Beiträge von Suchende

Schon gewusst…?

Die Wikinger glaubten, dass Nordlichter die aufblitzende Rüstung und Speere der Walküren seien, die auftauchten, um getötete Kämpfer einzusammeln.

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    Warum ist in letzter Zeit gefühlt jeder Zweite hier im Forum so extrem gereizt, als würden die Winterdepressionen noch wirken?


    ...oder es sprießen die ersten Frühlingsgefühle. :D

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    Ich verstehe die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht! Dumme Leute gibt es überall, in allen Schichten, auch den sogenannten intellektuellen


    Recht hast du, Urd. Und nun etwas offtopic, was deine Behauptung aber belegt: Lest mal [offtopic] das Forum von ElitePartner - für Akademiker und Singles mit Niveau[/offtopic] Ich muss zugeben, ich hatte einmal nix zu tun und habe mir dieses Forum angetan. Das einzige, was in diesem Forum meistens durchaus niveauvoll ist, sind Rechtschreibung und Grammatik. Die Beiträge hingegen zeugen in meinen Augen oft genug von Dummheit, Pseudo-Intellektualität, Arroganz und Weltfremdheit dieser "Elite" - schon bei dem Wort kommt mir ohnehin das Abendessen hoch. Es ist genauso wie in anderen Foren von Partnerbörsen, aber natürlich alles "elitär" :D


    Ich habe jetzt keinen Link zu diesem Forum geschaltet, weil ich nicht auch noch Werbung für die machen will...

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    Menschen brauchen Vorurteile, weil sie so in der Lage sind, sich ein Bild von anderen Menschen zu machen.


    Aber ist dieses Bild von Menschen bzw. von einem Menschen dann realistisch? Ich denke eher, Menschen brauchen Vorurteile, weil ihnen das eine gewisse emotionale Sicherheit gibt...Schließe mich da auch nicht aus.

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    Na ja - irren nicht. Du bist nur nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge. Die allermeisten Praktiken der Diagnostik sind reine Schätzwerte. Die Nackenfalte z.B. macht gar keine Faktenaussagen, sondern beruht ausschließlich auf einer Hochrechnung (x Kinder von 100 mit dieser Nackenfalte haben eine Behinderung). Das Ersttrimester Screening ist da nicht viel besser. Der Fein-US kann zwar körperliche Deformationen aufdecken, aber keine geistigen Behinderungen oder Stoffwechselerkrankungen. Die Fruchtwasseruntersuchung dagegen kann zuverlässig einige Genanomalien aufdecken, so z.B. Trisomie 13,18 und 21 und noch ein paar ander Syndrome, hat aber den Nachteil dass ein Risiko von 1:200 besteht, damit eine Frühgeburt auszulösen. Wenn also die Risiken für eine Behinderung nicht HÖHER sind als dieses 1:200 gibt es rational keinen guten Grund sein Kind dem NOCH höheren Risiko auszusetzen durch die Untersuchung zu sterben.


    In der Tat bin ich seit ca. 2 Jahren nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge ;) Vieles, was du schreibst, kann ich aber noch erinnern. Und es waren für mich Gründe, die Extra-Untersuchungen nicht zu machen (Wahrscheinlichkeit statt Sicherheit, hohes Sterberisiko).


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    Gerade Down-Kinder sind oft pflegeleicht und lieb. Ja - ICH bin oft mit
    ihr beim Arzt oder bei einer Therapie - aber dann sind meine Regelkinder
    ja in der KiTa oder in der Schule. In der Babyzeit war mein Down-Mädel
    völlig unproblematisch. Anders formuliert: Ich halte Regelkinder für
    entschieden anstrengender.


    Das hört sich gut an und ich glaube dir auch, dass auch dein Down- Kind dir viel zurückgibt. Trotzdem muss ich bei mir ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob ich ein solches Kind großziehen könnte/wollte.


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    Hatte mit 17,18 einen Disput mit einer Bekannten über soziale Berufe. Ich sagte, ich will keinen sozialen Beruf, ich kann das nicht. Da war sie etwas pikiert und fragte, warum ich es nicht wenigstens mal ausprobiere.
    Ich sagte ihr, dass es Zeitverschwendung für mich wäre und schade für die Menschen um mich. So etwas soll jemand tun, der die entsprechende Neigung hat, mit Freude an die Sache geht und den Menschen dort gerecht wird. Ich bin einfach nicht sozial genug für sowas. Seh ich bis heute so.


