Beiträge von Ulfberth

Schon gewusst…?

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    Find' ich gut. Sich über Chlorhühnchen oder Pferdelasagne aufregen und gleichzeitig unkritisch jedes undefinierbare Gemisch in der Dönerbude futtern passt irgendwie nicht zusammen.

    Wenn du deinen Kumpel über Whatsapp fragst, ob er daran gedacht hat sich den Konzerttermin frei zu halten.... du siehst die blauen Haken, es kommt keine Antwort...es kommt immer noch keine Antwort... :facepalm:


    War ja so klar ^^

    Die überlegenen deutschen Ingeneure werden einen gewaltigen Damm im Skagerrak errichten, den das Reich zur Stromgewinnung nutzen kann, während England und die amerikanischen Ballungszentren ersaufen!

    Und der russische Winter wird dieses Mal auch niemandem helfen...

    Wie die Zukunft aussehen könnte zeigt der "Endeckungstour" Modus aus Assassins Creed Origins und Odyssey. Wer was über Ägypten und Griechenland lernen will oder allgemein seinen Horizont erweitern will lege ich diesen nah

    Ich habe da jetzt im Grunde keinen Unterschied zu ner normalen Doku gesehen? ?(


    Da fand ich z.B. Age of Empires 2 ganz cool, wo man die Geschichte auch wirklich nachspielen konnte. ^^




    Und wenn es nur so einfach wäre schlicht ein paar Bücher auszuteilen. ^^

    Beim lesen bleibt irgendwie so um die 20% hängen, wenn man drüber diskutiert 50% und wenn man es dann anwendet um die 70% oder so. Mal aus der Erinnerung.

    Und durch Wiederholung setzt sich Wissen definitiv. Wissen setzt sich besser, wenn man es bspw. mit positiven Gefühlen und bereits gemachten Erkenntnissen verknüpfen kann, dann braucht man weniger Wiederholungen, aber denjenigen möchte ich sehen, der ohne Wiederholung das ABC, Autofahren oder seinen Beruf erlernt hat....


    Jammern und Klagen über Lehrer können immer viele. Dann geht doch mal an die Schulen und guckt, ob ihr die Schüler besser motivieren könnt. In Zeiten des Lehrermangels werden z.B. Hausaufgabenhilfen meist dringend gesucht. ^^

    Sich mit einer Sache beschäftigen, bis man sie kann.

    Naja definiere "können" :ugly:


    Lehrstuhlinhaber? Selbst von solchen habe ich schon Sachen gehört, die einfach als veraltet oder widerlegt gelten. Von gegensätzlichen Theorien ganz zu schweigen. Allein jetzt mal für Geschichte gesprochen, ist da das benötigte Wissen so weit gefächert, dass man unmöglich alles lernen kann in einem Menschenleben.


    Btw finde ich MrWissen to Go ziemlich gut für Allgemeinbildung. Wäre klasse, wenn der Durchschnitt auf diesem Niveau wäre :D

    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,


    1.wer ohne die erforderliche Genehmigung oder entgegen einer vollziehbaren Untersagung Kernbrennstoffe oder
    2.wer ohne die erforderliche Genehmigung oder wer entgegen einer vollziehbaren Untersagung sonstige radioaktive Stoffe, die nach Art, Beschaffenheit oder Menge geeignet sind, durch ionisierende Strahlen den Tod oder eine schwere Gesundheitsschädigung eines anderen oder erhebliche Schäden an Tieren oder Pflanzen, Gewässern, der Luft oder dem Boden herbeizuführen,
    herstellt, aufbewahrt, befördert, bearbeitet, verarbeitet oder sonst verwendet, einführt oder ausführt.


    (2) Ebenso wird bestraft, wer

    1.Kernbrennstoffe, zu deren Ablieferung er auf Grund des Atomgesetzes verpflichtet ist, nicht unverzüglich abliefert,
    2.Kernbrennstoffe oder die in Absatz 1 Nr. 2 bezeichneten Stoffe an Unberechtigte abgibt oder die Abgabe an Unberechtigte vermittelt,
    3.eine nukleare Explosion verursacht oder


    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__328.html



    Ach Mist, dann muss ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen..:/



    :rofl2::rofl2::rofl2:

    Ich habe den Lesch eigentlich immer ganz gerne gesehen, wenn es denn um Astrophysik geht, aber hier lieber Lesch ist es nur Geschwafel, das die Thematik wohl streift, aber ansonsten voll vorbeigeht.

    Hier zeigt er einfach, dass er sich mal populistisch äußern wollte. Halt in alle Richtungen so'n bisschen, aber keine richtungweisende Aussage machen.

    Wo er Recht hat ist definitiv die Zeit. Das denke ich mir auch immer. Am besten bis 70 Arbeiten, aber unter 18 das Abi machen... da passt was nicht zusammen. Aber wenn er den Mangel an Fachwissen zu Gunsten des Erwerbs von Kompetenzen kritisiert, dann will er zurück zum Alten. Die besondere Förderung von "kreativen" Fächern wie Sport und Musik soll aber eben die Intuition stärken und damit die Kompetenzen, nicht das Fachwissen. Dafür müsste man einfach büffeln.

    Den Vergleich mit den angelsächsischen privaten Eliteschulen fand ich dann zum kotzen, denn das angelsächsische System ist wohl eines der schlechtesten der Welt, wenn es um generelle Bildung der breiten Bevölkerung geht. Die haben ihre Reichen, die die Hochschulen ihrer Kinder finanzieren, und der Rest kann sehen wo er bleibt. Klar, wenn auf eine Uni eh nur Jugendliche kommen, die schon ihr ganzes Leben von ihren wohlhabenden Eltern bzw. deren Personal auf hohe Abschlüsse gedrillt wurden, kann man da auch ein anderes Programm auflegen.


