel schwerer.



    Bist du sicher, dass es für die Menschen damals einfacher war, oder vielleicht durfte das nur nicht ausgesprochen werden, wieviele in Wirklichkeit unter der Unfreiheit und unter den Zwängen gelitten haben. Mir gruselt es einfach nur bei der Vorstellung, zumal ich damals sowieso nur eine sehr festgelegte und enge Rolle zugeschrieben bekommen hätte. Was soll daran gut sein? Das "starke Gemeinschaftserlebnis" hat doch auch schon damals Menschen nicht vor Krieg, Ausschluss, Verfolgung und Diskriminierung geschützt. Und die, die "sicher" in die Gemeinschaft integriert waren, haben dafür einen hohen Preis gezahlt.

    Tiere sollten einfach möglichst artgerecht ernährt werden. Ich finde es daneben, fleischfressenden Tieren eine vegetarische oder vegane Ernährung aufzuzwingen.
    Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Letztlich nichts...niemand möchte etwas aufgezwungen bekommen, das er ablehnt bzw. das ihm schadet. Ob in Aspekten der Gesundheit, in seinen Werten oder Sonstigem. Auch Menschen bevorzugen unterschiedliche Arten der Ernährung.

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    @ Betreuung: Während der Geburt isses mir egal. Ich bin, wie oben schon erwähnt, sehr fix.


    Sicher, das ist aber nicht bei allen so fix und evtl. unkompliziert, deshalb muss immerhin die MÖGLICHKEIT einer Betreuung da sein. Es geht leider auch andersrum, nämlich dass man die Anwesenheit den Frauen aufdrängt, die diese nicht wollen oder einfach länger brauchen.
    Also: Für mich bitte dezent im Hintergrund, aber im Notfall immer zur Stelle :D

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    Was gut und was schlecht ist, das ist immer menschliche Bewertung!


    Ja. Aber in diesem Gedicht offenbar nicht. Sonst hieße es nicht "Mir ward GEZEIGT das Gute und das Schlechte". Ich habe bei dem Gedicht eher den Eindruck, dass alles von außen bewertet wird und nicht von der Person selbst.


    Bei den Threads zur Reinkarnation schaue ich mich gerne noch um ;)

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    Du bleibst doch ein Mensch mit deinem freiem Willen. Niemand zwingt dich, den oder den Weg einzuschlagen! Da gibt es Erfahrung und Erkenntnis!


    Ja, deshalb finde ich es in dem Gedicht auch merkwürdig, wie sehr und wie detailliert alles vorhergesagt und vorhergesehen wird. Das ist für mich das Gegenteil des freien Willens und der eigenen Erkenntnis. Wenn Hermann Hesse darauf eingegangen wäre, wie ein Mensch in einer bestimmten Lebenssituation mehrere (!) Alternativen aufzeigt, wäre es etwas anderes. Aber so sieht er DAS Schlechte und DAS Gute und bejaht ES - also offensichtlich EINE Lebensmöglichkeit in jeder Situation statt mehreren. Verstehst du, was ich meine?

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    Suchende
    Entweder hast du unter Post 6 das Grüngeschriebene überlesen oder ingorierst mich!


    Zum Christentum und seiner Entstehung gibt es hier übrigens bereits Threads, wo euer Theam reinpasst oder ihr eröffnet euch bitte selbst einen!


    Nein, ich habe dich und das Grüngeschriebene nicht ignoriert, aber ich gebe zu, dass ich, da ich auf Alavaras Zitate geantwortet habe, vom Thema abgekommen bin.
    Wenn ihr wollt, löscht meinen Post Nr. 8, ich kann ihn nicht mehr bearbeiten.


    Aber Lille Runa, ich will nicht, dass du mich falsch verstehst - ich wollte dich nicht angreifen.

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    sofern man an die Wiedergeburt glaubt, das ist ja nicht bei jedem so!


    Ich glaube schon irgendwo dran, also, ich kann es mir vorstellen.


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    Die Grundausstattung sozusagen, wird bestimmt. Im Unterbewusstsein ist es da und wir gestalten und entscheiden stets selbst.


    Dafür, dass nur die Grundausstattung bestimmt wird und wir "stets" gestalten und selbst entscheiden, finde ich das Gedicht viel zu detailliert. :)

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    Letzlich sehe ich es so: Das Christentum hatte einfach eine höchst attraktive Botschaft.


    Ja, die hatte es damals - einfach weil zuerst nicht über die GANZE Botschaft der Bibel berichtet wurde. Ob es dann noch so attraktiv gewesen wäre? Aber ja, sehr geschickt gemacht. Ein Freund sagte mal zu mir, das Christentum hat da eingegriffen, wo das Heidentum Lücken hatte. Sehe ich genauso.


    Zum Thema Liebe: Ein für mich sehr wichtiges Thema, mit dem man allerdings - vor allem bei Religionen - vorsichtig umgehen sollte. In meinen Augen ist zB der christliche Gott nur SCHEINBAR liebevoll. Aber auch andere Religionen haben da genug dunkle und keineswegs liebevolle Seiten bzw. Hintergedanken.
    Und in einer harten Zeit - und das war die Zeit des römischen Reiches zweifellos für viele Menschen - fällt man schnell auf so etwas herein.


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    Kurz und gut: Endlich gab es die Botschaft von einem mächtigen und liebenden Gott, der explizit auch die Frauen und Armen in den Blick nahm.


    Inwiefern hat er sie in den Blick genommen? Damit sie sich unterordnen und schweigen? Und die Armen waren oft genug auch Sklaven, und in der Bibel gibt es sehr explizite und menschenverachtende Anweisungen, wie man Sklaven zu behandeln hat.


    Ist für mich nur ein weiterer Beweis für meine Idee, dass das Christentum nur deshalb so attraktiv war, weil zuerst noch nicht ALLES preisgegeben wurde. Wissen ist doch bekanntlich gefährlich.

    ...aber welche Möglichkeiten und Freiheiten bleiben noch, wenn man schon vorher genau weiß, wie das Leben sein wird? Und im Leben selbst vergisst man diese "Voraussagung" - trotzdem, wenn alles vorherbestimmt ist und man das auch WEIß - dann frage ich mich, wozu?


    Ich wollte mich trotzdem für das Gedicht bedanken, leider funktioniert die "Bedanken"-Funktion bei mir nicht ;)

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    @ Suchende :
    Wegen dem Thema Partnerbörse. Kannst dir gar net vorstellen. Von 17-60 jährigen Damen hab ich Bilder bekommen und nur weil ich zu blöd war meine E-Mail Adressen zu verschleiern.
    Zu meinem Nachteil hatte ich ein Profil mit Bildern und dem ganzen Krams.


    Oha. Gut, ich bin in keiner angemeldet - will und brauche es auch nicht - deshalb kann ich nicht beurteilen, ob das da überall Standard ist, vermute es aber...
    Nee, aber als ich zum Spaß in diesem Elitepartner-Forum gelesen habe, fand ich den Namen an sich schon richtig abstoßend und peinlich - selbst wenn ich noch so schöne männliche Nacktfotos kriegen würde, würde mich das da nicht mal jucken :D