Beiträge von Ullers Schneeschuh

Schon gewusst…?

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    ob es etwas gibt, wie man wieder den Glauben und das Vertrauen in sich Selbst erwecken kann

    Verlorenes Selbstvertrauen kommt oft von alten Verletzungen, die einem andere Menschen zugefügt haben. Um solche Verletzungen zu heilen, kann ich dir eine einfache Räucherung erklären: kauf dir in der Apotheke Schafgarbe und räuchere sie, während Du sie bittest, dich zu heilen. Mach das öfter, sie ist eine Heilerin für die Seele.


    oder einfach mit vergangen schlechten Erlebnissen und Erinnerungen/Erfahrungen oder auch Ängsten, welche eine schlechte Prägung mit sich brachten abzuschließen, damit sie mich nicht mehr im jetzigen Handeln beeinträchtigen.

    Da Du auch Ängste ansprichst, kommt darauf an, wie tiefgehend es ist. Da solltest Du evtl. mit einem Arzt sprechen, falls es schlimmer ist, kann dir eine Therapie helfen.
    In der germanischen Mythologie gibt es einen Wächter der Ängste, den heiteren Egdir, er hütet die Wölfe der Angst- und Sorgenbringerin, Du kannst ihm opfern und um Heilung bitten.

    Die Häuser sind zuerst mal die Hausnummern, wenn man das große Blatt auslegt.


    01 02 03 04 05 usw. bis 36. Wenn Du nun die Karten auslegst, liegt zum Beispiel oben links auf Platz 01 die Karte 15. Dann liegt also der Bär im Haus 01, also im Haus des Reiters. Dann kannst Du gucken, wo der Reiter liegt, also in welchem Haus.


    Welche Bedeutung Du dem dann jeweils zuweist, ist Ansichtssache. Bär als "anderer Mann" im Reiter könnte heißen, dass Fragestellerin bald jemand kennenlernt oder aber dass der Ex mal wieder aufschlägt. Nur mal so als Beispiel.

    Danke!
    Ja, welche 5 das waren, hab ich mittlerweile nach Jahren auch vergessen.

    Ich würde heute einfach sagen: Diese Dinge bleiben unverändert, es passiert nicht viel damit. Denn alles, was sonst in Interaktion ist, da bewegt sich etwas. Hier bleibt es stehen. Was ja nicht immer etwas schlechtes sein muss.

    So würde ich das heute auch sehen.

    Man soll sie besonders beachten, wenn sie im eigenen Haus liegen. Aber.. inwiefern?

    Keine Ahnung, nur einmal eine Erfahrung, es lagen 5 in ihren Häusern, die auch alle von mir "vordefiniert" waren (was insgesamt noch für mehr als die 5 galt). Da dachte ich wow und hab das also als Betonung gelesen.


    Tatsächlich war es aber einfach falsch. Und das einzige, was ich mal gelesen hatte (oder mir jetzt rückwirkend einbilde?) war, dass eben im eigenen Haus liegen so eine Art Beziehungslosigkeit anzeigt. Und das hätte viel eher gestimmt. Im Grunde war das ganze Konzept (das nachgefragte Thema) einfach noch nicht soweit.


    Wie schaut es denn mit Zeitabstand bei dir aus, welche Wertung würdest Du im Rückblick den beiden Karten im Haus geben?

    Im Christentum musste nur ein paar Regeln befolgen und schon biste im Himmel, ohne wenn und aber. Im Heidnischen ist das ja meist nicht so klar. Meist ist das so ein kann sein, aber muss nicht und dann biste halt im "dunklen Raum".

    Iwan gings hier um die Vielfalt der Vorstellungen, die für uns keine Dogmatik zulassen, da wir sie alle kennen. Und ich glaub nicht, dass das ein Anlass für einen Germanen war, weil er keine Vielfalt im Kopf hatte, sondern was er glaubte, wie er es von zu Hause kannte.


    Dass das Christentum dann im Marketing ein paar Trümpfe hatte, ja klar. Aber nicht die Klarheit und eindeutige Aussage war es, eindeutig war auch das, was der noch nicht durchzivilisierte Germane glaubte, egal ob dunkel oder hell.

    Was ich nie ganz verstand, denn man hatte doch auch in Rom und Griechenland Jensseitsvorstellungen?

    Die originalen Texte kenne ich auch nicht, aber in einem Aufsatz hab ich mal gelesen, dass die gesamte Jenseitsvorstellung bei Griechen und Römern eher ungewiss und dunkel gewesen sein soll. So im Sinne von, ist man erst mal tot, ist eh alles dunkel. Wohl gefolgert aus Texten diverser antiker Autoren, die mal hier, mal da ihre Meinung geäußert haben.


    Das kann ich mir wiederum vorstellen für die städtische, gebildete Oberschicht, die dürften oft schon ihre Unmittelbarkeit verloren haben. Sie waren dann ja auch für Mysterienkulte sehr anfällig.


    Offen bleibt die Frage, was der einfache Mann von der Straße und die Bauern auf dem Land dazu gesagt hätten.

    Zumindest illustriert sie ein wenig einen der Gründe, warum das Christentum mit seinen klaren Jenseitsvorstellungen bei einigen Menschen punkten konnte. Denn diese Ungewissheit über das Leben nach dem Tode ware bei den meisten heidnischen Völkerschaften Europas nicht klar umrissen.