    Ich war auch auf einer Gesamtschule - die einzige in der Gegend, mein Lehrer haben schon meine Eltern unterrichtet und ich kannte alle meine Mitschüler aus der Dorfgemeinschaft.

    Eben, sage ich ja. Wenn das Milieu stimmt ist eine Gesamtschule eine gute Sache. Ich finde es bspw sehr viel besser, wenn erst frühestens in der 7. nach angestrebtem Abschluss differenziert wird. Gerade in den Teenagerjahren verändern sich Menschen so sehr, dass eine Einordnung zuvor eigentlich unsinnig ist. Nach der 4. wäre ich bspw "nur" auf eine Realschule gekommen, die Oberstufe hat mir dann aber später mit Abstand am meisten Spaß in der Schulzeit gemacht und das Abi habe ich locker bekommen.

    Auch das Kennenlernen aller "sozialen Klassen" finde ich gut. Sowohl, dass man Freunde aus verschiedenen Schichten hat, als auch, dass man mal in alle Berufe rein guckt. Das funktioniert aber nur solange gut, wie die Unterschiede der Schüler nur in der Lernfähigkeit bzw Interessenlage bestehen. Also sprich wenn alle grundliegend das Ziel haben einen Abschluss zu machen, wenn alle einigermaßen gut erzogen sind usw. Wenn man an einer Schule jedoch neben dieser "normalen" Gruppe noch andere Gruppen hat, die erst mal auf die eine oder andere Weise integriert werden müssen, dann nimmt das verständlicher Weise Zeit des Lehrers in Anspruch, die er normalerweise in die "normalen" Schüler investieren könnte. Das Ergebnis ist dann, dass keine der Gruppen die volle Aufmerksamkeit bekommt die sie benötigt. Und da macht ein gegliedertes Schulsystem m.M.n. dann sehr viel mehr Sinn.

    Mein Lieblings-Thema <3


    Dazu schreibe ich nicht alles was mir einfällt, sonst sitze ich morgen noch hier. Nur eine kleine Anregung: Unser Schulsystem gibt es so, in ähnlicher gegliederter Form und mit diesem Bildungsideal im Grunde seit den Humboldischen Reformen Anfang des 19.Jh. Das System ist also ca. 200 Jahre alt und man wird kaum sagen können, dass die Deutschen in diesen 200 Jahren was Bildung, Kultur und Technik angeht die Schlusslichter waren...


    Aber seit 20, 30 Jahren klappt halt etwas stellenweise nicht mehr so gut... und jetzt kommt wieder eine bestimmte politische Richtung an und meint, dass das doch klar am System liegt.

    Genau, jedem 5. Schüler muss man erst mal Deutsch als Fremdsprache beibringen, den "normalen" Schülern werden oft, dank antiautoritärem Ideal, nicht einmal mehr einfachste Höflichkeitsregeln mitgegeben, und neben so einer Chaostruppe von 29 Schülern soll man dann noch zeitgleich einem geistig Behinderten Privatunterricht geben. :thumbup:


    Wenn wir jetzt mehr singen und klatschen an die Schulen bringen wirds bestimmt besser
    Oh wie würde ich mir wünschen, dass diese ganzen Dummschwätzer, Precht, Lesch, Pispers, Augstein und wie sie alle heißen, mal ein Jahr an einer Hauptschule im Ruhrgebiet verbrächten... Nicht nur ein kleiner Gastauftritt, am besten mit Kamera, wo es die Schüler schaffen sich mal eine Stunde zusammen zu reißen, nein, mal ein ganzes Jahr Alltag, wenn der Abstand zum Fremden für die Schüler geringer geworden ist...


    Noch ne Anregung: Ich bin auf eine Gesamtschule gegangen. Das Lieblings-Vorzeigeprojekt der SPD-Stadtregierung. Top Neubau auf einem bewaldeten Hügel, trotzdem recht gut zu errreichen. War ne gute Zeit, das miteinander an der Schule war sehr sozial, die Ergebnisse der zentralen Tests am Ende der 10. und im Abi konnten sich mit den Gymnasien messen. Die Stadt-SPD jubelt, der neue Oberbürgermeister der wiedergewählten SPD hat sich sogar in der Aula der Schule vereidigen lassen.

    Jo.. schön.. was niemand erwähnt: Bevor man an der Schule aufgenommen wird, muss ein regelrechtes Vorstellungsverfahren durchlaufen werden, in dem in der Grundschule erworbene Kenntnisse und vor allem Sozialverhalten getestet werden. Darum finden die Anmeldungen extra ein paar Wochen vor denen aller anderen Schulen statt, da die Ablehnungsquote extrem hoch ist. im Grunde eine totale Pseudo-Gesamtschule.


    Es gibt noch eine Gesamtschule in der Stadt. Die ältere, eine richtige, ohne solche Aufnahmetests, im Stadtzentrum gelegen. Das ist eine der schlechtesten Schulen der ganzen Stadt, in allen Bereichen. Man spricht nicht gerne über sie, doch im Volksmund wird sie liebevoll Achmet-Einstein- Schule genannt.


    Aber ja, so macht man sich die Welt wie sie einem Gefällt.


    Schule ist immer ein Spiegel der Gesellschaft.