    Ich verstehe nicht, warum die Bekannte deshalb so pikiert war? Warum hat mir damals niemand gesagt, dass ich einen technischen Beruf mal "ausprobieren" soll statt nen sozialen....tssss....nee Spaß beiseite - ich finde es gut, wenn du in dem Alter schon klar und deutlich gemerkt hast, dass das nichts für dich ist.

    Auch wenn die Antwort etwas verspätet kommt: Ist "Mora" oder "Mara" sprachlich mit "Mahr" verwandt? Im Deutschen gibts doch das Wort "Nachtmahr" synonym zu "Albtraum".

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    Kann man alle Menschen lieben?


    Meine Antwort: NEIN, denn ich hasse 80% der Menschheit.


    Auch wenn meine Antwort auf die Topic-Frage ebenfalls "nein" lautet....aber Yngvar, wie hast du es fertiggebracht, 6.400.000.000 Menschen kennenzulernen und von jedem einzelnen zu wissen, dass er hassenswert ist....bzw. die anderen 1.600.000.000, die du offenbar liebenswert findest - das würde ich in einem ganzen Leben gar nicht hinkriegen :D

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    Abtreibung generell: Muss jeder selbst entscheiden. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde z. B. kein behindertes Kind bekommen wollen und dementsprechend reagieren, wenn die Feindiagnostik oder dgl. es ergäbe. Ja, ich würds auch zu nem späteren Zeitpunkt tun. Hat einfach wirtschaftliche Gründe und meine anderen Kinder müssten dann so zurückstecken, dass ich es nicht verantworten könnte. Das klingt jetzt bestimmt total kalt, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil.


    Ich möchte auch kein behindertes Kind, aus den gleichen Gründen wie du. Wüsste ich das bei einer Schwangerschaft SICHER (!), würde ich auch abtreiben.
    Aber da sich die Feindiagnostik oft irrt, habe ich "zusätzliche" Diagnostiken, die die Kasse nicht bezahlt hätte, in der Schwangerschaft einfach nicht machen lassen. Frau macht sich sonst nur unnötig verrückt, zumal du im Mutterleib meines Wissens nach nur die Wahrscheinlichkeit (!) einer Behinderung feststellen kannst, oder irre ich mich da?

    "Liebe" und "Hass" sind Gefühle, die man weder erzwingen noch wegdiskutieren kann. Insofern ist es für mich unsinnig und übergriffig, zu verlangen, man müsse jeden Menschen lieben bzw. umgekehrt die Menschheit hassen - und wen ich liebe oder auch nicht, das ist immer noch meine eigene Angelegenheit.
    Was Religionen oft durchaus zu Recht fordern, ist ein respektvoller und achtsamer Umgang mit Menschen. Im Übrigen ist ohne Respekt für mich Liebe überhaupt nicht möglich. Umgekehrt schon, ich muss jemanden nicht lieben, kann ihn aber trotzdem respektieren.


    Es ist schon interessant, dass Religionen die "Nächstenliebe" gerne betonen - wäre sie selbstverständlich, müssten sie das nicht tun. Aber es ist ja bequemer, die Menschen dazu "aufzufordern", statt sich mal unverblümt und unvoreingenommen den Ursachen des "Mangels" an Nächstenliebe zu stellen.



    Da ihr auch das Thema "Menschenwürde" angesprochen habt: Ja, irgendwo ist das ein hohler Begriff für mich geworden.


    Ich habe mich vor einigen Jahren bei Amnesty International engagiert. Und ich habe gemerkt, dass ich bei der Menschenwürde - die laut der AEDM jedem(!) Menschen eigen ist - durchaus Unterschiede machte und bis heute noch mache. Meiner Meinung nach besitzt auch erstmal jeder Mensch diese Würde. Aber bei bestimmten Verhaltensweisen erkenne ich dem jeweiligen Menschen diese Würde ab. Punkt und Ende. Ich habe mich zum Beispiel innerlich immer mehr dagegen gewehrt, für einen Kindervergewaltiger das Ablassen von der Todesstrafe zu fordern. Innerlich war ich nämlich davon überzeugt, dass er sie sehr wohl verdient hat - das bin ich heute noch. Insofern erkenne ich solchen Menschen ihre Menschenwürde ab.