    Hmm, war man sich denn ungewiss? Also ja, von Region zu Region mag das anders gedacht worden sein. Aber damals saß doch keiner mit germanenweiten Sammlungen von Mythologien und Märchen, man hat das schon von den Großeltern gelernt und die vom nächsten Dorf waren eh nicht glaubwürdig, schon gar nicht, wenn sie einen anderen Dialekt sprachen. Was einen aber nicht daran hinderte, immer wieder unbemerkt die Vorstellung zu ändern.


    Ich glaub nicht, dass die vorchristlichen Heiden da ein Problem an sich hatten. Das Christentum muss für die freiwillig Übertretenden einen anderen Vorteil gehabt haben oder einen anderen hohen Wert.


    Das ist uralt. Das ist überliefert von der Bekehrung der Rus, da hat ein Pope einen Anhänger der alten Religion, der sich auch für zukunftskundig hielt, daraufhin erschlagen und damit "bewiesen", dass es nicht stimmt. Genau wie Bonifatius "bewiesen" hat, dass sein Gott stärker ist als Donar.


    Ich steh drauf, wenn man sich mit Scharlatanen auseinandersetzt und sie entlarvt. Aber sowas ist lächerlich und erbärmlich für den Täter. Und ich hasse solche Täter, weil sie mich zwingen, auch esoterische Spinner in Schutz zu nehmen.

    Kannst Du das nicht noch ausbauen? Im Anschluss ein paar übliche Streitereien unter Heiden genauso aufzählen? Ich wünschte mir, das käme dann noch, weil Streiten ist doch unser Markenzeichen.


    Zuerst :boxer: und dann :prostanim:

    Es gibt für mich aber diesen einen der nicht existiert. Vielleicht in seiner Urform als Vulkan oder Berggott. Aber das Konzept eines perfekten menschenhassenden Wesens ist lächerlich.

    Ja, sehe ich auch so. Hass ist es nicht, es ist einfach das "Gegenbild", das eben so ist.



    Der Allvater, von dessen Existenz ich mehr den je überzeugt bin, ist ja sehr neugierig und will alles wissen. Warum soll es ihn nicht nach Asien oder Südamerika verschlagen haben ? Haben die Menschen versucht die Begegnung mit individuellen Namen zu verarbeiten? Ihnen Attribute aus ihrer Kultur und ihrer Umwelt gegeben um diese Wesen zu ehren und zu erklären ?

    Für mich ist diese Ansicht hilfreich: die einzelne Gottheit oder auch den ganzen Pantheon kann man sich als geschliffenen Edelstein denken. Die klaren Flächen sind der "Einblick", Völker schauen immer nur an ihrer Fläche rein und sehen aus ihrer Erfahrungswelt in das Innere. Und so ergeben sich verschiedene Bilder und Widersprüche zu anderen ebenso wie Überschneidungen. [Wobei das Bild vom Edelstein nicht heißen soll, dass da eine undurchdringliche Barriere ist, mir geht es nur um die Lichtbrechung, die man bei klaren geschliffenen Steinen hat.]

    Das mit den Kupferzangen empfinde ich nicht als hilfreich. Bei mir ist es bis jetzt immer so gewesen, dass das Papier dann genauso langsam verbrennt und dort wo es von der Zange gehalten wird, gar nicht brennt. Heißt, dass ich das Papier wieder absetzen, anders greifen und nochmals anzünden muss.

    Du kannst ein Teelicht positionieren, an dem Du das Papier mehrmals entzünden kannst; es genügt auch, wenn Du das Teelicht frühzeitig entzündest, dann kannst Du den Rand des Papiers ins flüssige Wachs tunken, anschließend brennt es gut ab.

    Der Zeitbedarf verlagert sich nach diesem Artikel dann halt in die Vorbereitung, wenn Du das Papier trocknest. Außerdem ist es offensichtlich nicht ungefährlich, wenn man nicht sorgfältig mit der Aufbewahrung umgeht.

    Zitat

    Pyropapier(flash paper)Pyropapier sind aus Nitrocellulose, d.h. nitrierter Baumwolle hergestellte, papierähnliche Blätter. Äußerlich ist Pyropapier kaum von normalem Papier zu unterscheiden. Handelsüblich ist Pyropapier in weiß und schwarz erhältlich, es kann aber auch anderweitig gefärbt werden. Wird Pyropapier angezündet, so brennt es mit hoher Geschwindigkeit, lautlos und mit natriumgelber Flamme rückstandsfrei und weitgehend rauchfrei ab. Beim Abbrand entsteht eine große Menge an (schadlosen) Verbrennungsgasen, insbesondere Kohlendioxid und Stickstoff.
    Anwendung findet Pyropapier vor allem für Zaubertricks und Spezialeffekte
    Pyropapier ist in trockenem Zustand hochentzündlich. Es wird daher zur Lagerung üblicherweise mit 30 Gew.-% demineralisiertem Wasser angefeuchtet und erst unmittelbar vor der Verwendung getrocknet.


    Pyropapier - FEUERWERK Wiki


    Was das Fingerverbrennen angeht, dafür gibt es (Kupfer)Zangen, mit denen man das bestens vermeiden kann.

    Der keltische Bragi......Ogmios.... :love:

    Hmm, überliefert ist allerdings, dass die Ketten zu den Ohren der Menschen führten und sie ihm freudig folgten.


    Das Bild hätte ich komplett anders verstanden und wäre gar nicht auf Ogmios gekommen.


    (Da steht zwar Herakles, aus dem gesamten Text geht aber hervor, dass er Ogmios für den keltischen Herakles hält und ihn dann nur weiter griechisch benennt.)

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