    @ Ravena: Ich weiß auch nicht was los ist. Irgendwie stürzt manchmal alles auf mich ein.


    Eben war ein Kumpel von meinem Mann und mir da, der sich gerade von seiner Freundin getrennt hat und sie ist vermutlich schwanger.


    Jetzt ist er wieder weg und mein Mann hockt vorm PC und zockt.

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    Das Ding ist nur, dass es in einem einzigen Leben unmöglich ist, alles zu erfassen und zu begreifen, für die eigene Weiterentwicklung; so meine Überzeugung. Damit würden wir dann wohl in den Bereich kommen, was geschieht nach dem irdischem Tod in der Zwischenwelt, bereite ich mich aufs nächste vor, um das was mir noch fehlt u.w. oder wird der Glaube der Wiedergeburt nicht angenommen....


    Ja, das ist sicher unmöglich. Den Eindruck habe ich auch. Am plausibelsten erscheint mir da so eine Art "Mischglaube": Wir lernen auch in Zwischenwelten UND wir werden wiedergeboren in einem physischen Körper. Beides schließt sich nicht aus bzw. kann parallel stattfinden (außer zeitlich parallel ;) ).

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    Mir fällt dazu ein, dass es doch ein Volk gab (blöd, fällt mir deren Name gerad nicht ein), die sind im wahrsten Sinne des Wortes verschwunden.
    Es gab sie definitiv und es gibt keine Hinweise, wie und warum sie es nicht mehr gibt. Keine archäölogischen Funde und auch keine wissenschaftlichen Erklärungen!
    Vielleicht weiß jemand spontan um den Namen dieses Volkes!?


    Also: Es gab keine Hinweise, dass sie verschwunden sind. Aber gab es Beweise, dass es sie gab? Bin gerade etwas verwirrt.

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    Muss man alles (vor dem Tode) wissen?


    Ok, zu dem Film kann und will ich nichts sagen, da ich ihn nicht gesehen habe ;)


    Aber Tatsache ist wohl, dass viele Menschen alles vor dem Tod wissen WOLLEN. Irgendeinen Grund muss das doch haben. Der Grund muss nicht sein, dass sie ALLES (!) wissen MÜSSEN, sondern dass sie das Lernen lernen und sich weiterentwickeln....sozusagen als Voraussetzung dafür, nach dem Tod alles bzw. den "Rest" zu lernen, zu erfahren. Wäre meine Idee :D Aber ob das einen Sinn ergibt? Denn was wäre so schlimm, wenn wir schon im Leben alles wüssten?


    Ich werde es nie wissen :(

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    Naja. Ich sehe es im Grunde genauso. Allerdings hört es dann auf, wenn Frauen schwanger werden - abtreiben, schwanger werden - abtreiben... etc.pp.
    Ich meine, wenn gesundheitlich alles in Ordnung ist... was soll dann son Blödsinn?


    In der Tat. In so einem Fall frage ich mich, ob die Tussi zu blöd zum Verhüten ist.

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    Bei uns war Religion noch Pflichtfach. Interesiert hat es uns dennoch nicht. Warum sollte das heutzutage anders sein ?


    Ähm, mich hat es in dem Alter interessiert - bis heute. Aber nicht so wie es uns geboten wurde. Ich habe -und tue es noch heute - mir einen neutralen und keinen christlichen Religionsunterricht gewünscht, einen, der ALLLE Religionen und Philosophien gleich behandelt, statt mich ins Christentum zu drängen.
    Und ja, ich habe mich auch als Kind für religiöse Fragen interessiert. Was aber nur christliche Antworten herausgefordert hat....SO wollte ich das nicht.


    Wäre es ein neutraler und kein konfessioneller Religionsinterricht, fände ich ihn als Pflichtfach ok, aber nicht mit christlicher oder wasweißich-Gewichtung.